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Veröffentlicht am 09.08.2025

Berührende Liebesgeschichte mit wichtigen Themen

Five of a kind
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Schon seit Jahren schwärmt Maverick heimlich für Raelynn, doch sie ist seine Angestellte und damit absolut tabu für ihn. Allerdings weiß er nicht, dass diese Anziehung auf Gegenseitigkeit beruht. Bei einem ...

Schon seit Jahren schwärmt Maverick heimlich für Raelynn, doch sie ist seine Angestellte und damit absolut tabu für ihn. Allerdings weiß er nicht, dass diese Anziehung auf Gegenseitigkeit beruht. Bei einem Betriebsausflug springt Raelynn in den Fluss, um eine kleine Hündin vor dem Ertrinken zu retten, gerät dabei jedoch selbst in Gefahr. Ausgerechnet Maverick ist derjenige, der sie rettet. Danach kommt es zu einem Kuss, den keiner der beiden so schnell vergessen kann.

Wie immer konnte mich der angenehme Schreibstil der Autorin sofort überzeugen und ich bin direkt gut in die Geschichte gestartet. Mit Raelynn ist ihr eine starke Persönlichkeit gelungen in die man sich gut hineinversetzen kann. Besonders ihre Familiengeschichte hat mich fasziniert, denn sie zeigt deutlich, dass nicht alles so ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Es hat mich beeindruckt wie sie mit all der Verantwortung umgegangen ist und fast noch mehr wie sie ihre Brüder wieder in ihrem Leben willkommen geheißen hat. Dazu kommt, dass die Autorin einige wichtige Themen wie Depressionen, Verlust oder Kinder, die zu früh Verantwortung übernehmen müssen, sensibel in die Geschichte eingebaut hat. Auch Maverick war mir sofort sympathisch, und ich fand es schön zu sehen, wie er sich für die Menschen einsetzt, die ihm wichtig sind. Außerdem hat es mich gefreut, den Rest der Campbells und die anderen Bewohner von Whynot wiederzutreffen.

Alles in allem ist es eine tolle, kurzweilige Liebesgeschichte, die alles hat was man braucht und die von mir 4,5 Sterne bekommt.

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.08.2025

Starke Nebenfiguren, schwache Hauptcharaktere

Zeilenflüstern (Sweet Lemon Agency, Band 1)
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Immer wenn Klara einen schlechten Tag hat, greift sie zum Hörbuch der Schwingensaga, um auf andere Gedanken zu kommen. Sie weiß zwar nicht wer hinter der angenehmen Stimme steckt, doch der Sprecher Noel ...

Immer wenn Klara einen schlechten Tag hat, greift sie zum Hörbuch der Schwingensaga, um auf andere Gedanken zu kommen. Sie weiß zwar nicht wer hinter der angenehmen Stimme steckt, doch der Sprecher Noel Carter schafft es jedes Mal sie aufzuheitern. Als sie bei ihrem ersten eigenen Job plötzlich auf eben diesen Noel trifft, kann Klara ihr Glück nicht fassen. Ausgerechnet er soll ihre sinnlichen Texte für die neue Werbekampagne einsprechen. Allerdings wird schnell klar, dass der gar nicht begeistert von seinem neuen Job ist. Noel hat eigentlich keine Lust auf diesen Auftrag, denn sein großer Traum ist die Theaterbühne und nicht das Einsprechen von Werbetexten.

Ich habe bereits mehrere Bücher der Autorin gelesen bzw. gehört und war bisher immer ein großer Fan ihrer Geschichten. Dieses Mal jedoch konnte mich die Geschichte leider nicht vollständig überzeuge, denn ich bin mit keinem der beiden Protagonisten wirklich warm geworden. Klara wirkt extrem unsicher, sucht ständig nach der Bestätigung und lässt sich schon von Kleinigkeiten völlig aus der Bahn werfen, wodurch nicht besonders belastbar zu sein scheint. Dass si sich praktisch in Noel verliebt hat, bevor sie ihn zum ersten Mal gesehen hat, macht die ganze Sache noch viel merkwürdiger. In ihren Augen kann er nichts falsch machen, nur weil er die Stimme ist, die sie seit Langem bewundert. Auch Noel selbst konnte keine Sympathiepunkte sammeln. Er ist ein erfolgloser Schauspieler, der jede Rolle ablehnt, weil er sich für „Größeres“ bestimmt hält. Sein Stolz steht ihm im Weg, und statt erste Schritte in Richtung Erfolg zu machen, zieht er lieber wieder zu seinen Eltern. Ohne eigenes Einkommen lebt er auf ihre Kosten, während er im Selbstmitleid badet, wovon sie verständlicherweise wenig begeistert sind. Natürlich kann ich verstehen, dass er sich den Traum vom Schauspielern im Theater erfüllen möchte, aber jeder muss mal klein anfangen.
Positiv hervorheben kann man den gewohnt flüssigen und angenehmen Schreibstil der Autorin, sowie die sympathischen Nebencharaktere, die ich schon aus dem dritten Teil der Reihe kenne. Daher bin ich schon sehr gespannt die Geschichte von Franka und Felix zu lesen und hoffe, dass sie eher dem dritten als dem ersten Teil ähnelt. Außerdem finde ich es sehr wichtig, dass hier die Thematik gehörloser Eltern bzw. von CODAs aufgegriffen wird, da dieser Aspekt in Büchern leider viel zu selten Beachtung findet.

