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Veröffentlicht am 17.07.2021

Dramatisch, packend und so unglaublich wendungsreich.

Throne of Glass – Herrscherin über Asche und Zorn
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Endlich ist das Finale da und ich kann nicht glauben, wie schnell es doch gegangen ist. Fast werde ich etwas traurig und wehmütig, weil die Reise hier enden wird.
Aber es fühlt sich nicht nach Abschied ...

Endlich ist das Finale da und ich kann nicht glauben, wie schnell es doch gegangen ist. Fast werde ich etwas traurig und wehmütig, weil die Reise hier enden wird.
Aber es fühlt sich nicht nach Abschied an. Ganz im Gegenteil, es fühlt sich wie heimkommen an und ich hab mich einfach so sehr darauf gefreut, Aelin und all die anderen wiederzusehen.

Auch wenn ich Band 6 sehr geliebt habe, so war es doch Chaols Story und spielte auf einem völlig anderen Level.
Jetzt Aelin und all die anderen wiederzusehen, hat mich mit so viel Liebe erfüllt, dass ich es kaum in Worte fassen kann.
Aber es liegt auch ein großes Stück Arbeit vor uns und bei Gott, dieser Band hat brutale 1104 Seiten, was schon extrem viel ist.
Aber, es fühlt sich einfach nicht so an.
Sarah J. Maas hat einfach so einen unglaublichen und markanten Stil, das es ihr spielend leicht gelang, mich sofort wieder mitten in die Story hineinzuziehen.
Ich war sofort wieder wie im Fieber. Es passiert so unglaublich viel und gleichzeitig so einiges, was man niemals erwarten würde.
Eine Schlacht aus Blut, Schweiß und Tränen, die einem alles abverlangt.
Nicht nur Verluste müssen hingenommen werden. Sie schwächen einen, aber auf eine ganz besondere Art und Weise machen sie auch stärker und widerstandsfähiger.
Am meisten hatte ich wirklich mit diesen unglaublichen Wendungen zu kämpfen, wodurch man das Gefühl hat, dass sich alles stetig neu erfindet.
Und mein Gott, wie es das tut. Ich bin noch immer unglaublich geflasht und sprachlos.
Es geht extrem ans Gemüt, was man hier teilweise durchstehen muss.
Eine Szene hat sich mir dabei unauslöschlich ins Gehirn gebrannt und mich in jeder einzelnen Sekunde ein Stückchen weiter zerbrechen lassen. Aber zugleich wurde ich mit so viel Liebe und Glück geflutet.

In den letzten Bänden sind so viel wichtige Verbindungen entstanden. So viele Charaktere, die ich tief in mein Herz geschlossen habe.
Dabei hat für mich persönlich Dorian die unglaublichste Entwicklung durchgemacht. Ich kann noch immer nicht glauben, was aus diesem weichen Jüngling geworden ist.
Die Zeit und die Prüfungen haben ihren Tribut gezollt. Und das bekommt man hier wieder extrem zu spüren.
Es wird alles gegeben und darüber hinaus noch so viel mehr.
Intrigen ,Manipulationen.
Machtverhältnisse werden neu sortiert.
Durch die vielen Perspektiven wird es so komplex, dass man wirklich aufpassen muss, um den Faden nicht zu verlieren.
Sarah J. Maas beeindruckt wieder mit einem unglaublichen Setting, dass so unglaublich in den Bann zieht.

Aber auch die Charaktere und ihre einzigartigen Verbindungen stechen so stark heraus.
Es wird sich viel Raum für persönliche und zwischenmenschliche Entwicklungen genommen ,dass es das Ganze so viel intensiver, herzzerreißender und bittersüßer gemacht hat.
Es wird so verdammt actionreich und blutig. Und teilweise zweifelt man an seinem eigenen Verstand, weil man nicht glauben, nicht realisieren kann, was hier eigentlich gerade passiert.
Es ist unglaublich starker Tobak und verlangt so viel ab.
So intensiv, so zerstörerisch, so lebendig.
Aber es gibt auch so unglaublich schöne und tiefgreifende Szenen, die so viel verändern.
So viel verletzlicher und angreifbarer und menschlicher machen.
Die mich so tief berührt haben, dass mir manchmal fast die Tränen gekommen sind.
Die gezeigt haben, wie wichtig es ist zu kämpfen, für sich und all die anderen einzustehen.
Das Loyalität, Vertrauen und Freundschaft alles besiegen kann.
Doch gilt das auch diesmal?

