Cover-Bild Die Ufer der Zeit
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20,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Gerth Medien
  • Themenbereich: Belletristik - Abenteuerromane
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 448
  • Ersterscheinung: 02.02.2026
  • ISBN: 9783986951351
Thomas Franke

Die Ufer der Zeit

Roman
Jan Petersen wollte eigentlich den Geburtstag seiner Großmutter auf Helgoland feiern. Doch als ein Sturm aufzieht und eine rätselhafte Begegnung auf der Fähre ihn aus der Bahn wirft, stürzt er in die Fluten und erwacht in einer anderen Zeit: 1792, in einem abgeschiedenen friesischen Fischerdorf. Und das ist erst der Anfang …
Immer wieder wird Jan in neue Epochen versetzt – vom Mittelalter über die Zeit Napoleons bis hin ins Dritte Reich. An seiner Seite steht Alva, eine junge Frau, die ihm zugleich fremd und vertraut ist und deren Schicksal untrennbar mit seinem verbunden zu sein scheint.

Was als verzweifelter Versuch beginnt, ins 21. Jahrhundert zurückzukehren,
wird zu einer Reise voller packender Begegnungen, unerwarteter Wahrheiten und einer Liebe, die selbst Raum und Zeit überwindet.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.03.2026

Zeitreiseroman vom Feinsten

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⏳️Die Ufer der Zeit⌛️

✒️Autor: Thomas Franke

📚Verlag: Gerth Medien 2026

📖Print: 448 Seiten

👀Perspektive: Erzähler

🔢Altersempfehlung: ca. 14 Jahre

⭐️: 5/5 Sternen

🔍 𝗜𝗻𝗵𝗮𝗹𝘁:

Jan Petersen, Student ...

⏳️Die Ufer der Zeit⌛️

✒️Autor: Thomas Franke

📚Verlag: Gerth Medien 2026

📖Print: 448 Seiten

👀Perspektive: Erzähler

🔢Altersempfehlung: ca. 14 Jahre

⭐️: 5/5 Sternen

🔍 𝗜𝗻𝗵𝗮𝗹𝘁:

Jan Petersen, Student Transeuropäischer Studien in Flensburg, selbst ernannter Atheist, ist mit der Fähre unterwegs zum Geburtstag seiner Oma - also ganz widerwillig. Denn auf seine religiöse Mutter hat er überhaupt keine Lust. Plötzlich zieht ein Sturm auf und als er versucht, eine junge Frau ausfindig zu machen, geht er über Bord. Der Strand, an den er gespült wird befindet sich nicht nur auf Helgoland, sondern auch in einer ganz anderen Zeit.

Nach anfänglicher Verzweiflung, versucht Jan mithilfe einer weiteren Zeitreisenden, Alva, wieder zurück in die Gegenwart zu gelangen. Doch die Reise führt nicht chronologisch zurück und so erleben die beiden viele herausfordernde Situationen.

Die Zeiten ändern sich und Jan erkennt, dass nicht alles so simpel erklärbar war, wie es in den Geschichtsbüchern beschrieben wird. Und wenn auch rasante Veränderungen seine Reise durchziehen, gibt es einen roten Faden, an dem Jan sich entlanghangeln kann: Gott ist in jeder Zeit zu finden und an der Seite der Menschen.

🧔🏽👩🏼Ü𝗯𝗲𝗿 𝗱𝗶𝗲 𝗣𝗿𝗼𝘁𝗮𝘀:

Jan Petersen ist ein sehr rationaler Mensch. Den kindlichen Glauben, den er durch seine Mutter und Oma vermittelt bekam, hat er hinter sich gelassen. Blickt er auf die Welt, das Leid und die bösen Taten, kann er nicht glauben, dass es dahinter einen guten Gott geben könnte. Tief in seinem Inneren ist er jedoch verletzt, einsam und leer. Auf der Reise mit Alva, erkennt er das Wirken Gottes und lernt durch das Leben der Personen, denen er begegnet, dass Gott ganz anders ist, als er dachte.

