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Veröffentlicht am 23.06.2022

love is love is love

Und wir tanzen über den Flüssen
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Als June sich zwischen ihrer Karriere und ihrem Freund Kian entscheiden musste, entschied sie sich für ersteres und zog aus London weg. Nun ist sie zurück und arbeitet als Musicaldarstellerin. In der Zwischenzeit ...

Als June sich zwischen ihrer Karriere und ihrem Freund Kian entscheiden musste, entschied sie sich für ersteres und zog aus London weg. Nun ist sie zurück und arbeitet als Musicaldarstellerin. In der Zwischenzeit hat auch Kian seinen Traum verwirklicht und hat mit seinem besten Freund Ash einen Pub eröffnet. Ash ist nicht begeistert von June und seine hasserfüllten Blicke verfolgen sie, trotzdem ist sie auf eine Art und Weise von ihm fasziniert, die sie sich nicht erklären kann. Als sich June, Ash und Kian immer wieder begegnen wird ihnen klar, dass ihre Gefühle füreinander komplizierter sind als sie gedacht hatten.

Schon die ersten beiden Bände der Love is Love Reihe mochte ich beide auf eine eigene Weise. Umso gespannter war ich auf Band 3 in dem es um Polyamorie geht, einem Thema über das ich bisher noch nichts gelesen hatte.
Die Protagonisten mochte ich auch alle gerne. June und Kian mochte ich auf Anhieb, Ash wirkte auf mich zuerst nicht so sympathisch, doch als aus seiner Sich geschrieben wurde änderte sich das. Das zeigt auch, dass man hinter die Fassade eines Menschen blicken soll bevor man über einen urteilt.
Ich fand toll wie jeder der Protagonisten so einzigartig und individuell beschrieben wurde. Auch wie Junes Job im Theater mit den Textauszügen eingebaut war fand ich toll.
Es war interessant zu lesen wie die drei zueinander finden und zu lernen wie eine polyamoröse Beziehung funktioniert.
Auch wie London beschrieben wurde fand ich gut. Manchmal hätte es gerne noch ein bisschen mehr davon sein können.
Normalerweise bin ich nicht so der Fan von poetischem Schreibstil, aber bei Sophie Bichon mach ich eine Ausnahme. Ich mag ihre Art zu schreiben. Wie sie Gefühle und Personen beschreibt, so dass man im Buch versinkt und einfach alle Gefühle bei einem ankommen.
Auch das Ende fand ich toll und so beendete ich dieses Buch und die Reihe mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Auch wenn es für mich nicht ganz an Band 2 rankommt, so fand ich das Buch richtig toll und hoffe, dass es noch viele Menschen begeistern wird

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Veröffentlicht am 16.06.2022

Wohlfühlbuch

Eine Liebe unter Sternen - Stonebridge Island 3
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Die Zukunft der Coopers ist in Gefahr. Nach zahlreichen Sabotagen steht fest, dass jemand sie zerstören will. Nun sind sie knapp bei Kasse und müssen mit Zahlen jonglieren und genau abwägen in was sie ...

Die Zukunft der Coopers ist in Gefahr. Nach zahlreichen Sabotagen steht fest, dass jemand sie zerstören will. Nun sind sie knapp bei Kasse und müssen mit Zahlen jonglieren und genau abwägen in was sie investieren müssen. Als bei einen Sturm das Dach der Futterscheune zusammenbricht, stehen sie endgültig auf der Klippe. Auch bei der Bank kommen sie in Verzug mit den Raten, die daraufhin den gesamten Betrag zurückfordert. Megan ist sich sicher, dass die Morgans ihre Finger im Spiel haben. Doch ausgerechnet der jüngste Sohn der Morgans Finley ist jetzt der einzige der die Coopers jetzt retten kann. Denn außer ihm weigern sich alle Unternehmen ihre Scheune wieder aufzubauen. Und Finn ist auch noch der Mann an den Megan ihr Herz verloren hat.


Immer wenn ich wieder ein neues Buch von Ella Thompson beginne, freue ich mich auf eine tolle Geschichte mit Spannung und Sommergefühl.
Es ist noch nicht so lange her, dass ich Band 2 gelesen habe und so hab ich schnell wieder meine Erinnerung an die Protagonisten aufgefrischt. Wie schon in den Bänden davor mochte ich Megan, Summer und Abby richtig gerne. Megan ist sympathisch und manchmal ein bisschen impulsiv. Ich fand es toll aus ihrer Sicht zu lesen. Auch Finn mochte ich gerne. Es war toll, dass er so anders war als sein Großvater. Wie man lernt, dass nicht jeder gleich ist nur weil man aus einer Familie kommt. Benedicts Character mochte ich nicht, wie er nur seinen Vorteil sieht und es ihm egal ist was die Inselbewohner wollen. Trotzdem fand ich, dass das Buch genau diesen Character und die Spannung die damit kam, gebraucht hat.
Die Liebesgeschichte fand ich gut, aber es hat mir auch ein bisschen was gefehlt. Es hatte ein bisschen was von Verbotener Liebe, von der niemand wissen durfte. Trotzdem ging es mir anfangs ein wenig zu schnell. Irgendwas hat mir gefehlt.
Den Schreibstil fand ich, wie bei allen anderen Büchern, einfach toll. Ich mochte die Beschreibungen der Insel und deren Bewohner, die mit viel Details und Liebe beschrieben wurden. Auch das Herbstliche mit bunten Blättern beschriebene gefiel mir richtig gut.
Insgesamt war auch dieses Buch der Stonebrigde Island Reihe ein absolutes Wohlfühlbuch, gespickt mit einer spannenden Nebenhandlung. Ich freue mich auf mehr Bücher der Autorin.

