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Veröffentlicht am 12.11.2024

Süße Geschichte

Love Me Like It's Yesterday
3

Tendenz zu 3.75

“Love Me Like It’s Yesterday” ist ein süßer Roman, der mit einer tollen Geschichte & ebenso tollen Charakteren und wunderbarem Schreibstill hervorsticht.
So viel ich allerdings auch gemocht ...

Tendenz zu 3.75

“Love Me Like It’s Yesterday” ist ein süßer Roman, der mit einer tollen Geschichte & ebenso tollen Charakteren und wunderbarem Schreibstill hervorsticht.
So viel ich allerdings auch gemocht habe, genauso viel habe ich auch zu kritisieren.

Der Schreibstil ist locker, lässt sich toll lesen und unterstreicht vor allem Junos Persönlichkeit.
Erzählt wird aus beiden Perspektiven der Hauptcharaktere, die ich sehr gemocht habe: Juno und Taro, beide Mitte 30.
Juno, die sich seit mehreren Jahren komplett aus der digitalen Welt verabschiedet hat und nun selbstständig mit ihrer eigenen Werkstatt ist und sich auf das Restaurieren von Möbeln spezialisiert hat und Taro, der praktisch im Internet lebt und nach einem Psychologiestudium und Arbeit in einer Klinik, jetzt YouTuber ist mit entsprechendem Content ist.
Juno ist sich während des gesamten Romans treu geblieben, während eine tolle charakterliche Entwicklung stattgefunden hat. Währenddessen hat Taro deutlich mit viel Selbstreflexion geglänzt.

Was ich besonders toll fand, war die Liebe zum Detail, den die Autorin in Junos Arbeit, als auch generell in die Kapitelüberschriften gelegt hat!

Viele der Nebencharaktere habe ich gemocht und fand sie sehr sympathisch, wie zum Beispiel Junos Azubi oder einige Teilnehmer aus der Selbsthilfegruppe.

Mit um die 550 Seiten ist das Buch dann doch an einigen Stellen etwas zu lang und man hat gemerkt, vor allem in der zweiten Hälfte, dass es sich, auch wenn es nur wenige Stellen waren, mehr nach Seiten füllen angefühlt hat. Ich glaube, mit mindestens 50 Seiten weniger wäre das Buch genauso gut geworden und es hätte sich nicht viel verändert.

Ein Thema, das immer wieder im Buch aufgekommen ist: Die Kritik an Internet & Social Media findet hier komplett einseitig statt. Selbst wenn die Argumente aller Beteiligten nachvollziehbar sind, wird nichts gesagt, was man nicht schon vor & seit mindestens 5 Jahren gehört hat. Es gibt wenig Entgegenkommen und es herrscht oft eine “das Internet ist böse” Energie.
Das erinnert mich dann doch leider etwas an die trotzige Gemeinde, die sich gegen die Digitalisierung in vielen Bereichen stellt.
Dementsprechend kann ich mich nicht ganz dem Buchuntertitel "Liebesgeschichte zum Trendthema "Digital Detox" anschließen.

Ich hätte mir von Juno in manchen Situationen, z.B. in Gesprächen mit ihrer Nachbarin, eine andere Reaktion gewünscht, statt gewisse Aussagen einfach über sich ergehen zu lassen. Vor allem, wenn ich daran denke, dass Juno ja Mitte 30 und nicht 22 ist.

Das Ende war etwas kitschig für meinen Geschmack. Was mich jedoch wirklich gestört hat, ist, dass das Ende sehr abrupt war.
Wenn man sich die letzten drei oder vier Kapitel anguckt, hat hier einfach ein Epilog gefehlt, der alles nochmal zu einem entsprechenden Ende führt und den Roman, für mich, schon angebunden hätte.

Nichtsdestotrotz ist “Love Me Like It’s Yesterday” ein süßer Roman und ich würde ihn weiterempfehlen!

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  • Charaktere
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  • Gefühl
Veröffentlicht am 10.11.2024

Dallas ist eine Geduldsprobe für alle Anwesenden

My Dark Romeo
0

Ich habe das Gefühl, das hier wird ein bisschen chaotisch und lang, aber here we go.

Es gibt (subjektiv) gute Bücher. Es gibt (subjektiv) schlechte Bücher. Und dann gibt es Bücher, die “unterhaltsam”, ...

Ich habe das Gefühl, das hier wird ein bisschen chaotisch und lang, aber here we go.

