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Veröffentlicht am 30.01.2023

tolle Themen, tolle Fortsetzung

Blue – Wo immer du mich findest
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Jane hat schon vieles durchgestanden, darunter auch den Tod ihrer Mutter, seitdem ist ihr Leben nicht mehr dasselbe. Dann hat auch noch ihr Bruder sie belogen, weswegen sie sich streiten und Jane im Diner ...

Jane hat schon vieles durchgestanden, darunter auch den Tod ihrer Mutter, seitdem ist ihr Leben nicht mehr dasselbe. Dann hat auch noch ihr Bruder sie belogen, weswegen sie sich streiten und Jane im Diner schläft. In dem Diner in dem schon ihre Mutter gearbeitet hat und wo sie immer den Poloshirt-Idiot bedient. Alex kommt regelmäßig ins Diner und bringt Jane mit seinem Verhalten durcheinander.Außerdem treibt er sie in den Wahnsinn. Ihr fallen schnell Kleinigkeiten an ihm auf, die ihr gar nicht auffallen sollen. Und nach einem Blick hinter seine Fassade merkt sie, dass Alex alles andere als ein Poloshirt Idiot ist.


Nachdem mich Band 1 so begeistert hat, konnte ich es kaum erwarten die Fortsetzung zu lesen.
Bei Band 1 war ich so im Buch versunken wie es selten vorkommt, deswegen hatte ich gehofft, dass mich auch der Folgeband so begeistern kann. Zwar war ich nicht ganz so versunken wie beim ersten Teil, aber das hab ich auch nicht erwartet.
Zu den beiden Protagonisten. Anfangs dachte ich, dass weder Jane noch Alex mich so begeistern können wie David und Abbi, doch da lag ich falsch. Ich hab einfach ein paar Seiten länger gebraucht und musste wie Jane hinter Alex Fassade schauen.
Janes Humor hat mich gut unterhalten und wurde fast schon ein running gag zwischen den beiden. Sie selbst ist fleißig und interessiert. Ich mochte wie ihre Gefühle bei mir ankamen und man das Gefühl bekam, Jane und alle Personen seien echt.
Wie erwähnt hielt ich Alex mit seinem Sarkasmus anfangs für nicht sehr sympathisch und so mochte ich ihn nicht so ganz. Nach und nach erfährt man, dass ihm irgendetwas widerfahren ist, dass er auf Kleinigkeiten reagiert und das hat mich neugierig gemacht. Ich wollte wissen was hinter seinem Verhalten steckt, und warum er so ist wie er ist. Je mehr ich dann über ihn erfahren habe, desto lieber mochte ich ihn. Es hat also nicht lange gedauert bis ich das erste Gefühl hinter mir gelassen hatte.
Ich mochte die das Buch wichtige Themen miteinander verband ohne, dass es überhand nahm. Einzig eine kleine Stelle fand ich ein bisschen zuviel, aber da sie mir nicht im Gedächtnis blieb, kann es nicht schlimm gewesen sein. Auch der Schreibstil hat mir gut gefallen. Ich konnte mir die Ort vorstellen und das Buch wurde lebendig. Ich mochte viele einzelne Szenen in dem Buch. Ich denke, dass es nicht das letzte Buch ist, das ich von der Autorin gelesen habe.

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Veröffentlicht am 26.01.2023

Geniale Fortsetzung

KNIGHTS - Ein gnadenloses Schicksal
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Nach dem verheerenden Kampf gegen die Darks müssen Charlotte und die Knights nicht nur mit den Folgen dieser Schlacht leben. Auch die Vorhersage der Divines stellt das Team vor eine riesige Herausforderung ...

Nach dem verheerenden Kampf gegen die Darks müssen Charlotte und die Knights nicht nur mit den Folgen dieser Schlacht leben. Auch die Vorhersage der Divines stellt das Team vor eine riesige Herausforderung und Charlottes Herz mächtig auf die Probe. Die Lage scheint aussichtslos und auch Noel entfernt sich immer weiter von Charlotte. Da erscheint jedoch ein Silberstreif am Horizont: Der Heilige Gral könnte die Lösung aller Probleme sein und die Knights zum Sieg führen. Aber wie findet man ein sagenumwobenes Artefakt, bei dem nicht einmal sicher ist, ob es überhaupt existiert? Charlotte begibt sich auf die Suche – nicht nur, um die Welt zu retten, sondern auch ihre große Liebe.

