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Veröffentlicht am 25.05.2025

Ein Buch für Booknerds

Beneath Broken Skies
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Maddie liebt Bücher und die Arbeit im Verlag ihrer Familie ist ihr wichtiger als alles andere. Dass sie eines Tages das Geschäft übernehmen wird ist eigentlich klar. Bis ihr Großvater den Verlag an ihre ...

Maddie liebt Bücher und die Arbeit im Verlag ihrer Familie ist ihr wichtiger als alles andere. Dass sie eines Tages das Geschäft übernehmen wird ist eigentlich klar. Bis ihr Großvater den Verlag an ihre Konkurrenz verkauft und das ohne Maddie zu fragen. So wird niemand anderes als Wesley Knight Maddies neuer Boss. Wes mit dem Maddie schon auf der gleichen Schule war. Wes in den Maddie schon damals verliebt war, der sie jedoch nie beachtet hat. Als sie aufeinander treffen kommen die alten Gefühle wieder hoch und diese werden immer stärker.

Ein Buch über Bücher? Dass ich das Buch lesen musste war klar. Von der Autorin habe ich schon ein paar Bücher gelesen und so gab es kein Halten mehr.
Maddie ist ein Bücherwurm und arbeitet in einem Verlag und somit war sie die perfekte Protagonistin. Bücher geben ihr Halt und die Möglichkeit in andere Welten einzutauchen und somit konnte ich mich schnell mit ihr identifizieren, was sie mir auch sympathisch machte. Nach und nach erfährt man mehr über sie und warum sie Menschen nicht an sich heranlässt.
Bei Wes fand ich toll, dass er der Erbe ist, aber selbst unsicher ist. Man muss nicht lange lesen, um zu erfahren, dass er innerlich ganz anders ist, als er äußerlich rüberkommt.
Ich hab noch nicht viele Bücher gelesen die in der Verlagswelt spielen und so hab ich dieses Thema besonders toll gefunden. Es hat sich angefühlt wie ein Blick hinter die Kulissen, was ich wirklich toll fand.
Die Geschichte an sich fand ich gut, auch wenn es sich für meinen Geschmack ein bisschen zu sehr gezogen hat und ich manchmal das Gefühl hatte, die Story dreht sich im Kreis. Der Schreibstil hat mir gefallen, denn ich bin gut durch das Buch durch gekommen. Manchmal gab es ein paar Sätze über die ich gestolpert bin, weil ich den Satzbau anders gewählt hätte.
Das Ende müsst ihr natürlich selber lesen, aber ich kann nur sagen, dass ich mich auf den Folgeband freue.

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Veröffentlicht am 20.05.2025

Emotional

Gestern waren wir unendlich
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Henry und Louis sind perfekt für einander. Louis ist sich sicher, dass er den richtigen gefunden hat, obwohl beide noch so jung sind. Auch die Familienfeier von Louis Familie verbringt er mit Henry und ...

Henry und Louis sind perfekt für einander. Louis ist sich sicher, dass er den richtigen gefunden hat, obwohl beide noch so jung sind. Auch die Familienfeier von Louis Familie verbringt er mit Henry und verlassen sie gemeinsam. Doch sie kommen nie an ihrem Ziel an, denn die beiden haben einen Unfall den Henry nicht überlebt. Louis ist geschockt und die Welt bleibt stehen- wortwörtlich. Denn als Louis am nächsten Tag aufsteht klingelt es und Henry steht vor der Tür.

