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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.07.2025

Gute Geschichte und gutes Setting

Alles, was ich für dich fühle
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An und für sich fand ich die Geschichte gut. Es gab ein schönes Setting und direkt von Anfang an wurde ich ins Geschehen geworfen.
Linda ist eine Persönlichkeit, die trotzdessen, dass sie die Probleme ...

An und für sich fand ich die Geschichte gut. Es gab ein schönes Setting und direkt von Anfang an wurde ich ins Geschehen geworfen.
Linda ist eine Persönlichkeit, die trotzdessen, dass sie die Probleme anderer löst, selber auch ihre Probleme hat, was sie sehr authentisch gemacht hat. Gleichzeitig ist sie sehr taff und lässt sich nichts einreden. Damián fand ich die meiste Zeit ziemlich anstrengend. Er hat Linda gerade zu Anfang sehr für die Entscheidungen anderer verantwortlich gemacht und ich dachte mir die ganze Zeit: Bitte krieg dich wieder ein. Natürlich war die Situation für ihn auch nicht einfach, aber er war so sehr in seinem Schubladendenken, dass er absolut keine Ahnung hatte, wie verantwortungsbewusst Linda wirklich ist. Leider konnte ich daher auch die Beziehung zwischen den Beiden nicht ganz fühlen.
Der Schreibstil hat mir ganz gut gefallen, aber die Kapitel waren etwas zu lang für meinen Geschmack. Neben der Anfangssituation gab es im weiteren Verlauf noch einige weitere Themen, was auf Dauer dann einfach zu viel wurde. Da wurde es etwas schwer die Themen zu priorisieren und letztendlich hatte ich auch das Gefühl, dass einiges irgendwie in den Hintergrund gerückt ist.
Ich gebe dem Buch 3/5 Sterne. Die Geschichte und das Setting haben mir gut gefallen. Leider ist jedoch das Gefühl nicht ganz bei mir angekommen.

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Veröffentlicht am 14.07.2025

Echter Page Turner

Beautiful Graves
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Nachdem ich im Februar "Dirty Headlines" gelesen habe, war meine Vorfreude auf das Buch eher mäßig. Doch es hat mich extrem überrascht! Direkt von Anfang an war es herrlich erfrischend, im Vergleich zu ...

Nachdem ich im Februar "Dirty Headlines" gelesen habe, war meine Vorfreude auf das Buch eher mäßig. Doch es hat mich extrem überrascht! Direkt von Anfang an war es herrlich erfrischend, im Vergleich zu dem ersten Buch, welches ich von L. J. Shen gelesen habe, und total anders.
Ever hat sich durch ein traumatisches Erlebnis von ihren geliebten Menschen entfernt. Und wäre das nicht schon Bestrafung genug, hält sie sich von weiteren neuen Kontakten fern, weil sie glaubt, dass sie keine Freude verdient hat. Teilweise hat es mir schon das Herz gebrochen, dass sie so über sich denkt. Sie hat eine wirklich authentische Persönlichkeit und ist wirklich nur liebenswert.
Dominic war mir direkt von Anfang an sympathisch und ich mochte ihn gerne, auch wenn das im späteren Verlauf leicht geschwankt hat. Natürlich musste ich meinen Favoriten wählen und das war trotz der Umstände definitiv Joe. Ever und Joe verstehen sich auf einer Ebene, die schlichtweg magisch ist.
Die Geschichte war von vorne bis hinten spannend, war humorvoll und hat einige wirklich gute Twists bereitgehalten. Es war ein echter Page Turner mit einem sehr flüssigen Schreibstil.
Ich gebe dem Buch 5/5 Sterne mit einer riesengroßen Empfehlung an euch.

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Veröffentlicht am 08.07.2025

Macht süchtig nach mehr

This is Our Life
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Natürlich habe ich mich direkt von Seite eins an, wieder in die Geschichte verliebt. Es war super leicht in die Handlung reinzukommen und die Charaktere erneut ins Herz zu schließen.
Ferne mochte ich im ...

