Cover-Bild Restsommer
(10)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
24,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Blessing
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 400
  • Ersterscheinung: 18.03.2026
  • ISBN: 9783896677853
Kea von Garnier

Restsommer

Roman
»Es ist nur so, dass ich, bevor ich mich den Rest meines Lebens nur noch mit Toten beschäftige, gern selbst richtig gelebt hätte.«

Dominik soll später mal das Bestattungsinstitut seines Vaters übernehmen. Doch je näher das Ende der Schulzeit rückt, desto größer werden seine Zweifel: Was ist mit seinen eigenen Träumen? Als er sich zum ersten Mal verliebt, muss er sich entscheiden: auf vertrautem Boden bleiben oder springen? Denn für diese Liebe braucht es Mut.

Mitreißend, feinfühlig und stimmungsvoll erzählt dieses Debüt von einem alles entscheidenden Sommer des Suchens und Findens.

Weitere Formate

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.02.2026

Begeistert!

0

Bevor ich dieses Buch in der Hand hatte, kannte ich die Autorin nicht. Aber ich bin immer wieder bereit mein Spektrum zu erweitern, und hier habe ich wieder einmal einen Glücksgriff gemacht. Der Debütroman ...

Bevor ich dieses Buch in der Hand hatte, kannte ich die Autorin nicht. Aber ich bin immer wieder bereit mein Spektrum zu erweitern, und hier habe ich wieder einmal einen Glücksgriff gemacht. Der Debütroman von Kea von Garnier scheint mir sehr gelungen. Vermittelt wird die Jugend in einer sommerlichen Kleinstadt-Atmosphäre und gibt mir schnell Hard-Land-Vibes von Benedict Wells (was ein sehr großes Kompliment ist). Und doch ist das Buch so ganz anders - vom Schreibstil her und irgendwie auch durch den allgemeinen Stil des Buches.
Besonders ist für mich auch das Setting des Bestattungsinstituts, in dem der Protagonist Dominik seinem Vater hilft. Die Arbeit darin ist spannend beschrieben, aber wirkt eher routinemäßig. Keas Schreibstil vermittelt Gefühle, tritt sehr beschreibend und fast schon poetisch in Kraft. So wird auch Dominiks Sehnsucht, ein anderes Leben führen zu wollen, aufgezeigt, bevor er diesen Gedanken überhaupt äußert. Das Buch hat einige Wendungen, die ich aufgrund von Spoilern nicht erläutern werde. Und trotzdem sind gerade diese für die Thematik des Buches entscheidend, und passen äußerst gut zur heutigen Zeit. Dominik verspürt den Wunsch aus seinem alltäglichen Leben auszubrechen, Abenteuer zu erleben, oder zumindest mehr Abwechslung im Alltag zu haben, entgegen der Vorstellungen und Erwartungen aller anderen. Selbst wenn man als Leser die Erfahrungen von Dominik gar nicht oder nur teilweise selbst erlebt hat, konnte ich in jeder Sekunde genaustens nachempfinden, was in ihm vorgeht, und konnte seine Sehnsüchte spüren. Dies erfolgt vermutlich auch durch die sehr gut ausgebauten Charaktere.
Im Allgemeinen steckt in dem Buch viel mehr, als ich im Vornherein dachte. Der Schreibstil ist klasse, nicht aufgesetzt, sondern irgendwie ehrlich, die Charaktere und das Setting überzeugend und die Thematik aktuell.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.02.2026

Flirrende Atmosphäre, tolle Charaktere & behutsame Liebesgeschichte

0

Kea von Garnier erzählt in „Restsommer“ von Dominik, der eigentlich das Bestattungsinstitut seines Vaters übernehmen soll. Doch je näher das Abitur rückt, desto lauter werden seine Zweifel an diesem vorgezeichneten ...

Kea von Garnier erzählt in „Restsommer“ von Dominik, der eigentlich das Bestattungsinstitut seines Vaters übernehmen soll. Doch je näher das Abitur rückt, desto lauter werden seine Zweifel an diesem vorgezeichneten Weg. Zwischen familiären Erwartungen, eigenen Zukunftsfragen, dem Zusammentreffen mit Biff und der ersten großen Liebe gerät sein Leben ins Wanken.

Das Buch hat für mich eine echte Sogwirkung entwickelt. Die Atmosphäre ist dicht und eindrücklich, dieses flirrende Sommergefühl zwischen Aufbruch und Abschied war beim Lesen deutlich spürbar. Die Figuren – vor allem Dominik und Biff – sind mit viel Tiefe gezeichnet, ihre Geschichte hat mich sehr berührt und ich habe mich regelrecht in ihre Dynamik verliebt. Der Spannungsbogen bleibt das gesamt Buch hinweg hoch, auch weil die Themen Identitätsfindung, Zukunftsangst und Selbstbestimmung behutsam und vielschichtig behandelt werden. Das Ende empfand ich als stimmig, weil es genau zu dieser Lebensphase passt, in der eben noch nicht alles entschieden ist. An manchen Stellen bewegt sich die Geschichte nah am Klischee, was dem Gesamteindruck für mich jedoch keinen großen Abbruch getan hat.

