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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.05.2021

Es ging mir etwas zu viel um Politik

How dare you!
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Ich habe derzeit den Focus im Abo und finde viele Kolumnen von Jan Fleischhauer dort interessant. Durch diese wurde ich auf dieses Buch aufmerksam. Leider haben mir die im Buch abgedruckten großteils nicht ...

Ich habe derzeit den Focus im Abo und finde viele Kolumnen von Jan Fleischhauer dort interessant. Durch diese wurde ich auf dieses Buch aufmerksam. Leider haben mir die im Buch abgedruckten großteils nicht gefallen. Es geht mir auch zu viel um die Politik.

Manche haben mir jedoch sehr gut gefallen und was die mit „Über Menschen, die Impfen für Sünde halten“ angeht ist leider zeitlos aktuell. Ich bin jedenfalls froh, dass meine Eltern keine Impfgegner waren – auch wenn ich als Kind sicher bei der ein oder anderen Imfpung anderer Meinung war

Die Vergleiche zu Berlin und Hamburg kann ich aus eigener Erfahrung teilweise bestätigen – in Berlin bin ich eher mit gemischten Gefühlen U-Bahn gefahren, in Hamburg nicht. Ich finde Hamburg ebenfalls ruhiger als Berlin.

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Veröffentlicht am 19.05.2021

Hat mir nicht ganz so gut gefallen

Irgendwie hatte ich mir das anders vorgestellt
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Edie (35) ist auf einer Hochzeit zweier Kollegen - Charlotte und Jack, welcher warum auch immer heftig im Büro mit ihr flirtet. Und dann passiert es ausgerechnet auf der Hochzeit vor Charlottes Augen: ...

Edie (35) ist auf einer Hochzeit zweier Kollegen - Charlotte und Jack, welcher warum auch immer heftig im Büro mit ihr flirtet. Und dann passiert es ausgerechnet auf der Hochzeit vor Charlottes Augen: Jack küsst Edie. Betrunken, wie sich später herausstellt. Und obwohl Edie daran unschuldig ist, bricht ein Facebook-Shitstorm und Mobbing ihrer Kollegen über sie ein.

Ihr Chef schlägt ihr vor, von London zu ihrer Familie nach Nottingham zu reisen. Dort bräuchte er sie gerade für das Schreiben einer Autobiographie des 31jährigen Schauspielers Elliot Owen. Dieser geht ihr zunächst gehörig auf die Nerven, allerdings hat er auch das Herz am rechtem Fleck. Schwester Meg hasst Edie offenbar auch. Ihr Vater meint, es ist eher Eifersucht auf ihren Erfolg. Irgendwann kommt es zu einer Aussprache, die zu einem harmonischem Zusammenleben führt.

Das Buch ist streckenweise humorvoll, z. B. "ungefähr so, wie einen Löwen zu zähmen, während man Lady Gagas Steak-Kleid trug" oder bei einem Anruf: "Du bist dran?" "Natürlich bin ich dran. Das ist mein Telefon." Auf der anderen Seite waren es mir aber auch einige Streitereien und Mobbing zuviel. So fällt meine Bewertung gemischt aus. Alles in allem war das Buch ok. ich hatte mir nur eine lustigere Handlung erwartet.

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Veröffentlicht am 15.05.2021

Hat mir nicht gefallen

Der Kaktus
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Mir wurde das Buch vom Verlag aufgrund einer Buchempfehlungs-Ansprache empfohlen, weil mir ein anderes Buch sehr gefallen hatte. Leider hat mir dieses Buch aber nicht gefallen. Hauptsächlich lag es an ...

Mir wurde das Buch vom Verlag aufgrund einer Buchempfehlungs-Ansprache empfohlen, weil mir ein anderes Buch sehr gefallen hatte. Leider hat mir dieses Buch aber nicht gefallen. Hauptsächlich lag es an der Handlung, es gab Erbstreitigkeiten die hätte ich gerne schon bei der Inhaltsbeschreibung gewusst, dann hätte ich mich dagegen entschieden. Dann wurde ich auch mit dem Schreibstil nicht richtig warm, teilweise wird der Leser nämlich direkt angesprochen („Ich bitte Sie zu berücksichtigen…“) so dass ich das Buch nach einiger Zeit abgebrochen habe.

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Veröffentlicht am 14.05.2021

Eine Reise in die Schweiz zwischen Hoffen und Bangen

Das Leben ist zu kurz für irgendwann
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Terry holt gerade ihren Vater aus dem Seniorenheim ab – etwa eine Woche werden die Kammerjäger wohl brauchen, das Ungeziefer zu entfernen. Er hat Demenz und erkundigt sich immer wieder nach seiner toten ...