Alva wird genauso durch die Zeiten geworfen wie Jan. Sie ist gehetzt und vertraut niemandem. Etwas lastet schwer auf ihrer Seele, bis sie im Mittelalter bei einem Mönch Erleichterung für ihre Seele findet. Sie ist mit Jan auf eine Weise verbunden, die lange nicht ersichtlich ist. Sie ist mutig und hilft anderen.

❤️ 𝗗𝗮𝘀 𝗺𝗼𝗰𝗵𝘁𝗲 𝗶𝗰𝗵:

✅ Das Cover!!! Ich liebe es einfach und ich habe es zu meinem neuen Lieblingscover erkoren🥰

✅ Zeitsprünge: Einblicke ins Mittelalter, frühe Neuzeit, Zeit Napoleons, Drittes Reich,… Wirklich spannend und zeigt auf, dass das finstere Mittelalter z.B. auch nicht finsterer war als unsere aufgeklärte Welt.

✅ Verschiedene Sprachen: Jans Studiengang und seine Liebe zur Sprache, haben ihm geholfen, in allen Zeiten kommunizieren zu können.

✅ Wie Jan es gemeistert hat, in den Epochen sein Wissen für sich zu behalten, bzw. so einzusetzen, dass die Menschen nicht überfordert waren, ihnen aber trotzdem geholfen werden konnte. Dabei ist er mehrfach über sich selbst hinausgewachsen.

✅ Der Glaube zieht sich durch alle Zeiten. Jan erkennt immer mehr, dass sein wissenschaftlich-naturalistisches Weltbild doch nicht alle Antworten bietet, die er für seine Fragen benötigt, bzw. er erlaubt sich, Fragen zu stellen, die er bis dahin unterdrückt hat. Die Wahrheit wird ihm immer deutlicher, je mehr Menschen er begegnet, die aus der Liebe zu Jesus heraus handeln und sprechen.

💯𝗕𝗲𝘀𝗼𝗻𝗱𝗲𝗿𝘀 𝗴𝘂𝘁 𝗳𝗮𝗻𝗱 𝗶𝗰𝗵:

Wie herausgearbeitet wurde, was Vertrauen bedeutet. Man kann Vertrauen nicht erzwingen. Es ist nicht einfach vorhanden. Vertrauen entwickelt sich, indem wir Schritt für Schritt vorangehen, die Kontrolle abgeben und glauben, dass Gott es richtig machen wird.

💎 𝗗𝗮𝘀 𝗵𝗮𝗯𝗲 𝗶𝗰𝗵 𝗳ü𝗿 𝗺𝗶𝗰𝗵 𝗺𝗶𝘁𝗴𝗲𝗻𝗼𝗺𝗺𝗲𝗻:

“Du bist ganz schön schlau, Jan. Denn du hast absolut recht. Merke dir deine Antwort gut. Denn so ist es immer. Warte nicht ab, bis du gut genug bist, um Gutes zu tun. Tu einfach so, als wärst du schon gut, und handle entsprechend. Warte nicht ab, bis du jemand nicht mehr böse bist, der dich geärgert hat, sondern verhalte dich so, als hättest du ihm schon verziehen. Hilf Menschen, die Hilfe brauchen, egal, ob du sie magst oder nicht. Warte nicht ab, bis du dich in allem sicher fühlst, bevor du Gott vertraust, sondern handle, als würdest du ihm bereits vertrauen. Dann wirst du merken, wie du dich ganz langsam von selbst veränderst. Unsere Muskeln wachsen nur, wenn wir sie benutzen; unsere Liebe wächst, indem wir sie leben - und unser Vertrauen in Gott wird stärker, je mehr wir unser Leben mit ihm teilen.” (S. 363 f.)

🎯 𝐅𝐚𝐳𝐢𝐭:

Jan Petersen hat sich in diesem Buch nicht nur auf eine äußerliche Reise begeben, sondern auch auf eine innere, die sein Leben vollkommen auf den Kopf stellt und für immer verändert. Diese Reise bringt ihm Vergebung, die Fähigkeit zum Vertrauen, die Wahrheit und Liebe.

