A miracel for christmas…oder auch davor ;-)
On a cosy Winter NightJede Menge Weihnachtsstimmung und Herzenswärme, ein bisschen Drama und Herzschmerz zusammen mit gaaaanz viel Gefühl und Romantik – das erwartet euch bei diesem weihnachtlichen Liebesroman.
Zum Inhalt:
Seinen ...
Jede Menge Weihnachtsstimmung und Herzenswärme, ein bisschen Drama und Herzschmerz zusammen mit gaaaanz viel Gefühl und Romantik – das erwartet euch bei diesem weihnachtlichen Liebesroman.
Zum Inhalt:
Seinen Schatten entfliehen und für einen Abend in die Geborgenheit der Anonymität abtauchen – das ist Jonathans Ziel für das kommende Weihnachtsfest. Im Blue Café findet er genau dies: hier wird der eigene Name zusammen mit allen Sorgen an der Schwelle abgegeben. Durch einen Zufall landet auch Marley im Blue Café, die in Erinnerung an ihre schönsten familiären Weihnachtsfeste nach Seekers Hope zurückkehrt.
Als sich „Joe“ und „M“ in der Bar begegnen, empfinden sie sofort eine ganz besondere Verbundenheit. Ein verspielter Abend mit unvergesslichen Momenten, lässt eine ganz besondere Anziehung wachsen, die über die gemeinsame Nacht hinausgeht.
Eine verzweifelte Suche nacheinander beginnt, doch ohne den echten Namen oder eine Telefonnummer ist das Blue Café der einzige Anhaltspunkt…
Werden die zwei einen Weg zueinander finden?
Meine Eindrücke:
Dieser Roman war für mich der erste der Autorin Helen Paris (einem Pseudonym von Ute Bareiss, von der ich ebenfalls noch keinen Roman gelesen habe ), die auch die Reihe Lynnwood Falls schreibt.
Ich war bereits nach wenigen Seiten angetan von dem Schreibstil, der leicht, direkt, gut lesbar – kurzum: sehr angenehm ist und zum Abtauchen und Verweilen einlädt.
Helen Paris ist es durch ihre detailreichen und liebevollen Beschreibungen der winterlichen Umgebung mit seinen leisen Geräuschen und vielen Lichtern sowie der vielen Kleinigkeiten auf jeden Fall gelungen mich Anfang Oktober bereits in echte Weihnachtsstimmung zu versetzen… und mich – entgegen meiner persönlichen Regel – dazu zu bringen vor dem ersten Advent Spekulatius und Dominosteine zu kaufen
Diese wunderbaren Beschreibungen der Natur waren zusammen mit sehr einfühlsamen und unterhaltsamen Dialogen meine besonderen Highlights dieses Buchs. Ich fühlte mich als heimlicher Beobachter von Marley und Jonathan und konnte gar nicht genug davon bekommen den beiden bei ihrem zurückhaltenden, aber dennoch romantischen Kennenlernen zu lauschen. Mehr als einmal hatte ich dabei ein Schmunzeln auf den Lippen.
A propos: mit diesen beiden hat die Autorin zwei echte Sympathieträger gezaubert. Jonathan: ein Charmeur wie er im Buche steht, immer einen witzigen Spruch auf Lager, gutaussehend, wortgewandt und ein hoffnungsloser Romantiker. Marley: eher zurückhaltend, aber ausgestattet mit einer riesigen Portion Spontanität und Humor, jedoch voller Zweifel…die mich von Zeit zu Zeit in den Wahnsinn getrieben haben und mich vor Unverständnis mit den Augen rollen ließen.
Familiär könnten sie gegensätzlicher nicht sein: während Jonathan ein wahrer Familienmensch ist und eine große Familie hat, die sich stets unterstützt und bedingungslos liebt, hat Marley kürzlich nicht nur mit ihrem Großvater ihren letzten Verwandten verloren, sondern ihren Lebensgefährten, der sie betrogen, hat gleich mit. Sie ist, bis auf ihre Kollegen, die mehr ihre Freunde sind, allein. Und weckte in mir sofort die Hoffnung, dass sie in Jonathan nicht nur einen sie liebenden, wertschätzenden und unterstützenden Partner finden könnte, sondern in dessen Familie auch ein neues zu Hause.
Mit vielen Bildern und Vergleichen, die wie ganz selbstverständlich eingestreut werden, um die Gefühle der beiden füreinander zu beschrieben, gelingt es Helen Paris eine wohlig warme Atmosphäre zu schaffen, der man sich nur schwer entziehen kann.
Die Suche nacheinander, von der ich erwartet hätte, dass sie den Hauptteil der Geschichte ausmachen würde, stellt nur einen kleinen Teil dar, was mich etwas enttäuscht hat. Insgesamt, war mir dieser Aspekt ein klein wenig zu oberflächlich. Andererseits wäre es bei der kurzen Gesamtlänge schwierig gewesen an dieser Stelle viel tiefer zu gehen
Ein paar Worte noch zum Cover: Das empfand ich als überaus unpassend und ich bin sehr froh, dass ich es ignoriert und mich trotzdem an die Leseprobe gewagt habe. Abgesehen davon, dass Er für mich nicht aussieht wie Jonathan, hätte ich ein Bild des verschneiten Städtchens Seekers Hope, ein Pärchen beim Schneespaziergang oder vielleicht eine Schneekugel deutlich passender gefunden.
Mein Fazit:
Ich habe es sehr genossen mich von Helen Paris in das traumhafte Städtchen Seekers Hope entführen zu lassen und einfach mal ein bisschen schmachten und träumen zu können.
Daher empfehle ich es gern allen weiter, die eine kleine romantische Auszeit suchen.
Mit zwei Menschen, in die man sich einfach verlieben MUSS, ganz viel Gefühl und Weihnachtsstimmung, genau dem richtigen Touch an Intimität und einem sehr frühen und starken Wunsch nach einem Happy End