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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.11.2024

Schöne, wenn auch etwas vorhersehbare, Fortsetzung

If The Sun Never Sets
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Fünf Jahre sind seit ihrer dramatischen Trennung vergangen und zum ersten Mal sind Farrah und Blake wieder in der gleichen Stadt. Eigentlich will sie ihn nie wieder sehen, doch ausgerechnet Blake ist ihr ...

Fünf Jahre sind seit ihrer dramatischen Trennung vergangen und zum ersten Mal sind Farrah und Blake wieder in der gleichen Stadt. Eigentlich will sie ihn nie wieder sehen, doch ausgerechnet Blake ist ihr erster Kunde als selbstständige Innenarchitektin. Am liebsten würde sie den Auftrag ablehnen, doch Farrah kann das Geld dringend gebrauchen. Im ersten Moment wirkt es als hätte Blake alles erreicht, doch eigentlich bereut er die Trennung noch immer und will Farrah unbedingt zurückgewinnen. Wird Farrah ihm verzeihen oder hat er damals alles zerstört?

Wieder konnte mich der angenehme Schreibstil der Autorin abholen und ich bin direkt gut in die Geschichte gestartet. Es war schön zu sehen was aus der Gruppe geworden ist und wie sich jeder von ihnen weiterentwickelt hat. Während mich im ersten Teil vor allem das Setting überzeugen konnte, stehen hier eher die Emotionen im Vordergrund. Der Ausgang der Geschichte ist relativ schnell vorhersehbar, aber trotzdem kann man gut mit den beiden Charakteren mitfühlen. Allerdings ist es für mich persönlich schon fast etwas zu viel des hin und her. Ich hätte mir gewünscht, dass die beiden es früher schaffen sich zu entscheiden und ihr Gefühlschaos in den Griff zu bekommen.


Alles in allem ist es eine schöne, wenn auch etwas vorhersehbare Fortsetzung, die von mir auch wieder 4 Sterne bekommt.

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Veröffentlicht am 08.11.2024

Ein gelungener Auftakt

Dynasty of Hunters, Band 1: Von dir verraten (Atemberaubende, actionreiche New-Adult-Romantasy)
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Einmal im Jahr finden in Prismeia die sogenannten Jagdspiele statt, bei denen die fünf Fürstentümer ihre Macht gegenüber den Bürgerlichen demonstrieren wollen. Dabei müssen die jungen Adligen zwischen ...

Einmal im Jahr finden in Prismeia die sogenannten Jagdspiele statt, bei denen die fünf Fürstentümer ihre Macht gegenüber den Bürgerlichen demonstrieren wollen. Dabei müssen die jungen Adligen zwischen 16 und 18 Jahren, Jagd auf einen zufällig ausgewählten Bürgerlichen machen, den sie finden und zeichnen müssen. Seit ihrer Geburt trainiert Laelia für diesen Tag. Doch als sie ihr Los zieht ist plötzlich alles anders. Statt einer Jägerin wird sie zur Gejagten und ausgerechnet ihre große Liebe Laurent soll ihr Jäger sein. Werden die beiden einen Weg finden oder ist ihr Schicksal damit besiegelt?

Auf den ersten Blick erinnert die Geschichte etwas an die Tribute von Panem, aber schon auf den ersten Seiten wird deutlich, dass sie sich davon deutlich abhebt. Durch den angenehmen und fesselnden Schreibstil der Autorin bin ich direkt gut in die Geschichte gestartet. Mit Laelia ist ihr eine starke und selbstbewusste Protagonistin gelungen, die sich von Schwierigkeiten nicht unterkriegen lässt. Obwohl ihr Leben nach der Auslosung in Trümmern liegt, gibt sie nicht auf. Sie passt sich den neuen Umständen an und kämpft für ihre Zukunft. Allerdings war es für mich wirklich schwer zu verstehen wieso niemand das Ergebnis der Auslosung in Frage stellt. Wenn es Laelia trifft, könnte es doch auch jeden von ihnen treffen. Wieso gibt es da keinen größeren Aufstand? Ansonsten ist das Setting in meinen Augen wirklich gut umgesetzt worden und ich fand es vor allem spannend mehr über die Besonderheiten der Insel zu erfahren. Auch die anderen Charaktere haben mir gut gefallen und jeder einzelne hat seinen Beitrag zum Gelingen der Geschichte gehabt. Es war schön zu sehen wie sich Freundschaften gebildet haben und man mehr über die Hintergründe erfahren hat. Die Handlung selbst war super spannend und es gab die ein oder andere unerwartete Wendung. Durch den riesigen Cliffhanger am Ende bin ich natürlich umso gespannter wie es im nächsten Teil weitergehen wird.

