Cover-Bild Amokalarm
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17,90
inkl. MwSt
  • Verlag: BoD – Books on Demand
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Seitenzahl: 296
  • Ersterscheinung: 19.01.2026
  • ISBN: 9783695197149
  • Empfohlenes Alter: ab 12 Jahren
Uli Black

Amokalarm

Ein Coming-of-Age-Roman über Wut, Sprachlosigkeit, Machtmissbrauch - und den Moment, in dem alles kippt.
H.C. Nachtnebel ist sechzehn, ein Mathegenie, ein Basketball-Ass - und nach einem Verlust tief traumatisiert. Zwischen Leistungsdruck und Identitätssuche, Nähe und Rückzug, depressiven Episoden und Hochstimmung, versucht er, seinen Platz zu finden.
Als Keira auftaucht - unangepasst, direkt, faszinierend - fühlt sich H.C. zum ersten Mal gesehen und geliebt, aber anders als von seinen Eltern. Doch was wie Rettung aussieht, wird schnell zum weiteren Riss im fragilen Gefüge seiner Welt. Von allen im Stich gelassen, gibt es für ihn nur noch einen Ausweg.
AMOKALARM ist das Psychogramm eines Jugendlichen am Rand des Zusammenbruchs - eine eindringliche Erzählung über Traumatisierung, überforderte Erwartungen und einen Gewaltausbruch, der sich lange angebahnt hat. Ein radikales Coming-of-Age über das Bedürfnis, gehört zu werden - und was passiert, wenn niemand mehr zuhört und Vertrauen missbraucht wird.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.04.2026

Ungwöhnlich geschrieben, aber sehr lebensnah

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H.C., dessen Vorname nur aus diesen beiden Buchstaben besteht wird von seinen Lehrern nie so angesprochen, sondern immer mit seinem Nachnamen „Nachtnebel“. H.C. wird bald 16 und er ist ein durchschnittlicher ...

H.C., dessen Vorname nur aus diesen beiden Buchstaben besteht wird von seinen Lehrern nie so angesprochen, sondern immer mit seinem Nachnamen „Nachtnebel“. H.C. wird bald 16 und er ist ein durchschnittlicher Schüler nur in Mathe ist er ein Genie, so bezeichnet ihn auch sein Mathelehrer. Am liebsten spielt er Basketball mit einen Freunden Mateo, Julian und Linus, auch hier ist er sehr er ein echter Meister im Körbe werfen. Er hat keine Geschwister und seine Eltern kümmern sich vielleicht etwas zu sehr um ihn, denn H.C. hat vor einiger Zeit einen Zusammenbruch erlitten als sein großes Idol der Basketballer Kobe Bryant bei einem Helikopterunfall ums Leben kam. Inzwischen finden er beim Tragen des Trikots von Kobe Trost und er zieht sich dann damit ihn sein Zimmer zurück. Als Keira in H.C. Klasse auftaucht, spürt er gleich eine besondere Anziehung, aber er traut sich nicht sie anzusprechen. So macht Keira den ersten Schritt. Als sie dann allerdings an seinem 16. Geburtstag auftaucht und er dadurch ohne Abmeldung den Tag mit ihr statt mit seinen Eltern verbringt, ändert sich sein Verhältnis zu seinen Eltern und zu seinen Freunden.
Die Geschichte wird aus der Sicht von H.C. erzählt, er lässt uns an seinen Ängsten und Hoffnungen teilhaben und so erfahren wir in kleinen Dosen, wie es dazu kommt, dass er die Lehrer in Raum 24 der Schule mit einer Bombe bedroht. Zunächst geht es um den normalen Schulalltag, um Basketball und die Mathestunde. Später um seine Gefühle für Keira und die neue Hoffnung, die er aus dieser Liebe schöpft.
Besonders der Zusammenbruch aufgrund des plötzlichen Todes seinen Idols wurde sehr eindringlich beschrieben. Erst im letzten Teil erfuhren wir von der Intrige, des H.C. zu seiner Tat veranlasst hat, bis dahin berichtet er auf unterschiedlichen zeitlichen Ebenen vom Geschehen, das ist am Anfang etwas verwirrend, aber im Laufe der Geschichte entwirrt sich denn alles. Auch an die Jugendsprache musst ich mich erst gewöhnen und ich kann nicht beurteilen, wie identisch sie ist.
Ein spannendes Buch über einen Jungen, der einen Verlust verarbeiten muss, seine erste Liebe erlebt und der aus seinem Erleben heraus eine schlimme Entscheidung trifft. Ungewöhnlich sensibel erzählt - mit Einblicken in eine verletzte junge Seele.

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Veröffentlicht am 04.04.2026

Ein toller, authentischer Roman über das Erwachsenwerden mit den Ecken und Kanten des Lebens!

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H.C. Nachtnebel ist sechzehn, ein Mathegenie, ein Basketball-Ass - und nach einem Verlust tief traumatisiert. Zwischen Leistungsdruck und Identitätssuche, Nähe und Rückzug, depressiven Episoden und Hochstimmung, ...