Schon lange wollte ich ein Buch von dem Autor lesen, umso mehr hab ich mich gefreut, als ich die Nachricht bekam, dass ich das Buch gewonnen habe.
Die ersten Kapitel von dem Buch haben mich emotional so erwischt. Obwohl es im Klappentext steht was passiert hab ich gehofft es geht anders aus. So habe ich mir viel Emotionalität für den weiteren Verlauf erwartet. Diese hat in der Mitte etwas nachgelassen, aber dafür hat mich das Ende wieder mit ein paar Tränen zurückgelassen.
Louis wird es in dem Buch nicht leicht gemacht. Nicht nur dass er seinen Freund sterben sieht, sondern das ganze wieder und wieder erleben zu müssen, ist einfach eine krasser Vorstellung. So konnte ich auch seine Handlungen nachvollziehen.
Henry ist schüchterner und wird als People Pleaser beschrieben.
Das Thema fand ich gut beschrieben. Wiederholungen ließen sich dadurch nicht vermeiden, aber es hat mich trotzdem nicht gelangweilt. Nur ganz am Anfang hätte ich mir mehr Fragen, mehr Unglauben gewünscht. Manche Themen wurden von Beginn an angeteasert, so dass es interessant war zu lesen was dahinter steckt. Auch andere Themen wie z.B. Tod und Trauer wurden gut transportiert und auch da gab es ein paar Stellen die mir die Tränen in die Augen getrieben.
Ein bisschen gefehlt hat mir die Verbindung zu den Protagonisten, vor allem Anfangs. Die Geschichte beginnt ziemlich schnell, so dass man nicht viel Zeit hat die Personen kennenzulernen. Dass es mich trotzdem emotional abgeholt hat ist ein Pluspunkt. Insgesamt fand ich das Buch gut, emotional und es gab schöne Szenen. Fürs Highlight haben mir dann doch Kleinigkeiten gefehlt, dafür gibt es 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 16.05.2025

Die Mischung aus Künstler und Dämon is top

We Reach for the Light
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Cole ist Künstler, doch die Hoffnung auf Erfolg hat er aufgegeben und beinahe auch sein Leben. Als mitten in der Nacht der Dämon Ambri bei ihm auftaucht und anstatt ihm den letzten Schubs zu geben, er ...

Cole ist Künstler, doch die Hoffnung auf Erfolg hat er aufgegeben und beinahe auch sein Leben. Als mitten in der Nacht der Dämon Ambri bei ihm auftaucht und anstatt ihm den letzten Schubs zu geben, er Coles Leben rettet. Inspiriert von Ambris Erscheinung beginnt Cole neue Bilder und entdeckt seine Leidenschaft für die Kunst neu. Auch Ambri ist inspiriert von den jungen Mann obwohl er es nicht sollte, den sein eigentlicher Job ist es den Mächten der Finsternis eine reine Seele zu bringen, und diese ruhen nicht bis sie haben was sie wollen.

Nachdem mir Band einer der Angels and Demons Reihe gut gefallen hat, hab ich mir auch den zweiten gekauft. Ich hatte die Geschichte nicht mehr ganz im Kopf, aber das war nicht schlimm.
Viel will ich gar nicht zu den Charakteren sagen. Cole mochte ich auf Anhieb. Ich hab seine Gefühle, ob es die Leidenschaft fürs Malen oder seine Selbstzweifel waren, gespürt. Wie die Autorin seine Kunst in die Geschichte mit hat einfließen lassen war einfach toll (auch wenn ich mir eine Illustration, wie in Band 1 erhofft hatte). Ich konnte die Bilder die er malt förmlich vor mir sehen.
Ambri ist ein Dämon, der die Begierde der Menschen entfacht, was das Buch ein bisschen spicy gemacht hat, aber ich fand es gut. Es war meines Empfinden nach nicht zu viel und hat gut ins Buch gepasst. Auch Ambri hat sein Päckchen zu tragen und ich fand cool wie seine Geschichte erzählt wurde.
Auch im Allgemeinen hat mir das Künstler/Dämon Thema gut gefallen, es war etwas über das ich noch nicht so oft gelesen habe. Dass ich das Buch in zwei Tagen ausgelesen habe, lag nicht nur daran, dass ich Zeit hatte, sondern auch an der Geschichte und natürlich an dem tollen Schreibstil von Emma Scott. Das Buch lässt sich schnell lesen und mir hat die Geschichte gut gefallen. Es war kein Highlight aber gute 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 14.05.2025

Gegensätze ziehen sich an

Chapters unfinished
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Coulter Barnett ist Ordnungsfanatiker, beim Indie-Verlag Badger Books ist er vor allem für die Zahlen zuständig. Als die chaotische neue Assistenz Evie im Verlag anfängt, ist Coulter alles andere als begeistert. ...

Coulter Barnett ist Ordnungsfanatiker, beim Indie-Verlag Badger Books ist er vor allem für die Zahlen zuständig. Als die chaotische neue Assistenz Evie im Verlag anfängt, ist Coulter alles andere als begeistert. Denn sie bricht jede einzelne seiner Regeln und scheint das komplette Gegenteil von Coulter zu sein. Und trotzdem lässt er sich auf eine Workplace-Affäre mit Evie ein. Zwischen heimlichem Sex und regelmäßigen Streitereien stellen die beiden fest, dass es gute Gründe gibt, warum sie nicht voneinander loskommen. Und dass sie viel mehr gemeinsam haben, als sie sich eingestehen wollen. Können die beiden ihre Differenzen überwinden?