Es gibt (subjektiv) gute Bücher. Es gibt (subjektiv) schlechte Bücher. Und dann gibt es Bücher, die “unterhaltsam”, “trash” und sogenannte “palate cleanser” sind. Ein kleiner Snack für zwischendurch.
“My Dark Romeo” würde in alle drei der letzten Kategorien reinfallen. Und wenn andere dieses Buch als schlecht einordnen, dann kann ich es ihnen nicht einmal verübeln.

Der Plot ist ziemlich simpel, die Charaktere genauso. Wenig Tiefgang, keine großartige Entwicklung, falls es überhaupt eine gab. Aber das kann man verzeihen.
Wer schon mal zumindest ein oder zwei andere L.J. Shen Bücher gelesen hat, der kann sich denken, was man von diesem Buch erwarten darf. Zu Parker S. Huntington kann ich nichts sagen, denn da habe ich einfach keinen Vergleich.

Wir haben hier einmal Romeo, den arroganten, oberflächlichen, besitzergreifenden, überreichen, nicht für Gefühle (und vor allem Liebe) fähigen und mit mehreren Traumata belastenden Geschäftsmann, der in der Rüstungsindustrie tätig und davon überzeugt ist, dass Geld absolut alles regeln kann. Und in seiner Welt tut es das auch.

Und dann haben wir Dallas, eine Katastrophe auf zwei Beinen.
Erstmal..wie kommt man bitte darauf, eine Person so zu nennen?? Ich bin der vollen Überzeugung, dass die Autoren den Namen nur gewählt haben, damit andere Charaktere darüber Witze machen können. So wird “Dallas” unter anderem auch mal “Detroit” genannt.
Das war noch das harmlose Übel.
Dallas ist angeblich 21, davon kriegt man allerdings nicht viel mit, denn sie verhält sich 70%-80% des Buches wie eine 14-jährige. Und wer sich so verhält, wird entsprechend von den anderen auch so behandelt. Vor allem von Romeo und ich kann es ihm beim besten Willen nicht verübeln. Sie ist faul ohne Ende. Als sie von der Uni geschmissen wird, gleicht das für sie einer Erlösung ihres Elends. Es war zum Verzweifeln.
Dallas’ Hobbys sind Lesen und Essen und dass sie oft und viel isst, wird mehrmals von Romeo kommentiert. Ich muss allerdings sagen, rückblickend erkennt man, warum Romeo das so ins Auge gesprungen ist, wenn man seine Geschichte kennt.
Dallas’ einziges Ziel im Leben ist es, Mutter zu werden, eine eigene Familie zu haben. Sonst nichts.
Sie wird von ihrem Vater wie ein Vieh von einem zum nächsten höchstbietenden Mann weitergereicht, was schon schlimm genug ist. Was ich mich allerdings frage: Sie macht es auch einfach mit, als ob es keine Möglichkeiten gäbe, sich zu wehren. Naja.

Mein absolutes größtes Red Flag überhaupt in diesem Buch: Der Umgang mit Dallas’ Jungfräulichkeit. Es wurden mehrmals die Wörter “entehrt”, “befleckt” und “demütigt” genannt. Einmal hat Romeo in seinem Monolog irgendwas von “jungfräuliches Blut auf den Laken seines Feindes schmieren” gesagt.
Ich habe alles daran gehasst.

ABER. Und das ist ein sehr großes Aber: Die Handlung spielt in einer kleinen, religiösen, amerikanischen Südstadt. Wer ein kleines bisschen Wissen über amerikanische Kleinstädte im Süden hat, der wird verstehen, dass die Werte, die dort vermittelt und aufrechterhalten werden, sehr ähnlich dem sind, was hier thematisiert wird. Sich bis zur Ehe aufheben, ein bestimmtes Ansehen in der Gemeinde beibehalten und dieses über persönliche Bedürfnisse und Wünsche stellen, Gang zur Kirche, Familie, etc.
So sehr ich es auch nicht ausstehen konnte, darüber zu lesen, ist es dennoch etwas, was man im Hinterkopf behalten sollte.
Und so sehr ich Dallas zum Kotzen fand, selbst sie hat verhältnismäßig früh eingesehen, dass die Vermittlung solcher Werte fragwürdig ist.

Ob Dallas und Romeo als Paar zusammengepasst haben..keine Ahnung. Auf eine komische Art, ja, denn wenn sie sich gestritten haben, haben die zwei irgendwie Sinn ergeben. Auf eine andere Art irgendwie nicht.

