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Veröffentlicht am 04.08.2022

Konnte mich begeistern

Knights – Ein gefährliches Vermächtnis
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Charlotte Stuart hat eine einzigartige Gabe, doch niemand darf davon wissen. Denn wenn sie in die falsche Hände gerät, kann das nicht nur Charlotte das Leben kosten, sondern auch die Welt in Gefahr bringen. ...

Charlotte Stuart hat eine einzigartige Gabe, doch niemand darf davon wissen. Denn wenn sie in die falsche Hände gerät, kann das nicht nur Charlotte das Leben kosten, sondern auch die Welt in Gefahr bringen. So versteckt sie sich Jahrelang vor einer Organisation namens KORT, den Knights of the Round Table. Eines Tages macht sie ihren Job als Kellnerin als sie merkt, dass jemand hinter ihr her ist. Sie ahnt gleich wer es ist und Charlotte muss fliehen.Als sie sich verstecken will, rennt sie dabei ausgerechnet in die Knights. Schnell merkt sie, dass sie keine andere Wahl hat als sich mit ihnen zu verbünden. Unterstützung findet Charlotte bei Noel Mayfield, einem Erben Lancelots, mit dem sie mehr verbindet. Da ahnt sie aber noch nicht, dass sie und Noel ein gefährliches Schicksal verbindet.


Dieses Buch hat mich vom Juli in den August begleitet. Nach einer kleinen Leseflaute in der mich kein Buch richtig begeistern konnte, hab ich auf Lena Kiefer und ihren tollen Schreibstil gesetzt und gehofft wieder richtig von einem Buch in den Bann gezogen zu werden. Es hat nicht lange gedauert bis ich in dem Buch drin war und es genießen konnte.
Charlotte mochte ich echt gerne. Sie hat schon einiges durchmachen müssen, was ihren Character bis heute beeinflusst und gestärkt hat. Mit ihrem Willen, ihre Stärke und ihrer Sympathie war sie eine tolle Person, die ich gerne begleitet habe.
Auch Noel fand ich interessant und ebenso sympathisch wie Charlotte. Ich wollte mehr über ihn und sein Erbe wissen. Beide zusammen haben mir gut gefallen. Die Liebesgeschichte stand nicht unbedingt im Vordergrund, so dass ich mir manchmal einen Tick mehr davon gewünscht hätte, aber ich hab auch nichts vermisst.
Lena Kiefer schafft es, mich in ihren Büchern mit Themen zu unterhalten, die mich eigentlich nicht interessieren, im Buch jedoch begeistern. So war hier alles rund um Ritter und Arthur so eingewoben, dass ich es einfach toll fand. Wie nicht nur die beiden Hauptpersonen, sondern alle so beschrieben wurden, als würde es sie wirklich geben. Auch Gebäude und Orte konnte ich mir bildlich vorstellen.
Immer wieder gab es interessante und spannende Abschnitte, so dass ich mich immer auf die nächste Lesestunde gefreut habe. Dass das Buch einen fiesen Cliffhanger haben wird, das war mir klar, denn Lena Kiefer ist die Queen of Cliffhanger. Ich bin gespannt wie es in Band 2 weitergehen wird.

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Veröffentlicht am 27.07.2022

Hatte mir mehr erwartet

Dunbridge Academy - Anywhere
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Die deutsche Schülerin Emma möchte mehr über ihre Eltern erfahren, die inzwischen getrennt leben. Deswegen entscheidet sie sich ein Auslandsjahr in Schottland zu machen, wo sie auf die Dunbridge Academy ...

