Cover-Bild Restsommer
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24,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Blessing
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 400
  • Ersterscheinung: 18.03.2026
  • ISBN: 9783896677853
Kea von Garnier

Restsommer

Roman
»Es ist nur so, dass ich, bevor ich mich den Rest meines Lebens nur noch mit Toten beschäftige, gern selbst richtig gelebt hätte.«

Dominik soll später mal das Bestattungsinstitut seines Vaters übernehmen. Doch je näher das Ende der Schulzeit rückt, desto größer werden seine Zweifel: Was ist mit seinen eigenen Träumen? Als er sich zum ersten Mal verliebt, muss er sich entscheiden: auf vertrautem Boden bleiben oder springen? Denn für diese Liebe braucht es Mut.

Mitreißend, feinfühlig und stimmungsvoll erzählt dieses Debüt von einem alles entscheidenden Sommer des Suchens und Findens.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.06.2026

Berührend

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Mit „Restsommer“ taucht man ein in den Sommer von Nick und Biff. Nick ist in der 10. Klasse und fragt sich, ob der für ihn vorgesehene Weg wirklich sein eigener ist. Eigentlich soll er später das Bestattungsinstitut ...

Mit „Restsommer“ taucht man ein in den Sommer von Nick und Biff. Nick ist in der 10. Klasse und fragt sich, ob der für ihn vorgesehene Weg wirklich sein eigener ist. Eigentlich soll er später das Bestattungsinstitut seines Vaters übernehmen. Doch als Biff neu in seine Klasse kommt, gerät vieles ins Wanken.

Die Geschichte ist im besten Sinne ein klassischer Coming-of-Age-Roman: Es geht um Identität, Selbstfindung, Familie, Zukunftsängste und darum, den Mut zu finden, für das eigene Glück einzustehen. Besonders schön fand ich dabei, dass die queere Liebesgeschichte ganz selbstverständlich Teil dieser Entwicklung ist. Was mir am besten gefallen hat, war die Atmosphäre. Beim Lesen konnte ich die drückende Sommerhitze förmlich spüren. Über dem ganzen Roman liegt eine Mischung aus Melancholie, Sehnsucht und Aufbruchsstimmung, die perfekt zu dieser Lebensphase zwischen Jugend und Erwachsensein passt.

Auch sprachlich hat mich „Restsommer“ überzeugt. Die Erzählstimme wirkt authentisch und nahbar, gleichzeitig finden sich immer wieder kreative Metaphern und Vergleiche, die den Text besonders machen, ohne künstlich oder aufgesetzt zu wirken. Sie passen wunderbar zu Nicks Blick auf die Welt.

„Restsommer“ ist damit ein berührendes, stimmungsvoller Sommerroman über das Erwachsenwerden, die erste Liebe und die schwierige Frage, wer man sein möchte. Es wird Leser:innen von „Man vergisst nicht, wie man schwimmt“ und „Der große Sommer“ gefallen.

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Veröffentlicht am 17.05.2026

Ein unvergesslicher Sommer

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Gestern beendet - und danach einfach noch im Bett gelegen und an Domi und Biff gedacht. 🥹

Mit 'Restsommer' hat Kea von Garnier einen unglaublich schönen Coming-of-Age-Roman geschaffen. Dominik führt ein ...

Gestern beendet - und danach einfach noch im Bett gelegen und an Domi und Biff gedacht. 🥹

Mit 'Restsommer' hat Kea von Garnier einen unglaublich schönen Coming-of-Age-Roman geschaffen. Dominik führt ein ganz 'normales' Teenagerleben: Er lebt recht dörflich, Schule, Freunde treffen, Bandproben und nebenbei hilft er seinem Vater im Bestattungsinstitut - und irgendwie scheint damit auch sein weiterer Lebensweg schon vorgezeichnet zu sein.

Doch dann taucht Benjamin, genannt Biff, aus dem großen Berlin in Domis Clique auf und plötzlich öffnen sich ganz neue Sehnsüchte, Wünsche und Möglichkeiten.

Die Autorin hat den Vibe dieses Alters und dieser Zeit einfach perfekt eingefangen und sich so authentisch in die Perspektive der Jungs hineinversetzt. Alles fühlt sich unglaublich natürlich und echt an - beim Lesen war ich sofort wieder ein Stück jünger.

