„Doch ein Blick in sein Gesicht ließ mich für den Bruchteil einer Sekunde wieder Teenager sein.“
Fall into DreamsDas hatte Amber so nicht geplant, daß sie ihre minderjährige Tochter ausgerechnet im Nachtclub von Raymond Walker, ihrem Jugendschwarm, abholen muss. Doch hätte die Jugendliche sich nicht illegal eingeschlichen, ...
Das hatte Amber so nicht geplant, daß sie ihre minderjährige Tochter ausgerechnet im Nachtclub von Raymond Walker, ihrem Jugendschwarm, abholen muss. Doch hätte die Jugendliche sich nicht illegal eingeschlichen, hätten sie sich im trubeligen New York vermutlich nie wieder getroffen, denn Ray trägt einige Päckchen mit sich rum, und Amber will nur ihr ruhiges Leben mit ihrer Tochter genießen.
Zwischen Amber und Ray kann man beim Lesen die Funken sprühen sehen. Da ist so viel Anziehungskraft, der die beiden nicht entkommen können.
„Wieder hüpfte mein Herz, und wenn ich beschreiben sollte, wie sich Momente wahren Glücks anfühlten, dann wäre dieser einer davon.“
Aber natürlich wäre es zu einfach, wenn nicht ein paar Hürden auftauchen würden. Vor allem gegen Ende wird es richtig spannend und dramatisch.
Ambers Zerrissenheit zwischen Verantwortung bei der Erziehung und Vertrauen zu ihrer Tochter wird sehr anschaulich beschrieben. Ich mochte nicht in ihrer Haut stecken.
Die alte Freundschaft zwischen Amber und Rays jüngerer Schwester Florence hätte ich mir hingegen etwas ausführlicher gewünscht.
Und wer die King‘s Legacy-Reihe der Autorin kennt, der kann sich auf ein paar Bekannte freuen. Ich mag solche Querverweise sehr gern, zumal diese Reihe um die Speakeasy-Bar eine meiner Lieblings-Reihen von Amy Baxter ist.