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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.11.2025

Mitten ins Herz

Versprich mir, dass du tanzt
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„Versprich mir, dass du tanzt“ ist eine Geschichte, die mitten ins Herz trifft. Dani Atkins schafft es wieder einmal, Schmerz, Liebe und Hoffnung so miteinander zu verweben, dass man das Buch kaum aus ...

„Versprich mir, dass du tanzt“ ist eine Geschichte, die mitten ins Herz trifft. Dani Atkins schafft es wieder einmal, Schmerz, Liebe und Hoffnung so miteinander zu verweben, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und angenehm. Keine Szene fühlt sich unnötig an und die Geschichte bleibt bis zum Schluss spannend. Besonders Lilys Trauer um Adam ist unglaublich einfühlsam beschrieben. Man fühlt jede ihrer Entscheidungen, jeden Zweifel und jeden kleinen Schritt zurück ins Leben. Die zweite Ebene der Geschichte, ihre Verbindung zu Josh, ergänzt das perfekt. Die beiden kennen sich seit Kindertagen und trotzdem steht so viel Unausgesprochenes zwischen ihnen. Atkins macht deutlich, wie stark alte Wunden das Heute beeinflussen können. Gerade diese Mischung aus Vergangenheit und Gegenwart sorgt dafür, dass der Roman emotional sehr vielschichtig wirkt.
Rührend fand ich auch Adams Rolle. Dass er Lily bittet, sich mit Josh zu versöhnen, ist gleichzeitig schmerzhaft und wunderschön. Man spürt, wie sehr er sie geliebt hat, bis zum letzten Moment.

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Veröffentlicht am 10.11.2025

Richtig packend

The Blackgate Invitation
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The Blackgate Invitation hat mich von der ersten Seite an richtig gepackt. Schon beim Betreten des magischen Herrenhauses spürt man diese geheimnisvolle, leicht unheimliche Stimmung. Sarah Henning schafft ...

The Blackgate Invitation hat mich von der ersten Seite an richtig gepackt. Schon beim Betreten des magischen Herrenhauses spürt man diese geheimnisvolle, leicht unheimliche Stimmung. Sarah Henning schafft es, die perfekte Mischung aus Fantasy, Rätsel und Locked-Room-Mystery zu erschaffen. Man fiebert bei jedem Artefakt und bei jeder Prüfung mit und versucht, die Wendungen vorauszuahnen. Der Schreibstil ist flüssig und gut lesbar, sodass die Kapitel schnell vergehen. Besonders die Einbindung der magischen Elemente in den Krimi-Plot ist gelungen. Man kann wirklich miträtseln.
Die Schwestern Ruby und Wren sind herrlich unterschiedlich. Ruby ist vorsichtig, bedacht und clever, während Wren impulsiv, neugierig und frech agiert. Diese Gegensätze machen das Duo extrem sympathisch und lebendig. Auch Auden, der junge Magier, fügt sich gut ein. Er ist ruhig, klug und mit einer leichten romantischen Note.
Für mich war es eine sehr gelungene Geschichte, die gut in den Herbst passt.

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Veröffentlicht am 10.11.2025

Stimmige Geschichte

Burnham Dynasty
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Burnham Dynasty ist das perfekte Buch zum Einkuscheln auf dem Sofa mit dem warmen Anwesen, dem Stall und den herbstlichen Beschreibungen.
Cathy ist eine angenehme, gut greifbare Protagonistin, die nicht ...

Burnham Dynasty ist das perfekte Buch zum Einkuscheln auf dem Sofa mit dem warmen Anwesen, dem Stall und den herbstlichen Beschreibungen.
Cathy ist eine angenehme, gut greifbare Protagonistin, die nicht nach dem typischen Klischee wirkt. Josh zeigt eine schöne Entwicklung im Verlauf der Geschichte und die beiden zusammen ergeben ein stimmiges Duo. Ich fand es spannend, wie ihre Welten aufeinanderprallen und sich langsam annähern.
Der Schreibstil ist flüssig und gut lesbar. Besonders der Wechsel zwischen Cathy und Josh gibt Einblicke in ihre Gedanken und Gefühle, sodass man die Handlung besser versteht. Teilweise gibt es kurze Perspektivwechsel zu Nebenfiguren, die zwar ein bisschen verwirrend sein können, aber auch neue Facetten ins Geschehen bringen.
Die Aufklärung des Mordes fand ich im Vergleich zum Rest der Geschichte etwas schwächer, dafür lebt das Buch stark von den zwischenmenschlichen Momenten und der Spannung innerhalb der Familie Burnham.
Insgesamt ein stimmiges, leicht zu lesendes Buch, das ich auf jeden Fall weiterempfehlen kann.

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Veröffentlicht am 10.11.2025

Sehr empfehlenswert

The Pumpkin Spice Latte Disaster
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Hinter dem süßen Titel The Pumpkin Spice Latte Disaster steckt mehr, als man zunächst denkt. Ja, es ist eine gemütliche Romanze mit Humor, aber es geht auch ums Ankommen im Leben und bei sich selbst. Der ...

Hinter dem süßen Titel The Pumpkin Spice Latte Disaster steckt mehr, als man zunächst denkt. Ja, es ist eine gemütliche Romanze mit Humor, aber es geht auch ums Ankommen im Leben und bei sich selbst. Der Schreibstil der Autorin Kyra Groh ist sanft, oft humorvoll, aber auch erstaunlich tiefgründig.
Jude ist ständig auf der Flucht, nicht nur vor ihrer Heimat, sondern auch vor Gefühlen. Erst als sie gezwungenermaßen in Lower Whilby bleibt und auf James trifft, beginnt sie, innezuhalten. Diese Entwicklung war für mich das Herzstück des Buches.
James wiederum ist verletzlich, trägt Altlasten mit sich herum und genau das macht ihn interessant. Ich mochte, wie vorsichtig sich beide einander annähern, ohne großes Drama, dafür mit echten Emotionen.
Wirklich gut gelungen und absolut empfehlenswert. Ich bin auf die anderen Geschichten in Lower Whilby gespannt.

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Veröffentlicht am 10.11.2025

Fesselnd

House of the Beast
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Ich liebe Fantasybücher, die mich komplett in eine andere Welt ziehen und House of the Beast hat das geschafft. Michelle Wong hat eine düstere, fast schon unheimliche Welt geschaffen, in der Schönheit ...

Ich liebe Fantasybücher, die mich komplett in eine andere Welt ziehen und House of the Beast hat das geschafft. Michelle Wong hat eine düstere, fast schon unheimliche Welt geschaffen, in der Schönheit und Schrecken ganz nah beieinander liegen. Schon der Anfang war so bildhaft, dass ich sofort in der Geschichte versunken bin. Der Schreibstil ist atmosphärisch und detailreich, ohne sich zu verlieren. Man spürt die Kälte, die Gefahr und gleichzeitig eine leise Hoffnung. Besonders gelungen fand ich die mythologischen Elemente rund um die Bestie. Dieses Wechselspiel aus göttlicher Macht und menschlicher Schwäche ist einfach faszinierend. Die Illustrationen im Buch runden das Ganze perfekt ab und machen die Geschichte noch greifbarer.
Alma ist eine starke Hauptfigur, aber keine Heldin im klassischen Sinn. Sie ist wütend, verletzlich, manchmal unfair und gerade das macht sie so authentisch. Ich mochte, dass sie nicht einfach „gut“ oder „böse“ ist, sondern irgendwo dazwischen.
House of the Beast ist kein leichtes Buch, aber eines, das mich gefesselt, verstört und begeistert hat. Ich kann es nur weiterempfehlen.

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