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Veröffentlicht am 30.03.2024

Dunkle Märchenprinzen und eine große Portion Spannung

Dark Prince
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Aufgewachsen auf der düsteren Seite Londons, wünscht Florence sich nichts mehr als eine bessere Zukunft für sich selbst, aber vor allem für ihren Bruder. Als sie eines Tages Drogen in seinem Zimmer findest, ...

Aufgewachsen auf der düsteren Seite Londons, wünscht Florence sich nichts mehr als eine bessere Zukunft für sich selbst, aber vor allem für ihren Bruder. Als sie eines Tages Drogen in seinem Zimmer findest, beschließt Florence ihn auf eigene Faust aus der Drogenszene zu retten. Dabei begegnet sie einem attraktiven Unbekannten, der sich selbst „Dark Prince“ nennt und der Herrscher über den Londoner Untergrund ist. Wer ist der Dark Prince wirklich und warum interessiert er sich ausgerechnet für Florence? Wird er ihr und ihrem Bruder helfen können oder wird er sie nur noch mehr in Gefahr bringen?

Wieder einmal konnte J. S. Wonda mich mit ihrem fesselnden Schreibstil direkt in die Geschichte ziehen. Ich fand es spannend in diesem Buch mitten in den düsteren Seiten Londons zu landen und mehr über die dort herrschenden Abgründe zu lernen. Vor allem der Dark Prince hat mich als Charakter total fasziniert mit seinem ganz eigenen moralischen Kompass. Obwohl er selbst sich an keine Regeln zu halten scheint, setzt er sich doch für die Menschen am Rande der Gesellschaft ein. Er ist ein tougher Kerl und doch hat er tief in sich einen weichen Kern. Auch Davies ist ein interessanter Charakter und ich bin gespannt ob wir in den nächsten Teilen noch mehr über ihn und seine Vergangenheit erfahren werden. Bisher ist er noch relativ schwer zu greifen außerhalb seiner Rolle als ausführende Kraft und rechte Hand des Prinzen. Dagegen wirkt Florence fast etwas langweilig. Sie wird einem als starke und selbstständige Frau präsentiert, aber an der ein oder anderen Stelle knickt sie doch recht schnell ein und ging mir damit schon fast auf die Nerven. Trotzdem mochte ich ihre ehrliche Art und wie sie sich für ihren Bruder einsetzt. Der „Dark Romance“ Anteil ist hier definitiv vorhanden, auch wenn er in meinen Augen deutlich harmloser ist als in anderen Büchern dieses Genres. Dafür ist die „eigentliche“ Handlung wirklich spannend und ich bin gespannt wo sich die Geschichte im nächsten Teil hinentwickelt wird.

Eine spannende Geschichte mit interessanten Charakteren, die auch für Neulinge im Dark Romance Bereich geeignet sein kann. Von mir gibt es 4,5 Sterne und eine ganz klare Weiterempfehlung.

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Veröffentlicht am 30.03.2024

Morally grey und absolut dark

Smoke
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Eigentlich möchte Cinder bei einem Road Trip durch Montana nur mehr über die Geschichte ihrer Familie erfahren. Doch dann lässt ihre Freundin Ivy sie nach einem Streit einfach alleine in einem Saloon zurück. ...

Eigentlich möchte Cinder bei einem Road Trip durch Montana nur mehr über die Geschichte ihrer Familie erfahren. Doch dann lässt ihre Freundin Ivy sie nach einem Streit einfach alleine in einem Saloon zurück. Der einzige der ihr helfen kann ist der düstere und geheimnisvolle Smoke. Trotz aller Warnungen lässt sich Cinder auf seine Hilfe ein. Als sie am nächsten Morgen gefesselt in seinem Haus aufwacht, wird ihr klar, dass das erst der Anfang ist.