Eine Geschichte mit interessantem Setting und einem wichtigen gesellschaftlichen Thema, die jedoch an zwei unsympathischen, schwer greifbaren Hauptfiguren scheitert. Der angenehme Erzählstil und die charmanten Nebenfiguren reichen leider nicht aus, um das wieder gut zu machen, weswegen ich persönlich nicht mehr als 2 Sterne vergeben kann.

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Veröffentlicht am 30.07.2025

Ein gelungenes Finale zu einer spannenden Reihe

Tales of Gods and Angels - Mondsturm
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Jack wird vom ersten Engel gefangen gehalten und so muss Alice nicht nur überlegen wie sie ihn befreien kann sondern gleichzeitig noch einen Plan schmieden, um Lanthanel endgültig zu besiegen. Zum Glück ...

Jack wird vom ersten Engel gefangen gehalten und so muss Alice nicht nur überlegen wie sie ihn befreien kann sondern gleichzeitig noch einen Plan schmieden, um Lanthanel endgültig zu besiegen. Zum Glück gelingt es ihr neue Verbündete zu finden, die sie in ihrem Kampf unterstützen. Dabei erfährt sie auch endlich den wahren Grund wieso ihre Kräfte sich bisher nicht vollständig entfaltet haben. Reicht dieses Wissen aus, um die Dämonen endgültig zu besiegen?

Schon in den ersten beiden Teilen konnte mich der angehen, flüssige Schreibstil überzeugen und auch hier bin ich direkt gut in die Geschichte eingestiegen. Nach wie vor bin ich ein großer Fan davon, dass die Geschichte aus der Perspektive einer Mutter mit fast erwachsener Tochter erzählt wird, da man sowas nicht alle Tage liest. Es war spannend, gemeinsam mit den Charakteren Stück für Stück mehr über ihre Vergangenheit zu erfahren und wie alles mit den heutigen Geschehnissen zusammenhängt. Man merkt, dass sich die Geschichte langsam dem Ende nähert, denn nach und nach werden eigentlich alle wichtigen Fragen beantwortet. Besonders Ella ist mir in diesem Teil nochmal sehr ans Herz gewachsen und es war schön sie bei ihrer Entwicklung zu begleiten. Lediglich das Ende ging mir fast ein bisschen zu schnell beziehungsweise zu einfach. Ich hätte nicht gedacht, dass es ihnen so „leicht“ fallen würde Lanthanel und die Dämonen zu besiegen.

Ein gelungenes Finale, das viele offene Fragen beantwortet und die Geschichte stimmig zu einem Abschluss bringt. Von mir gibt es daher 4,5 Sterne und eine klare Empfehlung für alle, die auch mal eine andere Perspektive lesen wollen.

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Veröffentlicht am 30.07.2025

Ein Abschluss, der leider etwas Potenzial verschenkt

Die letzte Seelenwandlerin - Fallen Crown
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Auch der dritte und finale Teil der Reihe knüpft nahtlos an seinen Vorgänger an und startet direkt spannend. Die Geschichte setzt ohne große Umschweife ein, was zunächst für einen starken Einstieg sorgt. ...

