"Ist es noch ein Spiel?"
Glorious Rivals – Ein Inheritance-Games-RomanSchon mit dem Cliffhanger des vorherigen Bandes wurde einem als Leser klar, dass „The Grandest Game“ schon lange kein normales Spiel um Millionen mehr ist.
Und dieser Teil bestätigt nur die Tatsache, dass ...
Schon mit dem Cliffhanger des vorherigen Bandes wurde einem als Leser klar, dass „The Grandest Game“ schon lange kein normales Spiel um Millionen mehr ist.
Und dieser Teil bestätigt nur die Tatsache, dass jeder Teilnehmer seine ganz eigene Motivation und Beweggründe hat.
Mein bisheriger Erfahrungsschatz in Sachen „ausartender Spiele“ beschränkt sich auf das Monopoly-Spielen mit meinen Eltern (immer wieder aufs Neue ein Kriegsschauplatz).
Die Eskalationen im „Grandest Game“ fand ich jedoch um einiges angenehmer. 😃
Die Handlung in diesem Band war wie gewohnt spannend und nervenaufreibend.
Nach und nach erfährt man die wahren Beweggründe der verbleibenden Teilnehmer.
Die neuen Erkenntnisse bringen leider nicht nur Antworten auf offene Fragen, sondern werfen auch wieder neue Fragen auf.
Trotz der vielen neuen Rätsel kristallisiert sich eine zentrale Erkenntnis heraus: Avery und die Hawthornes mögen das „Grandest Game“ entworfen haben, aber sie haben längst keine Kontrolle mehr über das Geschehen.
Sie selbst und das Spiel waren von Anfang an nur Schachfiguren in einem viel größeren Spiel eines unbekannten Gegenspielers.
Hier schlägt der Roman eine Brücke zum Zwischenband „Brothers Hawthorne“.
Die eigene charakterliche Entwicklung der Figuren und auch die Beziehungen untereinander sind wieder toll ausgearbeitet.
Besonders die neue Geschwisterdynamik zwischen Grayson und Lyra hat mir richtig gut gefallen.
Gerne hätte ich von den Originalcharakteren noch mehr gelesen, aber ich bin sehr zuversichtlich, dass der nächste Band hier noch mehr liefern wird.
Und wie man es von den anderen Büchern des „Inheritance Games“-Universums schon kennt, liest man sich von Cliffhanger zu Cliffhanger …