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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.03.2026

Leichte Lektüre

Der Sommer, der uns blieb
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Pia, Britta und Martin sind beste Freunde aus Jugendzeiten. Aber damals ist etwas geschehen was die Drei auseinander gebracht hat.
Martin ist nie fortgegangen und lebt mit seiner herrischen ...

Pia, Britta und Martin sind beste Freunde aus Jugendzeiten. Aber damals ist etwas geschehen was die Drei auseinander gebracht hat.
Martin ist nie fortgegangen und lebt mit seiner herrischen Mutter zusammen. Britta kommt zurück, um sich um ihren dementen Vater zu kümmern und Pia hat eine Ausstellung mit ihren Fotografien.
Nach 20 Jahren sehen sich die drei, mehr oder wenig zufällig, wieder in ihrem Heimatort.

In kurzen Rückblenden bekommen wir Einblick in die Geschehnisse von damals.

Insgesamt ein angenehm zu lesendes Buch in leichter Sprache. Mir hat es jedoch an Tiefe gefehlt, obwohl die Geschichte Potential gehabt hätte.

Besonders beeindruckt bin ich von der Gestaltung. Dss Buch hat einen wunderschön bedruckten Buchdeckel und einen tollen Farbschnitt. Auch das transparente Zwischenblatt hat mich begeistert. Für diese liebevolle Aufmachung gibt es einen Punkt extra.

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Veröffentlicht am 25.03.2026

Eine besondere Wohngemeinschaft

Pina fällt aus
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Pina's gesamte Leben dreht sich um ihren autistischen Sohn Leo. Sie ist alleinerziehend und kümmert sich liebevoll um ihren Sohn. Aber es bedeutet auch viel Stress und daher übersieht sie die ...

Pina's gesamte Leben dreht sich um ihren autistischen Sohn Leo. Sie ist alleinerziehend und kümmert sich liebevoll um ihren Sohn. Aber es bedeutet auch viel Stress und daher übersieht sie die warnende Signale ihres Körpers.

Als Pina auf der Straße zusammenbricht und ins Krankenhaus muss, ist Leo auf einmal ganz alleine. Notgedrungen springen die Nachbarn ein, die erst gar nicht begeistert sind.

Es ist schön zu lesen, wie diese kleine Gemeinschaft, die vorher nichts miteinander zu tun haben wollte, zusammenwächst bei ihren Bemühungen Leo zu helfen. Und nicht nur Leo profitiert davon. Alle merken, dass sie zu mehr in der Lage sind als sie dachten.

In einer leichten Sprache wird ein schwieriges Thema behandelt und das mit viel Feingefühl, Humor und interessanten Charakteren.

Trotzdem hat mir was gefehlt. Die Themen Autismus und die damit verbundene Ausgrenzung sind mir zu oberflächlich abgehandelt und es läuft auch alles zu glatt. Deshalb von mir nur 3,5



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Veröffentlicht am 21.03.2026

Ein Buch, das mich richtig wütend gemacht hat.

Donnersonntage
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Renate lebt in einem kleinen Dorf im Westerwald im Haus ihrer Mutter.  Sie ist mit Werner verheiratet und die Beiden haben einen Sohn. Ihr Leben ist sehr eingeschränkt. Mit ihrem Mann verbindet sie so ...

Renate lebt in einem kleinen Dorf im Westerwald im Haus ihrer Mutter.  Sie ist mit Werner verheiratet und die Beiden haben einen Sohn. Ihr Leben ist sehr eingeschränkt. Mit ihrem Mann verbindet sie so gut wie nichts. Nur ihr Sohn Stefan lässt sie dieses langweilige und lieblose Leben aushalten.

Der Nachbarjunge Raimund bewundert  Renate schon lange und ganz langsam entwickeln die beiden Gefühle füreinander.  Als ihre Mutter und die Eltern von Raimund das merken, machen sie den beiden das Leben zur Hölle.

Die Geschichte spielt in den 60er und 70er Jahren. Es ist heute unvorstellbar wie wenig Chancen Frauen damals auf Gerechtigkeit  hatten.  Obwohl Deutschland im Aufbruch war,  war das Frauenbild kaum verändert.  Eine Frau,  die ihren Mann verlässt, ist immer die Schuldige. Die Gründe dafür sind nebensächlich.

Es ist toll und nachvollziehbar geschrieben.  Ich hatte beim Lesen Kopfkino und war oft richtig wütend.

Eine große Leseempfehlung von mir.

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Veröffentlicht am 17.03.2026

Der Weg zur Selbstfindung

Restsommer
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Dominik wächst bei seinem Vater auf,  nachdem seine Mutter sie vor einem Jahr verlassen hat.  Der Vater von Dominik hat ein Bestattungsinstitut und hofft,  dass sein Sohn dieses eines Tages übernimmt. ...

Dominik wächst bei seinem Vater auf,  nachdem seine Mutter sie vor einem Jahr verlassen hat.  Der Vater von Dominik hat ein Bestattungsinstitut und hofft,  dass sein Sohn dieses eines Tages übernimmt.
Dominik will weder seinen Vater verletzen, noch das Institut übernehmen und schaut in eine Zukunft,  die er eigentlich nicht will.

Als Benjamin in seine Klasse kommt freunden sich die Beiden an. Benjamin (Biff) hat eine Lockerheit an sich die Dominik importiert. Mit Biff wird das Leben in Schönacker abwechslungsreich und intensiv.

Kea von Garnier erzählt von der Zerrissenheit in der Jungend. Ein ständiger Kampf zwischen Wollen und Müssen. Man soll Entscheidungen treffen,  die einen überfordern. Dabei ist man damit beschäftigt,  sich selbst zu finden.  Diese Stimmung wird in dem Buch gut herüber gebracht.

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Veröffentlicht am 10.03.2026

Ganz Ok

ZIMMER 706
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Kate trifft sich regelmäßig mit ihrem Liebhaber in einem Hotel.  So auch an diesem Tag.  Doch auf einmal ist alles anders.  Wegen einem Terroranschlag sind die Beiden in dem Zimmer gefangen.

In dieser ...

Kate trifft sich regelmäßig mit ihrem Liebhaber in einem Hotel.  So auch an diesem Tag.  Doch auf einmal ist alles anders.  Wegen einem Terroranschlag sind die Beiden in dem Zimmer gefangen.

In dieser angespannten Situation fängt Kate an über ihr bisheriges Leben nachzudenken. Über ihre Ehe, ihre Kinder,  ihre jahrelange Affäre. In Rückblenden erfahren wir mehr dazu.

Der Anschlag und ihr Liebhaber spielen nur eine nachrangig Rolle.

Insgesamt konnte die Geschichte mich nicht richtig fesseln.  Die Szenen im Zimmer 706 waren eher langweilig,  die Rückblicke waren interessanter, aber teilweise langatmig. Das Ende war abrupt und hat mich unbefriedigt zurück gelassen.

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