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Veröffentlicht am 15.04.2025

Dat Licht in de Bülgen

Das Licht in den Wellen
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Gud dai. Kann man sich eine Geschichte zwischen New York und Föhr vorstellen, gegensätzlicher könnte es doch nicht sein. Und dennoch ist es eine Geschichte die zusammentrifft und sich erzählt. Inge Martensen ...

Gud dai. Kann man sich eine Geschichte zwischen New York und Föhr vorstellen, gegensätzlicher könnte es doch nicht sein. Und dennoch ist es eine Geschichte die zusammentrifft und sich erzählt. Inge Martensen unternimmt mit ihrer Urenkelin eine Reise nach New York, kurz vor ihrem 100 Geburtstag möchte sie noch einmal die Plätze sehen die ihr Leben geprägt haben, eine ungewisse Reise voller Inhalte. Inge ist Ende der 1940, Anfang der 1950 Jahre nach New York ausgewandert, mit ihr gegangen ist ein Geheimnis was sich durch das Buch zieht und erst am Ende eine Auflösung findet. Inges Weg ist sicherlich kein leichter, ein Weg in die Fremde, eine große Stadt erwartet sie, eine andere Sprache, alles ist neu und groß. Aber sie geht ihren Weg, ein Weg von einem Deli hin zur Selbstständigkeit, über eine Liebe, einer Heirat, einem Kind und das kennenlerne vieler Menschen die zu Freunden werden. Doch Föhr verlassen für immer, die Insel ist ihre Heimat, Amerika ist zu einer geworden, in Amerika gibt es einige Auswanderer mit denen sie auch in ihrer Heimatsprache Fering sprechen kann, also ist ein wenig Heimat immer da. Das Buch endet mit der Ankunft von Inge und ihrer Urenkelin in New York und irgendwie scheint die Geschichte hier noch nicht zu Ende und vorne im Buch kann man Lesen, dass der Autor bereits an einem weiterem Buch schreibt, einer Geschichte die dann den Aufenthalt von Inge und ihrer Urenkelin erzählt wird, man darf gespannt sein. Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen, obwohl ich zwischendurch mal gedacht habe läuft es eigentlich zu optimal, es gibt wenig Schatten und es liest sich wie eine Leichtigkeit mal eben nach New York zu gehen. Aber das möchte der Autor mit diesem Buch gar nicht sagen, es ist eine Geschichte, eine Geschichte die sich mit vielen Einzelheiten sehr warmherzig geschrieben in eine Erzählung zusammenfügt, ich habe es gerne gelesen. Föl toonk.

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Veröffentlicht am 14.04.2025

Die Liebe kennt keine Grenzen, auch nicht die des Todes

Pack Up the Moon
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„Pack up the Moon“ „Pack den Mond ein“, schön wäre es, einfach einpacken und weggehen können, aber wie auch der Mond jeden Tag kommt und geht ist irgendwie auch das Leben, beständig und doch voller Höhen ...

„Pack up the Moon“ „Pack den Mond ein“, schön wäre es, einfach einpacken und weggehen können, aber wie auch der Mond jeden Tag kommt und geht ist irgendwie auch das Leben, beständig und doch voller Höhen und Tiefen, hellem und dunklem. Zunächst hat mich das Buch nicht so richtig abgeholt, weil es mich zu sehr an ein ähnliches Buch erinnert hat, ich musste anders an das Buch herangehen und das hat sich gelohnt. Wie schwer es ist als junger Mensch eine totbringende Erkrankung diagnostiziert zu bekommen, zu wissen das man bald stirbt ist wohl mit das belastendste was man sich vorstellen kann. Die Autorin nimmt den Leser in diesem Buch mit auf eine Reise zwischen Liebe, Abschied, Trauer, Verzweiflung, Einsamkeit, Freundschaft und letztendlich ein weiterleben. Lauren ist schwer krank und wird sterben, sie verliert nicht nur ihr Leben, sondern das derer, die sie lieben, vor allem ihren Mann Josh. Um ihm die Zeit nach ihrem Tod irgendwie erträglicher zu machen schreibt sie ihm für ein Jahr jeden Monat einen Brief damit er Dinge tut, Lichtblicke sieht und Chancen ergreift. Dieses Buch ist eine sehr schön geschriebene, romantisch bis herzerwärmende, dennoch traurige Liebesgeschichte die dem Leser die ein oder andere Träne entlockt. Josh wird Lauren immer lieben, aber sie hat recht, sein Leben muss weitergehen, ob er das finden wird was Lauren sich für ihn wünscht, lesen Sie es, es lohnt sich. Vielen Dank.

