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Veröffentlicht am 14.04.2026

Toxisch von Anfang bis Ende

Fuck you, Love
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Floyd hat sich in seinem bisherigen Leben immer alles bekommen, was er wollte, und auch um Geld musste er sich nie Gedanken machen. Nach einer durchzechten Party kann er sich plötzlich an kaum etwas erinnern, ...

Floyd hat sich in seinem bisherigen Leben immer alles bekommen, was er wollte, und auch um Geld musste er sich nie Gedanken machen. Nach einer durchzechten Party kann er sich plötzlich an kaum etwas erinnern, ihm ist nur klar, dass an diesem Abend etwas schrecklich schiefgelaufen sein muss. Die Einzige, die Licht ins Dunkle bringen könnte, ist Storm. Doch sie ist so ganz anders als Floyd und passt überhaupt nicht zu seinem perfekten Leben.

Nachdem mir die letzte Reihe der Autorin so gut gefallen hat, war ich neugierig, was mich dieses Mal erwartet. Allerdings muss ich leider zugeben, dass mich diese Geschichte überhaupt nicht überzeugen konnte. Das liegt vor allem an den beiden Protagonisten. Beide sind einfach nur problematisch und sollten sich dringend einer Therapie unterziehen. Entsprechend wirkt auch die Beziehung zwischen ihnen durchgehend toxisch, sodass man beim Lesen eher das Gefühl hat, Abstand nehmen zu wollen. Floyd ist das klassische Rich Kid, das sich um nichts im Leben sorgt und von einer Party zur nächsten lebt. Als er Storm kennenlernt, gibt es für ihn plötzlich nichts anderes mehr. Gleichzeitig hat er ein absolut gestörtes Verhältnis zu seinen Eltern und benimmt sich die meiste Zeit arrogant und überheblich. Immer wieder zeigt er sich zudem extrem eifersüchtig und teilweise auch gewaltbereit. Dazu kommt, dass er überhaupt nicht merkt, was direkt vor seinen Augen passiert. Während dem Leser eigentlich schnell klar ist, was an diesem verhängnisvollen Abend vorgefallen ist, hat er es selbst bis zum Ende noch nicht begriffen. Auch Storm war mir von Anfang an unsympathisch. Ich kann verstehen, dass sie im Leben viel durchgemacht hat, aber das rechtfertigt ihr Verhalten für mich trotzdem nicht. Es wirkt oft so, als wäre ihr einziges Ziel, möglichst oft anzuecken und sich daneben zu benehmen. Umso weniger nachvollziehbar ist es für mich, dass sie sich trotz allem auf Floyd einlässt. Ich hatte wirklich gehofft, dass sich die beiden im Verlauf der Geschichte weiterentwickeln, aber das war leider nicht der Fall. In meinen Augen hätten die beiden niemals ein Paar werden sollen, und genau dieses Gefühl zieht sich auch durch das gesamte Buch.

Alles in allem kann ich das Buch definitiv nicht weiterempfehlen. Die 1,5 Sterne sind hier schon nett gemeint.

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Veröffentlicht am 04.04.2026

Wenn die Charaktere nicht überzeugen

Hold me in Summer. Eine berry kissed Romance
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Eigentlich lebt Archer seinen persönlichen Traum als Starkoch in Paris, als ihn ein Schicksalsschlag nach Dream Harbor bringt. Er erfährt nicht nur, dass er eine kleine Tochter hat, sondern auch, dass ...

Eigentlich lebt Archer seinen persönlichen Traum als Starkoch in Paris, als ihn ein Schicksalsschlag nach Dream Harbor bringt. Er erfährt nicht nur, dass er eine kleine Tochter hat, sondern auch, dass ihre Mutter verstorben ist und er ab sofort für die kleine Olive verantwortlich ist. Statt Sterneküche versucht er nun, das heruntergekommene Diner wieder auf Vordermann zu bringen. Um Arbeit und seine Tochter unter einen Hut zu bekommen, beschließt er, eine Nanny einzustellen. Allerdings hat er nicht damit gerechnet, dass Iris nicht nur seiner Tochter, sondern auch ihm den Kopf verdreht.
Nachdem ich von den letzten Teilen nur bedingt begeistert war, war ich relativ skeptisch, wie mir diese Geschichte gefallen würde. Der Single-Dad-x-Nanny-Trope gehört sowieso nicht unbedingt zu meinen Favoriten, aber hier fand ich die Umsetzung noch einmal deutlich schwächer. Archer und Iris wirken auf mich wie zwei hormongesteuerte Teenager, die sich absolut nicht im Griff haben. Beide finden sich gegenseitig attraktiv, aber was sie sonst noch aneinander mögen, bleibt für mich bis zum Schluss ein Rätsel. Das hält sie aber nicht davon ab, sich quasi die ganze Zeit zu bespringen. Eigentlich soll Archer sich um seine Tochter bemühen, aber jedes Mal denkt er zuerst an die Nanny, bevor er auch nur einen Gedanken an Olive verschwendet. Dazu ist er vollkommen überheblich und selbstüberzeugt, was ihn nicht gerade sympathisch macht. Außerdem fand ich es äußerst seltsam, dass der Tod von Olives Mutter so eine kleine Rolle spielt. Zwar wird es ab und zu erwähnt, aber ich hätte erwartet, dass das für ein Kind in ihrem Alter eine deutlich größere Bedeutung hat. Auch mit Iris bin ich nicht wirklich warm geworden und als dann noch der Pregnancy-Trope auftaucht, war es für mich endgültig vorbei. Wie kann sie bewusst auf ein Kondom verzichten, wenn ihr doch absolut klar ist, dass sie es nicht schafft, ihre Pille regelmäßig einzunehmen? Und statt dann ehrlich mit Archer zu sprechen, haut sie einfach ab. Das zeigt für mich noch einmal deutlich, wie unreif Iris wirklich ist, falls einem das nicht schon vorher bewusst war. Ich habe keine Ahnung, wie diese Frau nicht nur für ein, sondern gleich für zwei Kinder verantwortlich sein soll. Das Einzige, was mich an dieser Geschichte wirklich überzeugen konnte, war das Setting und die zahlreichen amüsanten Nebencharaktere inklusive Olive, die für ein Kind eigentlich ganz süß war. Das reicht für mich aber einfach nicht aus, um die Geschichte als Ganzes zu mögen.
Leider konnte mich diese Geschichte absolut nicht überzeugen und ich bin mir ehrlich gesagt nicht sicher, ob ich den Rest der Reihe überhaupt noch lesen werde.

