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Veröffentlicht am 05.02.2021

Auf der Suche nach dem magischen Artefakt

Amboreg
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Durch die Gobarem wird ein magisches Artefakt gestohlen, das Schwert Unaktal. Seinem Besitzer wird unbesiegbare Macht zuteil. Daraufhin entsendet der Kampforden Dunak tor seine Krieger. In sieben Gruppen ...

Durch die Gobarem wird ein magisches Artefakt gestohlen, das Schwert Unaktal. Seinem Besitzer wird unbesiegbare Macht zuteil. Daraufhin entsendet der Kampforden Dunak tor seine Krieger. In sieben Gruppen sollen sie das Land durchstreichen, um das Schwert wieder zurückzubringen.
Der erfahrene Kampfmeister Godered wird ausgelost eine Gruppe anzuführen. Ausgerechnet in das Land Gotonien, in das er nie wieder reisen wollte. Ihm werden 6 Weggefährten zur Seite gestellt. Die Priesterschülerin Lanna, der Kampfmeister Scholell, die Kampfmeisterin Lanaris, und die Schüler Brinok, Teraal und Atno. Alle stammen aus unterschiedlichen Nationen und können sich zu Teil nicht leiden. Natur der Dinge.
Die Gruppe wird immer wieder unterwegs von den Gegnern überfallen, um die sich Godered jedesmal stillschweigend kümmert. Das schweißt die Gruppe anfänglich nicht zusammen und die Gefolgsleute haben kein Vertrauen in ihren Anführer Goderem. Sie ergehen sich in ständigen Anfeindungen, die dem Ziel nicht wirklich förderlich sind. Wobei Goderem und sein engster Vertrauter Scholell sich nicht wirklich der Gruppe anvertrauen. Doch mit der Zeit erkennt Goderem, dass er Scholell und Lanaris vertrauen kann und dass die Schüler eine harte führende Hand von ihm brauchen. Doch ihr Auftrag bleibt nicht unbemerkt und so warten einige unschöne Überraschungen auf die Gruppe.
Mir hat die Figur des Goderem sehr gut gefallen, weil er für mich eine größere Wandlung durchmacht. Er öffnet sich gegenüber Scholell und auch seiner Gruppe und wird im Laufe des Romans immer menschlicher. Wo seine Gruppe am Anfang noch Angst oder Abneigung gegen ihn verspürt, weicht dies im Laufe des Romans dem Vertrauen. Auch Scholell ist ein guter Charakter, hält er doch mit seiner besonnenen Art die Gruppe von Anfang an zusammen. Lanaris ist eine ruhige Kämpferin und lässt sich nicht so leicht aus der Ruhe bringen, was im Laufe des Buches immer wieder hervortritt. Sie hat allen Grund Gotonier zu verabscheuen, muss aber ihr Bild von den Menschen revidieren. Brinok, Atno und Teraal sind zu Recht noch Schüler, da sie die Weitsicht noch lange nicht erreicht haben.
Der Roman lebt von den Beschreibungen der einzelnen Völker. Für einen Fantasyroman war mir hier eindeutig zu wenig Fantasy. Die Geschichte bringt Spannung und etwas Mysteriöses mit.

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Veröffentlicht am 29.01.2021

Jeder verdient eine zweite Chance

Winterrose
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Während eines Winterurlaubes mit Freunden begegnet Rose ihrem Two-Night-Stand Jérome wieder. Die Begegnung wirft sie aus der Bahn, wurde Jérome doch vor 2 Jahren wegen Mordes ins Gefängnis gesteckt. Genau ...