Die deutsche Schülerin Emma möchte mehr über ihre Eltern erfahren, die inzwischen getrennt leben. Deswegen entscheidet sie sich ein Auslandsjahr in Schottland zu machen, wo sie auf die Dunbridge Academy gehen will. Die Schule an der sich ihre Eltern kennen gelernt haben.
Doch schon am Flughafen beginnt der Stress, als sie fast ihren Flug verpasst. In der Eile rennt sie in Henry, der ebenfalls die Dunbridge Academy besuchen wird. Emma fühlt sich gleich von Henry angezogen, aber in Schottland angekommen, muss die feststellen, dass Henry eine Freundin hat. Und sich das Herz brechen zu lassen stand nicht auf ihrem Plan.


Ich hab schon ein paar Bücher von Sarah Sprinz gelesen, die mich alle begeistert haben und so habe ich mich auf die Dunbridge Academy gefreut. Ich hatte schon viel von der Reihe gehört und so war es keine Überraschung, dass die Protagonisten etwas jünger sind, als gedacht. Nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, hab ich mir ein tolles Buch erwartet, doch jetzt bin ich teilweise enttäuscht.
Emma fand ich zuerst sympathisch, aber ich hab im Laufe des Buches nicht wirklich einen Bezug zu ihr bekommen. Es gab keine besondere Eigenschaft, die mir besonders im Gedächtnis geblieben ist.
Henry mochte ich ebenfalls und von ihm hab ich schneller ein Bild bekommen, als von Emma. Vor allem am Ende mochte ich ihn immer lieber.
Grace, Henrys Freundin fand ich ein bisschen blass. Sie wirkte ein bisschen so wie die Figur die man eben braucht, aber nicht „real“ ist. Oft hab ich mir eine Handlung von ihr erhofft, aber es kam einfach nichts…
Enttäuscht war ich von den im Klappentext erwähnten Mitternachtspartys und Spaziergänge durch die alten Gemäuer. Letzteres kam immerhin noch ein paar Mal vor, ersteres musste mit 2 Seiten im ganzen Buch auskommen. Dafür, dass es sogar im Klappentext erwähnt wird, war es mir einfach viel zu wenig davon.
Vom Schreibstil her fand ich das Buch größtenteils gut. Es wird aus Emmas und Henrys Perspektive erzählt und ich wusste immer bei wem ich gerade bin. So bekam eine gute Einsicht in beide Protagonisten. Auch wie die Kurse und vor allem die Academy beschrieben wurden, haben mir gut gefallen. Nicht ganz warm wurde ich mit den Abschnitten die in Jugendsprache geschrieben wurde und ich nicht ganz passend fand. Mit manchen Begriffen konnte ich nichts anfangen und Erklärungen gab es ebenfalls keine.

Spoiler
Man erfährt schnell, dass Emma nach ihrem Vater sucht und nach Hinweisen fragt. Als sie diesen dann trifft, läuft es nicht wie gedacht und damit hatte sich die Sache erledigt. Ich hatte gehofft, dass sie es nochmal versuchen würde, aber es kam nichts mehr.
Bei der Geschichte / Beziehung zwischen Emma und Henry bin ich ein bisschen zwiegespalten. Einerseits fand ich es noch in Ordnung, andererseits finde ich Grace gegenüber nicht fair. Ich hätte mir gewünscht, dass es Gespräche gegeben hätte. Dass Henry mit ihr spricht und nicht erst als es zu spät ist. Es kam mir nicht richtig vor wie Henry sich so oft mit Emma trifft, wenn er doch Grace hat.

Fazit.
Ingesamt fand ich das Buch in Ordnung, aber nicht herausragend. Zwar kam am Ende Spannung auf und ich wollte wissen wie es ausgeht, das allerdings erst ziemlich spät. Auch wenn ich Kritik habe ist das nur meine Meinung und ich hoffe, dass mir Band 2 besser gefallen wird.

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Veröffentlicht am 23.07.2022

15 Songs entscheiden

Playlist
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Bereits vor einem Monat ist die 15-jährige Feline spurlos verschwunden. Die Mutter ist verzweifelt und bittet Alexander Zorbach, einen Privatermittler um Hilfe. Der muss schon in wenigen Tagen seine Haftstrafe ...