Natürlich habe ich mich direkt von Seite eins an, wieder in die Geschichte verliebt. Es war super leicht in die Handlung reinzukommen und die Charaktere erneut ins Herz zu schließen.
Ferne mochte ich im ersten Teil schon sehr gerne, aber auch dort hat es mich etwas gestört, dass sie sich nicht wehrt und gerade das Produktionsteam einfach weiter Entscheidungen für sie treffen kann. Dennoch ist das auch ein gewisser Entwicklungsaspekt, der mir gut gefallen hat.
Rio hat mich am Anfang etwas genervt, weil er einfach absolut keine Ahnung von der Situation hatte und mich das gleichzeitig innerlich so zerrissen hat. Gerade bei ihm war seine Charakterentwicklung aber weitaus größer. Er weiß nicht, was er mit seinem Leben machen und wo er sein Leben hinführen möchte. Er ist sehr abhängig von Steve, den ich wirklich wirklich mies fand und am Liebsten permanent aus dem Buch geschmissen hätte, sodass es Rio natürlich schwer gefallen ist eine eigene Entscheidung zu treffen. Dahingehend hat also eine große Entwicklung stattgefunden, die sehr authentisch und greifbar war.
An dem Punkt, an dem all die Lügen und Verwirrungen entworren wurden, war das für mich so ein absoluter feet kicking Romcom Moment – einfach elektrisierend. Wie machst du das nur Kathinka, dass ich mich genauso verliebt fühle, wie Ferne und Rio? So verdammt verliebt. Dieses Gefühl, mit den Charakteren zu fühlen, zu leiden und verliebt zu sein, ist einfach nur so unbeschreiblich schön. Und das bekommt ihr mit dieser wundervollen Geschichte einfach noch obendrauf.
Also warum solltet ihr die Reihe unbedingt lesen? Um euch in all dem Drama und den Emotionen immer und immer wieder in die Charaktere zu verlieben und mit ihnen zu wachsen.
Und der Fakt, dass "This is our life" definitiv ein Jahreshighlight für mich ist, unterstreicht diese Empfehlung nur noch mehr. Eine so schöne Reihe, die süchtig nach mehr macht.

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Veröffentlicht am 07.07.2025

Nicht unbedingt mein Trope

It was always you
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Ich muss leider sagen, dass mich die Geschichte etwas verwirrt zurückgelassen hat. Es gab ein vernünftiges Ende und im Grunde genommen war eigentlich die Handlung an sich auch nicht verwirrend, aber Ivy ...

Ich muss leider sagen, dass mich die Geschichte etwas verwirrt zurückgelassen hat. Es gab ein vernünftiges Ende und im Grunde genommen war eigentlich die Handlung an sich auch nicht verwirrend, aber Ivy und Asher haben mich extrem verwirrt. Ständig so ein Hin und Her und dieses kindische Verhalten. Teilweise etwas klischeehaft, was im Grunde nichts Schlechtes ist, aber dadurch ist mir klargeworden, dass der Stiefgeschwister Trope nicht unbedingt mein Fall ist, vor allem nicht, wenn die beiden zusammen aufgewachsen sind. Ich finde, wenn sie sich erst später kennengelernt hätten, dann wäre die Situation auch eine andere. So hat mir die Beziehung zwischen Ivy und Asher ganz und gar nicht gefallen. Ab einem gewissen Punkt nahm die Handlung dann auch ein unverständliches Tempo an, wodurch das Verhältnis nur noch zufälliger erschien.
Die beiden Charaktere an sich, haben schon interessante Persönlichkeiten, wodurch die Handlung definitiv nicht langweilig war. Auch der Schreibstil hat mir gut gefallen. Mein einziger Kritikpunkt ist daher leider die Umsetzung des Tropes.
Ich gebe dem Buch 3/5 Sterne. Einzig und allein aufgrund des Tropes ist das Buch keine Empfehlung meinerseits. Wenn ihr den Trope mögt, dann wird euch auch die Geschichte gefallen.

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Veröffentlicht am 29.06.2025

Habe ich genossen

Fake Roomie
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Ich war super gespannt auf "Fake Roomies" und als ich es dann angefangen habe, war es doch etwas anders als gedacht. Definitiv nicht auf die negative Art, aber ich kann auch nicht in Worte fassen, was ...

Ich war super gespannt auf "Fake Roomies" und als ich es dann angefangen habe, war es doch etwas anders als gedacht. Definitiv nicht auf die negative Art, aber ich kann auch nicht in Worte fassen, was ich eigentlich erwartet habe.
Amy hat früh in ihrem Leben einen Verlust erlitten, der nahezu unvorstellbar ist. Daraus zeigt sich, dass sie wirklich einen sehr starken Charakter hat. Zu Anfang mochte ich sie echt gerne, aber spätestens ab dem Punkt, als Cams Mutter Liz ein ernstes Gespräch mit ihr geführt hat, wurde sie mir zunehmend unsympathischer. Natürlich hätte Liz nicht so hart zu ihr sein sollen, aber danach wurde mir ihr teilweise egoistisches Verhalten nur noch deutlicher bewusst.
Cam habe ich sehr ins Herz geschlossen. All die Dinge, die er für Amy tut, ohne dass sie es überhaupt bemerkt – einfach ein Traum. Dadurch wurde ich aber leider nur in dem Gedanken bestärkt, dass Amy Cam absolut nicht verdient hat und dieser Gedanke hat mich bis zum Ende begleitet. An und für sich finde ich die beiden auch süß zusammen, aber irgendwie hat Cam ihr schon immer die Welt zu Füßen gelegt, während Amy (sehr kritisch von mir an der Stelle) praktisch nur das Minimum getan hat. Am Ende wurde es etwas besser, was das Gefühl angeht, und ich bin auch absolut zufrieden damit wie es geendet ist.
Auch wenn ich sehr kritisch Amy gegenüber bin, hat mir das Buch wirklich gut gefallen. Ich gebe dem Buch 4/5 Sterne. Friends to Lovers ist immer schön, was ich definitiv auch genossen habe.

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