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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.03.2026

Schwache Charaktere, langezogene Story

Der Boss – Ist er ein Monster oder ein Genie?
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Das Cover ist ein bisschen lieblos gestaltet, so nach dem Motto, rot auf weiß zieht schon.

Wo fange ich an?
Die Story - hätte bestimmt was werden können, wenn sie mit cleveren Charakteren ausstraffiert ...

Das Cover ist ein bisschen lieblos gestaltet, so nach dem Motto, rot auf weiß zieht schon.

Wo fange ich an?
Die Story - hätte bestimmt was werden können, wenn sie mit cleveren Charakteren ausstraffiert worden wäre.
Die Hauptfigur - zumeist begleiten wir Natalie. Mal vorweg, sie wird nicht müde zu erwähnen, dass sie als Barkeeperin gearbeitet hat. Ist das relevant? Hm, einmal hätte gereicht, also nein, eher nicht. Außerdem ging mir ihre Trampeltierstrategie übelst auf die Nerven, wo sie doch vermeintlich dachte, alles ganz subtil zu machen. Und ach ja, Rache will sie auf jeden Fall, jedoch bitte ganz sanft.
Die Nebendarstellenden - puh... manche hatten Potenzial, haben aber zu viel mit Natalie rumgehangen.
Zudem wusste ich im ersten Abschnitt, wer der/die/das Böse war und somit der Drops gelutscht... gings nur noch darum, wieso, weshalb, warum und joar, das zog sich.
Ein zusätzliches Korrektorat wäre übrigens auch angebracht, aber macht den Inhalt nicht besser.
Fazit : Nein, wirklich nicht! Ich kann hier nur abraten, auch wenn es immer heißt, bild dir selbst eine Meinung. Es ist so banal, so in die Länge gezogen und am Ende... ich will nicht spoilern.

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Veröffentlicht am 14.03.2026

Mich konnte es leider nicht einnehmen

Die Besucher
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Das Cover ist okay, der Klappentext vielversprechend und die bisherigen Rezensionen mit dem O-Ton "Highlight" machten mich super neugierig.

Und wie es oft so ist, wenn ein Buch gehyped wird, sitze ich ...

Das Cover ist okay, der Klappentext vielversprechend und die bisherigen Rezensionen mit dem O-Ton "Highlight" machten mich super neugierig.

Und wie es oft so ist, wenn ein Buch gehyped wird, sitze ich nun da und denke mir... wieso?
Vielleicht liegt es daran, dass ich mit Eve nicht warm wurde, oder daran, dass mich die Zwischenkapitel (ala Dokumente/Zeitungsartikel/Berichte) rausgerissen haben. Womöglich habe ich auch nicht wirklich geblickt, was mir das Buch nun wirklich sagen sollte/wollte.
Immer wenn es mal ein bisschen Tempo aufnahm, wurde es durch Eve wieder ausgebremst.
Ich glaube bei mir funktioniert solche Thematik besser als Film. Im Buch wollte ich die wahnvolle Stimmung spüren, blieb aber nur wirr zurück. Vielleicht auch selbst ein bisschen wahnsinnig nun.
Fazit: Viele LeserInnen hypen dieses Buch, also muss es etwas haben. Mir blieb es, trotz größter Anstrengung, verborgen und somit kann ich nur sagen:"Kann man, muss man aber nicht!"

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Veröffentlicht am 07.03.2026

Nebulös und spannungsvoll

Das Gutshaus im Nebel
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Bääämmmm, das Cover hatte mich sofort und zusätzlich überzeugte der Klappentext, besser gehts nicht.

Dieser Regiokrimi lebt von seinem dunklen Flair. Alles ist etwas trist, grau, vage. Auch unsere Charlotte ...

Bääämmmm, das Cover hatte mich sofort und zusätzlich überzeugte der Klappentext, besser gehts nicht.

Dieser Regiokrimi lebt von seinem dunklen Flair. Alles ist etwas trist, grau, vage. Auch unsere Charlotte ist eher eine schlichte Protagonistin, welche etwas naiv wirkt, was aber wiederum ihrer bisherigen Lebenserfahrungen geschuldet ist und man dies auch nicht aus den Augen verlieren sollte. Dennoch mausert sie sich, lässt sich von aufgeblasenen alten Herren nicht klein bekommen, erkundet unererschrocken verbotenes Terrain und hört auf ihr Bauchgefühl. Lange Zeit blieb mir verborgen, worauf das ganze hinausläuft. Obwohl Ahnungen sich anschlichen und mein Gefühl nicht gänzlich falsch war, gab es hier und da einige Twists, mit denen ich nicht rechnete und somit die Spannung hochgehalten wurde. Zwischenzeitlich wusste ich nicht, wer ist Freund und wer ist Feind.
Etwas profan war leider das Ende. Nicht unlogisch, nicht unmöglich, aber da hätte ich mir gerne ein bisschen mehr Drama gewünscht.
Fazit: Ich war absolut ins Buch eingetaucht und von der Story gefesselt. Wäre das Ende ein klein wenig mächtiger gewesen, wäre es ein weiteres Highlight geworden. Aber ihr wisst ja, sowas nimmt jedeR unterschiedlich wahr.

