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Veröffentlicht am 19.09.2023

Leider nicht so meins

Denn ohne Musik werden wir ertrinken
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Bis jetzt war Brittainy C. Cherry für mich eigentlich immer eine sichere Bank, aber "Denn ohne Musik werden wir ertrinken" konnte mich leider nicht überzeugen.
Ich fange erstmal bei der Übersetzung an, ...

Bis jetzt war Brittainy C. Cherry für mich eigentlich immer eine sichere Bank, aber "Denn ohne Musik werden wir ertrinken" konnte mich leider nicht überzeugen.
Ich fange erstmal bei der Übersetzung an, die ich echt nicht gut fand, da sie an manchen Stellen absolut nicht dem normalen Sprachgebrauch entsprach und meinen Schreibfluss extrem gehemmt hat. Dazu kamen noch recht viele Rechtschreibfehler, was meiner Meinung nach, nicht passieren dürfte. Für beide Dinge kann BCC nicht wirklich etwas, da ihr Original auf Englisch ist. Dennoch fand ich den Schreibstil dadurch absolut nicht emotional und eher abschreckend. An einigen Stellen war es mir auch einfach zu vulgär, was ich so auch noch nicht von BCC gewohnt war.
Ich weiß, dass sie immer viel Drama in ihre Lovestorys einbettet, doch die Geschichte von Hazel und Ian fand ich zu inszeniert, zu gewollt, zu künstlich und vor allem vorhersehbar.
Von den Charakteren war ich auch sehr enttäuscht, da sie extrem oberflächlich waren. Ian wurde ständig nur auf seine Genitalien und seine "steinharten Bauchmuskeln" reduziert und Hazel war so erregt von ihm, dass es mir wirklich teilweise zu unangenehm zum lesen war. Manche Wortwechsel fand ich einfach skurril und komisch. Zum Ende hin wurde ihre Beziehung etwas gefühlsintensiver, hat mich trotzdem nicht abgeholt.
Die Musik spielt eine recht große Rolle in diesem Buch, aber nicht ansatzweise so, wie ich es mir vorgestellt habe. Es gab so viele andere Handlungsstränge, die mehr Aufmerksamkeit bekommen haben. Und irgendwie haben die auch alle gar nicht so recht zueinander gepasst - so als ob es nur darum ging, möglichst viel Drama zu erschaffen.

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Veröffentlicht am 19.09.2023

Super spannend

Die Klinik
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"Die Klinik" war mein erster Thriller von Hubertus Borck und konnte mich definitiv überzeugen und hatte eine enorme Sogwirkung auf mich.
Von der ersten bis zur letzten Seite herrschte Spannung pur, sodass ...

"Die Klinik" war mein erster Thriller von Hubertus Borck und konnte mich definitiv überzeugen und hatte eine enorme Sogwirkung auf mich.
Von der ersten bis zur letzten Seite herrschte Spannung pur, sodass ich riesige Freude am Weiterlesen hatte.
Das Ermittlerduo Eloğlu und Erdmann fand ich richtig toll und authentisch. Ich fand auch die Entwicklung im Laufe des Buches schön, da man gesehen hat, dass ihr Umgang immer harmonischer wurde.
Hamburg kam als Setting extrem gut rüber und hat mir sehr gefallen.
Die Idee hinter der Story fand ich ebenfalls sehr gelungen. Patienmorde in einem Krankenhaus - Wer war es und was sind die Motive? Ich finde die Thematik extrem spannend.
Es gab einige Wendungen und größere Plottwists, sodass es nie langweilig wurde. "Die Klinik" war irgendwie auch anders aufgebaut, als die meisten Thriller, da man schon am Anfang den Täter präsentiert bekommt und quasi alles nach und nach aufgearbeitet wird. Das war für mich neu, aber mindestens genauso spannend. Und so gab es für mich trotzdem einige Überraschungen, die ich nicht so habe kommen sehen.
Die Auflösung konnte mich nicht ganz überraschen, da ich die letzten 100 Seiten schon eine Vorahnung hatte, aber dennoch läuft ja dann doch immer noch irgendetwas ein bisschen anders, als man es sich ausgemalt hat.
Am wichtigsten ist mir, dass Thriller am Ende logisch sind und alles einen Sinn ergibt und das hat hier voll zugetroffen. Eine ausgeklügelte Storyline mit tollen Ermittlern, ganz viel Spannung und überraschenden Wendungen. Meine Lust auf den Vorgängerband ("Das Profil") und weitere zukünftige Bücher von Hubertus Borck wurde definitiv geweckt.

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Veröffentlicht am 19.09.2023

Bester Band der Reihe

The Inheritance Games - Der letzte Schachzug
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SPOILER, DA BAND 3!!!
Vorweg muss ich sagen, dass Band 3 für mich der stärkste Band war, mich die Reihe trotzdem insgesamt nicht so catchen konnte, wie ich es mir erhofft habe.
Hawthorne House war mit ...

