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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.03.2021

Eine kleine Weihnachtsgeschichte

Ein Weihnachtshund für alle Fälle
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Das kleine Büchlein (153 Seiten) ist leider sehr schnell gelesen, hat es aber in sich. Anfangs taucht der Weihnachtshund Nick nicht oft auf, hauptsächlich geht es eher um Irina, Lars, das Christkind, Weihnachtsmann ...

Das kleine Büchlein (153 Seiten) ist leider sehr schnell gelesen, hat es aber in sich. Anfangs taucht der Weihnachtshund Nick nicht oft auf, hauptsächlich geht es eher um Irina, Lars, das Christkind, Weihnachtsmann und seine Elfen. Aber gegen Ende des Buches nimmt Nick mehr Raum ein. So oder so ist das Buch aber sehr unterhaltsam.

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Veröffentlicht am 28.03.2021

Von den Tücken des Online-Datings - ein humorvoller Roman

Willst du Blumen, kauf dir welche
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Buchhändlerin Lena lässt sich nach einer Lesung auf eine Wette mit dem Erfolgsautor Benjamin Floros ein, der behauptet er habe den ultimativen Alogorithmus für die Liebe per Online-Dating gefunden. Mit ...

Buchhändlerin Lena lässt sich nach einer Lesung auf eine Wette mit dem Erfolgsautor Benjamin Floros ein, der behauptet er habe den ultimativen Alogorithmus für die Liebe per Online-Dating gefunden. Mit so was kann er doch keinen passender Mann für sie finden. Erst recht nicht bei solchen Testfragen wie "Leckst du den Deckel eines Joghurtbechers ab" oder "Isst du die Pizza mit Messer und Gabel oder lieber mit der Hand?. Oder etwa doch? Anfangs ist Lena skeptisch, doch dann verliebt sie sich in Antonio und will nicht mehr weiterdaten. Der oder keiner. Aber ist Antonio wirklich so ein Hammertyp?

Das Buch ist humorvoll geschrieben und ich kann mir durchaus vorstellen, dass reale Treffen nach virtueller Kontaktaufnahme durchaus wie beschrieben ablaufen könnten. Da wäre der Typ, wo lange die Speisekarte studiert und dann vorschlägt sich einen gemischten Salat zu teilen. Oder der Kandidat, der seiner Mutter alles recht machen will und ob sie sich deshalb die Haare blond färben würde.

Auf Seite 19 gibt es einen leichten Bezug auf Corona: Da verkaufen sich Benjamin Floros Bücher wie Klopapier während der Corona-Krise. Da dachte ich mir noch, sind die Einschränkungen auch thematisiert? Wird es vielleicht doch kein so lustiges Buch? Dann aber tauchte Corona nicht mehr in der Handlung auf

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Veröffentlicht am 19.03.2021

Braucht seine Zeit

Aller guten Dinge sind zwei
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Das Buch war nicht ganz so gut wie erwartet, da habe ich schon bessere Bücher von ihr gelesen. Aber schlecht war es auch nicht

Leider hatte das Buch für mich einen langen Anfang und plätscherte erst ...

Das Buch war nicht ganz so gut wie erwartet, da habe ich schon bessere Bücher von ihr gelesen. Aber schlecht war es auch nicht

Leider hatte das Buch für mich einen langen Anfang und plätscherte erst mal vor sich hin. Ab Seite 124 wurde es dann besser.

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Veröffentlicht am 13.03.2021

Konnte fast gar nicht aufhören zu lesen

Je größer der Dachschaden, desto besser die Aussicht
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Der Buchtitel klang nicht allzu verlockend – man könnte ja als erstes an einen Dachschaden und all den Ärger damit denken, den er mit sich bringt. Aber immer noch besser als der Titel der englischen Originalausgabe: ...