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Veröffentlicht am 06.04.2025

Liebe, Sehnsucht, und die Frage nach dem warum nicht

Unsere Suche nach Zärtlichkeit
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Für einen Autor und vor allem für einen Autor mit dieser Biographie finde ich ist es recht ungewöhnliches Buch, ich habe mich gefragt was hat ihn dazu bewogen, weil es eigentlich nicht sein Metier ist. ...

Für einen Autor und vor allem für einen Autor mit dieser Biographie finde ich ist es recht ungewöhnliches Buch, ich habe mich gefragt was hat ihn dazu bewogen, weil es eigentlich nicht sein Metier ist. Dass er gut schreiben kann hat er in dem Buch „Der Liebende“ bereits bewiesen. Ich denke er wollte hier die Sicht und die Sehnsucht eines Mannes zu Beziehung und Liebe darstellen und das ist ihm in diesem sehr warmherzig und einfühlsamen Roman gelungen, aber um was geht es? Dumont arbeitet bei der Telefonseelsorge, und bekommt einen Anruf, der anders verläuft als sonst. Telefonseelsorge bonsoir, ich bin da und höre dir zu. Ein sehr beruhigender Satz finde ich, aber dieser Anruf verläuft anders, eine Frau ist zu hören und sie weint, schweigen kann so vieles sagen aber es macht hilflos, er kann diese Frau nicht erreichen, sie legt wieder auf. Nach diesem Gespräch das ihn tief berührt hat nimmt er sich eine Auszeit und begibt sich auf eine Reise, kann er diese Frau finden, irgendwie hat er das Gefühl sie suchen zu müssen. Er reist in das südfranzösische Antibes, an die Côte d’Azur und bezieht dort einen kleine Pension. In einer Ausstellung lernt er eine Frau kennen und ihre gemeinsame Geschichte beginnt, entwickelt sich und endet mit vielen Fragen, Sehnsüchten, Enttäuschungen und letztendlich doch der Liebe. Welche Fragen stellt man sich, oder kann man nicht einfach diese neue Liebe leben, kann und darf man sie leben, obwohl einer eigentlich vergeben ist? Wie weit kann liebe gehen, wie weit darf sie gehen und welches Versprechen gibt man sich, all diese Fragen finden in dem Buch eine Antwort und es entsteht eine Chance, Gefühle auch einmal einfach zu genießen. Ich habe dieses Buch sehr gerne gelesen, auch das Cover passt perfekt und ich empfehle es sehr gerne weiter. Vielen Dank.

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Veröffentlicht am 05.04.2025

Ich habe es nicht vergessen, ich habe nur nicht daran gedacht

Der Vergessenstag
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Zum Sommerfest zur Oma doch Och neeee, haben wir nicht etwas vergessen, und das auch, und wie ist das mit dem anderen. Kennt ihr das auch ihr wollt gerade los und dann fällt jedem etwas ein was vergessen ...

