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Veröffentlicht am 29.08.2021

Ein eher lustiges Buch

Der erste letzte Tag
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Livius und Lea wollen von München nach Berlin fliegen, doch wegen einem Schneesturm fährt nicht mal die Bahn. So fahren sie mit einem Mietwagen los. Livius, um seine Ehe zu retten. Lea, um ihren Vater ...

Livius und Lea wollen von München nach Berlin fliegen, doch wegen einem Schneesturm fährt nicht mal die Bahn. So fahren sie mit einem Mietwagen los. Livius, um seine Ehe zu retten. Lea, um ihren Vater im Krankenhaus zu besuchen. Unterwegs kommt es zu einigen Situationen wie einem Hotelaufenthalt (was passiert, wenn man trotz freier Zimmer vor Ort abgewiesen wird und mit deutlich mehr Gästen wiederkommt nachdem man online gebucht + bezahlt hat, solltet ihr selbst herauslesen). Sie gestalten diesen Tag so, als wäre dies ihr letzter (Lebens-)Tag.

Das Buch ist recht gut geschrieben und beginnt mit dem Satz „Nehmen wir mal an, die Welt wird nicht von einer Pandemie gebeutelt“. Corona ist im Buch ab und zu ein Thema am Rande, z. B. beim Einkaufsverhalten des zweiten Lockdowns oder der aufgemalten Markierung am Boden der Apotheke. Es ist ein eher lustiges Buch, auch wenn ich manchmal mit dem Verhalten von Lea nicht so ganz einverstanden bin. Sie ist so vom Typ her eher rotzfrech, die auch mal vorschlägt Hartz IV Empfänger sollten eine Armbinde tragen dass man sie als solche erkennt, falls man in der Öffentlichkeit mal einen kostenlosen Kofferträger braucht. Auf der anderen Seite, das war vielleicht als Witz gedacht

Das Buch ist kein Krimi, was der Autor sonst so schreibt. Und das ist auch gut so, denn sonst hätte ich es nicht gelesen.

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Veröffentlicht am 27.08.2021

Humorvoller Roman

Dich schickt der Himmel
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Fixie (27) arbeitet zusammen mit ihrer Mutter, ihrem Bruder Jake und ihrer Schwester Nicole in ihrem familiengeführten Kaufhaus, das z. B. Küchenausstattung, Süßwaren und Spielzeug anbietet. Als ihre Mutter ...

Fixie (27) arbeitet zusammen mit ihrer Mutter, ihrem Bruder Jake und ihrer Schwester Nicole in ihrem familiengeführten Kaufhaus, das z. B. Küchenausstattung, Süßwaren und Spielzeug anbietet. Als ihre Mutter in den Urlaub geht, gerät das Kaufhaus in finanzielle Schieflage. Jake möchte den Laden zu einem Luxus-Geschäft umbauen und Nicole dort eher Yoga-Stunden anbieten. Dafür wird auch gerne mal Ware weggeräumt. Die Träumerin, die immer wieder mitten im Satz abbricht, schlägt sogar vor die Heizung im Laden höher zu drehen – dann könne man sogar Hot Yoga machen. Ein weiterer Handlungsstrang ist Fixies Bekanntschaft zu Seb, dessen Notebook sie in einem Cafe vor einer herunterstürzenden Decke rettet.

Das Buch ist humorvoll geschrieben und zeigt am Beispiel von Freundin Hannah und dessen Mann Tim auch, dass Listen (z. B. Baby-Listen) manchmal übers Ziel hinausschießen. Alles mögliche planen gut und schön, aber wenn Tim dann plötzlich kein Baby mehr von Hannah will? Aber Fixie regelt ja alles mögliche und hilft Hannah, von den Listen wegzukommen.

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Veröffentlicht am 18.08.2021

Sehr lustig humorvolles Buch

Oma packt aus
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Das Buch ist sehr humorvoll und lustig geschrieben und zwar aus Neles Sicht, die in der Lüneburger Heide plötzlich ihre leibliche Mutter kennenlernt und sich dann mit ihrer Familie auf eine Reise nach ...

Das Buch ist sehr humorvoll und lustig geschrieben und zwar aus Neles Sicht, die in der Lüneburger Heide plötzlich ihre leibliche Mutter kennenlernt und sich dann mit ihrer Familie auf eine Reise nach Italien begibt, um dort weitere Familienmitglieder kennenzulernen. Dass Nele immer wieder mit dem totem Opa spricht, der ihr immer wieder erscheint, sorgt für weitere lustig – komische Situationen. Und auch der verfressene Hund Rüdiger sorgt für allerlei Unterhaltung.

