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Veröffentlicht am 26.06.2026

Jahresflop - Handwerkliches Versagen trifft auf eine völlig überhastete Story

Crown of War and Shadow
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Ich habe lange überlegt, wie ich diese Rezension angehen soll. Um es direkt vorwegzunehmen: Das Einzige, was an diesem Buch wirklich überzeugt, ist die äußere Gestaltung. Das Design ist wirklich schön ...


Ich habe lange überlegt, wie ich diese Rezension angehen soll. Um es direkt vorwegzunehmen: Das Einzige, was an diesem Buch wirklich überzeugt, ist die äußere Gestaltung. Das Design ist wirklich schön anzusehen, doch leider bewahrheitet sich hier der alte Spruch, dass man ein Buch nicht nach seinem Einband beurteilen sollte. Inhaltlich ist das Werk nämlich eine einzige Enttäuschung.

Schon nach den ersten Kapiteln war klar, dass der Lesefluss ein einziger Kampf ist. Die deutsche Fassung ist in einem derart unterirdischen Zustand, dass man sich ernsthaft fragt, ob dieses Manuskript überhaupt ein Lektorat von innen gesehen hat. Wir sprechen hier nicht nur von massiven Rechtschreibfehlern, sondern von inhaltlichen Schnitzern, bei denen Zeitformen komplett durcheinandergeraten und Metaphern so stümperhaft wortwörtlich aus dem Englischen übersetzt wurden, dass sie jeglichen Sinn verlieren. Die Schachtelsätze sind oft so hölzern und kompliziert, dass man selbst nach mehrfachem Lesen nicht versteht, was eigentlich passiert.

Die Handlung selbst ist eine einzige Ansammlung von Logiklöchern. Die Charakterentwicklung ist nicht existent – Sorrel schwankt zwischen naiver Unsicherheit und plötzlich auftretenden „Superkräften“, die jedes Problem wie aus dem Nichts lösen, sobald es kritisch wird. Merc hingegen ist eine wandelnde Ansammlung von Red Flags, deren absolute Krönung der respektlose Kommentar „Ein Mann hat Bedürfnisse“ war. Dass diese beiden eine Lovestory führen sollen, ist ein Witz; zwischen ihnen gab es für mich zu keinem Zeitpunkt echte Chemie. Der sogenannte „Spice“ war an Lieblosigkeit kaum zu überbieten – mechanisch, blumig-befremdlich und völlig ohne jedes Knistern.

Dass die Story in den letzten Kapiteln so extrem gehetzt wirkt, als hätte die Autorin schnell alle Puzzleteile zusammenwerfen müssen, macht das Ganze nur noch schlimmer. Der Plottwist um Mercs Dämonen-Identität wirkt konstruiert und die Art und Weise, wie die Protagonistin ihn trotz allem sofort „retten“ muss, ist an Unglaubwürdigkeit kaum zu überbieten. Die Love Story hat mich zu keinem Zeitpunkt gecatched, weil das gesamte Fundament der zwischenmenschlichen Beziehung einfach nicht stimmt.

Mein Fazit: Hier wurde so unfassbar viel Potenzial aus dem Fenster geworfen. Bei dem desaströsen Zustand der deutschen Fassung weiß man am Ende nicht mal mehr, ob die Originalgeschichte von vornherein schon so schwach war, oder ob die furchtbare Übersetzung und das fehlende Lektorat dem Ganzen einfach den endgültigen Todesstoß versetzt haben. Einfach nur extrem schade um die verplemperte Lesezeit. Von mir gibt es hierfür absolut keine Empfehlung.

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Veröffentlicht am 14.06.2026

Jahreshighlight!

Anathema
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Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, was ich sagen soll. Anathema hat mich völlig fertiggemacht – im positivsten Sinne! Und ist definitiv ein Jahreshighlight für mich gewesen

Ich habe das Buch quasi verschlungen. ...

Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, was ich sagen soll. Anathema hat mich völlig fertiggemacht – im positivsten Sinne! Und ist definitiv ein Jahreshighlight für mich gewesen

Ich habe das Buch quasi verschlungen. Es ist düster, extrem spannend und diese ganze geheimnisvolle Stimmung hat mich von der ersten Seite an komplett reingezogen. Ich hatte beim Lesen einfach nur unglaublich viel Spaß, auch wenn es zwischendurch echt heftig zur Sache ging. Jetzt sitze ich hier mit diesem riesigen Cliffhanger und warte sehnsüchtig auf den zweiten Teil – ich muss unbedingt wissen, wie es weitergeht!

Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung. Wer auf düstere Fantasy steht, darf sich das auf keinen Fall entgehen lassen!“

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Veröffentlicht am 03.03.2026

Tolle Story, mangelhafte Umsetzung (Inhalt: 4 Sterne | Verlag/Qualität: 1 Sterne)

Crowns of Ice
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Ich habe mit der „Court of Winter“-Reihe mein erstes Werk von Krista Street gelesen und war von der Geschichte an sich sofort gepackt. Der Einstieg fiel mir superleicht und die Story war so spannend, dass ...

Ich habe mit der „Court of Winter“-Reihe mein erstes Werk von Krista Street gelesen und war von der Geschichte an sich sofort gepackt. Der Einstieg fiel mir superleicht und die Story war so spannend, dass ich alle vier Bände innerhalb von nur einer Woche verschlungen habe. Rein inhaltlich wäre mir die Reihe definitiv 4 von 5 Sternen wert gewesen.

Das große Aber: Eine Zumutung für Leser
Leider wurde mein Lesevergnügen massiv durch die katastrophale Qualität der deutschen Ausgabe getrübt. Ich bin ehrlich gesagt schockiert darüber, was der Verlag hier abgeliefert hat: Rechtschreibfehler, fehlende Wörter und grammatikalische Schnitzer (Wörter stehen an der falschen Stelle im Satz, an jeder Ecke sind Kommata, die dort teils gar nicht hingehören etc.) inklusive der Verwechslung von Geschlechtern (Nish war zwischendurch auf einmal weiblich?) ziehen sich durch alle Bände, was den Lesefluss teilweise komplett unterbrochen hat.

Da ich die Bücher auf dem Kindle gelesen habe, habe ich mir beim vierten Teil den Spaß gemacht, die Fehler aktiv zu melden. Innerhalb von nur einer Stunde kam ich auf über 20 Meldungen. Das spricht Bände über das Lektorat – gab es hier überhaupt eines?

Bei einem Preis von 22,99 € pro Buch erwarte ich eine professionelle Übersetzung und ein ordentliches Lektorat. Wenn ich eine Qualität vorgesetzt bekomme, die wirkt, als hätte man das englische Original einfach ungeprüft durch eine KI gejagt, ist das absolut enttäuschend.

Fazit:
Es bricht mir das Herz für die Autorin, denn die Welt, die sie erschaffen hat, ist toll. Aber diese lieblose Veröffentlichung seitens des Verlags ist bei diesem Preis absolut unverständlich und eine Frechheit gegenüber den Lesern. Wegen der massiven Mängel in der Ausführung kann ich insgesamt leider nur 1 von 5 Sternen vergeben – und das auch nur aufgrund der hübsch gestalteten Cover und des Farbschnitts.

Wer die Geschichte genießen will, sollte – sofern möglich – lieber zur englischen Originalfassung greifen.

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Veröffentlicht am 03.03.2026

Tolle Story, mangelhafte Umsetzung (Inhalt: 4 Sterne | Verlag/Qualität: 1 Sterne)

Wings of Snow
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Ich habe mit der „Court of Winter“-Reihe mein erstes Werk von Krista Street gelesen und war von der Geschichte an sich sofort gepackt. Der Einstieg fiel mir superleicht und die Story war so spannend, dass ...

Ich habe mit der „Court of Winter“-Reihe mein erstes Werk von Krista Street gelesen und war von der Geschichte an sich sofort gepackt. Der Einstieg fiel mir superleicht und die Story war so spannend, dass ich alle vier Bände innerhalb von nur einer Woche verschlungen habe. Rein inhaltlich wäre mir die Reihe definitiv 4 von 5 Sternen wert gewesen.

Das große Aber: Eine Zumutung für Leser
Leider wurde mein Lesevergnügen massiv durch die katastrophale Qualität der deutschen Ausgabe getrübt. Ich bin ehrlich gesagt schockiert darüber, was der Verlag hier abgeliefert hat: Rechtschreibfehler, fehlende Wörter und grammatikalische Schnitzer (Wörter stehen an der falschen Stelle im Satz, an jeder Ecke sind Kommata, die dort teils gar nicht hingehören etc.) inklusive der Verwechslung von Geschlechtern (Nish war zwischendurch auf einmal weiblich?) ziehen sich durch alle Bände, was den Lesefluss teilweise komplett unterbrochen hat.