Bereits vor einem Monat ist die 15-jährige Feline spurlos verschwunden. Die Mutter ist verzweifelt und bittet Alexander Zorbach, einen Privatermittler um Hilfe. Der muss schon in wenigen Tagen seine Haftstrafe antreten, trotzdem kann er nicht anders, als der Mutter zu helfen. Schon bald findet er Felines Playliste die sie online zusammen gestellt hat. Komischerweise wurde diese erst vor wenigen Tagen aktualisiert. Zorbach ist überzeugt, dass Feline einen Hilferuf in der Playlist versteckt hat. Zusammen mit Alina Gregoriev macht er sich ans Entschlüsseln der Hinweise. So beginnt ein Weltlauf gegen die Zeit.

Jedes Jahr freue ich mich auf das neue Buch von Sebastian Fitzek. Nachdem mich ein paar seiner letzten Bücher nicht mehr so ganz begeistern konnten, hatte ich gehofft, dass es langsam wieder besser wird. Das Thema Musik mag ich gerne in Büchern, so war ich gespannt was mich erwartet.
Alexander Zorbach und Alina Gregoriev kannte man schon aus den Augensammlern-Büchern. Diese hab ich schon vor langer Zeit gelesen und konnte mich nicht mehr an den Inhalt erinnern. Das hat aber keine Rolle gespielt, denn es gab eine Zusammenfassung, die geholfen hat. Die beiden fand ich als Duo ganz gut und beide waren sympathisch.
Bei Thriller ist es bei mir jedes Mal anders, manchmal kann ich gut mit rätseln, bei anderen tappe ich vollkommen im Dunkeln. Bei diesem hier gab es Hinweise, die Playlist bei denen man gut selber überlegen konnte was ein Hinweis sein kann. Allerdings wurden auch Hinweise aufgelöst bei denen ich während des Lesen den Kopf schüttelte. Ich fand die Hinweise ziemlich an den Haaren herbei gezogen und nur lösbar, wenn man wusste wie die Erklärung war, und selbst dann war es komisch. Andere Rätsel dagegen fand ich gut und auch einige Ideen waren interessant.
Den Schreibstil fand ich, wie immer gut. Auch wenn ich nicht immer komplett in der Geschichte drin war und so vielleicht auch den ein oder anderen Hinweis übersehen habe, war es trotzdem interessant mit zu rätseln. Ich hoffe, dass der nächste Thriller mich wieder mehr begeistern kann.

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Veröffentlicht am 19.07.2022

Nicht ganz so gut wie Teil 1

Sweet Enemy
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Als Emma erfährt, dass ihre Rolle in der erfolgreichen Serie Dark Castle gestrichen wird verändert das ihr Leben. Sie will nur noch nach Hause zu ihrem Verlobten. Doch gerade als sie dachte, der Tag könnte ...

Als Emma erfährt, dass ihre Rolle in der erfolgreichen Serie Dark Castle gestrichen wird verändert das ihr Leben. Sie will nur noch nach Hause zu ihrem Verlobten. Doch gerade als sie dachte, der Tag könnte nicht schlimmer werden, erwischt sie ihren Verlobten in flagranti. Um sich wieder zu sammeln zieht sie auf das Anwesen einer Freundin ihrer Großmutter. Auf dem abgeschiedenen Gelände kann ihr Herz heilen. Als Emma ankommt hätte sie nicht mit dem attraktiven Luican gerechnet, der sie abholt und ebenfalls in dem Haus wohnt. Er ist verschlossen und Emma merkt, dass auch Lucian verletzt wurde und seine Schutzmauern oben sind. Können sie hinter die Schutzmauer des anderen blicken?