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Veröffentlicht am 18.03.2026

Gefangen im Spiel der Macht

The Cursed Queen | Prüfung der Kronen (Band 2)
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Nachdem Elana dem Gefängnis Tenebris entkommen ist, findet sie sich direkt im nächsten Käfig wieder. Zwar ist das Leben im Palast deutlich luxuriöser, doch die Lügen und Intrigen sind noch viel gefährlicher ...

Nachdem Elana dem Gefängnis Tenebris entkommen ist, findet sie sich direkt im nächsten Käfig wieder. Zwar ist das Leben im Palast deutlich luxuriöser, doch die Lügen und Intrigen sind noch viel gefährlicher als zuvor. Und als wäre das nicht genug, wird ausgerechnet Riven zu ihrer Überwachung abgestellt, der Mann, der ihr Vertrauen missbraucht hat und mit dem sie nie wieder zusammenarbeiten wollte. Um ihren Anspruch auf den Thron Nordamerikas zu sichern, muss Elana außerdem an der Prüfung der Krönen teilnehmen, einer königlichen Variante der Blutspiele. Ob sie sich dort behaupten kann?
Durch den angenehmen und fesselnden Schreibstil bin ich direkt wieder gut in die Geschichte gestartet. Elana konnte mich schon im ersten Teil überzeugen, und das hat sich auch hier fortgesetzt. Besonders mochte ich ihre Schlagfertigkeit und ihren starken Willen, sich nicht unterkriegen zu lassen. Während der Prüfung gab es allerdings Momente, in denen ich ihre Entscheidungen nicht ganz nachvollziehen konnte, da sie in entscheidenden Situationen oft zu sehr beobachtet hat, anstatt selbst aktiv zu werden. Dennoch war es schön zu sehen, wie sie im Verlauf der Geschichte immer weiter über sich hinauswächst. Riven bildet dazu einen gelungenen Gegenpart. Dieses Mal erhält man deutlich mehr Einblicke in sein Leben als Veydras, wodurch seine Beweggründe greifbarer werden. Die Anziehung zwischen den beiden ist durchgehend spürbar, und besonders gut hat mir gefallen, wie sich ihre Beziehung weiterentwickelt. Sie beginnen ehrlicher miteinander zu kommunizieren, was sie nicht nur als Paar, sondern auch als Team stärker macht. Dazu kommen das Setting und das Worldbuilding, die mich erneut überzeugen konnten und neugierig auf die weiteren Entwicklungen machen. Während die Handlung zunächst langsam vorwärts geht, nimmt sie in der zweiten Hälfte immer mehr an Fahrt auf und einige unerwartete Wendungen sorgen für die nötige Spannung. Vor allem der Cliffhanger am Ende sorgt dafür, dass man unbedingt weiterlesen möchte.

Eine spannende Fortsetzung mit starken Charakteren, gelungener Dynamik und fesselnder Handlung, die vor allem durch die Entwicklung von Elana und Riven überzeugt. Von mir gibt es 4,5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 18.03.2026

Zwischen Regeln und Gefühlen

You Are My Anchor
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Schon als kleines Kind war für Isla klar, dass sie unbedingt als Schwimmerin zu den Olympischen Spielen will. Doch seit sie an der Fairview University angekommen ist, konnte sie keinen einzigen Wettkampf ...