Der Einstieg in dieses Buch ist mir schwerer als erwartet gefallen. Ich hab angefangen zu lesen und konnte mich kaum konzentrieren. Da ich dem Buch eine faire Chance geben wollte, hab ich es am selben Tag dann nochmal von vorne begonnen, was gleich viel besser geklappt hat und ich ohne Probleme wieder in die Welt der Knights eingetaucht bin.
Dennoch hatte ich anfangs mit Kleinigkeiten zu kämpfen. So konnte ich mich nicht mehr erinnern was die Map eigentlich ist und was nochmal ein Divine ist und macht. An der Stelle hätte ich mir eine kleine Wiederholung gewünscht. Nach und nach kam ich dann ins Buch hinein bis dann ein gewisser Punkt kam und ich endgültig im Buch versank. Das ganze Buch über gab es immer wieder spannende Stellen, so dass es nie langweilig wurde und das Buch immer wieder neuen Schwung bekam.
Die Personen fand ich alle richtig toll. Ich habe geliebt wie detailliert und real mir jede einzelne Person vorkam. Charlotte ist eine starke junge Frau, die auch in einer ausweglosen Situation nicht den Mut verliert. Die Situation in der sie sich befindet ist so kompliziert und schwer und sie macht immer weiter. Sie bleibt sich selbst treu und versucht das Beste aus allem zu machen. Ein klein wenig haben mir die Beschreibungen über ihr Aussehen gefehlt, aber das war nicht schlimm.
Noel hab ich in diesem Band etwas vermisst. Für die Geschichte war es passend, dass er nicht immer da war, aber ein klein bisschen hab ich gehofft, dass mehr Szenen mit ihm kommen.
Die Situation mit Oscar fand ich toll. Wie sie damit umgegangen sind und Oscar zusammen mit Charlotte hat mir richtig gut gefallen. Es gab viele (kleine) Momente die ich süß fand. Dann wieder andere die einem das Herz zerrissen haben und man den Schmerz aller beteiligten Person so gut nach empfinden konnte.
Ich liebe Lena Kiefers Schreibstil schon seit dem ersten Buch von ihr. Die Personen die sie erschafft und auch die Welten sind immer wieder Highlights. Auch in diesem Band hat mich der Schreibstil in seinen Bann gezogen. Am besten haben mir dabei die kleinen und große Wendungen gefallen. Ich finde den Cliffhanger in diesem Band nicht ganz so krass wie im ersten, aber das ist auch nicht nötig, denn es gibt noch viele offene Fragen auf dessen Klärung ich mich freue.

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Veröffentlicht am 21.01.2023

hatte mir etwas anderes erwartet

Schreib oder stirb
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Carl Vorlau sitzt in einer psychiatrischen Privatklinik und behauptet die siebenjährige Pia entführt zu haben. Er will mit niemandem reden, außer mit dem Literaturagenten David Dolla. Er will ihm ein Angebot ...

Carl Vorlau sitzt in einer psychiatrischen Privatklinik und behauptet die siebenjährige Pia entführt zu haben. Er will mit niemandem reden, außer mit dem Literaturagenten David Dolla. Er will ihm ein Angebot machen. Er soll ihm einen Vertrag bei einem Verlag besorgen, dazu eine Million als Vorschuss, für einen True Crime Thriller. Sollte David das Angebot nicht annehmen oder das Buch nicht auf den Bestsellerliste landen, stirbt die kleine Pia.