Der Buchtitel klang nicht allzu verlockend – man könnte ja als erstes an einen Dachschaden und all den Ärger damit denken, den er mit sich bringt. Aber immer noch besser als der Titel der englischen Originalausgabe: „Confessions of a Forty-Something F**k up“

Das Buch ist in einer Ich-Erzählung geschrieben, in der Nell (eigentlich Penelope) ein ganzes Jahr lang über ihr Leben Anfang 40 schreibt – von Januar bis die ersten Januartage des Folgejahres. Auch dafür, wofür sie dankbar ist (nach fast jedem der vielen Kapitel) und das man was aus seinem Leben machen soll. Die lebenslustige Witwe Criket hat ihr u. a. nämlich eine wichtige Lektion erteilt: Du bist nicht zu alt, es ist nicht zu spät, und ja, du kannst es. Auch „Wenn die Schuhe schon im Geschäft nicht bequem sind, werden sie es später auch nicht sein“ und „Würdige jeden, vom Kassierer an der Supermarktkasse über die Busfahrerin bis hin zum Barista, der deinen Kaffee macht“ sind wichtige Sätze, die auf jeden von uns zutreffen sollten. Wobei man der Busfahrerin ja nicht unbedingt jeden Tag ein Guten Morgen sagen muss, aber freundlich aussehend und nicht griesgrämig einsteigen ist doch leicht zu schaffen

Vom Klappentext her war ich etwas skeptisch, als ich über ihren Job als Nachrufschreiberin erfuhr. Aber der Job wird nach ihrem ersten Nachruf (der auch nur kurz gehalten ist) nur noch ab und zu erwähnt. Das Buch ist sehr lustig geschrieben, man will fast gar nicht mit dem Lesen aufhören. Zum Beispiel das mit dem Valentinstag, zu sagen man schenkt sich nichts – und dann doch enttäuscht zu sein, wenn der Freund sich daran hält. Und die Whatts-Up Autokorrektur von Pilates (Pi Latte) waren nur zwei der zahlreichen Highlights, mit der ich so richtig abschalten konnte.

Wofür soll/könnte man eigentlich dankbar sein? Als Nell eine Dankesliste beginnt, liest sie als Tip „Ich atme“. Ist das wirklich ernst gemeint, fragt sie sich. Dankbarkeit schön und gut, aber ohne zu atmen wäre sie schlicht und einfach tot. Dann doch lieber dem Fremden dankbar sein, der sie rechtzeitig vor ihrer Haltestelle geweckt hat, nachdem sie auf seiner Schulter eingeschlafen ist.

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Veröffentlicht am 06.03.2021

Hätte gerne mehr Seiten haben können

Der Buchspazierer
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Bücher über Bücher üben meist einen gewissen Reiz auf mich aus – so war es auch bei diesem Buch. Einen ganz besonderen Zauber bringt die 9-jährige Schaschah (die sich nur so nennt) in das Buch, denn sie ...

Bücher über Bücher üben meist einen gewissen Reiz auf mich aus – so war es auch bei diesem Buch. Einen ganz besonderen Zauber bringt die 9-jährige Schaschah (die sich nur so nennt) in das Buch, denn sie begleitet den 72-jährigen Buchhändler Carl Kollhoff auf seinen Buchspaziergängen. Zu denen, wo er Bücher an seine Kunden ausliefert. Carl möchte das zwar nicht, aber das kleine Mädchen bleibt stur und zaubert so nebenbei oft auch ein Lächeln in Carls Kunden. Mit welchen Methoden möchte ich hier nicht beschreiben, das würde den Lesegenuss kaputt machen.

Das Buch ist (4. Auflage 2021) allen Buchhändlerinnen und Buchhändlern gewidmet, die selbst in Krisen uns mit einem ganz besonderen Lebensmittel versorgen. Damit wird wohl auf die Corona-Pandemie Bezug genommen. Das Buch ist sehr humorvoll geschrieben, dafür sorgen zum Beispiel auch die speziellen Sprachfehler einer Kundin, wie „Er handelte mit gerauchten Autos“ oder „Selbst-Erfroschung“. Das Buch hat auch ganz spezielle Figuren zu bieten wie die Katze, die einfach Hund genannt wird. Ich habe mit dem Buch sehr gut abschalten können, schade dass es nur 222 Seiten hatte.

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