Und so sehr ich sie auch verflucht habe, komm ich doch nicht umhin, mir einzugestehen, was für ein faszinierender und interessanter Charakter Maeve ist.
Viele Fragen werden beantwortet und dadurch erscheint vieles in einem anderen Licht.
Diesmal gibt es auch einige Rückblicke und Wiederholungen, was aber nicht schlimm ist und die Spannung keinesfalls mindert.
Fakt ist: die Autorin hat mich mehrfach in die Irre geführt und ich hab ihr in jeder Sekunde jedes Wort geglaubt. Was manchmal extrem verstörend sein kann, weil man das Gefühl hat, völlig den Boden zu verlieren.
Schlussendlich bin ich einfach nur beeindruckt von dieser epischen Reise ,deren Ende man so niemals vorhergesehen hätte.
Dramatisch, packend und so unglaublich wendungsreich.
Definitiv ein Highlight, dass die komplette Reihe nochmal so viel großartiger, berührender und beeindruckender macht.

Fazit:
Oh mein Gott, was für ein Finale.
Dramatisch, packend und so unglaublich wendungsreich.
Mein Herz zieht sich vor Trauer und Schmerz zusammen, weil es hier enden wird.
Aber gleichzeitig fühle ich so viel Liebe und Glück.
Sarah J. Maas zieht alle Register und punktet mit einem vielschichtigen, berührenden und absolut epischen Finale, dass nochmal so viel offenbart und mich dabei jedes Mal ein bisschen mehr zerbrechen ließ.
Eine Schlacht aus Blut, Schweiß und Tränen, die einem alles abverlangt.
Und darüber hinaus so herzzerreißend, intensiv und berührend, dass es mich völlig unter sich begraben hat.
Es lässt am eigenen Verstand zweifeln, die Wendungen, einer Offenbarung gleich.
Definitiv ein Ende, das man so niemals vermutet hätte und die Blickwinkel stark erweitert.
Definitiv ein Highlight.

Veröffentlicht am 17.07.2021

Es ist ruhiger, tiefgründiger und so unsagbar vielschichtig

Throne of Glass – Der verwundete Krieger
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Ich muss gestehen, dass ich mich auf den sechsten Band ganz besonders gefreut habe.
Nicht weil er anders ist, als die anderen. Sondern weil ich hier zu Chaol zurückkehren konnte.
Seit dem ersten Band hat ...

Ich muss gestehen, dass ich mich auf den sechsten Band ganz besonders gefreut habe.
Nicht weil er anders ist, als die anderen. Sondern weil ich hier zu Chaol zurückkehren konnte.
Seit dem ersten Band hat er einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen.
Chaol ist so ein wunderbarer Protagonist.
Loyal, verlässlich und daneben auch so menschlich und hach. Er verankert Werte in sich, die einfach so wichtig und großartig sind.
In diesem Band gab es doch einige Szenen für mich,die schmerzhaft waren und mich ein wenig wehmütig werden ließen.
Einfach, weil ich Chaol nur das Allerbeste wünsche und ihn seit Beginn an woanders gesehen habe.
Aber hey, man muss auch Abschied nehmen können und bereit sein, zu neuen Ufern aufzubrechen.