Fitzeks Thriller finde ich immer richtig gut, von dem „kein-Thriller“, war ich nicht ganz begeistert. Die Idee von Schreib oder Stirb fand ich sehr spannend, so wollte ich das Buch lesen.
Allerdings hab ich mir unter dem Buch etwas komplett anderes vorgestellt, als der Klappentext verspricht. So hab ich die ganze Zeit darauf gewartet, dass David sich hinsetzt und ein Buch schreibt und das unter Zeitdruck. Doch das passiert nicht.
Der Protagonist, David Dolla, ich hab auch nach dem Buch nicht das Gefühl ihn zu kennen oder irgendwas über die Person sagen zu können. Ich konnte ihn mir nicht vorstellen und auch mitten im Buch musst ich nachschlagen, wie er überhaupt heißt.
Mit dem Schreibstil und den enthaltenen Witzen hab ich mich etwas schwer getan. Zwar wurde es am Ende spannend und ich hab gemerkt, dass Fitzek beteiligt war, aber im großen Ganzen hat das Buch mir nicht wirklich gefallen. Dies lag zum einen an den Witzen. Anfangs waren es es einfach zu viele. Zudem war es auch nicht wirklich mein Humor, so finde es nicht witzig wenn man zb über Kaffee sagt man könnte ihn nur auf einer Palliativstation servieren, weil er so schlecht ist. Es gab ein paar solche Beispiele über die ich einfach nicht lachen kann. Im ganzen Buch hab es eine Stelle, bei der ich wirklich gelacht habe, alle anderen Witze waren für mich eher Haha und weiter.
Zum anderen gab es Vergleiche, unendlich viele und zudem unnötige. In Verbindung mit zeilenlangen Schachtelsätzen kam ich nicht hinterher. Ich hab irgendwann den Faden verloren und hab mich gefragt auf was die Autoren eigentlich hinaus wollen. Auf anderthalb Seiten wurde beschrieben, was man in einem Satz sagen könnte. Durch die ganzen lustigen Stellen litt die Geschichte für meinen Geschmack sehr. Ich hab kein Mitleid, keine Verbindung gefühlt und auch die Spannung kam erst sehr sehr spät auf. Anfangs hab ich mit dem Gedanken gespielt abzubrechen und hab das Buch wohl nur ganz gelesen, weil es mir ums Geld zu schade war.
Mit den witzigen Fitzek Bücher bin ich nun endgültig durch und werde in Zukunft bei den Thrillern bleiben.

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Veröffentlicht am 14.01.2023

langatmiges Finale

Midnight Chronicles - Nachtschwur
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Jules ist schon seit Ewigkeiten in Harper verliebt. Während die meisten nur ihre kühle Fassade sehen, sieht Jules mehr in ihr. Doch als er in einen Vampir verwandelt wurde und Harpers Bruder seinetwegen ...

Jules ist schon seit Ewigkeiten in Harper verliebt. Während die meisten nur ihre kühle Fassade sehen, sieht Jules mehr in ihr. Doch als er in einen Vampir verwandelt wurde und Harpers Bruder seinetwegen verletzt wurde, sieht Harper ihn mit anderen Augen. Für sie wird er immer derjenige sein, der Schuld an Holdens Verletzung ist. Sie will Rache und Jules genau so leiden lassen wie er es verdient. Sie ist fest entschlossen Jules zu töten, doch als sie vor ihm steht, sieht sie nicht nur den kaltblütigen Vampir, sondern Jules dahinter und der lässt ihr Herz höher schlagen.


Nach dem rasanten Ende des fünften Bandes war ich sehr auf das Finale gespannt und musste wissen wie es weitergeht. Mir war klar, dass die Protagonisten wechseln würden, da dieser Band von Laura Kneidl geschrieben wurde, aber ich dachte es würde mit Finn weitergehen.
Das Buch beginnt mit Harper, die auf der Suche nach Jules ist und ich dachte, das Buch braucht einfach ein paar Kapitel bis es an den Vorgänger anknüpft. Dann kam gleich eine Rückblende und ich hatte das Gefühl, dass die Spannung die im fünften Band aufgebaut wurde krachend zum Stehen kam. Da es erst der Beginn des Buches war, hatte ich Hoffnung, dass es besser wurde. Man springt von den Tagen vor dem Angriff zur Rückblende, immer wieder. Zwar fand ich den Schreibstil in der Rückblende gut, aber es hat meiner Meinung nach nichts zur Geschichte beigetragen und hat die Spannung kaputt gemacht. So passierte auf denen ersten 200 Seiten einfach gar nichts. Auf den letzten 100-200 Seiten passierte viel. So viel, dass man fast nicht hinterher kam. Ich hätte gehofft, dass dies besser verteilt gewesen wäre.
Harper war schwierig. In den Bänden davor mochte ich Roxy nicht, wurde erst später mit ihr warm. Cain fand ich viel besser und dann Harper… Ich mag sie nicht. Sie wirkt kalt und auch hinter ihrer Fassade hab ich wenig liebesvolles entdeckt. Sie ist von Rache gesteuert und kümmert sich nur um sich selbst. Einzig ihr Bruder scheint ihr etwas zu bedeuten. Irgendwie verstehe ich noch dass sie Rache für Holden will. Dass Jules aber nicht so ist wie sie glaubt und sie sich von ihm angezogen fühlt, ihn aber in der nächsten Sekunde erstechen möchte, hat für mich keinen Sinn gemacht. Auch ihre Einsicht kam für mich nicht schlüssig rüber.
Jules fand ich dagegen besser. Allein schon durch die bunten Klamotten und seinen Charakter ist er das Gegenteil von einem blutrünstigen Vampir.
Der Schreibstil hat mir größtenteils gut gefallen, allerdings ging mir die ständige Wiederholung von „Hunter und Huntressen“ irgendwann auf die Nerven, so wie das Gendern von Wörtern bei denen ich nicht mal wusste, dass dies möglich ist.
Jedes Buch der Reihe fand ich bisher gut, aber nicht herausragend. Ich hatte gehofft, dass das Finale eine Schippe drauflegen würde, stattdessen fand ich diesen Band am schwächsten.