Auch der dritte und finale Teil der Reihe knüpft nahtlos an seinen Vorgänger an und startet direkt spannend. Die Geschichte setzt ohne große Umschweife ein, was zunächst für einen starken Einstieg sorgt. Leider verliert die Handlung im Mittelteil spürbar an Tempo. Es zieht sich, und man fragt sich als Leser, wann endlich wieder etwas Relevantes passiert. Zwar nimmt das Tempo gegen Ende wieder zu, aber viele Wendungen bleiben vorhersehbar und das Geschehen wirkt stellenweise repetitiv. Besonders störend fand ich, wie inflationär mit den Opfern umgegangen wurde. Es sterben tausende Engel, aber kaum einer der Hauptfiguren ist betroffen. Das nimmt den Geschehnissen einen Großteil der Emotionen. Die Kämpfe wirken dadurch eher wie Kulisse und nicht wie eine echte Bedrohung. Außerdem hätte ich mir an einigen Stellen mehr Tiefe zur Welt und ihren Bewohnern gewünscht. Vieles bleibt vage oder wird nur angerissen. Besonders irritiert hat mich, dass es kaum jemanden wirklich zu interessieren scheint, wie man die Revenat besiegen kann. Dabei gab es sogar die Gelegenheit, ihn über längere Zeit zu beobachten. Warum Eby nicht einmal ausprobiert hat, wie er auf ihr Licht reagiert, bleibt für mich völlig unverständlich und wirkt inkonsequent im Kontext der Handlung. Was mir hingegen gut gefallen hat, ist die Entwicklung zwischen Lucifer und Eby. Die Chemie zwischen den beiden bleibt stark, und ich mochte, dass Lucifer bereit war, seine weiche Seite zu zeigen. Diese emotionale Verbindung hat der Geschichte Tiefe gegeben, die ihr an anderer Stelle leider gefehlt hat.

Ein Abschluss, der zur Reihe passt, aber nicht ganz überzeugen konnte. Hier wurde leider einiges an Potenzial verschenkt.

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Veröffentlicht am 30.07.2025

Ragin auf Umwegen

In einem Land nach unserer Zeit - Teil 2: Die Reisende
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Nach fünfhundert Jahren im Kälteschlaf erwacht Ragin in einer Welt, die sich zumindest teilweise von der großen Klimakatastrophe erholt hat. Als einer der wenigen anderen Überlebenden aus ihrer Zeit sie ...

Nach fünfhundert Jahren im Kälteschlaf erwacht Ragin in einer Welt, die sich zumindest teilweise von der großen Klimakatastrophe erholt hat. Als einer der wenigen anderen Überlebenden aus ihrer Zeit sie um Hilfe bittet, macht sie sich widerwillig auf den Weg. Immer mit dabei ist ihre treue Begleiterin, die Katze Alice. Doch nichts läuft nach Plan und so muss Ragin bald zu Fuß durch die veränderte Welt laufen anstatt per Lufttransport die andere Station zu erreichen. Dabei begegnet sie nicht nur anderen Reisenden sondern erhält auch Einblicke in verschiedene Gemeinden mit ihren individuellen Regeln und Lebensweisen. Doch sie hat nach wie vor ein Ziel vor Augen und kann daher nirgends lange verweilen.

Da mir der erste Teil bereits gut gefallen hat, war ich neugierig wie die Geschichte weitergehen würde. Nachdem ich mir gewünscht hatte mehr über die anderen Menschen und ihre Schicksale zu erfahren, habe ich mich gefreut einen Einblick in so verschiedene Siedlungen zu erhalten. Allerdings muss ich zugeben, dass die Beschreibungen zeitweise viel zu ausufernd für meinen Geschmack waren. Eigentlich soll Ragin zu einem anderen Überlebenden, der sie um Hilfe gerufen hat. Allerdings hat sie trotz des Hilferufs keinerlei Eile und trödelt lieber durch die Welt und lässt sich von so ziemlich allem und jedem ablenken. Ihre leicht egozentrische Haltung, die schon im ersten Band angedeutet wurde, tritt hier noch deutlicher zutage. Sie überschätzt sich immer wieder und muss dann feststellen, dass sie vieles doch nicht nach ihrem Kopf läuft und sie lieber auf die erfahreneren Bewohner hätte vertrauen sollen. Dadurch verliert sie leider einige Sympathiepunkte, die sie noch im ersten Teil sammeln konnte. Zum Glück taucht auch Alice wieder auf, denn die kleine Katze ist mir schon im ersten Teil ans Herz gewachsen und ich bin froh ihr wieder begegnet zu sein. Ansonsten hat mir in diesem Band leider die Spannung gefehlt. Die Welt wird sehr detailliert beschrieben, aber die Handlung tritt über weite Strecken auf der Stelle.Ich gehe davon aus, dass noch ein weiterer Teil geplant ist und hoffe, dass dort dann endlich die Handlung etwas mehr im Vordergrund steht.

Der zweite Teil bietet interessante Einblicke in eine postapokalyptische Welt, verliert sich aber zu oft in Details und lässt Spannung vermissen. Dazu konnte mich Ragin leider nicht wirklich von sich überzeugen, weswegen ich der Geschichte nicht mehr als 2,5 Sterne geben kann.


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