Keine Aelin, kein Rowan und kein Dorian.
Das war zunächst eine richtige Herausforderung für mich und einfach total ungewohnt. Würde dieser Band dennoch einschlagen können?
Ja, definitiv.
Andere Charaktere neben Chaol.
Mit denen ich zunächst warm werden musste, was aber nicht allzu lange dauerte.
Sarah J. Maas gibt Ihnen einfach so viel Lebendigkeit, Fülle und Intensität, dass ich sie einfach ins Herz schließen musste.
Ganz besonders Nesra und Ireen haben mich ganz tief drinnen berührt und nicht mehr losgelassen.
Die Autorin zeichnet sie mit so vielen Farben und Schattierungen, dass man das Gefühl hat, sie fast besser zu kennen, als sie sich selbst.
Sie sind absolut authentisch, greifbar ,bringen so viele wichtige Werte mit ins Spiel.
Loyalität, Vertrauen, Verletzlichkeit, Stärke und Mut.
Schwach gibt es einfach nicht. Denn daraus wird die eigentliche Stärke gezogen und das zelebriert die Autorin einfach so unsagbar großartig.
Ich war erschüttert, bewegt und auch oftmals wütend. Denn die Hintergründe und Wahrheiten dahinter sind definitiv nicht ohne und haben mich so manches Mal ziemlich herausgefordert und ziemlich sprachlos gemacht.
Im Fokus steht nach wie vor ,die eigentliche Charakterentwicklung, dabei schafft sie es, die Charaktere einmal um sich selbst drehen zu lassen, dass man einfach nur hin und weg ist.

Die Story selbst ist zunächst um einiges ruhiger, als man es gewohnt ist. Aber manchmal braucht man Stille, um begreifen, um verstehen zu können.
Zudem ist Chaol ziemlich angeschlagen und zeigt sich dadurch von einer völlig anderen Seite, die mir einfach unglaublich gut gefallen hat.
Dafür ist es um einiges tiefgründiger und vielschichtiger.
Aber auch innerhalb der Handlung gibt es eine Menge Entwicklungen. Einige hab ich unsagbar gefeiert, andere wiederum haben mich am Boden zerstört zurückgelassen.
Sarah J. Maas baut hier Wendungen ein, die mich definitiv völlig sprachlos gemacht haben und dem Ganzen eine völlig neue Richtung geben. Damit hätte ich nie im Leben gerechnet und ich weiß jetzt ehrlich gesagt nicht, ob ich es absolut genial finde oder absolut erschüttert darüber bin.
Am Ende ist es wahrscheinlich beides.
Fakt ist, Sarah J. Maas ist eine absolute Göttin und ich bin immer wieder sprachlos, was sie alles zum Punkt bringt und vor allem wie sie es tut.

Dabei lässt sie auch die zwischenmenschlichen Aspekte nicht außen vor und das sind einfach so Momente, die mir immer wieder Gänsehaut verschafft haben und innerlich so tief seufzen ließen.
Ich habe diesen Band genauso gefeiert, wie die anderen. Allein die Magie und die unterschiedlichsten Wesen sind so genial, dass ich meinen Hut davor ziehe.
Es wird so einiges aufgedeckt und mein Gott, ich kann es immernoch nicht fassen, was hier gerade passiert ist.
Absolut großes Kino.
Tiefgründig, facettenreich und absolut wendungsreich.
Ich bin so unglaublich gespannt auf das Finale und freu mich so sehr zu Aelin zurückzukehren.

Fazit:
Throne of Glass. Und oh mein Gott, wir nähern uns dem Finale.
Ich möchte nicht das es endet.
Diese Reihe ist so großartig, dass ich mir ein Leben ohne sie nicht mehr vorstellen kann.
Auch Chaols Story hat mich unglaublich begeistert und so viel, so tief fühlen lassen.
Es tut weh, ziemlich oft sogar.
Es ist ruhiger, tiefgründiger und so unsagbar vielschichtig.
Sarah J. Maas deckt einiges auf und mein Gott, ich kann es noch immer nicht fassen und bin definitiv total verloren.
Eine Story, die mit Stille und so vielen Wendungen punktet, dass man am Ende völlig sprachlos und erschüttert neben sich steht.
Das es wieder ein Highlight ist, muss ich sicher nicht wiederholen.
Ich bin so unglaublich gespannt auf das Finale und freu mich so sehr zu Aelin zurückzukehren.