Wer keine Dark Romance mag, sollte definitiv die Finger von diesem Buch lassen, denn es ist wirklich düster und moralisch eigentlich nicht vertretbar. Alle Fans von Dark Romance werden es aber genau deswegen lieben. Nachdem ich von Bastards eher etwas enttäuscht war, konnte mich J.S. Wonda mit diesem Buch wieder voll und ganz abholen. Der Schreibstil ist fesselnd und ich wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Auch die Charaktere haben für mich gut zu der Geschichte gepasst. Gerade Smoke fand ich total faszinierend. Er ist ein waschechter Bad Boy, aber trotzdem ist er immer ehrlich zu Cinder. Sie glaubt ihm nur nicht, weil sie nicht wahr haben will, dass er so kalt und böse ist, wie er immer behauptet. Auch Cinders Zwiespalt wird richtig gut dargestellt. Obwohl die Situation für die meisten von uns fern ab von jeder Realität ist, kann man sie und ihr Handeln teilweise gut nachvollziehen. Das Ende macht auf jeden Fall neugierig auf den nächsten Band und ich bin wirklich gespannt wie es mit den beiden weitergehen wird.

Nichts für schwache Nerven, aber eine klare Leseempfehlung für alle Dark Romance Fans.

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Veröffentlicht am 27.03.2024

Dystopie trifft Geister

Neue Wirklichkeit
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Gemeinsam mit Parker und Jo sind Riley und ihr Bruder Ayden in Edinburgh unter dem Namen Hunters als Geisterjäger aktiv. Doch sie sind nicht nur beruflich zusammen unterwegs, sie leben auch unter einem ...

Gemeinsam mit Parker und Jo sind Riley und ihr Bruder Ayden in Edinburgh unter dem Namen Hunters als Geisterjäger aktiv. Doch sie sind nicht nur beruflich zusammen unterwegs, sie leben auch unter einem Dach und stellen sich gemeinsam den Schwierigkeiten des Alltags. Bis eines Tages eine internationale Tragödie das Leben der Hunters komplett auf den Kopf stellt. Während sie versuchen ihren Alltag wieder zu Ordnen lernt die Regierung immer mehr über die Auswirkungen der Katastrophe auf die gesamte Bevölkerung. Schnell stellt sich heraus, dass die Hunters mit ihren paranormalen Fähigkeiten eine nützliche Waffe sein können. Doch solch ein Einsatz ist natürlich immer gefährlich.

Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht genau was ich von dieser Geschichte erwartet habe, aber ich kann sagen egal was es war, meine Erwartungen wurden eindeutig übertroffen. Ich hätte nie gedacht, dass Dystopie und Geisterjagd so gut zusammenpassen. Man sollte allerdings damit rechnen, dass es an der ein oder anderen Stelle ziemlich düster wird was die Zukunft der Welt angeht. Ansonsten bin ich durch den angenehmen Schreibstil aber direkt gut in die Geschichte gestartet. Auch die Charaktere waren mir alle total sympathisch und den kleinen Henry habe ich direkt ins Herz geschlossen. Es war schön zu sehen wie alle zusammenhalten sowohl beruflich als auch privat. Die Fähigkeiten der Hunters fand ich total spannend und ich bin neugierig was wir in den nächsten Teilen noch darüber erfahren werden. Dagegen fand ich die Kämpfe teilweise eher etwas „langweilig“ da sie immer nach einem ähnlichen Schema abliefen und es fast zu einfach wirkte. Das wäre aber auch schon alles was ich an dem Buch zu kritisieren hätte, denn es war eine wirklich spannende Geschichte und ein toller Auftakt zu einer paranormalen Reihe.

Ein interessanter Mix aus Dystopie und paranormalen Fähigkeiten, den ich sehr gerne weiterempfehle und der von mir 4,5 Sterne bekommt.