Der Schreibstil ist locker, leicht und wunderbar flüssig; man fliegt nur so durch die Seiten. Und die Figuren? So toll gezeichnet, dass ich wirklich alle ins Herz geschlossen habe - außer vielleicht Biffs Vater. 🤬

Diese zarte queere Lovestory hat mich komplett abgeholt. Domi und Biff sind mir so ans Herz gewachsen, dass ich das Buch nur sehr widerwillig zugeschlagen habe.

Für alle Fans von Coming-of-Age Geschichten: absolute Herzens-Empfehlung. 🩵
Ihr werdet 'Restsommer' lieben.

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Veröffentlicht am 03.05.2026

Weißt du eigentlich, dass du ein Sternbild auf dem Rücken hast?

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Ein 16-jähriger Junge, der glaubt, im öden mitteldeutschen Kaff zu versauern, der mit sich hadert, den väterlichen Beerdigungsbetrieb zu übernehmen, der noch nie eine Freundin hatte, der plötzlich einen ...

Ein 16-jähriger Junge, der glaubt, im öden mitteldeutschen Kaff zu versauern, der mit sich hadert, den väterlichen Beerdigungsbetrieb zu übernehmen, der noch nie eine Freundin hatte, der plötzlich einen neuen Mitschüler aus der Großstadt bekommt. Und auf einmal steht die Welt Kopf, denn der rebellische, unangepasste und provokante Biff hat bereits Erfahrungen mit Jungs, etwas, das Dominik noch nicht mal in den Sinn gekommen ist.



„Vor 16 Jahren bin ich dort drüben, kurz hinter der Grenze, zur Welt gekommen. Und Papa hat vermutlich schon damals genau vor sich gesehen, was mal aus mir werden sollte. Glaube nicht, dass Schwulsein darin vorkam.



In lockerer Jugendsprache und dennoch sehr feinsinnig erzählt @keavongarnier die Geschichte dieses Sommers, in dem Domi sich mit Biff anfreundet und schließlich die Liebe entdeckt.

„Seit er hier ist, ist Schönacker für mich fast erträglich geworden. Als hätte sich ein Filter über alles gelegt – die Höfe, die Wiesen, die Alleen –, und dieselben Straßen, die mir vor Kurzem noch beklemmend eng vorkamen, sind plötzlich weit genug.“



Besonders gut hat mir der Schreibstil gefallen. Die Geschichte wird aus der Sicht von Dominik erzählt. Die Autorin schafft den Spagat zwischen lockerer Jugendsprache und feindetaillierter Beschreibung von Alltagssituationen, Umgebung und Umwelt, die wundersam immer perfekt zur emotionalen Situation der Protagonisten passt, zur jugendhaften Zerrissenheit, sich nicht genug zu fühlen, mit allem zu hadern.



Einerseits ist Dominik ein verspielter und unerfahrener Jugendlicher, der teils schlechte Entscheidungen trifft, andererseits hilft er routiniert im Bestattungsinstitut des Vaters mit und ist zu sehr klugen und reflektierenden Gedanken fähig.



„Ich bin täglich von Tod und Trauer umgeben, aber das Leben in all seinen Facetten zu ertragen, scheint mir viel schwieriger.“



Biffs Leben vor dem Umzug der Familie aufs Dorf bleibt zunächst im Dunkeln. Nach und nach schält sich Schicht für Schicht ab und enthüllt viele nachvollziehbare Ursachen für sein Verhalten.



„Vielleicht habe ich ihn nie ganz begriffen, weil mir immer genau dieser Teil von ihm fehlte, der Teil, den er nicht mitnehmen konnte nach Schönacker.“



Dieser coming of age-Roman hat mir außerordentlich gut gefallen. Er hat mich eingesaugt. Ich konnte ihn nicht weglegen. Domi und Biff sind mir so ans Herz gewachsen. Ich habe mitgefiebert, alles mit ihnen hautnah miterlebt, geweint und gelacht. Das Ende beschäftigt mich nach Abschluss der Lektüre noch weiter. Wahnsinn, wie plastisch sich alle Figuren immer noch anfühlen.



„Dominik und Biff Ich hatte nie das Gefühl, euch erfunden zu haben.“ Das schreibt die Autorin in der Danksagung und spricht mir damit voll und ganz aus dem Herzen. Deswegen ist es für mich ein Jahreshighlight.

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Veröffentlicht am 14.04.2026

Ein heißer Sommer und Coming-of-age

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Dominik ist 16 Jahre alt und wohnt in einer Kleinstadt namens Schönacker. Dort passiert für einen heranwachsenden Jungen wie Dominik nicht viel. Er vertreibt sich die Zeit mit seinen Freunden im Freibad ...