Alles in allem ist es ein spannender Auftakt in eine neue Fantasy-Welt, den ich gerne weiterempfehle und der von mir 4,5 Sterne bekommt.

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Veröffentlicht am 08.11.2024

Eine interessante Geschichte mit etwas Luft nach oben

Tage einer Hexe
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Seit Jahren versucht Kosara den Menschen in Chernograd zu helfen die schmutzigen Tage zu überstehen, denn sie weiß genau wie man mit den unterschiedlichen Monstern umgehen muss. Dabei gibt es nur eines ...

Seit Jahren versucht Kosara den Menschen in Chernograd zu helfen die schmutzigen Tage zu überstehen, denn sie weiß genau wie man mit den unterschiedlichen Monstern umgehen muss. Dabei gibt es nur eines vor dem sie sich selbst fürchtet, den Zmey - Zar der Monster. Seit sie vor Jahren dem Zmey entkommen ist, setzt er alles daran Kosara zurückbekommen und dieses Mal scheint er seinem Ziel nah zu sein. In ihrer Panik nimmt Kosara ein zwielichtes Angebot an und tauscht ihren Hexenschatten gegen eine Passage ins sichere Belograd. Doch kaum ist sie dort angekommen bemerkt sie ihren Fehler, denn wenn sie ihren Schatten nicht zurückbekommt wird das für sie tödlich enden. Wird sie einen Weg finden sich und ihren Schatten zu retten?

Ich persönlich fand den Schreibstil super angenehm, wodurch ich direkt gut in die Geschichte gestartet bin. Auch Kosara war mir als Protagonistin sympathisch in die man sich oft gut hineinversetzen kann. Sie liebt ihre Heimat und kämpft dafür, obwohl sie dort schon einige Schicksalsschläge überstehen musste. Manchmal ist sie allerdings auch total naiv und wiederholt ihre vorherigen Fehler. In solchen Momenten hätte ich sie beim Lesen am liebsten einmal durchgeschüttelt. Vor allem ihre Entscheidung nach Belograd zu flüchten ist für mich schwierig zu verstehen, denn die Konsequenzen waren ihr von Anfang an bewusst und es wirkte nicht so als wäre die Gefahr größer als in den vorherigen Jahren. Auch sonst gibt es an der ein oder anderen Stelle ein paar Logikfehler, die einen beim Lesen etwas irritiert haben. Dafür fand ich auch Asen einen gelungenen Protagonisten. Auf den ersten Blick ist er einfach nur ein gesetzestreuer Polizist, der sich an alle Regen hält. Doch je besser wir ihn kennenlernen, desto mehr stellt man fest, dass er auch andere Seiten hat. Je mehr ich über seine Vergangenheit erfahren habe, desto sympathischer und authentischer wurde er für mich. Die Geschichte selbst hatte einige unerwartete Wendungen, wodurch es einem beim Lesen nie langweilig wurde. Gegen Ende ging es mir allerdings etwas schnell und es ist viel auf einmal passiert. Hier hätte man in meinen Augen entweder etwas weglassen oder der Geschichte mehr Zeit geben müssen.

Alles in allem ist es eine interessante Fantasy-Geschichte, die an der ein oder andern Stelle noch Luft nach oben hat. Von mir gibt es daher 3,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 08.11.2024

Eine spannende Fortsetzung

Daemons
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Die Hunters haben sich nach all den schrecklichen Ereignissen langsam in Ciùineas eingelebt. Wenn sie nicht gerade für die Geisterjagd trainieren, dann helfen sie den Bewohnern der Insel aus, um ihren ...

