Wenn du sie hereinlässt, werden sie nie wieder gehen. - Roman
Tobias Schnettler (Übersetzer)
»Ein teuflisches Debüt. Was mit leichtem Unbehagen beginnt, entwickelt sich zu ausgewachsenem Horror. Dieser Roman trifft mitten ins Schwarze.« Publishers Weekly
Sie klingelten unangemeldet an einem kalten Freitagabend. Die Fremden vor Eve Palmers Haustür machten eigentlich einen harmlosen Eindruck. Doch die junge Frau war wie immer vorsichtig, spähte durch die Jalousien und überlegte, ob sie die Tür öffnen sollte ...
Perfekt für Fans von Stephen King, Ruth Ware oder Sarah Pinborough.
Eve und ihre Lebensgefährtin Charlie können ihr Glück kaum fassen: Das alte Haus in einer abgelegenen Gegend von Oregon ist ein echtes Schnäppchen, perfekt, um es zu renovieren und mit Gewinn weiterzuverkaufen. Nachbarn gibt es kaum, und auch Touristen verirren sich nicht nach 3709 Heritage Lane. Deshalb ist Eve überrascht, als es eines Abends klingelt: Ein Mann steht mit seiner Familie vor der Tür. Er habe früher hier gewohnt, sei auf der Durchreise und wolle seiner Frau und den drei Kindern das Haus zeigen. Zögernd lässt Eve, die allein zu Hause ist, die Fremden herein. Dann geschieht Seltsames. Die kleine Tochter der Besucher ist plötzlich unauffindbar, das Haus selbst scheint in Details merkwürdig verändert – oder bildet sich Eve das nur ein? Und die Familie macht keine Anstalten, wieder zu gehen. Ein Albtraum beginnt ...
»Das eindrucksvollste Horror-Debüt, das ich seit langem gelesen habe.« Alma KatsuDer Roman wird mit Blake Lively in der Hauptrolle für Netflix verfilmt.
Wooooow, was war das? Ich habe SO viele Fragen, aber was ich definitiv weiß ist, dass mich dieses Buch noch eine Weile begleiten wird. Der Horror-Faktor war für mich nicht so ausgeprägt wie ich es erwartet ...
Wooooow, was war das? Ich habe SO viele Fragen, aber was ich definitiv weiß ist, dass mich dieses Buch noch eine Weile begleiten wird. Der Horror-Faktor war für mich nicht so ausgeprägt wie ich es erwartet hatte, aber das hat dem ganzen überhaupt keinen Abbruch getan, weil die Atmosphäre trotzdem super spooky und verwirrend ist.
Ich bin so gespannt, was der Autor noch mit diesem Universum vorhat! Wer nicht genug davon bekommen kann, sollte sich auf Reddit umschauen, da hat die Geschichte ihren Ursprung und man findet extrem viel Zusatzmaterial und gaaaanz viele Leute, die ihre Theorien diskutieren. Absolute Empfehlung!
Eve und Charlie haben sich vor kurzem ein altes Haus gekauft, weit abgelegen von anderen Häusern. Kaum jemand kommt an diesem Häuschen vorbei. Aber als die introvertierte Eve an einem Abend alleine ...
Inhalt
Eve und Charlie haben sich vor kurzem ein altes Haus gekauft, weit abgelegen von anderen Häusern. Kaum jemand kommt an diesem Häuschen vorbei. Aber als die introvertierte Eve an einem Abend alleine zu Hause ist und sich auf einen entspannten Abend mit ihrer Freundin Charlie freut, die noch bei der Arbeit ist, klingelt es unerwartet. Vor der Tür steht eine fünfköpfige Familie. Der Vater erklärt ihr, dass er als Kind hier gewohnt habe und bittet darum, seine Familie im Haus rumführen zu dürfen. Eve ist völlig überfordert mit der Situation, schafft es aber nicht, die Familie abzuwimmeln. So kommt es, dass der Familienvater mit seiner Frau und den drei Kindern durch das Haus geht und dabei die ein oder andere Geschichte erzählt, die Eve zum Nachdenken bringt. Als dann auch noch eins der Kinder verschwindet und draußen ein Schneesturm aufzieht, droht die Situation endgültig außer Kontrolle zu geraten. Und als wäre das noch nicht genug taucht Charlie nicht auf und Eve kann sie nicht erreichen. Trotz ihrer absoluten Verzweiflung versucht Eve den Abend irgendwie zu überstehen, denn Charlie muss bald nach Hause kommen. Außerdem wollten die Fremden sich nur 15 Minuten im Haus umsehen. Aber alles kommt anders, was für Eve bange Stunden bedeutet.