Veröffentlicht am 17.07.2021

Absolut atmosphärisch, düster und unsagbar fesselnd

Juniper Moon 1: Das Geheimnis von Arcanum
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“Juniper Moon ” stand auf meiner Leseliste, seit ich das Cover zum ersten Mal gesehen habe. Es hat einen sehr verrückten, skurrilen und gleichzeitig sehr eindrucksvollen Touch, weshalb ich der Geschichte ...

“Juniper Moon ” stand auf meiner Leseliste, seit ich das Cover zum ersten Mal gesehen habe. Es hat einen sehr verrückten, skurrilen und gleichzeitig sehr eindrucksvollen Touch, weshalb ich der Geschichte unbedingt auf den Grund gehen musste.

Die Autorin hat einen sehr leichten, fesselnden Schreibstil, weshalb es ihr sofort gelang, mich in die Story hineinzuziehen.
Erwähnen möchte ich ganz klar, dass es sich hier um einen Jugendbuch handelt und das Ganze auch sprachlich in dieser Form gehalten ist. Was ich ab und an wirklich sehr erfrischend und erheiternd finde. Denn dadurch bekommt das Ganze eine ungeahnte Leichtigkeit, der man sich kaum entziehen kann.
Das Herzstück des Romans ist definitiv Juniper. Nicht nur der Fokus liegt stark auf ihr, man erfährt hier auch ihre Perspektive.
Ich mochte Juniper wirklich sehr gern. Ihre rebellische und impulsive Art ,hat mich zwar durchaus manchmal Nerven gekostet, aber sie hat auch sehr viel Stärke in sich, die sie immer wieder unter Beweis stellt.
Ihr Stolz und ihre Starrsinn stehen ihr jedoch immer wieder im Weg und befördern sie immer in brenzlige Situationen. Ihren Sarkasmus empfand ich als sehr erfrischend und er hat mich so oft zum lachen gebracht.
Daneben haben mir Azazel und sein Höllenhund unglaublich gut gefallen.
Geheimnisvoll, düster und nur schwer zu durchschauen.
Daneben trifft man auch auf so einige Nebencharaktere, die kräftig Feuer im Blut haben und dadurch brilliert jeder auf seine eigene Art und Weise.

Das Ganze dreht sich um Hexen, gefallene Engel und andere magische Wesen. Dieses Facettenreichtum hat mir wirklich gut gefallen. Die Idee selbst ist nicht neu, aber Magdalena Gammel setzt es sehr eindrucksvoll und faszinierend um.
Die Atmosphäre ist sofort sehr düster und bedrohlich, aber auch mit einer ungeahnten Leichtigkeit durchzogen.
Durch die humorvollen Akzente wird die Ernsthaftigkeit auch etwas abgemildert.
Denn die Grundstory selbst ist beklemmend und erschütternd zugleich.
Dabei ist die Idee unglaublich interessant und faszinierend.
Ich kam nicht umhin den Schmerz, die Qual und Verzweiflung dahinter zu spüren.
Ohne es zu merken, kämpft man an Junipers Seite mit und entdeckt dabei immer wieder neue Enthüllungen, die dem Ganzen ein völlig neues Licht verleihen.
Der Autorin gelingt es Theatralik, als auch melancholische Aspekte sehr gut in das Geschehen einzubinden. Dadurch erreicht die Dramatik ihren Höhepunkt, aber auch die tiefe Verletzlichkeit wird dadurch sehr gut spürbar. Dadurch erhalten die zwischenmenschlichen Aspekte eine ganz eigene Intensität. Man fühlt und bangt mit, als gäbe es kein Morgen mehr.
Man fühlt sich nicht nur an Juniper gebunden. Es ist das große Ganze das einfach so unglaublich mitreißt und so sehr leiden lässt.
Denn auch mit Niedertracht und Abgründigkeit wurde man konfrontiert, was keinesfalls kalt lässt.

