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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.06.2023

"Leidenschaftlich und sexy"

Hiding Hurricanes
0

Lenny hat in den ersten Teilen einen alles anderen als sympathischen Eindruck gemacht.
Umso gespannter war ich, was hinter ihrer Fassade steckt.

Lenny ist der Widerspruch in Person.
Tagsüber ist sie die ...

Lenny hat in den ersten Teilen einen alles anderen als sympathischen Eindruck gemacht.
Umso gespannter war ich, was hinter ihrer Fassade steckt.

Lenny ist der Widerspruch in Person.
Tagsüber ist sie die mürrische Studentin, die alle auf Abstand hält und nachts die selbstbewusste, sexy Tänzerin, die ihre Leidenschaft auslebt.
Diese völlig unterschiedlichen Welten, hat Tami Fischer, ohne, dass es unrealistisch wirkt, in Lenny vereint.
Lennys Bewegründe, ihre „Daisy“-Seite vor ihren Freunden und Familie zu verheimlichen, wurden nachvollziehbar dargestellt.
Umso schöner war es mitzuverfolgen wie sie nach und nach angefangen hat ihre zwei Seiten zu akzeptieren, andere daran teilhaben zu lassen und andere Menschen an sich heranzulassen.

Auch die körperliche und emotionale Spannung, die sich zwischen Lenny und Creed mit jeder Seite aufgebaut hat, war zu spüren.
Wie sie umeinander herumgeschlichen sind war einerseits amüsant anderseits wirklich frustrierend.
Die Angst, ihre Freundschaft zu zerstören, ist total verständlich, aber doch nicht über so viele Jahre hinweg…

„Hiding Hurricanes“ gehört jetzt zu meinen Top Kribbelbüchern.

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Veröffentlicht am 01.06.2023

"Die Autorin hat eine Grenze überschritten"

Very Bad Elite
2

Nach Lesen des ersten Teils waren meine Erwartungen an den Folgeteil entsprechend niedrig, dass diese Erwartungen in diesem Teil noch unterboten wurden, hätte ich wirklich nicht erwartet.

Im Grunde fing ...

Nach Lesen des ersten Teils waren meine Erwartungen an den Folgeteil entsprechend niedrig, dass diese Erwartungen in diesem Teil noch unterboten wurden, hätte ich wirklich nicht erwartet.

Im Grunde fing es vielversprechend an.
Mable schien die ernsthafte Absicht zu haben, den Kings wirklich nicht mehr zu vertrauen.
Die Kings waren zwar immernoch frauenfeindlich und sexistisch, aber 10% weniger frauenfeindlich und sexistisch.
Leider hat das nur ca. 150 Seiten gehalten. Immerhin 43% des Buches.

Und dann gab es eine Szene, bei der ich wirklich vom Glauben abgefallen bin.
Vorher hatte ich überlegt dem Teil mehr als zwei Sterne zu geben. Nach der Szene würde ich am liebsten keinen Stern mehr vergeben.

Wie auch im ersten Teil, gab es eine Fast-Vergewaltigungsszene.
Der Unterschied, zu der in diesem Teil ist, dass die Autorin noch versucht die Fast-Vergewaltigung im Nachgang als erotisch und Vorspiel für die nächste Sexszenen hinzustellen.
Ich frage mich ernsthaft, wie man als Frau eine solche Szene schreiben kann.
Damit wird das Thema Vergewaltigung verharmlost. Ein Thema das definitiv nicht harmlos ist und viele Frauen bis an ihr Lebensende begleitet.
J.S. Wonda hat hier eine Grenze überschritten, die meiner Meinung nach, niemals hätte überschritten werden dürfen.

P.S.: Vielleicht wäre es eine Idee für Bücher, analog zu Filmen, eine FSK Freigabe einzuführen, damit junge Mädchen nicht auf die Idee kommen so etwas als normal zu empfinden.

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Veröffentlicht am 25.05.2023

"Wohin Mobbing führen kann"

Tote Mädchen lügen nicht
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Das Konzept des Buches finde ich super interessant.
Eine junge Frau, die Selbstmord begeht, und den Menschen, die sie zu dieser Tat bewegen, Kassetten hinterlässt.
Auch, dass Jay Asher einem zeigt wohin ...

Das Konzept des Buches finde ich super interessant.
Eine junge Frau, die Selbstmord begeht, und den Menschen, die sie zu dieser Tat bewegen, Kassetten hinterlässt.
Auch, dass Jay Asher einem zeigt wohin Mobbing führen kann und das Wegschauen einen nicht weniger schuldig macht als den Mobber, finde ich wichtig und richtig.

Dennoch muss ich sagen, dass mich das Buch überhaupt nicht abholen konnte.
Ich konnte nichts von der angepriesenen Spannung spüren..
Im Grunde weiß man ja auch wie es ausgeht.
Hannah ist und bleibt tot.
Sprich: Die Spannung muss darüber aufgebaut werden wie die Umstände ihres Selbstmordes zusammenhängen.

