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Yakko

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.06.2020

Neues Lieblingsbuch

Miezbert
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„Miezbert und der Knurrmagentag“ wurde bei uns innerhalb von Minuten zum neuen Lieblingsbuch.

Miezbert, der Miesbert, der vergisst zu frühstücken und dadurch den ganzen Tag miese Laune hat, ist einfach ...

„Miezbert und der Knurrmagentag“ wurde bei uns innerhalb von Minuten zum neuen Lieblingsbuch.

Miezbert, der Miesbert, der vergisst zu frühstücken und dadurch den ganzen Tag miese Laune hat, ist einfach niedlich. Seinen Knurrmagentag mitzuerleben macht meiner Tochter einen riesigen Spaß und an vielen Stellen muss sie lachen und erkennt sich teilweise selbst wieder - denn auch Kinder können mit leerem Magen zum Miesbert werden.

Die Illustrationen gefallen uns sehr gut, schön bunt und liebevoll, nicht nur Miezbert, sondern auch seine tierischen Freunde. Der Text ist genau passend für das Alter der Zielgruppe. Was ich außerdem besonders wertvoll finde ist, dass der Verlag seine Bücher nachhaltig produziert. Dies macht sich zwar beim Preis bemerkbar, doch von solch einem Kinderbuch hat man sehr lange etwas.

Insgesamt kommt das Buch hier super an und wird mehrmals vorgelesen. Ein tolles Kinderbuch!

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Veröffentlicht am 06.06.2020

Witziger Selbstfindungstrip

Thirty
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Bella steht kurz vor ihrem 30. Geburtstag und zugleich in einer Art Midlifecrisis. Alle um sie herum scheinen das zu haben, was sie sich wünscht - einen Mann, Familie und den Traumberuf - nur sie selbst ...

Bella steht kurz vor ihrem 30. Geburtstag und zugleich in einer Art Midlifecrisis. Alle um sie herum scheinen das zu haben, was sie sich wünscht - einen Mann, Familie und den Traumberuf - nur sie selbst nicht. So stimmt sie zu, die nächsten dreißig Tage dreißig Dates zu haben, um ihren Traummann zu finden.

„Thirty“ ist ein sehr witziges und unterhaltsames Buch, das man allerdings auch nicht zu ernst nehmen darf. Bella ist mit 29 Jahren noch reichlich unreif und teilweise naiv, dass es aber dann doch wirklich lustig wird. Eine Midlifecrisis, wie sie diese beschreibt, halte ich in dem Alter für überzogen, dafür ist sie dann doch mindestens zehn Jahre zu jung.

Die Geschichte selbst ist sehr kurzweilig, die Erzählungen über die vielen Dates teilweise urkomisch, dann wieder peinlich, aber insgesamt unterhaltsam.
Natürlich entsteht keine echte Verbindung zwischen Bella und einem potentiellen Kandidaten als „Traummann“, weil ihre Dates doch recht kurz sind. Dadurch wird das Buch tatsächlich nicht zu einer Liebesgeschichte, wie man anfangs glauben könnte. Vielmehr ist es sein Selbstfindungstrip von Bella, wie es der Lese bereits früh feststellt. Bella selbst braucht für die Erkenntnis etwas länger.

Insgesamt sollte man sich hier bewusst sein, dass man keinen gefühlvollen Liebesroman erwarten darf, denn sonst wird man enttäuscht. Bellas Reise zu sich selbst ist dennoch sehr unterhaltsam und witzig geschrieben, sodass mir das Buch insgesamt gut gefallen hat.

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Veröffentlicht am 06.06.2020

Wenig Liebe und noch weniger Strand

Die Liebe fällt nicht weit vom Strand
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Sophie träumt eigentlich schon ihr Leben lang von einem Foodtruck. Stattdessen ist sie Rezeptionistin und ihrem Traum so fern, wie nur möglich. Durch Zufall erhält sie eine Stelle als Marketing Managerin ...

Sophie träumt eigentlich schon ihr Leben lang von einem Foodtruck. Stattdessen ist sie Rezeptionistin und ihrem Traum so fern, wie nur möglich. Durch Zufall erhält sie eine Stelle als Marketing Managerin für den neuen Film ihrer Firma und soll in Dänemark den Film vermarkten. Dort trifft sie auf einen Mann und hinterfragt die Beziehung zu ihrem Freund.

Der Klappentext und der Titel des Buches haben mich sofort angesprochen. Erwartet habe ich eine humorvolle Liebesgeschichte, die sich am Strand von Dänemark entwickelt, eine schöne Geschichte eben für den Sommer. Doch sowohl der Klappentext als auch der Titel sind mehr als irreführend.

Sophie als Protagonistin ist ganz nett, aber doch ihre ganzen Gedanken und Handlungen sind teilweise sehr wirr und nicht wirklich angemessen für ihr Alter. Die ganzen Nebenfiguren sind mir ebenfalls viel zu laut, sie bekommen zu viel Zeit innerhalb der Geschichte, sodass die Liebesgeschichte, auf die ich wirklich lange gewartet habe, kaum Platz hatte.

