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Veröffentlicht am 03.05.2025

Magische Kräfte im Kampf für das gute

Whispers of Shadow and Silk (Band 2) – Die Erfüllung
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Der zweite Band, schließt nahtlos an Band eins an. Jahor hatte seine Rache, er war der Annahme, das Troik tot sei Zum Glück, war dies nicht der Fall. Norey, die Weltenweberin hatte einen Verband gewebt, ...

Der zweite Band, schließt nahtlos an Band eins an. Jahor hatte seine Rache, er war der Annahme, das Troik tot sei Zum Glück, war dies nicht der Fall. Norey, die Weltenweberin hatte einen Verband gewebt, sie hatte es geschafft, ein Gewebe der Magie um ihn zu spannen. Jetzt muss sie, Troikas Aufgabe übernehmen, sie muss unbedingt die anderen Auserwählten finden um den Schattenfluch zu brechen. Im Laufe der Geschichte, lernen wir die anderen Auserwählten kennen, jeder von ihnen besitzt eine besondere Gabe an Magie. Nur gebündelt, kann es ihnen gelingen, die Prophezeiung zu erfüllen.

Die Autorin nimmt uns mit, auf eine abenteuerliche Reise. Keiner der Auserwählten weiß, was auf sie zukommt. Sie müssen einige Hindernisse überwinden um die Prophezeiung zu erfüllen. Im Laufe der Geschichte erkennt man deutlich eine Weiterentwicklung der Protagonisten. Die Handlung ist angelehnt an den ersten Teil. das ganze beginnt spannend. Im Mittelteil wird es zeitweise, leider etwas langetmig und zum Ende Hin, wird es richtig interessant.

Insgesamt, kann man dieses Buch sehr gerne weiter empfehlen. Allerdings sollte man hier unbedingt Band eins lesen. Ich selber habe es nicht getan und mir fiel es unwahrscheinlich schwer mich hier hinein zu denken.

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Veröffentlicht am 03.05.2025

Ein äußerst interessanter Krimi

Mord auf der Herreninsel
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Hier geht es gleich richtig los. Silke ist mit einer kleinen Touristengruppe auf der Herreninsel unterwegs und gleich gibt es eine grauenvolle Entdeckung. Am Rande des Chiemsees, nahe der Anlegerstelle, ...

Hier geht es gleich richtig los. Silke ist mit einer kleinen Touristengruppe auf der Herreninsel unterwegs und gleich gibt es eine grauenvolle Entdeckung. Am Rande des Chiemsees, nahe der Anlegerstelle, entdeckt sie die Leiche von Robert Dietrich.
Kaya, eine Kriminalkommissarin aus München, ermittelt in diesem Fall und wird nach Prien beordert. Als sie Silke dort entdeckt, kommen Erinnerungen von damals hoch, denn sie kannten sich von früher. Eigentlich wollte sie doch mit ihrer Vergangenheit abschließen. Die Ermittlungen gestalten sich ehr schwierig und dann kommt noch ein weiterer Mord hinzu, ausgerechnet der frühere Dienststellenleiter der Kriener Polizei. Bei der Tatortbesichtigung, schlich sich ein Mann dort herum, mit einer Maske von König Ludwig dem zweiten. Die ganze Sache wird immer mysteriöser
Allerdings geht die Mordserie auch noch weiter. Lager tappen die Ermittler im dunkeln. Es gibt einige Wendungen, die diesen Krimi sehr spannend machen. auch Geschichte des Märchenkönigs bleibt hier nicht außen vor.
Der Schreibstil ist fließend und leicht verständlich und die Charaktere sind sind sehr schön ausgearbeitet. Ein Krimi den man sehr gerne weiter empfehlen kann. Nebenbei erhält Kaya Impulse dafür, ihre Vergangenheit endlich aufzuarbeiten.

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Veröffentlicht am 27.04.2025

Geheimnisse

Und Wien leuchtete
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Anfangs erhalten wir hier einen Einblick in die feine Wiener Gesellschaft und über bekannte Frauen, die diese Stadt geprägt haben. Zu ihnen gehörten auch Anna Sacher, Emilie Flöge und Helene Stein-Kleiner. ...

Anfangs erhalten wir hier einen Einblick in die feine Wiener Gesellschaft und über bekannte Frauen, die diese Stadt geprägt haben. Zu ihnen gehörten auch Anna Sacher, Emilie Flöge und Helene Stein-Kleiner. Als plötzlich die Berliner Journalistin, Elisabeth Wimmer im Hotel Sacher aufgetaucht, ist das alles andere als erfreulich für diese drei Damen. Was wollte sie hier? Obwohl ihnen Elisabeth zu verstehen gibt, das sie über die Wiener Gesellschaft, aus der Sichtweise einer Frau berichten möchte, bekommen sie es jetzt langsam mit der Angst zu tun. Hatten doch alle drei hier ihre ganz eigenen Geheimnisse, die nicht an die Öffentlichkeit geraten sollen. Aber auch Elisabeth, hat ihre ganz eigenen Beweggründe.

Die Autorin nimmt die Leser hier mit in das historische Wien der 1920er-Jahre. Damals war es wohl ehr an der Tagesordnung, das Männer das Sagen hatten. Es kam zu vielen Ungerechtigkeiten, die nur selten ans Tageslicht kamen. Nur selten kam es zum Prozess.