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Veröffentlicht am 12.06.2022

Tolles Buch

Free like the Wind
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Die 20-jährige Rae lebt bei ihren Eltern in der Stadt. Vor ein paar Jahren hat sie jemanden verloren und seit dem ist ihre Mutter überfürsorglich. Während ihre Freunde studieren, jobbt sie abends in einem ...

Die 20-jährige Rae lebt bei ihren Eltern in der Stadt. Vor ein paar Jahren hat sie jemanden verloren und seit dem ist ihre Mutter überfürsorglich. Während ihre Freunde studieren, jobbt sie abends in einem Kino. Langsam hat sie das Gefühl erdrückt zu werden und keine Luft mehr zu bekommen. Durch eine Freundin kommt sie auf die Idee für eine Weile durch den National Park Kanadas zu wandern. Ihre Mutter ist natürlich dagegen, außer sie hat eine Begleitung. Da kommt ihr Cayden, Jacksons bester Freund gerade recht.
Cayden macht ein Jurastudium, auf das er keine Lust hat, hat unzählige Frauen und auch Alkohol spielt eine große Rolle in seinem Leben. So hat Rae wenig Lust, dass ausgerechnet er sie begleiten soll, trotzdem ziehen sie bald gemeinsam los. Schon bald sieht Rae in Cayden einen verborgenen Schmerz, den sie selber nur zu gut kennt.


Bereits der erste Teil der Kanada Reihe hat mir sehr gut gefallen und so war ich gespannt was mich im zweiten und letzten Band erwartet.
Rea kam schon im ersten Band vor und so war es schön, sie diesmal als Protagonistin zu erleben. Ich fand sie sehr sympathisch und mochte sie sehr gerne. Man lernt sie kennen und ich mochte es wie Kira Mohn ihre Geschichte aufdeckt. So konnte ich dann auch Raes wie auch das Verhalten ihrer Mutter verstehen.
Cayden mochte anfangs gar nicht. Seine Playboy Art gefiel mir nicht und ich wurde überhaupt nicht warm mit ihm. Ich konnte mir nicht vorstellen ihn zu mögen, aber da ich glaube, dass es so von der Autorin gewollt war, hat es mich nicht gestört. So war es schön ihn kennenzulernen und hinter seine Fassade zu blicken.
Was mir an diesem Buch und auch dieser Reihe so gut gefallen hat, war wie toll Kanada und die Landschaft beschrieben wird. Ich mochte das Campingfeeling richtig gerne. Es war alles so toll erklärt, dass ich mir vorkam, als wäre ich selber dort. Die eine oder andere Enthüllung kam eher am Ende, aber es hat mir gefallen. Manche Handlungen fand ich echt schrecklich, aber man konnte nachvollziehen was das mit den Protagonisten gemacht hat.
Schade, dass die Reihe jetzt schon vorbei ist. Die Kanada Reihe fand ich noch besser als die Reihe vorher und ich freue mich mehr von Kira Mohn zu lesen.

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Veröffentlicht am 08.06.2022

Coffe Girl + Subway Girl

One Last Stop
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August lebt noch nicht lange in New York und ist gerade erst in eine neue Wohnung gezogen. Wie viele andere New Yorker auch nimmt sie jeden Tag die U-Bahn. Dort fällt ihr eine junge Frau in Lederjacke ...

August lebt noch nicht lange in New York und ist gerade erst in eine neue Wohnung gezogen. Wie viele andere New Yorker auch nimmt sie jeden Tag die U-Bahn. Dort fällt ihr eine junge Frau in Lederjacke auf. Wie sie nimmt die Fremde jeden Tag die U-Bahn, doch August fällt auf, dass die Frau names Jane jeden Tag dasselbe trägt und sie nie aussteigt. Als August sich eines Tages aus Versehen mit Kaffee bekleckert, leiht ihr Jane ein Schal und so kommen sie ins Gespräch. Die beiden treffen sich immer wieder, lernen sich kennen. Doch bald stellt August fest, dass Jane ein riesen Problem hat. Endlich kommen August ihre detektivischen Fähigkeiten, die sie mit ihrer Mutter trainiert hat zu Gute. Sie ist entschlossen hinter Janes Geheimnis zu kommen.