Juniper hat mit einigem zu kämpfen. Und man hat einfach das Gefühl, dass sie sich selbst nicht kennt und ihren eigenen Wert erst noch erkennen muss.
Und daneben wird man mit Maßlosigkeit, Machtmissbrauch und Gier konfrontiert. Zusammen mit der tiefen Trauer dahinter erhält es ein völlig neues Level an Tragik.
Einige Stellen waren mir zwar etwas zu vorhersehbar, was aber der Spannung keinen Abbruch tat. Denn ich hatte unglaublichen Spaß bei dieser Story.
Bei den Emotionen hätte ich mir jedoch noch mehr Tiefe und Intensität gewünscht. Das war mir persönlich noch etwas zu flach und unausgereift.

Da es Romantasy ist, war ich sehr überrascht, dass die Liebesgeschichte nicht so im Fokus stand ,wie ich es vermutet hätte.
Stattdessen kommt es in zarten und sanften Wellen, was mir einfach unglaublich gut gefallen hat.
Die Entwicklung der Story als auch der Charaktere ,war durchweg gut spürbar und einiges hatte ich in der Form nie erwartet.
Besonders im letzten Drittel zieht sie die Zügel verstärkt an und es geht Schlag auf Schlag.
Die Wendungen kamen völlig überraschend und hoben das Ganze nochmal auf ein völlig neues Level.
Insgesamt eine sehr atmosphärische, eindrucksvolle und humorvolle Story ,die mir unglaublich tolle Lesestunden beschert hat.

Fazit:
Magdalena Gammel hat mit “Juniper Moon ” einen sehr erfrischenden, humorvollen und sehr spannenden Fantasy Roman verfasst, der vor allem auf die jugendliche Generation zugeschnitten ist.
Absolut atmosphärisch, düster und unsagbar fesselnd.
Mir hat diese Story unglaublichen Spaß bereitet, weil der Sarkasmus genau meinen Humor getroffen hat, die Autorin sich aber auch nicht davor scheut in Konfrontation zu gehen.
Denn neben Hexen und gefallenen Engeln, bekommt man es auch mit Machtmissbrauch, Niedertracht und Gier zutun.
Absolut empfehlenswert.

Veröffentlicht am 17.07.2021

Ein Roman der mit bedrohlichen Dark Fantasy Elementen zu spielen weiß und diese auch perfekt platziert

Das Jahr der Hexen
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Auf das “Jahr der Hexen” war ich schon seit der Vorschau unglaublich gespannt.
Das Cover ist nicht nur sehr schön gewählt, sondern passt auch perfekt zur Story.
Fakt ist: Ich habe dieses Buch in weniger ...

Auf das “Jahr der Hexen” war ich schon seit der Vorschau unglaublich gespannt.
Das Cover ist nicht nur sehr schön gewählt, sondern passt auch perfekt zur Story.
Fakt ist: Ich habe dieses Buch in weniger als einem Tag gelesen und bin schier total begeistert.