Da ich die Bücher auf dem Kindle gelesen habe, habe ich mir beim vierten Teil den Spaß gemacht, die Fehler aktiv zu melden. Innerhalb von nur einer Stunde kam ich auf über 20 Meldungen. Das spricht Bände über das Lektorat – gab es hier überhaupt eines?

Bei einem Preis von 22,99 € pro Buch erwarte ich eine professionelle Übersetzung und ein ordentliches Lektorat. Wenn ich eine Qualität vorgesetzt bekomme, die wirkt, als hätte man das englische Original einfach ungeprüft durch eine KI gejagt, ist das absolut enttäuschend.

Fazit:
Es bricht mir das Herz für die Autorin, denn die Welt, die sie erschaffen hat, ist toll. Aber diese lieblose Veröffentlichung seitens des Verlags ist bei diesem Preis absolut unverständlich und eine Frechheit gegenüber den Lesern. Wegen der massiven Mängel in der Ausführung kann ich insgesamt leider nur 1 von 5 Sternen vergeben – und das auch nur aufgrund der hübsch gestalteten Cover und des Farbschnitts.

Wer die Geschichte genießen will, sollte – sofern möglich – lieber zur englischen Originalfassung greifen.

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  • Erzählstil
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  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.03.2026

Tolle Story, mangelhafte Umsetzung (Inhalt: 4 Sterne | Verlag/Qualität: 1 Sterne)

Thorns of Frost
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Ich habe mit der „Court of Winter“-Reihe mein erstes Werk von Krista Street gelesen und war von der Geschichte an sich sofort gepackt. Der Einstieg fiel mir superleicht und die Story war so spannend, dass ...

Ich habe mit der „Court of Winter“-Reihe mein erstes Werk von Krista Street gelesen und war von der Geschichte an sich sofort gepackt. Der Einstieg fiel mir superleicht und die Story war so spannend, dass ich alle vier Bände innerhalb von nur einer Woche verschlungen habe. Rein inhaltlich wäre mir die Reihe definitiv 4 von 5 Sternen wert gewesen.

Das große Aber: Eine Zumutung für Leser
Leider wurde mein Lesevergnügen massiv durch die katastrophale Qualität der deutschen Ausgabe getrübt. Ich bin ehrlich gesagt schockiert darüber, was der Verlag hier abgeliefert hat: Rechtschreibfehler, fehlende Wörter und grammatikalische Schnitzer (Wörter stehen an der falschen Stelle im Satz, an jeder Ecke sind Kommata, die dort teils gar nicht hingehören etc.) inklusive der Verwechslung von Geschlechtern (Nish war zwischendurch auf einmal weiblich?) ziehen sich durch alle Bände, was den Lesefluss teilweise komplett unterbrochen hat.

Da ich die Bücher auf dem Kindle gelesen habe, habe ich mir beim vierten Teil den Spaß gemacht, die Fehler aktiv zu melden. Innerhalb von nur einer Stunde kam ich auf über 20 Meldungen. Das spricht Bände über das Lektorat – gab es hier überhaupt eines?

Bei einem Preis von 22,99 € pro Buch erwarte ich eine professionelle Übersetzung und ein ordentliches Lektorat. Wenn ich eine Qualität vorgesetzt bekomme, die wirkt, als hätte man das englische Original einfach ungeprüft durch eine KI gejagt, ist das absolut enttäuschend.

Fazit:
Es bricht mir das Herz für die Autorin, denn die Welt, die sie erschaffen hat, ist toll. Aber diese lieblose Veröffentlichung seitens des Verlags ist bei diesem Preis absolut unverständlich und eine Frechheit gegenüber den Lesern. Wegen der massiven Mängel in der Ausführung kann ich insgesamt leider nur 1 von 5 Sternen vergeben – und das auch nur aufgrund der hübsch gestalteten Cover und des Farbschnitts.

Wer die Geschichte genießen will, sollte – sofern möglich – lieber zur englischen Originalfassung greifen.

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