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Veröffentlicht am 02.03.2026

Mehr Schein als sein

The Woman in Suite 11
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Joar, das Cover ist nichts großartiges, passt somit aber recht gut zu meinem Gesamteindruck des Buches.
Es ist definitiv empfehlenswert erst Band 1 zu lesen. Man könnte dieses Buch zwar unabhängig probieren, ...

Joar, das Cover ist nichts großartiges, passt somit aber recht gut zu meinem Gesamteindruck des Buches.
Es ist definitiv empfehlenswert erst Band 1 zu lesen. Man könnte dieses Buch zwar unabhängig probieren, aber es bleibt der schale Geschmack, dass einem Informationen fehlen und irgendwie ist das auch so.
Ich mochte bisher Bücher der Autorin, aber dieses hier war doch leider nur mittelmäßig. Das Gefühl ließ mich nicht los, dass Ruth Ware den LeserInnen nicht zutraut, sich Umstände zu merken. So gab es permanente Wiederholungen, die mich dermaßen triggerten, das ich bald eine Art Wut beim Lesen entwickelte. Das wurde durch die beiden weiblichen Hauptcharaktere nicht besser, denn diese Frauen sind wirklich nervtötend unsympathisch und von sich selbst überzeugt, dass mein Widerwille weiter anschwoll.
Und dennoch würde ich die Story als solide betiteln. Es gibt ein paar Spannungskurven, die gerade Thriller-Neulinge gut ins Genre einführen, für alte Hasen jedoch ausgelutscht sind.
Der Schreibstil bleibt wie gewohnt flüssig und ich kam zügig voran.
Fazit: Thriller-EinsteigerInnen und Lesende, die öfter das Buch zur Seite legen und Tage dazwischen nicht zum Lesen kommen, können dieses Exemplar durchaus lesenswert finden. Ansonsten ist es eine leichte Story, mit anstrengenden Frauen, die jedoch Spannungsbögen enthält.

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Veröffentlicht am 27.02.2026

Ein Roman mit wirklich widerlichen Momenten

Das Beste sind die Augen
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Dieses Cover ist magisch, aber auch schon irgendwie eklig... und vom Buchschnitt fühlte ich mich ständig beglotzt. Es bleib definitiv in Erinnerung.

So ergeht es mir auch mit dem Inhalt.
Ich musste ...

Dieses Cover ist magisch, aber auch schon irgendwie eklig... und vom Buchschnitt fühlte ich mich ständig beglotzt. Es bleib definitiv in Erinnerung.

So ergeht es mir auch mit dem Inhalt.
Ich musste erstmal etwas differenzieren, nachdem ich nach einigen Rezensionen die ich las, mir das Buch zulegte. Es ist für mich definitiv kein Horror-Roman im klassischen Sinne, sondern ein Roman mit zwischenzeitlich sehr magenhebenden Beschreibungen. Also ein Fünf-Gänge-Menü während des Lesens empfehle ich nicht, vielleicht ein paar Atemübungen gegen Übelkeit.
Dennoch machen solche Seiten des Buches maximal 15 Prozent aus. In der anderen Zeit war ich damit beschäftigt, Jiwons-Leben zu verfolgen, oder eher, wie es Stück für Stück auseinanderbricht. Sie, als Hauptcharakter, ist für mich super interessant, aber ich hege keine große Sympathie. Das macht nichts, denn ihre Obsession und gleichzeitig ihre Zerbrechlichkeit sind ein faszinierendes und gleichzeitig erschreckendes Schauspiel. Irgendwie läuft man blindlings (Wortwitz) auf den Showdown zu. Das mochte ich.
Ein paar Kleinigkeiten störten mich, wie z.B. das die Einzimmerwohnung aus Wohnzimmer und Schlafzimmer bestand. Ich würde mir tatsächlich bei Übersetzungen wieder mehr Zeit für Lektorate/Korrektorate wünschen.
Fazit: Wer nicht mit den falschen Vorstellungen an dieses Buch herangeht, kann sich überzeugt zum Ende hinekeln, um einen spannenden Showdown zu erleben, auch wenn dieser einige Fragen offen lässt.

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