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Veröffentlicht am 05.12.2024

"Wo ist die Spannung?"

Moonlight Academy. Feenzauber
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Ich habe lange hin und her überlegt, ob ich die Moonlight Academy lesen will, weil mir die „Ravenhall Academy“-Dilogie nicht besonders zusagen konnte.
Aber eine Freundin hat sich das Buch gekauft und somit ...

Ich habe lange hin und her überlegt, ob ich die Moonlight Academy lesen will, weil mir die „Ravenhall Academy“-Dilogie nicht besonders zusagen konnte.
Aber eine Freundin hat sich das Buch gekauft und somit konnte ich es mir ausleihen.

Es hat mir definitiv besser gefallen als die „Ravenhall Academy“, weil sich der Schreibstil merklich verbessert hat (keine ewigen Wortwiederholungen, längere Sätze, etc.). und ich mochte die Idee der Fanatsyhandlung in diesem Spin-Off lieber.
Dennoch muss ich sagen, dass mir alles in allem die gesamte Geschichte zu kindisch, zu oberflächlich und auch zu langweilig war.
Es gab keine Szene, keinen einzigen Moment, indem ich angespannt vor dem Buch saß und mich kaum getraut habe zu atmen, in der Gefahr was ganz Wichtiges zu verpassen.
Dabei wurde die Thematik mit den beiden uralten Flüchen so schön angerissen, dass man gut was draus hätte machen können.
Stattdessen hatte ich den Eindruck, dass der eigentliche Fokus nur auf Elanors Liebesleben liegt.

Nicht nur die Handlung und die Fantasyelemente sind mir zu oberflächlich geblieben, sondern auch die Charaktere haben nicht besonders viel Tiefe gehabt.
Ist auf nur 416 Seiten sicherlich schwierig, aber nicht unmöglich.
Auch hat mich diese kindische und obsessive Besessenheit mit der Serie Vampire Diaries irgendwann tierisch gestört.
Nicht nur, weil diese Serie in fast jeder Konversation Platz gefunden hat, sondern weil diese ganze Liebesdreieck-Problematik sehr von der Serie bzw. Elena, Damon und Stefan inspiriert wurde.

Vielleicht liegt es daran, dass ich zu alt für diese Geschichte bin, aber für mehr als drei Sterne hat es in meinen Augen nicht gereicht.

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Veröffentlicht am 27.11.2024

"Tödlicher Zirkus auf hoher See"

Escaping from Houdini
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Leider sind Kerri Maniscalcos Bücher für mich immer ein kurzweiliges Vergnügen, weil ich immer kein Ende finden kann.
Schwupps, keine zwei Tage später, hat man das Buch beendet.
Das ging mir bei Audreys ...

Leider sind Kerri Maniscalcos Bücher für mich immer ein kurzweiliges Vergnügen, weil ich immer kein Ende finden kann.
Schwupps, keine zwei Tage später, hat man das Buch beendet.
Das ging mir bei Audreys und Thomas dritten Abenteuer nicht anders.
Kaum hatte ich mich in ihr Unterfangen gestürzt, nahmen die Dinge ihren Lauf und die Handlung gipfelte in einem Höhepunkt nach dem anderen.
Versuch da mal aufzuhören …

Die gesamte Geschichte spielt diesmal auf einem Passagierschiff, auf dem sich Audrey Rose, Thomas und ihre Begleiter befinden, um in Amerika ungeklärte Morde zu lösen.
Für Audrey Rose und Thomas scheint es keine Pause zu geben.
Gleich am ersten Abend gipfelt die Show des Mondscheinkarnevals in einem Highlight der etwas anderen Art – Ein Mord vor den Augen des gesamten Publikums.
Alle gefangen auf einem Passagierschiff, kein Entkommen und ein Mörder unter Ihnen, der es sicherlich nicht bei diesem einen Mord belassen wird.
Damit hatte die Handlung gleich eine gewisse „Grundspannung“.
Aber Kerri Maniscalco lässt ihre Leser sich nicht mit dieser „Grundspannung“ zufriedengeben.
Es kommt immer wieder durch Pageturner, spannenden Enthüllungen und brenzligen Situationen zu neuen Handlungshöhepunkten auf den knapp 540 Seiten.

Dabei lernt man die Mitglieder des Mondscheinkarnevals näher kennen und erkennt, dass jeder von ihnen ein potenzieller Mörder sein könnte.
Automatisch fängt man an mitzurätseln, eigene Verdächtigungen aufzustellen und sich über mögliche Motive den Kopf zu zerbrechen.
Auch hier hat die Autorin wieder eine tolle Auflösung mit einem Cliffhanger am Ende zu bieten.
Den Cliffhanger hätte ich nicht gebraucht, um auch den nächsten Teil lesen zu wollen, aber er löst definitiv eine gewisse Ungeduld aus.

Neben den ganzen Mordermittlungen kommt die Beziehung zwischen Audrey Rose und Thomas glücklicherweise nicht zu kurz.
Nur diesmal gibt es eine dritte Person, die ihre Beziehung auf die Probe stellt …

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Veröffentlicht am 26.11.2024

"Schöne Kurzgeschichte"

Westwell - Valerie & Adam
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Ich fand es richtig schön, Valerie und Adam mal kennenzulernen.
Sonst kennt man die beiden ja nur aus den Erzählungen ihrer Geschwister.
Die beiden sind fast genauso wie ich sie mir vorstellt habe.