Ein wirklich beeindruckendes Buch, bei dem ich vom Strudel der Ereignisse mitgerissen wurde, nicht mehr wusste, wo ich denn nun wieder aufgetaucht bin, doch mit Jan und Alva zusammen, viel Neues sehen, hören und erfahren durfte. So wie die beiden in ihrem Vertrauen darauf, dass Gott einen Plan für sie hat und alles richtig machen würde, wuchsen, so konnte auch ich für mich wieder mal neu erkennen, dass auch ich Gott mit meiner Lebensgeschichte vertrauen darf.

Dieser Roman ist für mich eine ganz besondere Reise gewesen, die ich lange nicht vergessen werde.

Zeitreisen zu schreiben, sind nicht einfach. Die Logik dahinter muss gut durchdacht werden und es gibt immer die Frage, ob das, was man tut, nicht die ganze Zukunft verändern würde. Kann man sich jedoch davon lösen, alles logisch bis ins kleinste Detail zu durchdenken und diese Fragen außen vor lassen, wird man aus dieser Geschichte klüger und verändert wieder auftauchen.

Eine absolute Leseempfehlung für alle, die gern historische Romane lesen, auf zwei oder mehr Zeitebenen unterwegs sind, immer mal eine Zeitreise antreten wollten oder einfach gern fantastische Geschichten lesen, die in allem Erdachten, doch absolut real erscheinen.

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Veröffentlicht am 23.02.2026

Getragen durch die Zeit

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Thomas Franke hat in diesem Roman fantastische Elemente mit historischen Begebenheiten so glaubhaft kombiniert, dass eine realistisch anmutende Abenteuerreise entstanden ist.

Der Student Jan ist auf dem ...

Thomas Franke hat in diesem Roman fantastische Elemente mit historischen Begebenheiten so glaubhaft kombiniert, dass eine realistisch anmutende Abenteuerreise entstanden ist.

Der Student Jan ist auf dem Weg nach Helgoland , um seine Großmutter zu besuchen, als seine Fähre in einen rätselhaften Nebel gerät. Auf der Suche nach einer seltsamen Frau stürzt Jan ins Meer und gerät in einen Zeitennebel, der ihn immer wieder in unterschiedliche Zeitepochen trägt. Dabei trifft er auf Ava, die Frau von der Fähre. Ihr Schicksal scheint mitteinander verknüpft zu sein. Gemeinsam und manchmal auch voneinander getrennt machen sie sich auf den gefährlichen Weg durch die Zeit, zunächst um wieder nach Hause zu gelangen. Doch sie finden auf ihrer gefährlichen Reise viel mehr. Sie finden durch alle Gefahren hindurch zu sich selber. Sie erkennen ihre Verbindung zueinander und begegnen immer wieder Gottes Spuren in anderen Menschen und in der Kraft der Natur. Vergebung und Vertrauen spielen dabei eine große Rolle.

Der Schreibstil des Autoren ist flüssig und klar. DIe Charakterentwicklung der Hauptpersonen Jan und Ava erfolgt langsam mit fortlaufender Handlung. Die Zeitsprünge verwirren zunächst Jan, Ava und den Leser. Mit der Zeit ergeben sich Zusammenhänge, die Jan und Ava zusammenwachsen lassen. Es entsteht eine Spannung , die den Leser fesselt. Der Leser erkennt schnell, das dem Buch eine intensive Recherche vorangegangen sein muss. Historische Personen und Begebenheiten sind gut in das Geschehen eingebunden worden. Eine Diskussion über physikalische Gesetzmäßigkeiten , über die physikalische Vorstellung von Raum und Zeit wird mit der Existenz eines Gottes , der außerhalb dieser Vorstellung existiert und agiert , verbunden. Und auch wennn man kein Physiker ist und nicht allen Gedankengängen folgen kann, erscheinen die Argumente plausibel.