Schon als kleines Kind war für Isla klar, dass sie unbedingt als Schwimmerin zu den Olympischen Spielen will. Doch seit sie an der Fairview University angekommen ist, konnte sie keinen einzigen Wettkampf für sich entscheiden. Zum Glück hat der Coach einen neuen Mentor engagiert, der ihr und den anderen Schwimmern dabei helfen soll, ihre Leistungen zu verbessern. Allerdings hat Isla nicht damit gerechnet, dass es sich dabei ausgerechnet um ihren One-Night-Stand handelt, der ihr seitdem nicht mehr aus dem Kopf geht. Eine Beziehung zwischen Mentor und Studentin ist jedoch absolut gegen die Regeln. Für Cyrus ist der Job die letzte Chance, sich in der Schwimmwelt wieder einen Namen zu machen. Können die beiden die wachsende Anziehung zwischen sich ignorieren?

Durch den angenehmen und fesselnden Schreibstil der Autorin bin ich direkt gut in die Geschichte gestartet. Sowohl Isla als auch Cyrus waren mir von Anfang an sympathisch. Isla ist eine starke junge Frau, die mit einigen Selbstzweifeln zu kämpfen hat, ihren Traum von Olympia aber nicht aus den Augen verliert und hart dafür arbeitet. Man bekommt einen guten Einblick in ihre Gedanken und Beweggründe, wodurch es leichtfällt, sich in sie hineinzuversetzen. Bei Cyrus erfährt man dagegen erst nach und nach mehr über seine Vergangenheit und die Gründe für das Ende seiner Karriere. Gerade dieser Aspekt verleiht ihm zusätzliche Tiefe und macht ihn zu einem interessanten Charakter. Es ist schön zu sehen, wie sich die beiden Schritt für Schritt annähern und merken, dass zwischen ihnen mehr ist als nur eine einmalige Begegnung. Die Handlung bietet zwar kleinere Überraschungen, bleibt insgesamt aber recht vorhersehbar, was dem Leseerlebnis jedoch keinen großen Abbruch tut, da der Fokus klar auf der Entwicklung der Beziehung liegt. Das Setting hat mir gut gefallen, auch wenn ich etwas überrascht war, dass die Protagonisten aus dem ersten Teil überhaupt keine Rolle mehr spielen.

Eine gefühlvolle Sports-Romance mit sympathischen Charakteren und einer ruhigen, nachvollziehbaren Liebesgeschichte. Trotz teils vorhersehbarer Handlung konnte mich die Entwicklung zwischen Isla und Cyrus überzeugen. Von mir gibt es 4,5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 16.03.2026

Ehrgeiz, Vertrauen und eine Expedition in die Hölle

Montcrest University 1: Lessons in Evil
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Ihr ganzes Leben lang war Grace eine Einzelgängerin und hat gelernt, dass man niemand anderem vertrauen kann. Doch nun soll sie an die Montcrest University gehen, eine geheime Elite-Universität für Dämonen ...

Ihr ganzes Leben lang war Grace eine Einzelgängerin und hat gelernt, dass man niemand anderem vertrauen kann. Doch nun soll sie an die Montcrest University gehen, eine geheime Elite-Universität für Dämonen und Schattenengel. In diesem Schuljahr bietet die Universität fünf Studierenden die Möglichkeit, an einer Expedition in die Hölle teilzunehmen. Für Grace ist sofort klar, dass sie unbedingt dabei sein muss. Allerdings ist sie nicht die Einzige mit diesem Ziel, denn auch Isak Volstrom, der beliebteste und mächtigste Dämon der Schule, setzt alles daran, in die Hölle hinabzusteigen.

Durch den angenehmen und fesselnden Schreibstil der Autorin bin ich direkt gut in die Geschichte gestartet. Das Setting einer Elite-Akademie mitten in den Schweizer Alpen hat mir auf Anhieb zugesagt. Allerdings muss ich zugeben, dass ich es etwas düsterer erwartet hatte. Zwar geht es um Dämonen, Schattenengel und die Hölle, insgesamt wirkte vieles aber doch relativ harmlos. Grace fand ich dafür als Charakter sehr interessant. Man merkt schnell, dass sie keine normale Kindheit hatte und deshalb große Schwierigkeiten hat, sich in ihrem neuen Umfeld zurechtzufinden. Sie will unbedingt ihren Evilscore verbessern, um an der Expedition teilnehmen zu können, ignoriert jedoch jeden Vorschlag der Lehrkräfte. Nach und nach beginnt sie allerdings, sich im Akademie-Alltag einzufinden und andere Menschen in ihrem Leben zu akzeptieren. Auch Isak ist ein spannender Charakter. Nach außen gibt er sich als arroganter Bad Boy, doch man merkt schnell, dass hinter dieser Fassade deutlich mehr steckt. Für die Menschen, die ihm wichtig sind, würde er alles tun, und das obwohl auch er keine leichte Kindheit hatte. Die Anziehung zwischen den beiden ist von Anfang an spürbar, und ich fand es interessant zu beobachten, wie sich ihre Beziehung im Verlauf der Geschichte entwickelt. Die Handlung hält einige unerwartete Wendungen bereit, auch wenn manche Entwicklungen recht früh vorhersehbar sind. Der gewaltige Cliffhanger macht auf jeden Fall neugierig auf den nächsten Teil.

Eine spannende Fantasy-Geschichte mit interessantem Akademie-Setting, starken Hauptfiguren und einer sich langsam entwickelnden Beziehung. Von mir gibt es 4 von 5 Sternen.

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