Während eines Winterurlaubes mit Freunden begegnet Rose ihrem Two-Night-Stand Jérome wieder. Die Begegnung wirft sie aus der Bahn, wurde Jérome doch vor 2 Jahren wegen Mordes ins Gefängnis gesteckt. Genau vor 2 Jahren ist Rose Jérome das erste Mal begegnet und das hat ihr Leben verändert.
Ihn nun wiederzusehen, bringt ihre Gefühlswelt durcheinander. Ihre Freunde wissen nicht, was sie ihr mit dieser Begegnung zumuten. Aber nun, 2 Jahre später, kommt sie immer noch nicht gegen Jéromes Charme an. In ihrem Leben tut Rose alles, um ihre Familie glücklich zu machen. Dabei stellt sie ihre eigenen Wünsche, eigene Musik zu machen, hinten an.
Der junge Jérome ist überrascht Rose bei dem Winterurlaub anzutreffen. Die Zeit im Gefängnis war nicht leicht und er hätte sich auf einen Besuch von Rose gefreut. Doch Rose kommt mit ihrer eigenen Gefühlswelt nicht klar. Nun nach 2 Jahren steht sich Rose immer noch selbst im Weg.
Ein Buch über Vertrauen und gegenseitigen Respekt. Rose ist ein schwacher Charakter, mit dem ich nicht so richtig warm wurde. In einem Moment will sie noch dies, im nächsten Moment etwas anderes. Jérome habe ich unterdessen ins Herz geschlossen. Was er erlebt hat, wünscht man keinem. Das entschuldigt seine Tat nicht. Aber die Zeit im Gefängnis war ganz sicher nicht leicht und seine Tat wird ihn ewig verfolgen. Die zarten Bande, die zwischen Beiden entstehen, finde ich wunderbar, aber Rose schafft es immer wieder kleine Dornen der Unsicherheit aufkommen zu lassen. Da kommt den beiden ein Schneesturm gerade recht um ihre eigenen Dämonen zu besiegen.
Ein wundervoller Roman mit sehr vielen Charakteren, die ich teilweise nicht so schnell zuordnen konnte. Der Schreibstil ist locker und unkompliziert.

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Veröffentlicht am 27.01.2021

Grandiose Fortsetzung

Colours of Love - Entblößt
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Nach dem Vorfall im Club ist Grace mehr als entschlossen, sich nicht weiter auf Jonathan einzulassen. Doch Jonathan erkennt, dass ihm Grace mehr bedeutet, als der Wille von Yuuto. Grace beschließt, dass ...

Nach dem Vorfall im Club ist Grace mehr als entschlossen, sich nicht weiter auf Jonathan einzulassen. Doch Jonathan erkennt, dass ihm Grace mehr bedeutet, als der Wille von Yuuto. Grace beschließt, dass sie nur mit Jonathan zusammenbleiben will, wenn es keine Regeln mehr gibt. Um Grace nicht zu verlieren, stimmt er zu. Die beiden kommen sich wieder näher, aber Grace merkt, dass sie nicht zu seinem Herzen durchdringen kann. Sie hat sich jedoch schon längst in ihn verliebt und hat nun Angst, dass er ihrer irgendwann überdrüssig wird.
Und auch die Spannung zwischen Jonathan und seinem Vater nehmen weiter zu.
Grace hat sich von der kleinen Praktikantin zur Assistentin der Geschäftsführung hochgearbeitet und liebt ihren Job. Alle Warnungen die ihre Freundin Annie und Kollegen aussprechen, lässt sie links liegen und folgt ihrem Herzen. Dabei wird es nicht immer leicht. Sie gerät zwischen Jonathan und seinem Vater und versucht die Unstimmigkeiten zwischen den Beiden aus dem Weg zu räumen, was bei den beiden Dickschädeln nicht zu gelingen scheint.
Jonathan ist ein Mann der immer alles im Griff haben möchte. Bei Grace klappt das nur bedingt, aber das macht sie für ihn nur interessanter. Aber Liebe will er nicht empfinden, da sie seiner Meinung nach nicht gut ist.
Der Roman hat mich völlig gepackt. Die Autorin hat die Geschichte mit ihrem guten Schreibstil zu einem Lesegenuss gemacht.

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Veröffentlicht am 24.01.2021

Atemberaubend, von Spannung über sinnliches knistern ist alles dabei

Never say Never
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Was für ein Auftakt. Nachdem Rysand und Tjark sich ihrer Gefährtinnen sicher sind, verspürt auch Arunas die Sehnsucht nach einer Partnerin. Wer hätte das gedacht. Um mit jemandem über seine Probleme zu ...