Den Schreibstil der Autorin empfand ich als unsagbar einnehmend und mitreißend.
Allein die ersten Seiten haben mir schon unglaublich gut gefallen und so die ein oder andere Gänsehaut verursacht.
Dazu passt die beklemmende und düstere Atmosphäre mehr als perfekt.
Diese Story wartet vor allem mit einer herausragenden und unglaublich starken Protagonistin auf, was ich ihr um ehrlich zu sein, nicht in der Form zugetraut hätte.
Immanuelle ist verletzlich, einsam und vor allem ist sie eins – ein Außenseiter.
Sie ist mit einer sehr schweren Bürde belegt, was dem Leser nach und nach offenbart wird.
Schon auf den ersten Seiten merkt man,wie schwer sie es hat und das sie alles tut, um nicht noch mehr anzuecken und aufzufallen.
Sie geht den Weg, der ihr am wichtigsten erscheint. Aber er könnte sie alles kosten.
Mehr, als sie sich jemals ausmalen könnte.
Ich mochte sie einfach unsagbar gern.
Weil sie sich nicht einschüchtern und brechen lässt. Weil sie sowohl das Gute, als auch das Schlechte sieht und nach bestem Gewissen handelt.
Weil sie zeigt, dass anders sein, kein Makel sein muss. Das jeder im Grunde ein Außenseiter ist, bis er sich etwas oder jemanden anschließt.
Immanuelle ist so eine starke und mutige Protagonistin, dass mir immer wieder das Herz geblutet hat.
So viel Unschuld, die niedergetrampelt und verurteilt wird.
Und daneben habe ich Ezra, Leah und Abram so unglaublich gern gemocht. Sie sind mir so sehr ans Herz gewachsen und ich habe so unglaublich gelitten. Mehr als man für möglich halten würde.
Diese Entwicklung. Wow. Ich war gefangen, am Abgrund, in Trauer aufgelöst und gleichzeitig so unsagbar stolz auf sie und fasziniert.
Alle Charaktere brillieren auf ihre eigene Art und Weise. Authentisch, lebendig, greifbar und mit so vielen Facetten erfüllt.

Ich habe diese Story teils gelesen und teils gehört. Fanny Bechert ist eine wirklich tolle Sprecherin, die die Details sehr eindringlich hervorbringt. Aber beim Lesen entfaltet sich alles nochmal völlig anders.
Wird bedrohlicher und intensiver.
Ich fand es etwas schade, dass nicht erwähnt wird, zu welcher Zeit es spielt. Aber der Geschichte nach zu urteilen, muss es eine längst vergangene Zeit sein. Da Menschen auf dem Scheiterhaufen verbrannt werden.
Aber die Details dessen sind unglaublich faszinierend und atmosphärisch. Wodurch sich das Ganze nochmal in eine völlig neue Dimension erhebt.
Anfangs mutet alles noch sehr unschuldig, locker und leicht an.
Aber je mehr man voranschreitet, umso beklemmender, verstörender und nervenaufreibender wird das Ganze.
Die Komplexität ist definitiv da, aber nicht so extrem, dass man nicht mitkommen würde.
Dabei wird sich auf verschiedene Aspekte fokussiert. Einerseits der bedrohliche und düstere Wald, der seine ganz eigene Faszination inne hat. Die Gerüchte um Immanuelles Ursprung und natürlich die Hexen. Besonders letzteres liebe ich sehr und es wird hervorragend thematisiert.
Zudem geht es auch um Unterdrückung, Missbrauch, Macht und Gier.
Frauen sind nichts wert und das bekommt man mehr zu spüren, als einem lieb ist.
Es grenzt an Wahn, Obsession und Hörigkeit was hier abgeht. Wut brodelte in mir und kämpfte gleichzeitig mit dem Unverständnis in mir. Doch man muss sich auch in die puritanische Zeit hineinversetzen.
Selbst ohne die Dark Fantasy Elemente ist es in meinen Augen ein absoluter Pageturner.
Aber mit den dunklen Mächten steigt es nochmal ein Level höher.
Durch die zwischenmenschlichen Aspekte ist auch die Menschlichkeit dahinter unglaublich gut greifbar.
Vertrauen, Loyalität sind nicht gänzlich verloren und zeigen einfach, wie wichtig sie sind. Und das hat mir in mehr als einer Hinsicht die Tränen in die Augen getrieben und mit so viel erfüllt.
Dennoch es ist brutal und barbarisch und das in mehr als einer Hinsicht.
Ich bin absolut hin und weg von diesem Facettenreichtum und wie sehr sich die Story wandelt und weiterentwickelt. Man könnte fast meinen, sie dreht sich einmal um die eigene Achse.
Hintergründe werden offenbart und diese machen so viel nachvollziehbarer.
Und dazwischen die zarten Emotionen, die alles so viel schöner und bewegender machen.