Bei den letzten Teil der Reihe fällt es mir schwer in Worte zu fassen, wie es mir gefallen hat. Zum Teil liegt es auch daran, dass ich das Buch in den Ferien gelesen habe und die Rezension nicht gleich danach geschrieben habe.
Durch die Illustration und die Beschreibungen hatte ich optisch ein klares Bild von Coulter und sein Aussehen war für mich ein Gegensatz zu seinem Handeln. Optisch wirkt er attraktiv, aber seine Art hat ihn für mich ganz anders aussehen lassen. So hatte ich etwas Probleme mit seinem Verhalten. Dafür hat mir aber die Geschichte um seine Familie gefallen und die Szenen mit seiner Mutter waren heftig.
Wie im Vorwort erwähnt ist die Geschichte etwas spicier als man es sonst von der Autorin kennt.
Evie war mir größtenteils sympathisch. Aber gegen Ende des Buches gab es eine Szene mit ihren Eltern, wo ich Evies Reaktion nicht nachvollziehen kann. Auch das „typisch Evie“ wurde mir irgendwann zu oft wiederholt.
Anfangs war ich nicht so ganz begeistert von dem Buch und auch eine spicy Szene werde ich nie verstehen, weil ich in solchen Situationen die Art von Nähe nicht nachvollziehen kann. Es wird nicht mein Lieblingsbuch aber es war okay.

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Veröffentlicht am 06.05.2025

hatte mir etwas mehr erwartet

Bookish Belles – Liebe hat tausend Seiten
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Vor zehn Jahren hat Rebecca der Kleinstadt Vallentine den Rücken gekehrt, doch als ihre Großmutter stirbt muss sie zurück.
Zusammen mit ihren besten Freundinnen, den Bookish Belles, möchte sie die Bibliothek ...

Vor zehn Jahren hat Rebecca der Kleinstadt Vallentine den Rücken gekehrt, doch als ihre Großmutter stirbt muss sie zurück.
Zusammen mit ihren besten Freundinnen, den Bookish Belles, möchte sie die Bibliothek renovieren, die mit der Zeit in die Jahre gekommen ist. Aber zuerst braucht sie einen Job. Diesen findet sie schnell bei der Gazette. Doch die Zeitung ist klein, schreibt nur rote Zahlen und der Chefredakteur ist schlecht gelaunt und glaubt alles besser zu wissen. Zu allem Übel ist ihr Chef attraktiv und zudem ihr neuer Nachbar.

Die neue Reihe von Kelly Moran hat mich mit dem Titel gleich auf sich aufmerksam gemacht und ich war gespannt was mich erwartet.
Ich hatte mir ein Buch erwartet, das als Thema, Bücher, Bibliotheken und lesen beinhalten würde, was es nur zum Teil war. Die Bibliothek spielt eine kleine Rolle und Rebeccas Job bei der Zeitung nimmt viel Raum in der Geschichte ein. An buchigen Themen war es das dann schon.
Rebecca fand ich sympathisch und man erfährt wie sie aussieht, aber ich hab die Personen nicht wirklich zu fassen bekommen. Man erfährt etwas über ihre Familie und ihre Freunde, aber das Buch hat mich nicht so wirklich abholen können.
Ebenso bei Graham, den ich mir optisch vorstellen konnte und dessen erste Auftritt nicht so wirklich sympathisch war. Umso schöner war es seine Entwicklung zu sehen. Ich mochte, dass er zwar der Chef war, aber trotzdem auf Rebecca gehört hat.
Als tolle Abwechslung empfand ich das Südstaaten Feeling. Mit den Redewendungen hat Kelly Oram mich ein paar Mal zum Schmunzeln gebracht, da diese Sprüche etwas ganz neues für mich waren.
Das Buch ließ sich gut lesen, aber mir hat etwas gefehlt, damit ich wirklich in der Geschichte drin versunken wäre. Bei dem Titel hätte ich mir mehr über die Renovierung der Bibliothek erhofft. So fand ich das Buch gut für Zwischendurch und ich habe es auch gerne gelesen, inhaltlich fand ich es ein bisschen enttäuschend.

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