Meine Meinung
Der Klappentext verspricht hier ja schon einiges an Spannenden Lesestunden, ich war trotzdem skeptisch ob so ein Thema einen Leser 400 Seiten lang fesseln kann. Und ich finde, das Cover passt zwar ganz gut zum Buch, aber wäre ich ein reiner Coverkäufer (gibt es ja auch), wäre mir das Buch wahrscheinlich gar nicht aufgefallen. Dafür ist es einfach zu schlicht.
Ich fand es toll, dass es direkt ohne viel Vorgeschichte loslegt. Der unerwartete Besuch steht gleich zu Beginn vor der Haustür und einer überforderten, aber sehr guten, Hauptprotagonistin. Und von der ersten Seite an strahlt die Story etwas wahnsinnig Unheimliches aus, dass mich irgendwie nicht mehr losgelassen hat und wovon ich dann auch tatsächlich geträumt habe. Der Autor erzählt alles so, dass es aufregend und authentisch ist, aber auch sehr gruselig. Ab und an war es vielleicht ein bisschen zu ausschweifend, trotzdem hat mir der Stil und der Aufbau sehr gut gefallen.
Die Protagonisten sind ziemlich vielfältig und bei Eve habe ich ab und an den Kopf geschüttelt, aber ihr introvertierter und manchmal überforderter Charakter macht das Buch nun mal zu einem großen Teil aus.
Ich war eigentlich von der ersten Seite an total gebannt von dem Buch, aber irgendwann nahm die Geschichte eine Wendung, die mir schon zu skurril war, so dass es sich für mich zum Ende hin eher negativ entwickelt hat. Aber das ist letztendlich Geschmackssache.
Fazit
"Die Besucher" ist eine ziemlich ruhige und trotzdem total irre Horror-Geschichte. Mich hat das Buch von der ersten Seite an gefesselt und sogar bis in meine Träume verfolgt (und das kommt wirklich nicht oft vor). Ich fand die ganze Atmosphäre durchgehend total bedrückend und unheimlich. Eigentlich finde ich es schade, dass das Cover gar nicht so ausdrückt, was Tolles in dem Buch drin steckt. Leser, die nur aufs Cover achten, werden wahrscheinlich eher nicht zu dem Buch greifen. Ist aber auch nur eine Vermutung.
Während dem kompletten Buch fiebert man mit Hauptprotagonistin Eve mit und es fällt einem selbst schwer noch Realität und Fiktion zu unterscheiden.
Obwohl mich die Geschichte durchgehend komplett gefesselt hat und das Buch für mich Highlight-Potential hatte, kam irgendwann ein Punkt, an dem es mir zu wild wurde. Es war gut, aber auch schrecklich skurril. Das hat mir nicht ganz so gut gefallen, aber eigentlich hätte es mich auch gewundert, wenn so ein Buch einen normalen Schlussteil gehabt hätte Trotzdem war es von der ersten bis zur letzten Seite fesselnd und sehr unterhaltsam. Wer also düstere und gleichzeitig ruhige Horrorgeschichten mag, der ist hier genau richtig.
Toller Roman – für mich eine Mischung aus Mystery und etwas Horror.
Von Anfang an hat mich das Buch gefesselt.
Ganz besonders die düstere Atmosphäre haben dieses Buch zu einem Lesegenuss gemacht.
Eve ...
Toller Roman – für mich eine Mischung aus Mystery und etwas Horror.
Von Anfang an hat mich das Buch gefesselt.
Ganz besonders die düstere Atmosphäre haben dieses Buch zu einem Lesegenuss gemacht.
Eve war ein toll beschriebener Charakter für mich. Sie ist sehr unsicher und ängstlich.