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Veröffentlicht am 08.01.2023

hat mich schlussendlich doch überzeugt

Regenglanz
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Alissa studiert Kunst und arbeitet nebenbei als Tätowiererin. Als ein neuer Kunde den Laden betritt zieht der athletische Simon ihre Blicke auf sich. Er möchte dringend ein Cover Up haben, jedoch lehnt ...

Alissa studiert Kunst und arbeitet nebenbei als Tätowiererin. Als ein neuer Kunde den Laden betritt zieht der athletische Simon ihre Blicke auf sich. Er möchte dringend ein Cover Up haben, jedoch lehnt er es ab von einer Frau tätowiert zu werden. Sie nimmt an dass er ein Idiot ist, dabei will er sich nur nicht nochmal dem Spott aussetzten, das sein Tattoo hervorruft.
Alissa willigt ein Simon zu tätowieren und schnell merkt sie, dass sie einen falschen Eindruck von ihm bekommen hat. Eigentlich will sie mit keinem Kunden ausgehen, doch während den Sessions merken beide, dass die Chemie stimmt und es mehr und mehr zwischen ihnen knistert.

Dieses Buch hab ich so oft gesehen und fand das Cover immer wunderschön. Irgendwann wollte ich dann wissen ob mir das Buch gefallen könnte und hab es einfach gekauft.
Außer, dass es irgendwas mit Tattoos zu tun hat, wusste ich nichts über die Geschichte und so hab ich mich überraschen lassen.
Anfangs war ich nicht ganz von dem Buch überzeugt. Der Schreibstil ist ziemlich detailliert, so dass ich das Gefühl hatte nicht vom Fleck zu kommen und Szenen ewig dauern. Es war zwar nicht langweilig, allerdings passierte auch nicht viel. Auch, dass die Dialoge eher in Jugendsprache stattfanden und dass manchmal viele englische Ausdrücke benutzt wurden, hat mich ein bisschen gestört. Zu dem Zeitpunkt hab ich den Hype nicht verstanden.
Dann passierte etwas und das Buch wurde besser. Dann passierte wieder etwas und ich wurde immer mehr in den Bann gezogen. Irgendwann kam ich an den Punkt an dem ich das Buch nicht mehr weg legen wollte. Irgendwann hab ich mich ins Buch verliebt. Es gab überraschende Wendungen, die ich nicht habe kommen sehen.
Alissa fand ich von Anfang an cool. Ich konnte mir schnell ein Bild von ihr machen und mit ihren bunten Haaren und Tattoos nahm sie in meinem Kopf Gestalt an. Man bekommt jede Emotion von ihr mit, ob sie traurig oder glücklich ist, oder wenn ihre Schuldgefühle sie erdrücken. Vor allem ihre Verletzlichkeit und Gefühle kamen bei mir an. Ich mochte die richtig gerne.
Simon ist ein netter Typ der gerne Sport macht. Ich fand ihn toll, aber noch besser hat mir seine Familie gefallen. Seine Oma, die mit 80 ein Tattoo möchte und die Diskussionen mit seiner Schwester, die mich jedes Mal schmunzeln ließen, waren dabei ein kleinen Highlight.
Auch das Hamburger Setting mochte ich gerne, denn auch dieses war schön beschrieben mit Sehenswürdigkeiten und Details.
Insgesamt fand ich das Buch sehr gelungen. Meine anfänglichen Zweifel wurden mit der Wendung kleiner und vorallem die zweite Hälfte fand ich sehr gelungen.

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