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Veröffentlicht am 27.03.2024

Langweilig, moralisch zweifelhaft mit einer unsympathischen Protagonistin

Gut gegen Nordwind
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Eigentlich möchte Emmi nur ihr Abo bei der Zeitschrift „Like“ kündigen, aber sie vertippt sich und so langen ihre Nachrichten bei einem gewissen Leo Leike. Nachdem ihr der gleiche Fehler mehrfach passiert, ...

Eigentlich möchte Emmi nur ihr Abo bei der Zeitschrift „Like“ kündigen, aber sie vertippt sich und so langen ihre Nachrichten bei einem gewissen Leo Leike. Nachdem ihr der gleiche Fehler mehrfach passiert, beschließt dieser zurückzuschreiben. Zwischen den beiden entwickelt sich eine etwas merkwürdige Brieffreundschaft. Dabei kommen sich die beiden emotional immer näher und müssen sich bald fragen, ob diese Gefühle auch der Realität standhalten. Was wird passieren, wenn die beiden sich zum ersten Mal gegenüberstehen?

Ich fand die Idee des Buches wirklich gut und war schon sehr gespannt wie der Autor das umgesetzt hat. Leider war ich aber von genau dieser Umsetzung so gar nicht begeistert. Emmi ist eine der unsympathischsten Protagonisten, die mir je begegnet ist. Sie ist absolut egoistisch und dabei auch noch über jede Maße dramatisch unterwegs, denn alles muss nach ihrem Kopf gehen. Zu Beginn fand ich das ganze Kennenlernen über E-Mail noch relativ süß, aber dann hat sich herausgestellt, dass Emmi verheiratet ist und ihren Mann lieber betrügen würde als ehrlich mit ihm zu sprechen. Ehrlich gesagt habe ich auch nicht verstanden wie sie durch diese oberflächlichen E-Mails wirklich Gefühle füreinander entwickeln konnten. Leo fand ich als Charakter ganz in Ordnung, aber eben auch nicht mehr als das. Er konnte nicht wirklich retten was Emmi mit ihrem Verhalten verbockt hat. Dazu kamen die immer wieder langen nichtssagenden E-Mail Passsagen bei denen wirklich jeder Funke an Spannung verloren gegangen ist. Die Fortsetzung werde ich definitiv nicht lesen.

Zwar eine gute Grundidee, aber in der Umsetzung leider eine ziemlich langweilige Liebesgeschichte mit zweifelhafter Moral und einer unsympathischen Protagonistin. Kann ich leider nicht weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 27.03.2024

Dystopia meets the Bachelor

Selection
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For many girls the Selection is a dream come true, but not for America Singer. Getting in the competition for Prince Maxons affection means that she has to leave her secret boyfriend Aspen behind. But ...

For many girls the Selection is a dream come true, but not for America Singer. Getting in the competition for Prince Maxons affection means that she has to leave her secret boyfriend Aspen behind. But it is also one of the only chances to get out of the rigid caste system and improve her chances in life. Then she gets to know the prince as a person and soon realizes that he is not what she has expected at all. Maybe the life she always wanted is nothing compared to her possible future.

I know this is probably not one of the best books out there but I must admit that I loved reading it anyway. It was giving dystopia combined with „The Bachelor“ vibes and I personally think that’s a great combination. I also enjoyed the idea of this future world as it has the traditional / historical royalty part but also some more modern / future parts. On top this book had some good plot twists as well as some secrets and intrigues that made it quite enjoyable. America is a great protagonist that really fits to the story line. It is fascinating to see how much here character develops throughout the entire book. There were some moments that she really drove me crazy with her attitude but I still liked her and thought she was pretty relatable. And of course I loved Maxon. He is so much more than just an arrogant prince. It is great to see how much he cares about his country and the people living it. Together with America I think he could make a big difference. Aspen on the other hand is definitely not my favorite character but without him and his actions I think America wouldn’t be who she is today. So I guess we do need him after all.

If you like a good dystopia with some bachelor vibes I would 100% recommend this book to you. It definitely is a light read but that’s probably one of the reasons I liked it so much as I just flew through the pages.

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