Der Buchtitel Oma packt aus ist meines Erachtens etwas irreführend, mir fällt aber kein alternativer Buchtitel ein.

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Veröffentlicht am 15.08.2021

Ging so

Aufgetaut
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Felix ist an Bord eines Kreuzfahrtschiffes, zusammen mit seiner 11-jährigen Tochter Maya und hat jüngst zwei Start-Ups in den Sand gesetzt. Nun will er eine Glückstraining-App entwickeln. Mit Sätzen wie ...

Felix ist an Bord eines Kreuzfahrtschiffes, zusammen mit seiner 11-jährigen Tochter Maya und hat jüngst zwei Start-Ups in den Sand gesetzt. Nun will er eine Glückstraining-App entwickeln. Mit Sätzen wie „Geh mit einem Lächeln durch die Welt“ und „In dir liegt ein Glücksvorrat verborgen, und auf den kannst du immer wieder zurückgreifen“.

Plötzlich wird die Reise unterbrochen – ein Eisblock wird angeschwemmt. In ihm eine Steinzeitfrau und ein Baby-Mammut. Aufgetaut wundert sich Urga erst mal über eine Wand die man aufmachen kann (eigentlich eine Tür). Und dann begibt sie sich mit Felix, Maya und dem Kapitän Oyvind Loskar auf eine Reise über Indien nach Italien. Sehr zum Leidwesen von Felix Ex-Freundin Amanda, die Felix leichtfertig auf das Schiff fliegen ließ. Sie ist Cyrogenikerin und solche Spezialisten sollen in seinen Augen den Block auftauen, sonst wird die eingefrorene Frau wohl sterben. Amanda allerdings will die aufgetaute Steinzeitfrau zu Forschungszwecken mitnehmen. Felix ist dagegen, der will die Eisfrau zum Glück führen. Er schlägt Amanda vor, dass er Urga dazu bringt, sich nach einer Weile freiwillig zu Amanda zu begeben und bei ihren Forschungen mithelfen soll. Amanda willigt zwar ein, gibt Felix aber viel zu wenig Zeit dafür.

Die einzelnen Kapitelzahlen beginnen mit jedem neuem Teil von vorne. Teil 1 ist unbenannt und spielt wohl in der Arktis, in ihm gibt es aber auch mehrere Seiten Rückblenden auf Urgas Leben vor ca. 33.000 Jahren. Diese haben mir weniger gefallen. Die anderen Teile heißen Bhutan, Indien, Fratala, Genua sowie Erkath + Mettmann.

Das Buch hat mir mal mehr, mal weniger gut gefallen. Die Lust, es später mal wieder zu lesen, stellte sich nicht ein.

Von den Figuren hat mir Maya am besten gefallen, am wenigsten Amanda.

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Veröffentlicht am 15.08.2021

Ich konnte keinen Zugang zu der Geschichte finden

Drei Männer und kein Halleluja
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Eine Sängerin wird Wanda nicht werden, dafür hat sie zu viel Lampenfieber. Dann schon eher Lehrerin. Doch dann gelingt ihr der Sprung in einen Fernsehchor. Als Wanda schließlich schwanger wird, kommen ...

Eine Sängerin wird Wanda nicht werden, dafür hat sie zu viel Lampenfieber. Dann schon eher Lehrerin. Doch dann gelingt ihr der Sprung in einen Fernsehchor. Als Wanda schließlich schwanger wird, kommen gleich drei Väter in Frage.

Allein vom Klappentext her hätte mir das Buch gefallen können. Neid, Intrigen und Chaos waren dort zwar auch genannt, aber wenn sich das in Grenzen hält, kann das durchaus ein guter Roman für mich werden. Doch der Einstieg in die Geschichte fiel mir schon sehr schwer. Zu musik-lastig. Mit den alten Liedern („Oh Tod wie bitter bist du“ oder die vier ernsten Gesänge von Brahms) und den Musikbegriffen wie Moll, Sopranvakanz, Altvakanz konnte ich nichts anfangen und so habe ich nach einiger Zeit entnervt abgebrochen, dafür war mir meine Zeit zu schade dass noch über 300 Seiten lang durchzuhalten.

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