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Veröffentlicht am 14.06.2024

"Meine Alltime-Highlight-Reihe"

Das Tal. Das Spiel
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Die Reihe „Das Tal“ habe ich erstmals vor knapp 10 Jahren gelesen und seitdem regelmäßig rereaded.
„Das Tal“ hat mich damals zum Lesen gebracht und ist quasi schuld daran, dass mein Geldbeutel regelmäßig ...

Die Reihe „Das Tal“ habe ich erstmals vor knapp 10 Jahren gelesen und seitdem regelmäßig rereaded.
„Das Tal“ hat mich damals zum Lesen gebracht und ist quasi schuld daran, dass mein Geldbeutel regelmäßig weint, wegen der hohen Ausgaben für neue Bücher.

Die Geschichte zieht einen bereits nach wenigen Seiten in seinen Bann.
Es fängt gleich an, keine seitenlangen Erklärungen oder ähnliches, sondern man ist direkt in der Geschichte.
Die Fragen werden dann im Laufe der Geschichte erklärt und sorgen somit immer wieder für ein paar „Aha-Momente“ und Spannung.
Die Story selbst ist an keiner Stelle langweilig.
Das Tal birgt viele Geheimnisse und das Verschwinden von Angela Finder ergänzt die Haupthandlung perfekt.
Somit ist es dank der düsteren Umschreibung des Tals und der seltsamen Vorkommnissen im Tal nicht nur gruselig, sondern auch spannend.

Die Clique, die hier im Vordergrund steht, könnte gar nicht unterschiedlicher sein.
Die acht Studenten sind alle aus völlig unterschiedlichen Gründen im Tal gelandet und scheinen alle eine düstere Vergangenheit zu haben, die in den Folgeteilen noch thematisiert werden.

Ich kann die Reihe absolut jedem ans Herz legen, besonders jungen Lesern und Einsteigern in diesem Genre.
Für mich ist und bleibt diese Reihe meine absolute Alltime-Highlight-Reihe.

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Veröffentlicht am 11.06.2024

"Neue Freundschaften in New York"

Let's be wild
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Anders als erwartet, dreht sich das Buch „Let´s be wild“ nicht wie üblich in diesem Genre um zwei Liebende, sondern um vier Freunde.
Ein Teil der vier Freunde baut sich gerade ein Leben in New York City ...

Anders als erwartet, dreht sich das Buch „Let´s be wild“ nicht wie üblich in diesem Genre um zwei Liebende, sondern um vier Freunde.
Ein Teil der vier Freunde baut sich gerade ein Leben in New York City auf und haben dabei mit unterschiedlichen Hindernissen zu Kämpfen und eine krempelt ihr berstendes Leben in New York gerade um.
Kennenlernen tun die vier sich über die Arbeit.

Nach und nach lernen wir die vier besser kennen, weil die Kapitel zwischen Shae, Tyler, Ariana und Evie regelmäßig wechseln.
Shae, Tyler, Ariana und Evie sind vier unterschiedliche Charaktere mit unterschiedlichen Charakterzügen und verschiedenen Vergangenheiten, die sie geprägt haben.
Trotz der unterschiedlichen Charaktere konnte ich mit jedem der vier anfreunden, weil sie für den Leser sehr zugänglich sind.

Anders als in den üblichen Romanen steht im Fokus der Handlung die Freundschaft der Vier und ihre Träume.
Kein Drama, keine toxischen Charaktere und kein „die große Liebe finden“.
Einfach ein Buch zum Thema Selbstliebe/-akzeptanz und zum Wohlfühlen.
Das war eine schöne, erfrischende Abwechslung zu den Romanen, die ich sonst lese.

Dass das Buch von zwei Autorinnen geschrieben, weiß ich nur, weil es vorne draufsteht.
Von beiden kenne ich schon eigene Romane und muss sagen, dass ihre Stile einfach toll miteinander harmonieren.
Man hat definitiv nicht das Gefühl, dass zwei Autorinnen diese Geschichte über Freundschaft zustande gebracht haben, sondern nur eine.
Ich werde mir direkt die Folgeteile besorgen.

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Veröffentlicht am 11.06.2024

"Spiel, Satz und Sieg"

Carrie Soto is Back
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Ich war wieder wie im Rausch – absolut gefesselt.
Ich hab alles in mich aufgesaugt und wieder innerhalb kurzer Zeit das Buch beendet.
Taylor Jenkins Reid hat einfach ein Talent, mit ihren Worten eine Welt ...

Ich war wieder wie im Rausch – absolut gefesselt.
Ich hab alles in mich aufgesaugt und wieder innerhalb kurzer Zeit das Buch beendet.
Taylor Jenkins Reid hat einfach ein Talent, mit ihren Worten eine Welt zu schaffen, aus der man als Leser gar nicht mehr auftauchen will.