Dominik ist 16 Jahre alt und wohnt in einer Kleinstadt namens Schönacker. Dort passiert für einen heranwachsenden Jungen wie Dominik nicht viel. Er vertreibt sich die Zeit mit seinen Freunden im Freibad und bei der Bandprobe. Ab und an hilft er im Bestattungsunternehmen seines Vaters. Dieses soll er irgendwann einmal übernehmen, so der Wunsch von Dominiks Vater. Aber ist das auch sein eigener Wunsch? Als Biff, ein neuer Schüler, in Dominiks Klasse kommt, wird seine Welt, wie er sie kennt, auf den Kopf gestellt...
"Restsommer" ist ein Coming of Age Roman, der alles hat, was eine gute Sommerlektüre so brauchen könnte: Nostalgie (hier a la 2003), Freibadvibes, Abenteuer und die große Frage "Wer bin ich?". Dominik trägt die Geschichte als Protagonist hervorragend. Er ist unsicher, wohin es in seinem Leben gehen soll und freundet sich mit Biff an, der ihm zeigt, dass es auch noch andere Aspekte des Lebens gibt als regelkonform das Familienunternehmen zu erben. Trotz der vielen Reibungspunkte habe ich die Dynamik zwischen Dominik und seinem Vater geliebt! Kea von Garnier beschreibt die Beziehung der beiden so authentisch und vielschichtig, wie sie zwischen Eltern und Kinder eben sein kann. Dominiks Zerrissenheit und die Abwägung wie er nach der Schule sein Leben gestalten möchte, war so greifbar und manchmal auch frustrierend. Am liebsten hätte ich ihn in den Arm genommen und ihm gesagt, dass alles gut werden wird. 
Kea von Garnier hat hier ein starkes Debüt hingelegt und ich möchte noch gerne mehr von ihr lesen. 

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Veröffentlicht am 12.04.2026

Überraschendes Highlight ✨

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Wir begleiten in diesem Buch den jungen Dominik im Sommer seines letzten Schuljahres. Zwischen Bandproben und Lernen, führt er das gewöhnliche Leben eines Jugendlichen in der niedersächsischen Provinz. ...

Wir begleiten in diesem Buch den jungen Dominik im Sommer seines letzten Schuljahres. Zwischen Bandproben und Lernen, führt er das gewöhnliche Leben eines Jugendlichen in der niedersächsischen Provinz.
Wenn da das Bestattungsinstitut seines Vaters nicht wäre, in dem er für sein Gefühl viel zu viel Zeit verbringt, während er seinem Vater dort aushilft. Dominik wirkt etwas gefangen zwischen den Plänen, die seine Familie für ihn hat und der Neugierde auf die Welt.
Aber als der extrovertierte Biff nach Schönacker zieht, ändert sich für Dominik so einiges. Und eine Zukunft fern ab seiner Heimat wirkt plötzlich gar nicht mehr so unrealistisch.

Die Protagonisten Domi und Biff werden so real und authentisch beschrieben, dass es mir gar nicht schwer fiel, mit den beiden mitzufühlen. Ich hatte das Gefühl, ich würde diesen Sommer voller Veränderungen, Unsicherheiten und gleichzeitig ganz viel Mut mit ihnen zusammen erleben. Der Übergang zwischen Jugend und dem Erwachsen werden wurde sehr deutlich und schön geschrieben.
Und dank des Bestattungsinstituts wurde parallel dazu auch der Übergang zwischen Leben und Tod deutlich. Das war ein Teil des Buches, bei dem ich mir nicht so sicher war, ob ich ihn gut lesen kann. Aber das Thema wurde aber sehr gut behandelt.

Die Charaktere von Biff und Domi sind so verschieden und doch entwickelt sich zwischen den beiden eine zarte Zuneigung, die mich wirklich in seinen Bann gezogen hat.
Neben der Entwicklung zwischen Domi und Biff hat mich aber vor allem auch die Entwicklung zwischen Domi und seinen Eltern, speziell seinem Vater berührt. Grad gegen Ende gab es eine Szene, die mir ein paar Tränen in die Augen getrieben hat.

Danke Kea, dass du mich auf diese Reise voller emotionaler, nostalgischer und tiefsinniger Momente mitgenommen hast. Dein Buch hat auf jeden Fall mein Herz erobert.

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