SPOILER, DA BAND 3!!!
Vorweg muss ich sagen, dass Band 3 für mich der stärkste Band war, mich die Reihe trotzdem insgesamt nicht so catchen konnte, wie ich es mir erhofft habe.
Hawthorne House war mit all seinen Geheimhängen, Verstecken und verwinkelten Räumen wirklich toll als Setting. Das habe ich wirklich gern gelesen.
Ich habe in diesem Band auch eine deutlichere Charakterentwicklung gespürt. Die Protagonisten sind ernster geworden, waren reflektierter und vor allem reifer. Das hat man auch daran bemerkt, dass in diesem Band Gefühle eine größere Rolle gespielt haben. In den Vorgängerbänden fand ich manche Verhaltensweisen echt kindisch.
Die Übersetzung konnte mich auch in Band 3 nicht überzeugen. Ich bin mit dem Schreibstil echt nicht so warm geworden und bin hin und wieder über Sätze gestolpert.
Wie in allen Bänden gab es auch hier wieder viel Action und Spannung, aber es ging auch wieder alles Schlag auf Schlag. Man muss wirklich am besten eine Mindmap erstellen, um allen Zusammenhängen folgen zu können. Die Auflösung fand ich gut und zufriedenstellend.
Trotzdem muss ich sagen, dass ich den Hype für die Reihe leider nicht so nachvollziehen kann. Ich hab von der versprochenen Sogwirkung leider nicht viel gemerkt. Die Idee hinter der Reihe finde ich aber nach wie vor großartig und ich kann mir das Ganze echt gut als Verfilmung vorstellen.

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Veröffentlicht am 19.09.2023

Mal was anderes

SORRY. Ich habe es nur für dich getan
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Zuerst muss ich sagen, dass ich es richtig toll finde, dass Bianca Iosivoni sich an das Genre gewagt hat. Beziehungsweise hat sie etwas geschrieben, was es so in der Art fast noch nicht gibt, aber unfassbar ...

Zuerst muss ich sagen, dass ich es richtig toll finde, dass Bianca Iosivoni sich an das Genre gewagt hat. Beziehungsweise hat sie etwas geschrieben, was es so in der Art fast noch nicht gibt, aber unfassbar gut und genial ist!
Die Lovestory von Julian und Robyn konnte mich von der ersten Seite an total einnehmen und fesseln. Es gab viele toxische Gefühle, viel Spice und Spannung und vor allem unvorhersehbare Plottwists. Die Spannung wurde vor allem dadurch erzeugt, dass der Beziehung aus der Vergangenheit, ein Ermittlungsverfahren aus der Gegenwart gegenüberstand. Ich wusste irgendwann nicht mehr, wem ich trauen kann, was wahr ist und was falsch und habe auf die Auflösung hingefiebert. Ich würde sagen, dass die ersten 300 Seiten die Verhältnisse zwischen Robyn, Julian und Cooper aufgearbeitet haben. Danach kamen richtige Psycho-Elemente dazu. Das habe ich richtig gern gelesen und regelrecht verschlungen. Als Thriller würde ich es nicht direkt bezeichnen, aber es war ein Roman mit einer unfassbar intensiven, toxischen Lovestory, einem mysteriösen Vermisstenfall und vielen Psychopathen-Vibes am Ende.
Mit der Auflösung der Ermittlungen bzw. des Falls war ich relativ zufrieden. Es gab nur einen Punkt, bei dem ich mir ausführlichere Klärung bzw. Stellungnahme gewünscht hätte. Das ist keine Kritik, aber es wäre bestimmt auch cool gewesen, das Buch aus mehreren Sichten zu schreiben.
Ich finde, dass Bianca Iosivoni die Idee richtig gut umgesetzt hat und dass ihr das Genre definitiv liegt. Deshalb hoffe ich, dass sie mehr Bücher dieser Art schreibt, da ich wirklich begeistert und eingenommen war.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 19.09.2023

Beeindruckende Frau

Die Architektin von New York
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"Die Architektin von New York" war mein erstes Buch aus der Reihe "Bedeutende Frauen, die die Welt verändern" und konnte definitiv meine Leselust auf weitere Bände wecken.
Emily Warren Roebling fand ich ...

"Die Architektin von New York" war mein erstes Buch aus der Reihe "Bedeutende Frauen, die die Welt verändern" und konnte definitiv meine Leselust auf weitere Bände wecken.
Emily Warren Roebling fand ich als Protagonistin unfassbar sympathisch, süß und humorvoll. Es war richtig schön zu sehen, wie sie beim Brückenbau dabei war und von Zeit zu Zeit immer mehr involviert wurde, bis es irgendwann ihre Brücke war - ihre wunderschöne Brooklyn Bridge. Ich sag nur Frauenpower. Emily hat allgemein einen sehr emanzipierten Eindruck auf mich gemacht. Und ich habe auch sie und ihren Mann Washington als Paar sehr bewundert, da die beiden unfassbar stark waren und viel durchlebt haben.
Zuerst war ich ein bisschen von der Brückenbau-Thematik abgeschreckt, aber ich fand es tatsächlich unheimlich interessant und spannend.
Den Schreibstil fand ich auch richtig angenehm. Insgesamt hat Petra Hucke eine gelungene Romanbiografie geschrieben. Ich habe einen guten Gesamtüberblick über die Zeit und das Geschehen bekommen und hab auch das Gefühl, dass ich gewissermaßen meinen Horizont erweitert habe.
Ich habe aufjedenfall Lust auf noch mehr Frauenpower bekommen und werde mich schon bald einem weiteren Band widmen!

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