Ehrlichweise weiß ich gar nicht, was ich großartig zu diesem Buch sagen soll …
„Carrie Soto is Back“ ist ein Roman über weiblichen Ehrgeiz, das Altern, die gesellschaftliche Anspruchshaltung gegenüber Frauen, den Tennissport, das Gewinnen, das Verlieren und das Loslassen.
Das Augenmerk liegt hier auf der Charakterentwicklung der Protagonistin.
Entgegen meiner anfänglichen Erwartung habe ich Carrie Soto lieben gelernt.
Sie ist nämlich wahrlich kein sympathischer Charakter und auch keine gute Verliererin, aber sie belehrt uns eines Besseren.
Auch emotional hat das Buch einiges zu bieten.
Neben der Haupthandlung spielt Carries Beziehung zu ihrer ehemaligen Affäre und die starke Vater-Tochter-Beziehung zu ihrem Vater und Trainer eine Rolle.
Auch wird einem die Frage, die sich Carrie immer wieder stellt und gerecht werden will, beantwortet: Wann ist man die Größte?.

Dieses Buch hat alles erfüllt, was ich mir von einem Roman wünsche und noch viel mehr.
Entsprechend war Carrie Sotos Geschichte ein Jahreshighlight für mich und wird sicherlich das ein oder andere Mal rereaded werden.
Ich kann das Buch ausnahmslos jedem empfehlen, denn man muss für dieses Buch nichts vom Tennis verstehen.
Ich kenne Tennis auch nur vom Zugucken, aber das hat hier keinen Unterschied gemacht, denn die Autorin schafft es einem alles verständlich zu vermitteln.

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Veröffentlicht am 10.06.2024

"Nichts für schwache Nerven"

Durch die Tore des Todes
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Dieser Fall von Kommissar Lessard ist nichts für schwache Nerven.
Was als brutaler Mord beginnt, entwickelt sich nach und nach in ein verstricktes Netz aus Menschenhandel, der auch die Montrealer Polizei ...

Dieser Fall von Kommissar Lessard ist nichts für schwache Nerven.
Was als brutaler Mord beginnt, entwickelt sich nach und nach in ein verstricktes Netz aus Menschenhandel, der auch die Montrealer Polizei involviert.

Mir hat dieser Teil um einiges besser gefallen als sein Vorgänger.
Ein Großteil meiner Kritikpunkte, die ich am ersten Teil hatte, waren hier gar nicht mehr vorhanden.

Der Fall, die Fälle oder das verstrickte Netz sind gut konstruiert uns schwer zu durchschauen.
Nicht nur für Kommissar Lessard und seine Kollegin Taillon, sondern auch für einen als Leser.
Martin Michaud schreckt ebenfalls nicht davor zurück, die Beschreibungen der Taten und die Abgründe des Menschen zu verharmlosen.
Sie werden, so niederträchtig sie auch sind, genauso beschrieben, dass man als Leser an die Grenze des Tolerierbaren kommt.

Anders als im vorherigen Teil werden wir in diesem Teil nicht mit unnötigen Fakten oder großartig ausgeschmückten Nebencharakteren zugemüllt, sondern nur mit Sachen, die für den Fall relevant sind.

Ich bin schon richtig gespannt auf den dritten Teil.

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Veröffentlicht am 10.06.2024

"Die Hackerin und der Poet"

Lakestone Campus of Seattle, Band 1 - What We Fear
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Die Geschichte von Harlow und Zack hat mich leider nicht so überzeugen können, wie ich es mir erhofft hatte …

Harlow und Zack sind beide sehr sympathische Protagonisten, die gleich beim ersten Aufeinandertreffen ...

Die Geschichte von Harlow und Zack hat mich leider nicht so überzeugen können, wie ich es mir erhofft hatte …

Harlow und Zack sind beide sehr sympathische Protagonisten, die gleich beim ersten Aufeinandertreffen Interesse aneinander finden.
Gerade, weil die beiden vom ersten Moment an Interesse aneinander offen bekunden, hätte ich nicht mit einer Slow-Burn-Romanze gerechnet.
Denn bis die beiden sich tatsächlich annähern, dauert es knapp 300 Seiten.
Das liegt zum Großteil daran, dass das Thema „Vertrauen“ einen großen Teil des Hin und Hers zwischen Harlow und Zack zu verantworten hat.
Leider wurde dieses Hin und Her schnell zu einem nervigen Thema für mich, weil sich die Handlung dadurch immer wieder im Kreis gedreht hat.

Außerdem wurden neben der Haupthandlung unglaublich viele Themen in den Nebenhandlungsstränge behandelt.
Ich hatte schnell den Eindruck, dass keins dieser Themen wirklich die Aufmerksamkeit und Tiefe bekommen hat, die es eigentlich verdient hätte.
Es hätte mir besser gefallen, wenn weniger Themen auf einmal behandelt worden wären und die wenigen Themen dann mit der entsprechenden Beachtung.

Hinzu kamen noch ein paar Logikfehler im Unileben, die mich gestört haben, aber die machen ja nur einen kleinen Teil der Handlung aus.

Dagegen hat mir der moralische Zwiespalt von Harlow und ihren Handlungen besonders gut gefallen.
Der Unterschied zwischen ihrer Straftat, dem Gesetz und ihren Beweggründen wurde schön herausgearbeitet.

Im Großen und Ganzen ist dieses Buch eine nette Unterhaltung und bekommt deswegen 3,5 Sterne von mir.

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