Die Hoffnung verhindert das Trauern
Wie Schiffe auf stürmischer SeeWie geht man als Familie oder Hinterbliebener damit um, wenn jemand aus der Familie verschwindet und man mit der Ungewissheit leben muss, ist derjenige tot wie hier von der Familie angenommen, oder lebt ...
Wie geht man als Familie oder Hinterbliebener damit um, wenn jemand aus der Familie verschwindet und man mit der Ungewissheit leben muss, ist derjenige tot wie hier von der Familie angenommen, oder lebt er vielleicht noch. Möchte man sich nicht an die Hoffnung klammern, dass die Person noch lebt. Die Ungewissheit bestimmt den Alltag, Grace und ihr demenzkranker Vater meistern ihr einfaches Leben, nur ein Ritual am Abend lässt sie Ruhe und Trost finden, eine Tonaufnahme des Seewetterberichts. Eines Tages steht eine junge Frau vor der Tür und behauptet die Tochter des vermissten Sohnes zu sein, sie trägt ein Bild bei sich, was sie und ihren Vater zwei Jahre nach seinem Verschwinden zeigt. Will man sich mit der nun für die Familie kommenden Geschichte auseinandersetzen, oder kann nicht besser alles so bleiben wie es ist. Die junge Dame scheint sehr entschlossen sich auf eine Reise zur Wahrheitsfindung zu begeben und schließlich schließen sich Grace und ihr Vater an. Eine Reise die die drei vor unterschiedliche Herausforderungen stellt und wer weiß, was sie letztendlich finden werden. Ein Buch, was in einer einfachen Schreibweise, offen und schnell zu lesen geschrieben ist und man ist als Leser ein wenig mit auf dieser kleinen Reise der doch sehr unterschiedlichen Menschen dabei. Fazit, ohne die Gewissheit zu haben, ob jemand der verschwunden ist tatsächlich tot ist, sollte man die Hoffnung nicht aufgeben. Liebe Grüße