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Veröffentlicht am 19.01.2023

"Nichts ist wie es scheint"

Die Verschworenen (Eleria-Trilogie - Band 2)
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Nach ihrer gemeinsamen Flucht aus der Sphäre und der Zuflucht bei einem Clan, versuchen Ria und ihre Freunde gemeinsam herauszufinden, weshalb die Sphäre sie alle tot sehen möchte.
Dazu begeben sie sich ...

Nach ihrer gemeinsamen Flucht aus der Sphäre und der Zuflucht bei einem Clan, versuchen Ria und ihre Freunde gemeinsam herauszufinden, weshalb die Sphäre sie alle tot sehen möchte.
Dazu begeben sie sich wieder zurück zum Feind.

Als Ria die Wahrheit herausfindet, ist ihr klar, dass sie sofort zurück zum Clan muss. Ihr Leben und das ihrer Freunde scheint eine komplette Lüge zu sein, und nur dazu ausgelegt zu sein möglichst vielen Leute das Leben zu kosten.

Es beginnt eine „Hetzjagd“ auf die Freunde.
Rias Verbissenheit und Durchhaltevermögen rettet sie aus der ein oder andere brenzligen Situation.

Ich bin einfach baff. Nie, und ich meine wirklich nie, hätte ich mit einer solchen Wendung und Teilauflösung gerechnet. Ich saß mit offenem Mund da und musste sicher gehen, dass ich mich nicht verlesen habe. Einfach genial.
Ursula Poznanski ist bekannt für ihre Pageturner und enttäuscht mich nie.

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Veröffentlicht am 17.01.2023

"Fake oder Fakt?"

Fake – Wer soll dir jetzt noch glauben?
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Arno Strobel gelingt es, uns mit Fake an der Nase herum zu führen.

Der Fall Patrick Dostert ist von Beginn an spannend. Mit Verlauf des Lesens baut sich die gesamte Geschichte und Sachlage rund um Patrick ...

Arno Strobel gelingt es, uns mit Fake an der Nase herum zu führen.

Der Fall Patrick Dostert ist von Beginn an spannend. Mit Verlauf des Lesens baut sich die gesamte Geschichte und Sachlage rund um Patrick auf.
Bis zum Ende ist es schwierig die Charaktere einzuschätzen. Wer ist der Täter, Freund, Feind oder Komplize?
Auch ob Patrick Dostert wirklich so unschuldig ist, wie er selbst behauptet und wer eine Rechnung mit ihm offen haben könnte, dass er ihn einer solchen Tat beschuldigt und Beweise fälscht, bleibt lange ungeklärt.

Durch den Schreibstil, dass man das Gefühl hat in einem Tagebuch zu lesen, baut man schnell eine Beziehung zum Protagonisten auf.

Das Ende kam dann doch etwas überraschend und hat nochmal alles auf dem Kopf gestellt.

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Veröffentlicht am 16.01.2023

"Zweite Chance in Lübeck"

Nebelschimmer
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Calla und Jasper zeigen uns in diesem Teil wie schön es sein kann, Menschen eine zweite Chance zu geben.

Die Beziehung der Beiden ging während Callas Zeit in Amerika auseinander. Bzw. Jasper hat per Telefon ...

Calla und Jasper zeigen uns in diesem Teil wie schön es sein kann, Menschen eine zweite Chance zu geben.

Die Beziehung der Beiden ging während Callas Zeit in Amerika auseinander. Bzw. Jasper hat per Telefon Schluss gemacht. Da dachte ich mir: „Was ein A****!“.
Aber nachdem die Beiden wieder aufeinander treffen, merkt man, dass er doch ein sehr fürsorglicher, respektvoller Freund ist.

Calla ist eine junge, taffe Frau. Dennoch merkt man, dass etwas aus ihrer Vergangenheit ihr zu schaffen macht.
Nach einiger Zeit erfährt man was sie so beschäftigt und ich war wirklich sprachlos.
Durch diese Geschichte bekommt der Titel des Buches eine ganz andere Bedeutung.
Eine wichtige, schöne, aber auch zugleich traurige Bedeutung.