Häppchenweise präsentiert uns die Autorin, die Geheimnisse dieser drei Frauen. Anfangs verängstigt, das ihre Geheimnisse ans Tageslicht kommen, fassen sie im Laufe der Handlung den Mut, sich gegen diese Ungerechtigkeiten zu wehren. Der Schreibstil ist fließend und die Handlung interessant, gerade zum ende hin steigt die Spannung nochmals.

Diesen Roman empfehle ich sehr gerne weiter. Es ist einmal was ganz anderes und wir begegnen hier einigen bedeutenden Personen die es damals gab.

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Veröffentlicht am 27.04.2025

Der ganz normale Wahnsinn

Staying Alive
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Nicki ist Ärztin, schon ihre Jobsuche gestaltet sich etwas schwierig. Wäre sie ein Mann und hätte einiges an Auslandspraktikas nachweisen können, wäre dies von Vorteil gewesen. Aber sie hat Glück, sie ...

Nicki ist Ärztin, schon ihre Jobsuche gestaltet sich etwas schwierig. Wäre sie ein Mann und hätte einiges an Auslandspraktikas nachweisen können, wäre dies von Vorteil gewesen. Aber sie hat Glück, sie erhält die Arbeit in einer Rettungsstelle in einem Berliner Krankenhaus. Sie darf gleich mit einem Nachtdienst anfangen. Die Arbeit dort erweist sich als der absolute Wahnsinn, überfüllte Warteräume, unzufriedene Patienten und kaum Schlaf. Auch ihre neuen Kollegen, sehr vielschichtig. Es wird sicherlich nicht einfach werden. Ihr Privatleben läuft auch nicht in geregelten Bahnen und da gibt es auch noch Micha, ihren Oberarzt in den sie sich zu verlieben scheint.

Der Schreibstil ist hier sehr flüssig, zeitweise schon ehr rasant, das ist wahrscheinlich so, weil man viel Frust abzubauen hat. Die Geschichte wird sehr humorvoll dargestellt, zeitweise aber schon sarkastisch. Außenstehende erhalten hier einen Einblick, wie es auf einer Notaufnahme zugeht. Schon authentisch, meiner Meinung nach dann doch etwas sehr übertrieben.
Sicherlich ist dies auch eine Bewältigungsstrategie um den täglichen Stress besser ertragen zu können.
Die Beziehung zu Micha, kommt mir hier auch etwas zu kurz, zumal sie im Klappentext erwähnt wird, deshalb erscheint mir das ganze noch nicht ganz rund.
Diesen Roman kann man trotzdem sehr gerne weiterempfehlen. Auf jeden Fall gibt er einen tiefen Einblick in den täglichen Wahnsinn, wenn man in einem Krankenhaus arbeitet. Auch Fremdbegriffe werden unter der Fußnote sehr begreiflich erklärt.

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Veröffentlicht am 26.04.2025

Etwas enttäuschend

Flusslinien
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Nach dem ich hier schon viele Empfehlungen, für dieses Buch erhalten habe, wollte ich es unbedingt lesen. Ich muss gestehen, das ich hier etwas enttäuscht bin. Hier geht es eigentlich um 3 Personen, jeder ...

Nach dem ich hier schon viele Empfehlungen, für dieses Buch erhalten habe, wollte ich es unbedingt lesen. Ich muss gestehen, das ich hier etwas enttäuscht bin. Hier geht es eigentlich um 3 Personen, jeder von ihnen, hat sein Päckchen zu tragen. Margit hat ein beträchtliches Alter, sie ist 102 Jahre alt, gerne erinnert sie sich an damals. Dann gibt es noch Artur, er ringt mit seiner Schuld. Jetzt ist er Fahrer in einer Seniorenresidenz. Lutzie die Enkelin, hatte es bisher auch nicht leicht in ihrem Leben. Die Autorin schildert uns hier sehr beeindruckend, die Gedankenwelt von Margit. Sie erhält durch ihre Ex- Schwiegertochter, Informationen über die Freundin ihrer Mutter. Wenn sie sich an früher erinnert, wollte ihre Mutter, ihr selbst diese Auskunft geben, leider ist sie an diesem Tag eingeschlafen, aber das ganze bewegt sie heute noch , dieser Part ist wirklich bewegend. Lutzie, ihre Enkelin, hat so ihre eigenen Probleme, ehrlich gesagt, konnte sie mich als Protagonistin so garnicht erreichen.
So wie der Titel, plätschert das Geschehen, wie in einem Flusslauf dahin. Wenn man sich für Geschichten, der älteren Generation interessiert, ist man hier bestens aufgehoben. Der Schreibstil ist fließend und sehr einfühlsam. Allerdings ist hier, kaum eine Spannung zu spüren. Wenn man bedenkt, das Margit 102 Jahre ist und ihre Enkelin, knapp über 20, stimmt da irgendetwas nicht. Dann wahrscheinlich, ehr die Urenkelin. Auch ein Tatoo zu stechen auf so einer alten Haut, schon verantwortungslos, da gibt es keine Elastizität mehr.
Wer natürlich ruhige Romane liebt, scheint hier bestens aufgehoben zu sein. Mich persönlich konnte dieserRoman leider nicht berühren. Mehr möchte ich hier wirklich nicht äußern, hier liegt es in der Betrachtungsweise jedes einzelnen, denn es gibt auch Leser, die so etwas mögen.

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