Letztes Jahr hab ich Royal Blue gelesen und fand das Buch richtig toll und so hab ich spontan One Last Stop gekauft.
Als ich das Buch angefangen habe, war ich gleich begeistert. Auf den ersten paar Seiten musste ich so lachen, dass ich mich fast nicht auf den Inhalt konzentrieren konnte. So fand ich leicht ins Buch hinein und wollte weiterlesen. Man lernt August und ihre WG kennen, inklusive einer Drag Queen die über ihnen wohnt. Bis jetzt hatte ich noch nichts in der Richtung gelesen, deswegen hat es mich begeistert, dass das Thema Drag mit eingewoben wurde. Auch Augusts Mitbewohner fand ich richtig toll und haben dazu beigetragen, dass mir das Buch so gut gefallen hat
August mochte ich gerne. Ihre Entschlossenheit und ihr Charakter hat mir einfach gut gefallen und die kam mir absolut authentisch vor.
Wie erwähnt fand ich den Schreibstil richtig toll. Es gab viele tolle Momente und lustige Situationen, die das Buch richtig toll gemacht haben. Auch die Erwähnungen von Musik und Künstlern der Rockgeschichte haben mir richtig gut gefallen. Ich bin regelrecht in dem Buch versunken und kam so gut voran. Die Geschichte war anders als ich er erwartet hatte, denn es hatte Science-Fiction-Elemente, mit denen ich nicht gerechnet hätte. Auch New York fand ich gut beschrieben und ich konnte mir die Orte gut vorstellen. Man muss es erst mal schaffen einen Liebesroman in einer U-Bahn toll zu beschreiben.
Insgesamt, fand ich dieses Buch einen Tick schwächer als das erste Buch der Autorin, aber empfehlenswert.

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Veröffentlicht am 04.06.2022

Nessa + Boyd

Where the Waves Rise Higher
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Als älteste der drei Geschwister musste Nessa schnell erwachsen werden. Sie ist diejenige die für alle da ist und die Probleme löst. Nun möchte sie endlich etwas für sich machen. Ihre große Leidenschaft ...

Als älteste der drei Geschwister musste Nessa schnell erwachsen werden. Sie ist diejenige die für alle da ist und die Probleme löst. Nun möchte sie endlich etwas für sich machen. Ihre große Leidenschaft ist das Brennen von Whiskey. Langsam gewinnt sie mehr und mehr Unternehmen für sich die ihren eigenen Whiskey in ihr Sortiment aufnehmen. Als sie auf die nordschottische Meisterschaft eingeladen wird, hat sie nicht nur das Ziel gut abzuschneidenden, sondern auch ihren Konkurrenten Boyd Tulloch zu schlagen. Er ist arrogant und Nessa kann ihn nicht ausstehen, doch er ist auch ziemlich attraktiv und so wird der Konkurrenzkampf neu angefacht.

Bis jetzt hab ich alles von Kathinka Engel gelesen und mochte ihre ersten beiden Reihen super gerne. Umso gespannter war ich auf die Shetland Reihe.
Nessa und ihre Schwestern fand ich in diesem Buch gut beschrieben. Ich hab ein besseres Bild von Nessa bekommen. Ich mochte ihren Charakter, es fällt ihr schwer um Hilfe zu bitten und sie kämpft für ihren Traum.
Boyd mochte ich am Anfang so gar nicht. Er ist arrogant, unsypmatisch und einfach ein Idiot.
Auch wenn er sich geändert hat, so bin ich mit der Liebesgeschichte nicht warm geworden.
In dem einen Moment hassen sich Boyd und Nesse und im nächsten machen sie rum. Ich konnte es einfach nicht verstehen. Ich fand ihre Beziehung ging von null auf hundert und dann ein hin und her.
Die Nebencharakter mochte ich gerne. Henry war mir total sympatisch und ich mochte die Szenen mit ihm. Auch das Setting mochte ich wieder gerne. Ich hatte das schottische Feeling und mochte wie die Umgebung beschrieben wurde. Die Leute und der „Drawing Room“ mochte ich gerne.
Kathinka Engels Schreibstil mag ich gerne. Ich finde sie schreibt auf einem hohen Niveau und beschreibt Umgebung wie Gefühle toll. In diesem Band haben mich leider die „that‘s what she said“ Witze gestört. Ein paar fand ich okay, aber meistens konnte ich nichts damit anfangen. Auch dass bis zur Hälfte immer „Boyd Tulloch“ geschrieben wurde, dachte ich irgendwann, ich weiß jetzt wie er heißt.
Auch dieser Band hat mich nicht vollkommen überzeugt. Es hat mir einfach etwas gefehlt. Selbst am Ende kamen nicht alle Gefühle bei mir an und die Geschichte hat mich nicht so abgeholt wie es mir gewünscht hätte. Trotzdem freue ich mich auf das Finale.

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