Alles in allem ist „Restsommer“ ein toller Roman über das Erwachsenwerden und den Mut, den eigenen Weg zu suchen. Eine große Empfehlung für mich.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.02.2026

Highlight!

0

Restsommer – Kea von Garnier
Ein Highlight, das mich vollkommen mitgerissen hat!
Im Sommer 2003 ist Dominik sechzehn, der Schulabschluss rückt näher und er ist mit all den typischen Fragen und Unsicherheiten ...

Restsommer – Kea von Garnier
Ein Highlight, das mich vollkommen mitgerissen hat!
Im Sommer 2003 ist Dominik sechzehn, der Schulabschluss rückt näher und er ist mit all den typischen Fragen und Unsicherheiten beschäftigt. Sein Vater geht davon aus, dass er das Bestattungsunternehmen weiterführen wird. Aber was ist mit Dominiks Träumen? Hat er überhaupt welche? Zwischen „Freibad, Bandproben und den Leichen in Papas Keller“ beschäftigt ihn auch zunehmend der Neue in seiner Klasse – Biff.
2003 ist auch das Jahr, in dem ich mein Abitur gemacht habe. Viele Fragen kann ich also sehr gut nachvollziehen und wie ich finde, hat die Autorin diese Zeit ganz wunderbar eingefangen. Immer wieder dachte ich bei der Lektüre "Ja genau so war das!“.
In gewisser Weise ist dies ein typischer Coming-of-Age-Roman. Erwachsenwerden, Rebellion, die erste Liebe, viele Möglichkeiten und wenig Antworten. Dominiks erste Liebe erfordert eine ordentliche Portion Mut; in der Schule läuft es schlecht.
Kea von Garnier hat eine unglaublich empathische Art und Weise, mit ihren Figuren mitzufühlen. Man kommt ihnen als Leser sehr nahe und kann sich stark mit ihnen identifizieren und fühlt sich in die eigene Jugend zurückversetzt. Gerade auch Fans von Benedict Wells werden diesem Debütroman ihre Freude haben!
Ganz wunderbar. Ein Jahreshighlight 2026!
5 Sterne

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.02.2026

Authentisch und ruhig

0

Im Mittelpunkt steht Dominik, ein pflichtbewusster, zweifelnder und emotional unter Druck stehender junger Mann. Dominik steht an der Schwelle zwischen dem vorgezeichneten Leben – dem Familienbetrieb, ...

Im Mittelpunkt steht Dominik, ein pflichtbewusster, zweifelnder und emotional unter Druck stehender junger Mann. Dominik steht an der Schwelle zwischen dem vorgezeichneten Leben – dem Familienbetrieb, dem Dorf sowie den traditionellen Werten und Erwartungen des Vaters – und der Frage, wer er selbst sein möchte. Der Fokus liegt hier nicht auf Spannung und Drama, sondern auf den Gefühlen, dem Miteinander und den Zwischentönen.
Das Thema ist nicht neu, aber das Setting und der Schreibstil haben mich gleich angesprochen. Es ist ein ernstes Thema, aber der Stil ist leicht, ruhig und auch humorvoll. Durch die Ich-Perspektive kann man seine Gedanken gut nachempfinden. Es ist ein authentischer, ruhiger und einfühlsamer Roman über das Erwachsenwerden, die erste (queere) Liebe und die Identitätssuche ab ca. 14 Jahren – und auch für Erwachsene lesenswert.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.02.2026

Tolle Geschichte

0

Die Hauptfiguren sind tiefgründig und wirklich toll ausgearbeitet. Ihre Gedanken, Zweifel und Gefühle sind nachvollziehbar und berührend dargestellt. Gerade das Verliebtsein und diese typischen, intensiven ...

Die Hauptfiguren sind tiefgründig und wirklich toll ausgearbeitet. Ihre Gedanken, Zweifel und Gefühle sind nachvollziehbar und berührend dargestellt. Gerade das Verliebtsein und diese typischen, intensiven Sommergefühle werden wunderbar eingefangen – dieses Kribbeln, die Unsicherheiten, das Hoffen und Bangen. Das alles wirkt sehr echt und nahbar.

Beeindruckt hat mich auch die Darstellung der Vater-Sohn-Beziehung. Die Tücken, Missverständnisse und unausgesprochenen Gefühle innerhalb einer solchen Beziehung werden sensibel und glaubwürdig beschrieben.