Das Ende rundet die Geschichte gut ab und läßt Jan und Ava und auch den Leser mit tiefgründigen Gedankengängen zurück

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Veröffentlicht am 10.02.2026

sehr lesenswert

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Dieses Buch lässt sich kaum beschreiben und schon gar nicht in wenigen Worten. Es ist intensiv und bietet unfassbar viel, auch auf einer tieferen Ebene.
Ich bin atemlos durch diese Seiten geflogen und ...

Dieses Buch lässt sich kaum beschreiben und schon gar nicht in wenigen Worten. Es ist intensiv und bietet unfassbar viel, auch auf einer tieferen Ebene.
Ich bin atemlos durch diese Seiten geflogen und wurde verschlungen, die Wellen der Geschichte schlugen über meinem Kopf zusammen und ich habe mehrmals nach Luft gerungen.
Es passiert eine Menge, und auch wenn vieles fantastisch ist, ist es so lebendig und authentisch geschrieben, dass ich geneigt war, jedes Wort als blanke Tatsache aufzunehmen. Niemals vorher habe ich Fantasie und Wirklichkeit so perfekt miteinander verwoben gefunden.
Diese Geschichte spült einen wortwörtlich aus der Gegenwart in die Vergangenheit, wodurch man unterschiedliche Zeitepochen miterleben kann.
Dabei zeigt der Autor auf, wie unbedeutend klein der Mensch im Vergleich zur Natur ist. Außerdem wurde deutlich, dass Wahrheit und Glaube jedes Weltgeschehen überdauert und dass es nie zu spät für Veränderung ist.
Es war beeindruckend, wie gekonnt viele Weisheiten in der Geschichte eingebunden wurden und auch biblische Geschichten und reale historische Persönlichkeiten ihren Platz fanden.

Thomas Francke erzählt hier intensiv, spannend und geheimnisvoll die Geschichte eines Mannes, der durch Raum und Zeit gespült wird und in einem Strudel der Ereignisse fast ins Taumeln gerät. Lange weiß man nicht, wo die Reise hinführt, und das Ende – dieses perfekte Ende, bei dem sich der Kreis schloss – hat mich begeistert.

"Die Ufer der Zeit" ist ein Abenteuerbuch, das Stoff zum Nachdenken bietet und weit über das Lesen hinaus beschäftigt.

Veröffentlicht am 22.02.2026

Zwischen Sturm und göttlicher Führung

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Wenn die Nordsee tost und der Himmel sich über Helgoland verdunkelt, beginnt eine Reise, die nicht nur durch Jahrhunderte führt, sondern tief ins Herz und in den Glauben hinein. Die Ufer der Zeit von Thomas ...

Wenn die Nordsee tost und der Himmel sich über Helgoland verdunkelt, beginnt eine Reise, die nicht nur durch Jahrhunderte führt, sondern tief ins Herz und in den Glauben hinein. Die Ufer der Zeit von Thomas Franke verbindet historische Spannung mit einer leisen, tragenden Botschaft von Hoffnung und göttlicher Führung.

Jan Petersens Sturz in die Fluten ist wie ein Riss im Gefüge der Welt – und zugleich wie ein Ruf. Plötzlich finde ich mich mit ihm im Jahr 1792 wieder, spüre das einfache, entbehrungsreiche Leben eines friesischen Fischerdorfes und ahne, dass hinter all dem mehr steht als Zufall. Von dort aus führen ihn die Zeitsprünge ins Mittelalter, in die napoleonische Ära und bis in die dunklen Jahre des Dritten Reiches. Jede Epoche ist atmosphärisch dicht und glaubwürdig gezeichnet.

Besonders berührt hat mich die geistliche Dimension. Zwischen Angst, Verlust und Sehnsucht schimmert immer wieder die Frage nach Gottes Plan auf. Alva ist dabei weit mehr als nur eine Begleiterin – sie wird zu einem Zeichen von Treue, Hoffnung und einer Liebe, die ihren Ursprung in etwas Größerem hat als menschlicher Kraft.

