Veränderung & Zweifel im Sommerflair
Unless you trustIn diesem Roman – der Fortsetzung von Unless you try – nimmt Maya ihre Leser erneut mit nach Málaga.
Mayas Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Sie schreibt flüssig, einnehmend und zugleich gefühlvoll. ...
In diesem Roman – der Fortsetzung von Unless you try – nimmt Maya ihre Leser erneut mit nach Málaga.
Mayas Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Sie schreibt flüssig, einnehmend und zugleich gefühlvoll. Das Setting rund um Spanien, insbesondere die Stadt Málaga, ist so lebendig beschrieben, dass beim Lesen bei mir das Gefühl entstand, selbst vor Ort zu sein. Die Protagonisten sind sympathisch und authentisch dargestellt, sodass man die beschriebenen Gefühle beinahe selbst erlebt. Besonders gut gefiel mir, wie Maya den Glaubenskampf von Miri schildert. Für mich wirkte er sehr realistisch, denn wenn man nicht gläubig erzogen wurde, hinterfragt man zunächst vieles und zweifelt.
Miri, die Hauptprotagonistin, ist selbstbewusster geworden. Dennoch hat sie immer wieder mit Selbstzweifeln zu kämpfen. Sie hinterfragt nicht nur ihre Entscheidung, sondern auch ihren neu gefundenen Glauben an Gott. Nach dem Ende ihrer Sportkarriere engagiert sich Miri ehrenamtlich für Flüchtlingskinder und trainiert sie im Volleyball. Doch bleibt die Frage: Hat sie mit ihrer Entscheidung wirklich das Richtige getan?
Max war mir bereits im ersten Band sehr sympathisch – und das ist er auch in diesem Buch geblieben. Er drängt sich Miri nicht auf, nachdem sie sich von ihm trennt, und ist dennoch immer für sie da. Allerdings hat er auch einen kleinen Makel: die Kommunikation. Diesen teilen sicherlich viele Männer, was ihn für mich noch sympathischer macht.
Ein weiterer Punkt, der mir in diesem Buch sehr gefallen hat ist, dass die christliche Gruppe beziehungsweise Gemeinde von Max und Miri in ein von einer Naturkatastrophe betroffenes Gebiet fährt, um zu helfen. Das hat mir gezeigt, dass manche Gemeinden in dieser Hinsicht noch Verbesserungsbedarf haben. Denn persönlich kenne ich so etwas nicht.
Es ist ein schönes Buch und hat mir sehr gut gefallen – und vielleicht wird es dir genauso gehen. Ich empfehle es gerne weiter.