H.C. Nachtnebel ist sechzehn, ein Mathegenie, ein Basketball-Ass - und nach einem Verlust tief traumatisiert. Zwischen Leistungsdruck und Identitätssuche, Nähe und Rückzug, depressiven Episoden und Hochstimmung, versucht er, seinen Platz zu finden.
Als Keira auftaucht - unangepasst, direkt, faszinierend - fühlt sich H.C. zum ersten Mal gesehen und geliebt, aber anders als von seinen Eltern. Doch was wie Rettung aussieht, wird schnell zum weiteren Riss im fragilen Gefüge seiner Welt. Von allen im Stich gelassen, gibt es für ihn nur noch einen Ausweg.

Dies war das erste Buch des Autors, welches ich gelesen habe und es hat mir sehr gut gefallen!

Der Schreibstil war toll, humorvoll, authentisch und sehr fesselnd. Eine perfekte Mischung zwischen Ernsthaftigkeit und Lockerheit.
Wenn ich angefangen habe zu lesen, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen, denn der Schreibstil macht es einem sehr leicht, einfach dauerhaft weiterlesen zu wollen.

Ich konnte mich durch die Schreibweise gut in die Charaktere hineinversetzen und ihre Denkweisen nachvollziehen, was ich persönlich immer sehr gut finde.

H.C. ist ein spannender Charakter und es ist interessant mit jeder Seite mehr über ihn zu erfahren. Man merkt, wie sehr einen das Verhalten anderer, gerade in dem Alter und in der Schule, doch beeinflusst. Auch die emotionalen Auf und Abs sind sehr authentisch. Die anderen Charaktere passen perfekt zu dieser Story, seien es Lehrer, Eltern oder Mitschüler und Freunde.

Das Thema finde ich sehr wichtig, da man doch gerade in diesem Alter viel zweifelt und unsicher ist. Bisher habe ich noch kein Buch über diese Thematik gelesen und ich finde es toll, dass dies nun anders ist. Es gibt viele wichtige Botschaften in dem Roman, was ich ebenfalls sehr toll finde.

Mir hat das Buch insgesamt sehr gut gefallen. Es ist abwechslungsreich, emotional und behandelt ein wichtiges Thema, welches sich auch im realen Leben so oder so ähnlich wiederfinden lässt.
Ich kannte die Art des Schreibens so noch nicht, aber sie hat mich direkt überzeugt und gefesselt!

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Veröffentlicht am 11.03.2026

Voll ins Schwarze getroffen

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H.C. Nachtnebel ist mit seinen sechzehn Jahren Schüler auf einem Gymnasium. Während er ein absolutes Mathegenie ist, tut er sich in anderen Fächern schwer. Nach einem Verlust ist er tief traumatisiert. ...

H.C. Nachtnebel ist mit seinen sechzehn Jahren Schüler auf einem Gymnasium. Während er ein absolutes Mathegenie ist, tut er sich in anderen Fächern schwer. Nach einem Verlust ist er tief traumatisiert. Wie alle Jugendlichen sucht er er seinen Platz im Leben. Als die neue Schülerin Keira auftaucht, ist er voll von ihr fasziniert, erlebt die erste Liebe. Doch dann kippt alles, so dass für ihn nur noch ein Ausweg bleibt: ein Amoklauf.

Dieser Coming-of-Age-Roman spiegelt so sehr die Welt der Jugendlichen und ihrer Themen wieder, dass ich von der ersten Seite an voll auf H.C.s Seite war. Klar wollte ich wissen, wie er in eine solch fatale Lage gekommen ist, war dies doch nicht vom Anfang der Geschichte an zu ersehen. Der Autor Uli Black taucht tief in das Erleben der Jugendlichen ein, einschließlich der Jugendsprache, dass ich als Mutter von Teenies und als Sozialarbeiterin nur sagen kann: voll ins Schwarze getroffen. Die Mischung aus Suche nach der eigenen Identität, Erleben der ersten Liebe, aber auch die Selbstgefälligkeit der Lehrer an der Schule bis hin zum Machtmissbrauch führt H.C. zu einer völligen Überforderung, so dass er nur noch einen Ausweg sieht – scheinbar hat er ja nichts zu verlieren... Während die Lehrer an der Schule im besten Fall wegsehen und vor lauter Lehrstoff die Teenies übersehen, teilweise bewusst, teilweise unbewusst, zeigt uns dieses Buch, wie fragil die Jugendlichen in diesem Alter sind und wieviel Halt sie noch bis zum Erwachsensein brauchen. H.C. erzählt seine Geschichte selbst, so dass er völlig authentisch wirkt.

Dieses Buch sollte nicht nur eine Geschichte für Teenies sein, sondern Pflichtlektüre für alle, die mit Teenies zu tun haben: für Eltern, Lehrer, Therapeuten, Sozialarbeiter usw. Es öffnet die Augen für all das, was man bei Teenies übersieht. Ich empfehle das Buch unbedingt weiter und vergebe alle 5 möglichen Sterne.

Veröffentlicht am 10.03.2026

Unerwartet super spannendes Buch, sehr zu empfehlen!!!