Was für ein Auftakt. Nachdem Rysand und Tjark sich ihrer Gefährtinnen sicher sind, verspürt auch Arunas die Sehnsucht nach einer Partnerin. Wer hätte das gedacht. Um mit jemandem über seine Probleme zu sprechen, ruft er die Nummer einer Seelsorge an und landet bei der charmanten Moira. Moira will ihn zunächst abwimmeln, entschließt sich jedoch dagegen. Irgendwie ist der Anrufer ihr sympathisch.
Kurz darauf erhält sie jedoch einen Anruf von einem Serienmörder, der sie auserkoren hat, mir ihr zu spielen. Sollte sie sich weigern, stirbt jemand. Moira lässt sich widerwillig auf das Spiel ein.

Arunas will unterdessen wissen, wie Moira aussieht und sucht die persönliche Begegnung. Was er sieht gefällt ihm und er versucht ihr näher zu kommen. Dabei fühlt sich allerdings der Serienmörder in seinem Spiel gestört. Moira weiß nicht, was schlechter ist, sich auf das Spiel einlassen oder Arunas vertrauen.
Die Geschichte ist rasant und lässt einem keine Zeit zu verschnaufen. Von sinnlicher Spannung zwischen Arunas und Moira wechselt es schnell zu der Bedrohung des Serienmörders. Moira ist eine taffe junge Frau, die weiß wie sie sich zu wehren hat. Unser Arunas verhält sich im Gegensatz zu früher im Moment ziemlich zahm, was mich schmunzeln lässt, da er ja der Womanizer schlecht hin ist.
Das Cover ist wunderschön mit den Libellen und dem Stacheldraht. Der Schreibstil ist so mitreißend, dass ich das Buch in einem durchgelesen habe und den 2. Band bereits vorbestellt habe.

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Veröffentlicht am 15.01.2021

Schotte trifft Pariser IT-Girl

A single kiss
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Die junge Ella soll in der Zukunft die Designabteilung von French Chic, dem Familienunternehmen, übernehmen. Was anderes erwartet ihre Familie nicht von ihr. Doch Ella fühlt sich mit dem Gedanken daran ...

Die junge Ella soll in der Zukunft die Designabteilung von French Chic, dem Familienunternehmen, übernehmen. Was anderes erwartet ihre Familie nicht von ihr. Doch Ella fühlt sich mit dem Gedanken daran gar nicht wohl. Als sich dann auch noch die Presse auf sie stürzt und sie nahezu keine Unterstützung von ihrem Freund Étienne erhält, flüchtet sie in ein Auslandssemester nach Plymouth. Hier will sie in einer WG dem ganzen Chaos entliehen. Dabei lernt sie ihre Mitbewohnerinnen schätzen und lieben und auch auf dem Campus kann sie einmal ganz sie selbst sein und ihre wahre Berufung finden.
Der junge Schotte Callum studiert im letzten Jahr in Plymouth. Als er Ella das erste Mal gegenübersteht, verliert er sich in ihre Augen, die so viel zu erzählen haben. Er macht es sich zur Aufgabe, Ella dezent zu umschmeicheln, weiß er doch, dass sie in einer festen Beziehung ist.
Die kleinen Neckereien zwischen den Beiden kurbeln ihre Fantasien an und Ella beginnt zu zweifeln, ob Étienne wirklich der Mann ihrer Träume ist. Sie merkt das sie bei Callum loslassen kann und entdeckt ihre Leidenschaft für die Fotografie wieder.
A single kiss ist der 4. Band der L.O.V.E Reihe und kann unabhängig voneinander gelesen werden. Dieser Liebesroman ist herzerweichend und punktet durch seinen lockeren Schreibstil. Meine heimliche Favoritin ist Callums Oma Nana, die mit ihrer schottischen Art mein Herz im Sturm erobert hat. Aber auch die liebevollen gälischen Worte von Callum haben dem Buch einen besonderen Touch gegeben.

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