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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.08.2025

interessantes Setting

Unsere letzten wilden Tage
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An diesem Buch konnte ich einfach nicht vorbeigehen. Da hat der Verlag ganze Arbeit geleistet. Sehr ansprechendes Cover und ein toller Titel. Und ja, auch der Klappentext war ganz mein Beuteschema. Vor ...

An diesem Buch konnte ich einfach nicht vorbeigehen. Da hat der Verlag ganze Arbeit geleistet. Sehr ansprechendes Cover und ein toller Titel. Und ja, auch der Klappentext war ganz mein Beuteschema. Vor allem, weil ich das Setting sehr spannend finde. Ich war zwar noch nie in der Ecke, aber die sumpfige Gegend mit ihren Alligatoren ist eine, die ich mir in meiner Phantasie gut als eine vorstellen konnte, die in mein vages Bild der armen und ländlichen Gegenden der USA vorstellen konnte. Eine, in der Trumpf seine Wähler hat, in der Polizeiwillkür durchaus eine Rolle spielt und in der eine junge Journalistin sicherlich schnell mal in Gefahr geraten kann, wenn sie den falschen Leuten auf die Füße steigt. Ala Mississippi Burning.

Und genauso liest sich das Buch auch. Das Tempo ist eher gemächlich aber durch die Beschreibungen sehr intensiv. Die Hauptdarstellerin Loyal ist sehr hartnäckig und da sie sich auskennt in der Gegend und mit den Leuten, kommt sie so manchem Geheimnis auf die Schliche und begibt sich tatsächlich auf gefährliches Terrain. Auch wenn die Story ein paar Längen hatte, kann ich das Buch empfehlen und werde mir die Autorin merken.

Veröffentlicht am 31.08.2025

sehr unterhaltsam

Say You’ll Remember Me
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Es ist mein erstes Buch von Abby Jimenez. Ich lese eigentlich keine Liebesgeschichten. Aber meine Freundin hat einfach keine Ruhe gegeben, bis ich es doch mal versucht habe.

Gefallen hat mir der lockere ...

Es ist mein erstes Buch von Abby Jimenez. Ich lese eigentlich keine Liebesgeschichten. Aber meine Freundin hat einfach keine Ruhe gegeben, bis ich es doch mal versucht habe.

Gefallen hat mir der lockere und kluge Erzählstil, der sich einer modernen aber nicht zu jugendlichen Sprache bedient. Außerdem spielen viele Tiere eine Rolle, machen die Akteuere zusätzlich sympathisch. Wer mag keinen Tierarzt.

Und dann steht da die dicke Frage im Raum, ob es LIebe auf den ersten Blick gibt und ob man dafür sein Leben umkrempeln sollte, auch wenn eigentlich so einiges dagegen spricht.

Das hat mir gefallen, dass das kein weichgespültes Liebesdrama war sondern durchaus realistisch rüberkam. Die Personen sind keine Tagträumer und brauchen eine Weile, um sich klar zu werden, was sie wollen und was sie tun werden.

Natürlich gibt es ein positives Ende. Das Buch war sehr unterhaltsam.

Veröffentlicht am 31.08.2025

schöne Geschichte

Wilder Honig
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In weiten Teilen hat das Buch "Wilder Honig" von Caryl Lewis meine Erwartungen erfüllt.

Das stimmungsvolle Cover und der Titel versprechen Natur und Bienen als Teil der Geschichte. Und genau so ist es ...

In weiten Teilen hat das Buch "Wilder Honig" von Caryl Lewis meine Erwartungen erfüllt.

Das stimmungsvolle Cover und der Titel versprechen Natur und Bienen als Teil der Geschichte. Und genau so ist es auch. Drei Frauen stehen neben Apfelbäumen im Zentrum des Geschehens. Und der Wechsel der Jahreszeiten, der Einklang mit der Natur, die Liebe zu den Tieren.

Außerdem werden die ganz großen Hürden des Lebens beschrieben. Der Verlust des geliebten Mannes, die Sehnsucht nach Erfüllung und Liebe aber auch Freundschaft und Verzeihen sind Thema.

Eigentlich bin ich ein Fan von Dialogen. Hier im Buch sind es aber mehr Beschreibungen und Andeutungen, die zum Nachdenken anregen, die vom Leser gedeutet werden müssen, die aber auch das Flair und den Tiefgang ausmachen. Wichtig sind auch noch einige Briefe, die den Anstoß geben, dass die Frauen ihre eigenen Gefühle und Gedanken hinterfragen.

Am Ende findet das Buch einen wunderbar positiven Schluss der ein Aufbruch und eine Versöhnung gleichermaßen ist.

Veröffentlicht am 08.07.2025

solide

Der Weg – Jeder Schritt könnte dein letzter sein
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Da ich immer auf der Suche nach neuen ThrillerautorINNen bin, musste ich auch mal ein Buch von Rebecca Russ probieren.

Als erfahrener Thriller-Leser ist man von Anfang an auf der Suche nach der Wahrheit, ...

Da ich immer auf der Suche nach neuen ThrillerautorINNen bin, musste ich auch mal ein Buch von Rebecca Russ probieren.

Als erfahrener Thriller-Leser ist man von Anfang an auf der Suche nach der Wahrheit, wenn man das Buch beginnt. Zwei Freundinnen wollen einen abgelegenen Wanderweg gehen. Die eine zum Dank für die andere. Und dann bleibt eine plötzlich alleine zurück. Was ist mit der Freundin passiert? War das alles inszeniert? Sollte Julia sich im Wald verlaufen? Wo liegt Wahrheit, was hat Julia übersehen?
Da aus der ersten Person erzählt wird, bleibt vieles erst mal in Unklaren. Dafür versucht Julia alleine zurecht zu kommen und aus der bedrohlichen Situation herauszukommen. Leichter gesagt als getan.

Es gibt wenig Personal und viel Natur. Es gibt viele Rätsel und die Auflösung ist logisch, wenn auch nicht ganz neu. Der Erzählstil liest sich gut, hat mir gefallen. Es wird mit Cliffhangern und überraschenden Wendungen gearbeitet. Solide Thrillerkost.

Veröffentlicht am 08.07.2025

durchwachsen

Im Finsterwald
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Irgendwie hatte mich der Klappentext angesprochen, also habe ich zugegriffen. Auch, dass die Geschichte 1926 in Schweden spielt, fand ich spannend. Kann mich nicht erinnern, aus dieser Zeit an diesem Ort ...

Irgendwie hatte mich der Klappentext angesprochen, also habe ich zugegriffen. Auch, dass die Geschichte 1926 in Schweden spielt, fand ich spannend. Kann mich nicht erinnern, aus dieser Zeit an diesem Ort so einen Krimi schon mal gelesen zu haben.

Ich denke, wer "Mord im Orient-Express" mag, dem könnte dieses Buch auch gefallen. Es spielt in großen Teilen im Naturhistorischen Museum in Göteborg. Das Museum ist ganz neu und als dort ein Mädchen verschwindet, scheint das mehr als seltsam. Es scheint nichts Geheimnisvolles zu geben an diesem Ort. Aber es sind auch vor allem die Geheimnisse der Darsteller, die das Finden des Mädchens und die Aufklärung des Falles erschweren. Es ist also mehr eine Studie der Menschen als ein richtiger Krimi für mich gewesen.

Ich kann mir das Buch hervorragend als Theaterstück vorstellen. Für mich hat es an Spannung gefehlt und zog sich. So richtig konnte mich der Roman leider nicht überzeugen.