Aber das Ende war Adrenalin und Emotionen pur. Ich bin fast in den Abgrund gefallen, so zerstörerisch und bewegend war es für mich.
Dadurch dass man Immanuelles Perspektive erfährt, kämpft und leidet man an ihrer Seite besonders mit.
Für mich kein Thriller in dem Sinne, wie man es kennt.
Aber verdammt erschütternd, abgründig und bewegend.
Definitiv ein Highlight.

Fazit:
Alexis Henderson gelingt mit “Das Jahr der Hexen” ein unglaublich nervenaufreibender, intensiver und atmosphärischer Roman, der absolut das Grauen lehrt, aber zwischen den Zeilen auch sehr viel wichtige Werte mit auf den Weg gibt.
Erschütternd, barbarisch und eindrucksvoll.
Ein Roman der mit bedrohlichen Dark Fantasy Elementen zu spielen weiß und diese auch perfekt platziert.
Ich bin absolut überwältigt und bewegt zugleich.
Definitiv ein absolutes Highlight. Ich hoffe auf noch mehr der Autorin.

Veröffentlicht am 17.07.2021

Der Schleier fällt und was hier hervorkommt, lässt dich so tief ins Bodenlose fallen

Throne of Glass – Die Sturmbezwingerin
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Die Throne of Glass Reihe von Sarah J. Maas ist für mich so etwas Besonderes. Etwas, für das ich immer weniger Worte finde.
Jeder Band Highlight pur.
Aber dieser Band. Wow. Er sprengt sämtliche Grenzen ...

Die Throne of Glass Reihe von Sarah J. Maas ist für mich so etwas Besonderes. Etwas, für das ich immer weniger Worte finde.
Jeder Band Highlight pur.
Aber dieser Band. Wow. Er sprengt sämtliche Grenzen ,in mir tobt so viel und es ist definitiv der Beste der Reihe.

Aber von vorn. Zum Schreibstil der Autorin muss man nichts mehr sagen. Er ist einfach unglaublich genial und so unglaublich bildhaft. Punkt.
Sie schafft es mich von der ersten Seite an mitzunehmen und nicht einen Moment in Stillstand verharren zu lassen.
Da schrecken mich auch gigantische 848 Seiten nicht ab. Nicht eine Seite umsonst.
Geballte Ladung an Action, Blut und Emotionen.
Die Charaktere sind mir von Anfang an ans Herz gewachsen und für mich wird Celaena immer Celaena bleiben.
Aber auch Manon, Rowan und Dorian sind mir so sehr ans Herz gewachsen.
Ihre Entwicklung ist so unglaublich gigantisch und facettenreich. Es gibt kein schwarz oder weiß. Es sind so viele Nuancen dazwischen, die mir nicht nur die Tränen in die Augen treiben.
So verletzlich, so loyal und vertrauensvoll.
So menschlich, authentisch und einfach lebendig.
Es erfüllt mein Herz mit so unglaublich viel. Mehr als ich jemals in Worte fassen kann.
Auch hier erreicht die Vielschichtigkeit nochmal ein völlig neues Level.
Und das betrifft nicht nur die Charaktere.
Puh. Ich muss ihr aber auch meinen Respekt zollen, was die Antagonisten angeht. Kaum hat man den einen überstanden, steht der nächste schon bereit. Es ist absolut verstörend, aber auch so faszinierend, wie sie plötzlich ihre Masken fallen lassen und man gar nicht weiß, was man denken, geschweige denn fühlen soll.
Ich war so überwältigt, angeekelt und sprachlos zugleich. Denn es bringt das Ganze nochmal auf ein völlig neues Level des Bösen.