Die Hunters haben sich nach all den schrecklichen Ereignissen langsam in Ciùineas eingelebt. Wenn sie nicht gerade für die Geisterjagd trainieren, dann helfen sie den Bewohnern der Insel aus, um ihren Teil zur Gemeinschaft beizutragen. Allerdings kommt der nächste Auftrag schneller als erwartet und bringt sie ausgerechnet ins Institute for Paranormal Science. Da man befürchtet, dass von den dortigen Experimenten nach wie vor eine Gefahr ausgeht, sollen die Hunters dort nach dem Rechten schauen und dabei auch gleich die entsprechenden Festplatten bergen. Mit dem was sie dort finden hätte niemand gerechnet. Werden die Hunters einen Weg finden die Gefahr zu bannen?

Nachdem mir der erste Teil schon richtig gut gefallen hat, war ich gespannt was sich die Autorin für die Fortsetzung überlegt hat. Durch den angenehmen und fesselnden Schreibstil war ich direkt wieder mitten in der Geschichte und konnte es gar nicht abwarten zu erfahren was die Hunters alles erleben werden. Obwohl mir schon im ersten Teil alle Charaktere total sympathisch waren, konnten sie mich hier noch etwas mehr von sich überzeugen. Es war schön zu sehen wie sie alle (und Ayden im Besonderen) angefangen haben Will und seiner Familie immer mehr zu vertrauen. Generell fand ich den Zusammenhalt auf Ciùineas total faszinierend. Einerseits war es schön zu sehen wie jeder für den anderen da ist, aber andererseits fand ich es auch spannend wie sie sich quasi zum Selbstversorger gemacht haben. Dazu kamen jede Menge spannende Szenen in denen man auch gemerkt hat, dass Will und auch sein Bruder immer mehr Teil des Teams werden.
Vor allem das Ende hat mich super neugierig gemacht und ich will jetzt unbedingt wissen wie es im dritten Teil weitergehen wird. 

Eine gelungene Fortsetzung, die ich gerne weiterempfehle und die von mir 5 Sterne bekommt.

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Veröffentlicht am 28.10.2024

Ein gelungener Auftakt der neugierig auf den nächsten Teil macht

Jewel & Blade, Band 1: Die Wächter von Knightsbridge (Knisternde New-Adult-Romantasy von der SPIEGEL-Bestseller-Autorin von "Silver & Poison")
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Vor Jahren hat ihr Vater sie verlassen und daher war es für Harper selbstverständlich, dass sie nach dem Unfall ihrer Schwester nach Hause zurückkehrt, um ihre Mutter zu unterstützen. Schon immer hat sie ...

Vor Jahren hat ihr Vater sie verlassen und daher war es für Harper selbstverständlich, dass sie nach dem Unfall ihrer Schwester nach Hause zurückkehrt, um ihre Mutter zu unterstützen. Schon immer hat sie ein gutes Gespür für die unterschiedlichen Materialien in deren Goldschmiede und geht ihrer Mutter dort gerne zur Hand. Doch dann taucht ein mysteriöser Fremder mit einem antiken Schmuckstück bei ihr auf. Als Harper eben diesen Ring berührt, hat sie plötzlich eine Vision vom legendären König Artus. Auf der Suche nach Antworten beschließt Harper den Unbekannten nach London zu begleiten, um dort auch die Familie ihres Vaters kennenzulernen.

Durch den angenehmen Schreibstil der Autorin bin ich direkt gut in die Geschichte gestartet. Die bildhafte Sprache sorgt dafür, dass man sich die Umgebung gut vorstellen kann und das Gefühl hat selbst vor Ort zu sein. Mit Harper ist ihr außerdem eine Protagonistin gelungen in die man sich gut hineinversetzen kann und mit der man beim Lesen mitfühlt. Aber auch die anderen Charaktere waren authentisch und haben gut zur Geschichte gepasst. Vor allem Ada und Willow waren mir total sympathisch und ich hoffe, dass wir im nächsten Teil noch mehr von den Beiden hören werden. Die Geschichte selbst ist super spannend und steckt voller unerwarteter Wendungen. Ich war total neugierig wie die Autorin die Artus-Sage in ihre Geschichte inkludiert und war von der Umsetzung positiv beeindruckt. Durch den gewaltigen Cliffhanger bin ich natürlich gespannt wie es im zweiten Teil weitergehen wird.

Alles in allem ein gelungener Auftakt zu einer neuen Fantasy-Reihe, die sich um die bekannte Artus-Sage dreht. Von mir gibt es 5 Sterne und eine klare Weiterempfehlung für alle Fans von außergewöhnlichen Urban-Fantasy Geschichten.

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