Das Ende mit der “Romeo und Julia” Anspielung war mir etwas zu kitschig und ich konnte nicht verhindern, während des Lesens mit den Augen zu rollen.

Es gab tolle Nebencharaktere: Hettie habe ich wirklich gemocht! Und selbst Romeos Freunde, Ollie und Zach fand ich klasse und freue mich schon auf ihre Bücher.

Das Ende vom Lied: “My Dark Romeo” ist nicht unbedingt ein gutes Buch, aber es ist auf seine eigene Art unterhaltsam (ich musste sogar ein paar Mal über einige Bemerkungen lachen), die Kapitel sind relativ kurz und man kann das Buch regelrecht verschlingen.
Um sich selbst einen Gefallen zu tun, sollte man ohne jegliche Erwartungen das Buch zu starten, denn die werden wahrscheinlich sowieso nicht erfüllt.
Das Buch als solches kann ich jedoch auch nicht unbedingt weiterempfehlen.

Den nächsten Band werde ich selbstredend lesen, denn der Klappentext klingt gut und es ist schlichtweg unmöglich, dass “My Dark Desire” schlechter ist als dieses Buch.

Vielen Dank an Knaur für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars über NetGalley. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

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Veröffentlicht am 04.11.2024

War in Ordnung

Where the Waves Rise Higher
0

Hab ein bisschen mehr erwartet tbh.

Das Setting und die Whiskeythematik fand ich super!

Die ganze Hate-Sexszene in Edinburgh war anders unangenehm.

Nessa war zwischendurch schwierig.

Diese ganzen ...

Hab ein bisschen mehr erwartet tbh.

Das Setting und die Whiskeythematik fand ich super!

Die ganze Hate-Sexszene in Edinburgh war anders unangenehm.

Nessa war zwischendurch schwierig.

Diese ganzen "that's what he/she said"-Witzen??? Das war ein anderes Level des Fremdschämens meinerseits. Help.

Never say never, aber die anderen Bücher der Reihe werde ich wahrscheinlich nicht lesen. Dafür hat mich Fiona einfach nicht genug interessiert und Effie fand ich, besonders während der ersten Hälfte des Buches, SO anstrengend & nervig.

Das Drama auf den letzten ~70 Seiten hätte es auch nicht gebraucht. Hätte es cool gefunden, wenn den 3rd-Act-breakup umgangen hätte. Die Chance war definitiv da.

Andere Bücher bzw. Reihen der Autorin werde ich allerdings weiterhin im Auge behalten und bei Gelegenheit lesen.

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Veröffentlicht am 28.10.2024

Dramatisch & emotional

The Ravenhood - Exodus
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Dieses Buch hat mich einfach gebrochen. Anders kann man es nicht sagen.

Es hat mir um einiges besser gefallen als Band 1 "Flock".

Cecilia war zwar immer noch nervig und anstrengend, aber der Zeitsprung ...

Dieses Buch hat mich einfach gebrochen. Anders kann man es nicht sagen.

Es hat mir um einiges besser gefallen als Band 1 "Flock".

Cecilia war zwar immer noch nervig und anstrengend, aber der Zeitsprung ab der Hälfte hat ihr und ihrem Charakter sehr gut getan, wodurch sie man schon fast gemocht hat. Besondern gegen Ende des Buches.

Ich kann nur jedem empfehlen die Taschentücher bereit zu halten und sich sowohl bereit für den dritten Band, als auch für den Spin-Off One Last Rainy Day zu machen.

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Veröffentlicht am 28.10.2024

Anstrengen Hauptcharakter, intensives Ende

The Ravenhood - Flock
0

3.75
Das Buch ist spannend und unterhaltsam auf seine eigene Weise.
Cecilia, die Hauptprotagonistin, fand ich unfassbar anstrengend. Da hilft es auch leider mäßig, dass alles aus ihrer Sicht geschrieben ...

3.75
Das Buch ist spannend und unterhaltsam auf seine eigene Weise.
Cecilia, die Hauptprotagonistin, fand ich unfassbar anstrengend. Da hilft es auch leider mäßig, dass alles aus ihrer Sicht geschrieben ist.

Sean hat mich sehr genervt. Wirklich schrecklich. Aber er ist blond. Was soll man auch von so einem love interest erwarten?!

Das Ende allerdings war so gut, dass ich direkt zum zweiten Band gegriffen habe!

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