Das war meiner Meinung nach mehr oder weniger gelungen.
Einige der Vorkommnisse waren wirklich heftig, andere recht harmlos, wenn man den Vergleich zieht.
Aber alle hatten gemeinsam, dass es recht vorhersehbar wurde, nachdem eine bestimmte Richtung eingeschlagen wurde.

Auch Hannahs Verzweiflung war für mich überhaupt nicht zu greifen.
Und die hätte meiner Meinung definitiv da sein müssen.

Zusammengefasst kann ich sagen, dass „Tote Mädchen lügen nicht“ ein solides Jugendbuch ist, dessen Hype ich jedoch nicht nachvollziehen kann.

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Veröffentlicht am 25.05.2023

"Überraschend spannender NA-Roman"

One Stolen Night
0

Anhand des Klappentextes hatte ich irgendwie was anderes erwartet, aber ich bin positiv überrascht.

Der Einstieg in die Geschichte um Cecil und Trevor ist wirklich gut gelungen. Wir erfahren wie ihre ...

Anhand des Klappentextes hatte ich irgendwie was anderes erwartet, aber ich bin positiv überrascht.

Der Einstieg in die Geschichte um Cecil und Trevor ist wirklich gut gelungen. Wir erfahren wie ihre Leben aussehen bis die beiden durch einen unglücklichen Zufall aufeinander treffen.
Dieser unglückliche Zufall entwickelt sich für Cecil und Trevor nach und nach zu einem glücklichen Zufall. Glück im Unglück könnte man sagen, wenn man von Trevors Bruder Liam absieht, der unschuldig hinter Gittern sitzt.

Cecil und Trevor stammen aus völlig unterschiedlichen Gesellschaftsschichten, haben aber eins gemeinsam: Toxische Eltern.
Umso schöner fand ich es, dass keiner der beiden in, die sich gerade entwickelnde, liebevollen Beziehung, Verhaltensmuster eingebracht hat, die der Beziehung zu ihren Eltern entsprechen.
Es war als hätten beide unbewusst eine Grenze gezogen und sich geschworen es besser als ihre Eltern zu machen.

Durch die Geschehnisse rund um ihre Beziehung kommt es zu dem ein oder anderen Streit, den die beiden durch Einsicht und Verständnis für den jeweils anderen schnell aus der Welt räumen können.
Die Autorin hat hier das richtige Maß an Drama gefunden.
Dadurch, dass die beiden ein erwachsenes Verhalten an den Tag legen und sich in den anderen hineinversetzen, wurde aufgespieltes und überflüssiges Drama vermieden.

Zu dem Teil der Geschichte, in dem Cecil und Trevor die Unschuld von Liam versuchen zu beweisen, werde ich nicht viel sagen. Ich möchte versehentlich nicht zu viel verraten.
Nur so viel: Trotz vorhersehbarer Wendungen, ist die Suche nach dem eigentlich Schuldigen spannend.

Kurz zusammengefasst ist „One Stolen Night“ eine gelungene Mischung aus New Adult Romance und einem Hauch von Krimi und Spannung.

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Veröffentlicht am 23.05.2023

"Fesselnd, spannende Fortsetzung"

The Gifted - Auf ewig dein
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Genau wie der erste Teil konnte mich auch dieser Teil wieder von Anfang an fesseln.

Die Geschehnisse rund um Cassie und ihre Freunde/Kollegen gehen in die nächste Runde.
Diesmal spielt allerdings nicht ...

Genau wie der erste Teil konnte mich auch dieser Teil wieder von Anfang an fesseln.

Die Geschehnisse rund um Cassie und ihre Freunde/Kollegen gehen in die nächste Runde.
Diesmal spielt allerdings nicht Cassies Vergangenheit eine entscheidende Rolle, sondern Deans Familienverhältnisse und seine Vergangenheit.
Dass ein Unbekannter die Serienmorde seines verurteilten Vaters nachahmt geht alles andere als spurenlos an ihm vorbei.

Aber wie auch im ersten Teil sind die Anderen da, um ihn zu unterstützen und den neuen Nachahmungstäter zu schnappen.
Der Weg bis der Täter endgültig geschnappt wird, ist gespickt von Fallen, überraschenden Wendungen und einer ordentlichen Portion Spannung.

Auch die Dreiecksbeziehung zwischen Cassie, Michael und Dean wird in diesem Teil wieder aufgegriffen.
Sie ist ein wirklich netter Nebenschauplatz zur Haupthandlung des Buches.

Ich hoffe, dass die Folgeteile in naher Zukunft übersetzt werden.
Möchte die Geschehnisse um die junge Truppe gerne weiterverfolgen.

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