Nicht nur Callas Vergangenheit, sondern auch ihre tagtägliche Gegenwart hat mich zum Nachdenken gebracht.
Anya Omah hat es wirklich gut hinbekommen das Thema Rassismus in die Geschichte einfließen zu lassen. Nicht nur den klassischen offenen Rassismus, sondern auch den evtl. unbewussten Rassismus, den wir selber gar nicht als rassistisch empfinden, dennoch als ein solcher wahrgenommen wird.

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Veröffentlicht am 11.01.2023

"Die Nixe und das Monster"

Boston Belles - Monster
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Kennt ihr die Bücher, wo man am Schluss des Buches es schließt und einfach lächelt, weil es so eine tolle Geschichte war?

So ging es mir bei diesem Buch.

Aisling lernen wir als hilfsbereite, nächstenliebende ...

Kennt ihr die Bücher, wo man am Schluss des Buches es schließt und einfach lächelt, weil es so eine tolle Geschichte war?

So ging es mir bei diesem Buch.

Aisling lernen wir als hilfsbereite, nächstenliebende und schlaue junge Frau kennen. Im Laufe des Buches merken wir, dass sie nicht seit kurzem in Sam verliebt ist. Nein, sie hat wortwörtlich die letzten 10 Jahre ihres Lebens nach ihm ausgerichtet.
Gerade weil wir Aisling als zarte Persönlichkeit kennen, ist die Offenbarung ihrer Besessenheit von Sam umso überraschender.

Sam weiß genau wie er diese Besessenheit ausnutzen kann, und seinen Vorteil daraus ziehen kann.
Anfangs war er aufgrund seiner kalten, abweisenden Art wirklich unsympathisch, dass man sich gefragt hat was Aisling an ihm findet.

Die Entwicklung beider Charaktere über die ca. 480 Seiten war mitreißend.
Aisling lernt trotz ihrer Besessenheit, dass sie nicht alles tun muss um Sam zu gefallen und zeigt ihm klar die Grenzen auf.
Er taut von Kapitel zu Kapitel immer mehr auf und fängt an Emotionen zuzulassen, und sich von diesen leiten zu lassen.

Zusätzlich hatte die Geschichte einen schönen Touch von Mafiaromance und etwas Brutalität.
Das hat dem Buch noch eine düstere Atmosphäre gegeben, die einen die ganze Zeit begleitet.

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Veröffentlicht am 11.01.2023

"Rache und Selbstjustiz"

With you until sunrise
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Am ersten Teil hatte ich zu bemängeln, dass wenig über die Flucht von Camy und Chris berichtet wurde.

Nach den nervenaufreibenden Ereignissen und dem fiesen Ende von „With You through the Night“ gibt ...

Am ersten Teil hatte ich zu bemängeln, dass wenig über die Flucht von Camy und Chris berichtet wurde.

Nach den nervenaufreibenden Ereignissen und dem fiesen Ende von „With You through the Night“ gibt Nicole Fisher dem eine zweite Chance.
Zwar sind Camy und Isa diejenigen die fliehen, irgendwann aber die Richtung wechseln.

Camy habe ich von der ersten Seite an ihren Schmerz, ihre Sehnsucht und ihre Rachegelüste abgenommen.
Ihre Handlungen konnte ich zu jedem Zeitpunkt nachvollziehen.
Gelegentlich hat Camys impulsive, sture Art beide auf Ihrem Weg zur Rache in unnötige Schwierigkeiten gebracht.
Zum Glück ist Isa an ihrer Seite um sie zu bremsen und aus brenzlichen Situationen zu retten.

Interessant war auch die zweite Perspektive, die des Mister X. Dennoch war es meiner Meinung nach etwas überflüssig, weil man wusste wer es ist.

Obwohl es nicht ganz an die Rival-Reihe heranreicht, hat mir die Geschichte um Camy und Chris wirklich gut gefallen.
Der erste Teil war actiongeladen und nervenaufreibend, während in diesem Teil mehr Menschlichkeit und die Folgen der Selbstjustiz beleuchtet werden.
Das Ende rundet alles perfekt ab und es bleibt nichts offen.

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