Der gesamte erste Teil des Buches dreht sich erstmal nur um Sophies aktuelle Lebenssituation, um ihren Job und ihre Kollegen. Dann irgendwann (endlich) ging es nach Dänemark - hier soll also die Liebesgeschichte beginnen, so zumindest laut Klappentext. Also weiter gelesen und gewartet und gewartet, bis dann tatsächlich der Unbekannte seinen Auftritt hat. Leider nur für wenige Szenen, was mehr als enttäuschend ist. Die romantische Stimmung am Strand kam überhaupt nicht bei mir an. Der Rest der Geschichte war für mich total überzogen und hat mich nicht mitgerissen.

Der Schreibstil der Autorin ist leider überhaupt nicht mein Fall. Ich bin mir sicher, dass man Wut/Ärger/Aufregung, etc. sehr gut ohne das ständige Verwenden von Großbuchstaben und Unmengen Ausrufe- und Fragezeichen transportieren kann. Das vermittelt dauernd das Gefühl des Schreiens und stört einfach. Genau wie die immer wieder in die Läääänge gezogenen Wörter. Das hat sich so dermaßen durch das gesamte Buch gezogen, dass es insgesamt sehr unruhig und laut wurde, man hat sich als Leser sehr gehetzt gefühlt.

Insgesamt war ich selten so enttäuscht von einem Buch wie von diesem. Meine Erwartungen waren ganz andere - so wie eben im Klappentext angegebeben. Ich habe ständig nach der Liebe und dem Strand gesucht und bis zuletzt nicht wirklich gefunden.

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Veröffentlicht am 20.04.2020

Sehr unterhaltsam

Love factually (Knitting in the City 1)
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Für Janie ist es der schlimmste Tag aller Zeiten – sie wird von ihrem Freund betrogen, verliert somit neben ihrer Beziehung auch gleichzeitig ihr Zuhause. Dann erhält sie auch noch ihre Kündigung und wird ...

Für Janie ist es der schlimmste Tag aller Zeiten – sie wird von ihrem Freund betrogen, verliert somit neben ihrer Beziehung auch gleichzeitig ihr Zuhause. Dann erhält sie auch noch ihre Kündigung und wird mit Securtiy, bestehend aus dem Mann, den sie bereits seit Wochen anhimmelt, aus dem Gebäude begleitet.

Dies ist das zweite Buch der Autorin Penny Reid, das ich bisher gelesen habe und ich wurde auch hier nicht enttäuscht. Der Sprachstil ist gut, flüssig zu lesen und passend zum Genre. Die Geschichte ist außerdem n vielen Stellen sehr witzig und überaus unterhaltsam. Gleichzeitig aber an den richtigen Stellen auch ernsthaft, romantisch und gefühlvoll.
Die beiden Hauptfiguren Janie und Quinn sind mir von Anfang an sympathisch. Besonders Janies Art, spontan ihr triviales Superwissen rauszuhauen, egal wie angebracht (oder eben nicht) es ist. Ich habe mich köstlich dabei amüsiert. Besonders die Story über Neandertaler und große Köpfe – wirklich zum Schreien. Hier ist es übrigens schade, dass der deutsche Buch Titel „Love acutally“ ist, denn der Originaltitel lautet „Neanderthal seeks Human“, was so viel mehr aussagt.
Quinn ist der ernstere Part von beiden, doch ich muss sagen, dass Janie und er sehr gut harmonieren. Die Chemie zwischen den beiden ist beeindruckend, das habe ich selten in solchen Büchern erlebt.

Insgesamt bin ich mehr als begeistert von dem Buch und fand es sehr schade, dass ich es in einem Rutsch gelesen hatte, doch ich freue mich auf jeden Fall auf weitere Titel der Autorin. Eine klare Empfehlung für alle Fans des Genres.

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Veröffentlicht am 20.04.2020

Schöne Botschaft

Alfie und der Clownfisch
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Alfie ist ein schüchterner Junge, dem es schwer fällt, über seinen Schatten zu springen. Nun steht eine Feier an und er hat eigentlich sein Kostüm schon ausgesucht, doch traut er sich nicht, es tatsächlich ...

Alfie ist ein schüchterner Junge, dem es schwer fällt, über seinen Schatten zu springen. Nun steht eine Feier an und er hat eigentlich sein Kostüm schon ausgesucht, doch traut er sich nicht, es tatsächlich auch anzuziehen. Um ihm Mut zu machen, macht seine Mutter mit ihm einen Ausflug.

Die Illustrationen des Kinderbuches sind, insbesondere für erwachsene Augen, sehr schön und ansprechend, die Farbgebung sieht man so eher selten, wobei ich mir vorstellen könnte, dass Kinder es lieber bunter mögen.

Der Erzählstil ist ebenfalls sehr schön und kindgerecht. Besonders gefällt mir die Botschaft hinter dem Buch: jeder ist so, wie er ist und das ist okay so. Und diese Botschaft entdeckt auch Alfie für sich selbst. Leider kommt das Ende für mich zu abrupt. Irgendwie fehlt etwas, so etwa eine mögliche Lösung für das Problem, das Alfie so beschäftigt. Auch die Rolle des Clownfisches ist nicht wirklich ausgereift. Dafür, dass er ja bereits im Titel vorkommt und Alfies Besonderheit unterstreichen soll, taucht er selbst nur auf einer einzigen Seite kurz auf. Somit ist die wichtige Botschaft für mich leider nicht zu Ende gedacht.

Dennoch gefällt meiner Tochter das Buch insgesamt, sodass ich vier Sterne vergeben kann.

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