Manche Übergänge hätten noch etwas sanfter sein dürfen, doch die emotionale Tiefe und die klare christliche Botschaft tragen die Geschichte kraftvoll. Zurück blieb in mir nicht nur Staunen über Raum und Zeit, sondern auch ein stilles Vertrauen, dass kein Weg zufällig ist.

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Veröffentlicht am 19.02.2026

Ein Roman für spannende Lesestunden!

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Wow, das war mal eine ganz neue Erfahrung, denn sowas habe ich noch nie gelesen. Komplett anders, aber trotzdem gut.

Zum Inhalt:

Jan Petersen ist ein junger Student, der weder mit seiner Mutter, noch ...

Wow, das war mal eine ganz neue Erfahrung, denn sowas habe ich noch nie gelesen. Komplett anders, aber trotzdem gut.

Zum Inhalt:

Jan Petersen ist ein junger Student, der weder mit seiner Mutter, noch mit seiner Großmutter viel Kontakt hat. Mit seiner Oma verbindet er allerdings schöne Kindheitserinnerungen, auch wenn ihm – seit sein Vater verstorben ist – der Glaube beider Frauen gehörig auf die Nerven geht.

Als er – eher aus Versehen, als aus echtem Interesse – seiner Großmutter am Handy zusagt, sie zu ihrem Geburtstag auf Helgoland zu besuchen, ist ihm nicht bewusst, dass die damit verbundene Fahrt auf der Fähre sein Leben für immer verändern würde.

Denn während der Überfahrt kommt ein Sturm auf und es kommt nicht nur zu rätselhaften Begegnungen, sondern er geht sogar über Bord …. und landet in einer anderen Zeit!

Einerseits erleichtert, überlebt zu haben, ist er andererseits komplett in Panik und versucht zu verarbeiten, dass er sich nicht mehr im Jetzt, sondern im Jahr 1792 befindet. Wie um alles in der Welt konnte das geschehen?

Doch es kommt schlimmer: Immer und immer wieder wird er in andere Epochen versetzt und immer wieder taucht auch das geheimnisvolle Mädchen auf, welches er zum ersten Mal auf der Fähre gesehen hat.

Warum scheint sie Angst vor ihm zu haben und rennt immer davon? Was hat es mit all dem auf sich?

In dem Buch verfolgen wir Jans Reise durch die Zeiten und erfahren im Laufe der Handlung auch, wer das Mädchen ist und was das alles mit ihm und auch einem sehr alten Mann auf der Fähre zu tun hat.

Wir dürfen außerdem zusammen mit Jan erleben und erkennen, dass der Glaube an Gott – egal in welcher Epoche – das tragende Fundament ist. Uns Stärke, Halt und Zuversicht gibt.

Es gefiel mir gut, wie der junge Mann durch diverse Begegnungen – gute, wie auch schlechte - anfing, sich selbst Fragen zum Thema Glauben und Vertrauen zu stellen. Wo stand er eigentlich wirklich in seiner Beziehung mit Gott?

Ich habe da vor allem Tjara und den Mönch Edo geliebt. Der simple Zugang der beiden zum Glauben und Gott, aber auch die Weisheit, die der Mönch an den Tag legt und mit welcher Einfachheit und in wie viel Liebe und Güte er seinen Glauben auslebt – all das hat mich zutiefst berührt und ermutigt.

Die Protagonisten waren für mich daher gar nicht mal die, die mich am meisten angesprochen haben, sondern es waren tatsächlich die Nebenfiguren.

In Summe ist „Die Ufer der Zeit“ ein interessantes Leseerlebnis. Manchmal war es mir fast zu turbulent, andere Mal etwas langatmig und dann wieder so mitreißend, dass ich nur so durch die Seiten flog.

Alles in allem definitiv ein Buch, das man nicht so schnell vergessen wird und das mir spannende Lesestunden beschert hat.

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