So viele Enthüllungen und Offenbarungen. Der Schleier fällt und bringt so viel ans Licht. Ich könnte schon wieder in Tränen ausbrechen. So sehr hat es mich zerstört, so sehr wütend gemacht und in ein unfassbar tiefes Loch fallen lassen.
Ich fühle Schmerz, Verzweiflung, Wut und eine so große Leere, die kaum zu füllen ist.
Aber Sarah J. Maas schafft es mich mit Hoffnung und Stärke zu füllen. Sie schafft es, dass ich tiefes und reines Glück empfinden darf.
Sie schafft es, dass ich den Glauben nicht verliere. Es gab diesen einen Moment, der hat mir so extrem die Tränen in die Augen getrieben und gleichzeitig wurde ich überschwemmt von so viel Glück, Stärke und Zuversicht. Das sind diese kleinen Momente, die dir so viel schenken und dich vor dem bodenlosen Nichts bewahren.

Und dazwischen erzählt sie uns soviel über Menschlichkeit. Ich könnte bersten vor so viel Emotionen. Meine Gedanken kommen nicht zum Stillstand. Sie toben so tosend in mir.
Sie zeichnet so viele tolle zwischenmenschliche Aspekte, die mich mit Liebe erfüllt haben und einfach dieser ganzen Story so viel Leichtigkeit und Positivität geschenkt haben.
Momente, die besonders sind.
Die dich so tief und intensiv berühren. Das es im Himmel nicht schöner sein könnte.
Die Actionszenen waren so gewaltig, so allumfassend und zerstörerisch, dass es mich stetig gefordert und an die Grenzen getrieben hat.
Ich hab so unglaublich gelitten und war außer mir. Denn teilweise ist es so unfassbar brutal und verlangt dir einfach alles ab.
Wieviel kann ein Mensch ertragen, bevor er endgültig auseinanderfällt. Ich weiß es nicht. Und nach diesem Ende weiß ich es immer noch nicht. Aber ich weiß, dass man hier auf einem verdammt schmalen Grat balanciert, der dich immer wieder herausfordert und mit neuen Aspekten konfrontiert.

Es ist unglaublich, wieviel Sarah J. Maas hier transportiert. Welche Welten sie erschaffen hat. Wieviel Kämpfe man zu durchstehen hat.
Manipulativ, Intrigant und abgründig.
Und ja, vielleicht manchmal auch etwas fragwürdig. Aber genau das liebe ich daran.
Das es sich nicht in einen Topf stecken lässt und man einfach immer wieder Neues entdeckt.
Aber mein Gott, es ist auch so wunderschön.
Diese Wendungen haben mir den Atem geraubt und so viel zweifeln lassen.
Und mein Gott, ich bin so mit Stolz erfüllt.
Diese Stärke, Kraft und Selbstlosigkeit.

Auch wenn man davor noch so unglaublich viele Fragen hatte. So erhalten einige hier ihre Auflösung. Und trotzdem ist noch so viel offen und ich bin so unglaublich gespannt, wie sie alles zum Abschluss bringen wird.
Mein Herz hat Chaol so sehr vermisst. Aber in Band 6 darf ich zu ihm zurückkehren und ich freu mich einfach so unglaublich darauf.

Fazit:
Throne of Glass ist eine Reihe, die sämtliche Grenzen sprengt und gleichzeitig neue erklimmt.
Band 5 ist einfach nur Wow und so unglaublich zerstörerisch und emotional zugleich.
So viele Enthüllungen und Offenbarungen.
Der Schleier fällt und was hier hervorkommt, lässt dich so tief ins Bodenlose fallen.
Mit diesem Band hat sie mich nicht nur zum weinen gebracht, sie hat mich so tief ver- und zerstört. Mit Trauer und Wut erfüllt.
Aber sie hat mich auch so tief mit Glück, Zuversicht und Hoffnung erfüllt.
Dieser Band ist einfach so unglaublich viel.
So emotional, so actionreich und brisant.
Auch wenn jeder Band Highlight pur ist. So erreicht sie hier nochmal ein völlig neues Level.
Heftig, krass und einfach Wow.