Schöne Liebesgeschichte ohne zu viel Drama
Playing GamesBraxton und Tyson könnten unterschiedlicher nicht sein. Ty ist in einer privilegierten Familie aufgewachsen und ihm wurde das Lacrosse quasi in die Wiege gelegt. Er ist nicht nur einer der besten Sportler ...
Braxton und Tyson könnten unterschiedlicher nicht sein. Ty ist in einer privilegierten Familie aufgewachsen und ihm wurde das Lacrosse quasi in die Wiege gelegt. Er ist nicht nur einer der besten Sportler sondern auch einer der beliebtesten Studenten auf dem Campus. Dagegen ist Brax eher der klassische Bad Boy mit einer kriminellen Vergangenheit, der lieber für sich alleine bleibt. Trotz all ihrer Unterschiede ist die Anziehung zwischen den beiden spürbar, aber das können doch keine echten Gefühle sein, oder?
Durch den angenehmen Schreibstil bin ich direkt gut in die Geschichte gestartet. Sowohl Ty als auch Braxton sind sympathische Charaktere in die man sich gut hineinversetzen kann. Allerdings würde ich sie nicht als klassische Enemies bezeichnen. Zwar gibt es zu Beginn einige Spannungen und vor allem jede Menge Vorurteile zwischen den beiden, aber es ist auch von Anfang an klar, dass zwischen den beiden eine enorme Anziehung herrscht. Eigentlich wirkte der ganze Anfang der Geschichte eher wie ein enormes Vorspiel, bis beide bereit waren sich einzugestehen, dass sie den anderen wirklich wollen. Generell dauert es dann auch relativ lange bis sie über ihre wahren Gefühle sprechen können, aber dafür gibt es wenigstens nicht zu viel Drama. Außerhalb ihrer eigenen Beziehung können die beiden über alles reden und es ist schön zu sehen, dass zwei so unterschiedliche Menschen sich so gut verstehen können und begreifen was dem anderen wichtig ist. Wenn die beiden nicht gerade ihre Klischees erfüllen, sind sie sich ähnlicher als man denken könnte und manchmal ist es mir schwer gefallen die zwei auseinanderzuhalten.
Alles in allem ist es eine schöne Liebesgeschichte, die aber nicht viel von einer typischen Enemies-to-Lovers Geschichte hat.