Terry holt gerade ihren Vater aus dem Seniorenheim ab – etwa eine Woche werden die Kammerjäger wohl brauchen, das Ungeziefer zu entfernen. Er hat Demenz und erkundigt sich immer wieder nach seiner toten Frau. Eigentlich wollte Terry nun im Yoga-Zentrum einen Kuchen für Iris vorbeibringen, doch dort ist sie nicht. Auch zu Hause nicht – dort liegt nur ein Brief für sie bereit und auf dem Laptop sieht man noch die Buchungsbestätigung für die Fähre.

Iris hat MS (Multiple Sklerose) und ist an ihrem 58. Geburtstag nach Zürich unterwegs, um ihr Leben zu beenden – solange sie sich noch ohne Rollstuhl bewegen kann. Es ist ja nur eine Frage der Zeit, bis es so weit ist. Deshalb soll es jetzt passieren, bevor sie dazu nicht mehr in der Lage ist.

Aus dieser Ausgangslage heraus entscheidet sich Terry, Iris von ihrem Vorhaben abzuhalten. Sie nimmt die gleiche Fähre wie Iris, ihr Mann und ihre beiden Kinder werden es schon verstehen. Dass sie gerade ihren Vater dabei hat, ist natürlich ungünstig, aber nicht zu ändern. Und so begeben sich Iris, Terry und ihr Vater auf eine Reise – über England und Frankreich in die Schweiz und schauen sich u. a. die Kreidefelsen von Dover an.

Das Buch ist streckenweise humorvoll, aber auch keine allzu leichte Kost. Ich fand das Buch allerdings auch nicht traurig, obwohl ich doch recht nah am Wasser gebaut bin musste ich zu keiner Zeit weinen. Man erfährt so nebenbei auch einiges über die Krankheitsbilder MS und Demenz, wobei die Demenzkrankheit meiner Meinung nach mehr Raum einnimmt. Zum Beispiel da, wo Terry gerne mit ihrem Vater in ein Cafe geht wo man sich nicht stört wenn er Ketchup auf seinen Apfelkuchen gibt oder Marmelade auf das Schinken-Sandwich. Oder an der Stelle, wo sie feststellt, dass ihr Vater sich immer noch gerne rasiert – weil er weiß, wie es geht.

Werden Terry und ihr Vater es schaffen, Iris von ihrem Vorhaben abzuhalten? Wie wird sich Terrys Leben auf dieser Reise verändern? Das machte alles in allem Spaß zu lesen.

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Veröffentlicht am 10.05.2021

Diesmal kein lustiger Krimi, sondern ein lustiger Ausflug in den Wald

Der Wald ruft
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Es ist schon länger her, dass ich die ersten 5 Bände der Erdmännchen-Reihe von Moritz Matthies (alias Hans Rath und Edgar Rai) gelesen habe. Diese muss man jedoch nicht kennen für diesen 6. Band. Aber ...

Es ist schon länger her, dass ich die ersten 5 Bände der Erdmännchen-Reihe von Moritz Matthies (alias Hans Rath und Edgar Rai) gelesen habe. Diese muss man jedoch nicht kennen für diesen 6. Band. Aber empfehlen kann ich alle Vorgängerbände natürlich auch

Waren die ersten fünf Bände eher lustige Krimis, so gibt es mit dem sechsten Band einen lustigen Ausflug in den Wald. Nicht ganz freiwillig, denn die Handlung spielt anfangs im Berliner Zoo. Aber die Erdmännchen sollen an ein Gartencenter nach Oslo verkauft werden. Dort ist es für die wärmeliebenden Tiere aber zu kalt, also flüchten sie lieber durch die Kanalisation und kommen nach einiger Zeit dann in einem Wald an. Etwas Spannung ist aber auch dabei, denn die Wildschweine wollen die Erdmännchen nicht im Wald haben, und die Erdmännchen lassen sich aber nicht alles gefallen und holen schon mal zum Gegenangriff aus.

Das Buch ist sehr humorvoll geschrieben. Klar, aus Sicht der Zootiere ist ein Tierarzt eher oberster Tierquäler. Und Erdmännchen Ray, aus dessen Sicht das Buch geschrieben ist, weiß leider nur was inkontinent bedeutet (weil das Pa hat), aber was ein Kontinent sein soll? Stellenweise ist das Buch auch lehrreich, z. B. erfährt man wo Tiere ursprünglich herkommen. Mandarinenten aus China, Waschbären aus Amerika. Und wo kommen Marderhund und Grauhörnchen wohl her?

Ich würde mir wünschen, wenn es irgendwann auch einen 7. Band der Reihe gibt. Die Abenteuer im Wald lassen sich bestimmt weitererzählen, und neben den Erdmännchen dürfen dann auch gerne wieder Hirsche, Waschbären, Wildschweine, Feldhase und Kanninchen und die anderen Tiere eine Rolle spielen.

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