Zum Sommerfest zur Oma doch Och neeee, haben wir nicht etwas vergessen, und das auch, und wie ist das mit dem anderen. Kennt ihr das auch ihr wollt gerade los und dann fällt jedem etwas ein was vergessen worden ist. So geht es auch Karli und seiner Familie in diesem toll Illustrierten, warmherzig geschriebenen Kinderbuch. Sicherlich finden sich hier viele Familien wieder, und mit einem Augenzwinkern kann festgestellt werden das niemand perfekt ist. Für erste Lese oder Vorlesemomente ist dieses Pappbilderbuch für Kinder ab 2 Jahren gut Illustriert und lustig gestaltet, ein echter Spaß für Kuschelmomente und perfekte Vorlesemomente. Die Geschichte und damit die Sprache ist in humorvollen Reimen geschrieben was das Buch zusätzlich bereichert. Wie ist das liebe Kinder möchtet ihr Karli und seine Familie begleiten, oder haben wir hier gerade etwas vergessen. Ich habe es nicht vergessen, ich habe nur nicht daran gedacht., und ach ja, viel Freude mit dem Buch, ein kleines Abenteuer kann losgehen. Vielen Dank.

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Veröffentlicht am 03.04.2025

The window to the yard

Hotel Ambrosia - Du. Entkommst. Nicht.
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Spontan habe ich bei der Leseprobe an den Film „Das Fenster zum Hof“ gedacht, beide Protagonisten haben das Schicksal in einem Rollstuhl zu sitzen und beide beobachten ihre Nachbarn in diesem Fall die ...

Spontan habe ich bei der Leseprobe an den Film „Das Fenster zum Hof“ gedacht, beide Protagonisten haben das Schicksal in einem Rollstuhl zu sitzen und beide beobachten ihre Nachbarn in diesem Fall die Gäste im Hotel Ambrosia in dem Haus ihr gegenüber durch ein Fernglas und kommen dem ein oder anderen Geheimnis der auf die Spur. Witzig das die Autorin das im Buch aufgreift, aber weg aus 1955 hin zu 2024, in der Leseprobe bin ich gleich bei dem Satz: „Hättest du Lust, dich von mir am Wochenende dort ein quartieren zu lassen“ von Ivy gestoßen, für Robyn wird das aufregend klingen, aber aufgrund ihrer gesundheitlichen Einschränkung ist das nicht möglich. Aber was würde sie dort finden. Robyn hat ME/CFS, erklärend sollte man sich ansehen was ist ME/CFS Die Myalgische Enzephalomyelitis / das Chronische Fatigue Syndrom ist eine schwere neuroimmunologische Erkrankung, die oft zu einem hohen Grad körperlicher Behinderung führt. Um keine Spoiler einzubauen kann man in dieser Rezension eigentlich nur ein paar Eckdaten lüften. Robyn Jackson ist 17 Jahre alt, und wohnt mit ihrer Tante Nelly in einer Wohnung gegenüber dem Hotel Ambrosia und Fan eines True-Crime-Podcast, für sie wäre es das größte einen Cold Case zu lüften, den das Hotel belastet. Sie tritt in Austausch mit der Inflorenzerin Ivy. Im Ambrosia sind seit der Eröffnung im Jahr 1921/1922 viele merkwürdige Dinge geschehen, von Menschen die verschwunden sind bis Suiziden, Unfällen und Drogentoten. Da Roby nicht selber in das Hotel einziehen kann, dieses aber für ihrer Podcast wichtig ist lernt sie durch einen Zufall A. J. kennen, ein Junge der vor etwas auf der Flucht zu seien scheint und sich darauf einlässt in das Hotel zu ziehen um Roby mit Informationen zu versorgen. Hier muss die Rezension schon aufhören um dem Leser die Spannung nicht zu nehmen, aber eines ist gesagt, nichts scheint zu sein, wie es ist. Bleibt die Frage, welch düsteres Geheimnis verbirgt das Hotel, lassen sie sich als Leser darauf ein, aber seien sie vorsichtig, nicht das sie verschwinden und selber ein Teil der Geschichte werden. Eine gelungene Erstauflage mit einem düsteren Farbschnitt und geheimnisvollem Overlay. Ein Thrillers der sich erst zum Ende hin richtig entwickelt, die Autorin windet Spannungsfäden die sich immer wieder auflösen, aber lesen sie selbst. Vielen Dank.

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