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Das Cover von diesem Buch hat mir überhaupt nicht gefallen, es hat mich gar nicht angesprochen. H.C. Nachtnebel ist Basketballspieler durch und durch. Er ist ein großer Kobe Bryant Fan. Als sein großes ...

Das Cover von diesem Buch hat mir überhaupt nicht gefallen, es hat mich gar nicht angesprochen. H.C. Nachtnebel ist Basketballspieler durch und durch. Er ist ein großer Kobe Bryant Fan. Als sein großes Idol bei einem Hubschrauber Absturz ums Leben kommt, erleidet H.C. einen psychischen Schock und hat fortan große psychische Probleme. Als dann Keira in seine Klasse kommt und sich zwischen den Beiden etwas anbahnt, scheint sich das Blatt für H.C. zu wenden. Und dann kommt doch alles ganz anders. Das Buch Amokalarm von Uli Black hat mich von Anfang an in die Geschichte hineingezogen. Besonders gut gefallen hat mir die Ich-Perspektive. Nicht nur der Hauptprotagonist erzählt aus seiner Sicht, sondern auch andere Figuren kommen in der Ich-Form zu Wort. Dadurch bekommt man einen sehr direkten Einblick in die Gedanken und Gefühle der Jugendlichen. Die Geschichte wechselt immer wieder zwischen der Gegenwart, früheren Ereignissen und Erinnerungen aus der Vergangenheit von H.C. Nachtnebel. Als Leser fühlt man sich so, als wäre man selbst direkt dabei. Ich habe auch alles sehr gut nachempfinden können! H.C. ist authentisch und dadurch, weiß man was er fühlt und denkt. Ich bin so froh, dass ich dieses Buch doch gelesen habe, denn es hat mich zu 100 % abgeholt. Ich vergebe hier gerne 5 Sterne und hoffe das der Autor noch mehr so tolle, spannende Bücher schreibt.

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Veröffentlicht am 07.03.2026

Ein Buch wie ein Sturm

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Am Anfang ist es nur ein Lüftchen: die Personen und das Setting werden vorgestellt, ein Teenager mit liebenden Eltern, einer Begeisterung für Basketball, teilweise depressiven Gedanken, und dennoch ...

Am Anfang ist es nur ein Lüftchen: die Personen und das Setting werden vorgestellt, ein Teenager mit liebenden Eltern, einer Begeisterung für Basketball, teilweise depressiven Gedanken, und dennoch vorwiegend kindlich-pubertierenden Problemen. H.C. Nachtnebel, mit einem etwas skurrilen Vornamen, ist ein Teenager von nebenan. Der Roman ist größtenteils aus seiner Sicht geschrieben, die Sprache ist Jugendstyle und für manche erwachsene Leser bestimmt ungewohnt. Dank meiner Tochter ist mir persönlich aber das Meiste geläufig. Auch die Denkweisen, die definitiv deutlich anders sind als zu meiner Jugend, sind mir deswegen nicht gänzlich fremd.
Schon bald bekommt die Story mehr Fahrt, der Autor arbeitet mit Zeitsprüngen und so weiß man recht früh, dass eben dieser gewöhnliche Teenie aus normalem Hause seine Lehrer als Geiseln nimmt. Nur, warum weiß man lange Zeit noch nicht.
Während es also zunehmend ungemütlicher wird, sinnbildlich gesprochen, kommt eine erste Liebe dazu: Keira, die so anders zu sein scheint und H.C. mit ihrer Art für sich gewinnt und dabei diverse Stürme entfesselt. Mit den Eltern, mit den Kumpels, alles erschreckend normal und auch banal.
Durch die Zeitsprünge bekommt man immer mehr Infos und irgendwann hat man das Gefühl auf einem Pulverfass zu sitzen oder halt mitten in einem Orkan.
H.C. verliert die Kontrolle, weiß nicht mehr, was passiert, was real ist, was er denken soll, sucht den Fehler bei sich und kommt nicht drumherum, irgendwann zu akzeptieren, dass ihm keiner glauben wird.
Also will er die Wahrheit rauspressen...
Die Auflösung hingegen ist ganz und gar nicht banal, allerdings auch nicht mysteriös, sondern gut vorstellbar... leider. Mir gefällt, wie realistisch Uli Black schreibt. Ich bin Psychiatriekrankenschwester und finde die Beschreibung der Dissoziationen und Panikattacken sehr stark und intensiv geschrieben. Auch die Beziehung zwischen den Eltern und H.C., die wirklich nett und liebend sind und trotzdem nicht helfen können, finde ich sehr überzeugend.
Ab Mitte des Buches habe ich es in einem Rutsch runter gelesen. Ich wünschte, dass ich so ein Buch in meiner Jugend gehabt hätte, damit ich mir mit meinen pubertären Gedanken, was Selbstzweifel, erste Liebe, Freunde, Eltern oder Schule angeht, nicht so alleine vorgekommen wäre. Es gibt neben dem namensgebenden Haupt- Amokalarm (das Wort wird manchmal auch sinnbildlich benutzt) wirklich wichtige Messages in diesem Buch, weswegen ich es sehr gerne empfehle, ich denke so ab 14 Jahren, aber auch für sprachoffene Erwachsene.

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