Nachdem ich die Protagonisten von Band 1 liebgewonnen hatte, war ich ein bisschen enttäuscht, dass es in Band 2 um andere Personen geht. Anfangs kam ich nur schleppend voran. Obwohl ich so gerne lesen wollte, klappte es nicht. Da es am mir lag und nicht am Buch, ging es nach ein paar Tagen besser.
Anfangs konnte ich mir nicht alles merken, aber es wurde schnell klar, dass Lucian ein Geheimnis hat, dass etwas mit ihm passiert ist und ich wollte wissen was. Er war mir nicht gleich sympathisch. Durch sein Verhalten und seine Gedanken gegenüber Emma war ich leicht genervt von ihm. Er wirkte auf mich ziemlich oberflächlich und ohne Tiefe. Nach und nach wurde es etwas besser, aber weder Emma noch Lucian werden lange in meinem Gedächtnis bleiben.
Emma selber mochte ich etwas lieber. Ihren Job als Schauspielerin war toll eingewoben und auch die Schattenseiten waren gut eingearbeitet. Ich fand Emma sympathisch und konnte ihre Gedanken bezüglich ihrer Rolle gut verstehen.
Auch toll fand ich die Kuchen und Leckereien, die ich beim Lesen fast vor mir sehen konnte. Auch das Anwesen und Sal konnten mich begeistern und haben mir gut gefallen.
Ich mag Kristen Callihans Schreibstil gerne. Wie erwähnt mochte ich Lucians Gedanken nicht immer, aber sonst war alles in Ordnung.
Sweet Enemy kann nicht mit dem ersten Band mithalten, trotzdem hat es mich gut unterhalten und an der ein oder anderen Stelle mit süßem Gebäck begeistert.

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Veröffentlicht am 14.07.2022

Nicht ganz überzeugend

Was wir in uns sehen - Burlington University
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Vor zwei Jahren hat Chastity es geschafft vor der Sekte zu fliehen, in der sie aufgewachsen ist.
Jetzt geht sie auf das gleiche College, wie auch ihr bester Freund Dylan, für den sie seit Jahren mehr empfindet. ...

Vor zwei Jahren hat Chastity es geschafft vor der Sekte zu fliehen, in der sie aufgewachsen ist.
Jetzt geht sie auf das gleiche College, wie auch ihr bester Freund Dylan, für den sie seit Jahren mehr empfindet.
Auf dem College lernt sie eine neue Seite von ihm kennen. Jede Nacht hat er eine andere Freundin und an Beziehungen hat er kein Interesse. In Chastity sieht er nur eine Freundin, doch die will doch eigentlich mehr sein als nur das. Dann landet auch noch ihre Mitbewohnerin, die Chastity so gar nicht mag, bei ihm im Bett. Wenig später kommt es dann doch zu einem Kuss zwischen Chastity und Dylan und plötzlich sprühen die Funken. Aber kann etwas aus ihnen werden oder zerstören sie ihre Freundschaft für immer?


Bei der Burlington University handelt es sich nicht um eine neue Reihe, wie ich dachte, sondern gehört zu der True North Reihe. Von dieser Reihe hab ich nur den ersten Band gelesen, so dass ich ein bisschen was über Griffin und die Shipleys wusste.
Dylan war für mich als der typische und wahrscheinlich clichehafte Collegestudent der immer eine andere Freundin hat. Er macht Party und verbringt Zeit mit Freunden. Das wars. Er war nicht total unsympathisch aber er hatte auch nichts was einem im Gedächtnis
Chastity fand ich oft widersprüchlich. Ich fand ihre Art, ihren Wunsch nach Nähe im Zusammenhang mit dem was sie durchgemacht hat nicht ganz stimmig. Da hätte ich mir eine andere Lösung gewünscht.
Am besten haben mir die Szenen gefallen in denen Karamell hergestellt wurde. Die Szenen waren toll beschrieben und haben mir Spass gemacht zu lesen.
Der Schreibstil fand ich gut, so dass ich gut voran kam auch wenn mich die Geschichte nicht so ganz abgeholt hat.

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