Leider ...

Ich fand es richtig schön, Valerie und Adam mal kennenzulernen.
Sonst kennt man die beiden ja nur aus den Erzählungen ihrer Geschwister.
Die beiden sind fast genauso wie ich sie mir vorstellt habe.

Leider war die Begegnung mit den Beiden nur ein sehr kurzweiliges Vergnügen, aber als „Westwell“ und „Coldhart“-Fan nehme ich alles, was ich kriegen kann mit.
Über ein ganzes Buch würde ich mich auch nicht beschweren.

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Veröffentlicht am 22.11.2024

"Hat die gesamte Reihe ruiniert"

Like Feathers We Fly
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Was ist passiert?!
Dieser Teil hat mir die gesamte Reihe versaut.
Letztes Jahr habe ich die „Winter Dreams-Reihe“ gelesen und „Like Snow we Fall“ gehörte sogar 2023 zu meinen Jahreshighlights.
Umso geschockter ...

Was ist passiert?!
Dieser Teil hat mir die gesamte Reihe versaut.
Letztes Jahr habe ich die „Winter Dreams-Reihe“ gelesen und „Like Snow we Fall“ gehörte sogar 2023 zu meinen Jahreshighlights.
Umso geschockter bin ich über diesen Teil.
Ich will jetzt nicht sagen, dass es schlecht war, aber ich bin irgendwann aufs Hörbuch umgestiegen, weil ich es nicht mehr ausgehalten habe.

Camila und Paxtons Geschichte ist nicht mal ansatzweise so tiefgründig wie die der anderen Pärchen vor Ihnen.
Wie auch? Ihre Story besteht ja nur aus Sex, spicy Szenen und Streit.
Dabei sind die spicy Szenen nicht mal schön geschrieben.
Es war wirklich so unästhetisch, dass ich die spicy Szenen irgendwann einfach übersprungen habe.
Die restliche Handlung, sofern vorhanden, liest sich abwechselnd aus Camilas und Paxtons Sicht und obwohl ich weiß, dass die beiden in meinem Alter (Anfang 20) sind, hatte ich das Gefühl zwei notgeilen Teenagern aus der Bronx zuzuhören.
Das ganze Buch, besonders die Dialoge zwischen den beiden Protagonisten waren Vulgarität nicht mehr zu überbieten.
Aber nicht nur ihre Ausdrucksweise passt nicht zu ihrem Alter, sondern auch ihre Handlungen.
Sie Verhalten sich wie zwei pubertierende Teenager, die sofort beleidigt sind, wenn sie ihren Willen nicht bekommen.
Die beiden gehören für mich zu den Buchpärchen, die ohne einander besser dran wären.

Der Lichtblick in diesem Buch: Die anderen Pärchen.
Es war zwar schön, die Pärchen aus den anderen Teil wiederzutreffen.
Ihre Nebenauftritte waren für mich interessanter als die Haupthandlung, obwohl ich bei der Sache mit Knox und Paisley den Eindruck gewonnen habe, dass es einfach nur gemacht wurde, damit es einen Grund für einen sechsten Teil gibt.
Aber da wird mich die Zukunft hoffentlich eines Besseren belehren …

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Veröffentlicht am 19.11.2024

"Eifersucht und Schuldgefühle"

All Saints High - Die Prinzessin
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Normalerweise tue ich mich nicht so schwer mit L.J. Shens Büchern, aber dieses Buch hatte es in sich.
Es gab Momente, vorrangig in der ersten Hälfte des Buches, wo ich überlegt habe das Buch abzubrechen.
Ich ...

Normalerweise tue ich mich nicht so schwer mit L.J. Shens Büchern, aber dieses Buch hatte es in sich.
Es gab Momente, vorrangig in der ersten Hälfte des Buches, wo ich überlegt habe das Buch abzubrechen.
Ich kam mit den Protagonisten überhaupt nicht klar.
Sie sind unsympathisch und ihre Handlungen haben mich an die Grenzen meiner moralischen Werte getrieben.

Daria ist von Neid zerfressen und sehnt sich nach der Anerkennung ihrer Mutter.
Erst später im Buch zeigt sie ihre verletzliche Seite.
Allerdings tue ich mich schwer nur aufgrund ihrer verletzlichen Seite ihre restlichen Taten zu ignorieren und es auf ihre eigenen Probleme zu schieben.
Nur, weil man es selbst nicht einfach hat, ist es doch kein Grund anderen das Leben zur Hölle zu machen?!
Und das ist Darias Spezialität.

Penn kam mir vor wie das laufende Klischee eines unterprivilegierten amerikanischen Teenagers, der seine Wut an allen anderen auslässt, denen es augenscheinlich besser zu gehen scheint.
Da sein Charakter einem ziemlich klaren Klischee folgt, konnte er mich auch nicht großartig überraschen und hatte für mich keine Tiefe.

Die Handlung selbst fand ich maximal verwirrend.
Es gibt in gefühlt jedem Themengebiet dieses Buches so viel Drama, dass ich irgendwann kein Durchblick mehr hatte.
Erst gegen Ende hab ich den roten Faden wiedergefunden und konnte mir die Handlung mehr oder weniger zusammenbasteln.

Ich werde mal gucken, ob ich die Folgeteile noch lesen werde.

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