Ich habe die ganze Zeit mit ihr mitgefiebert, gebangt und gerätselt.
Für mich eine tolle Story, die mich überrascht und überzeugt hat.
Es geschehen viele mysteriöse Dinge, die man sich nicht erklären kann.
Gegen Ende fliesst dann auch Blut.
Mir hat dieses Buch super gefallen. Auch weil ich mir meine eigenen Gedanken machen konnte.
Ebenso fand ich das Ende für dieses Buch stimmig, denn es sind noch sehr viele Fragen für mich offen. Aber gerade das macht dieses Buch für mich so besonders.
Ich kann mir meine eigenen Gedanken machen.
Dieses Buch wird mich noch eine Weile beschäftigen.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 4,5 Sterne.
Dieses Buch ist kein freundlicher Empfang – es ist ein langsames, kaltes Eindringen. „Die Besucher“ baut seine Wirkung nicht mit Blut oder Schockmomenten auf, sondern mit einem Gefühl, das sich leise festsetzt: ...
Dieses Buch ist kein freundlicher Empfang – es ist ein langsames, kaltes Eindringen. „Die Besucher“ baut seine Wirkung nicht mit Blut oder Schockmomenten auf, sondern mit einem Gefühl, das sich leise festsetzt: Hier stimmt etwas ganz und gar nicht.
Was harmlos beginnt – ein abgelegenes Haus, ein vermeintlich nostalgischer Besuch – kippt fast unmerklich in etwas Bedrohliches. Türen, Erinnerungen, Wahrnehmungen. Alles scheint sich zu verschieben. Und mit jeder Seite wächst die Frage, ob Eve ihrer Umgebung noch trauen kann – oder sich selbst. Genau diese enge Bindung an ihre Perspektive macht den Horror so intensiv. Man steckt in ihrem Kopf fest, teilt ihre Zweifel, ihr Zögern, ihre Angst. Man möchte sie warnen, schütteln, anschreien, und liest trotzdem weiter.
Die Atmosphäre ist das eigentliche Monster dieses Romans: dauerhaft angespannt, unterschwellig grausam, manchmal so leise, dass man erst im Nachhinein merkt, wie sehr es einen gepackt hat. Verstärkt wird das durch scheinbar lose eingestreute Dokumente, Interviews und Notizen, die zunächst verwirren und später wie Splitter im Kopf stecken bleiben. Wer nach dem Ende noch einmal zurückblättert, erlebt einen unangenehmen Aha-Moment: Plötzlich ergibt das Chaos einen verstörenden Sinn.
„Die Besucher“ ist ein klares Alles-oder-nichts-Buch. Es erklärt nicht alles, es tröstet nicht, es lässt Fragen offen. Genau das macht seinen Reiz aus. Manche werden sich daran stoßen, andere noch lange darüber nachdenken, Theorien wälzen, Diskussionen lesen und merken, dass dieses Haus sie nicht so leicht loslässt. Mir sitzt es zumindest noch im Nacken.
Fazit: Ein atmosphärischer Psycho-Horror, der sich langsam entfaltet, Erwartungen unterwandert und beweist, dass das Unheimlichste oft das ist, was man nicht eindeutig benennen kann.
Eve und ihre Lebensgefährtin Charlie haben ein altes, einsam gelegenes und renovierungsbedürftiges Haus gekauft. Eines Abends, als Eve allein im Haus ist, klingelt es und ein Mann mit seiner Frau und den ...
Eve und ihre Lebensgefährtin Charlie haben ein altes, einsam gelegenes und renovierungsbedürftiges Haus gekauft. Eines Abends, als Eve allein im Haus ist, klingelt es und ein Mann mit seiner Frau und den drei Kindern steht vor der Tür und bittet darum, daß sie sich im Haus umsehen dürfen. Er hätte in seiner Kindheit dort gewohnt. Nach einigem zögern gibt Eve der Bitte nach. Sie ahnt nicht, was sie damit herauf beschwört!
"Die Besucher" von Marcus Kliewer hat mich zunächst begeistert. Die Handlung rund um die aufdringliche Familie ist durchaus spannend. Man fragt sich genau wie Eve, wann sie endlich wieder gehen. Die Spannung wird jedoch leider immer wieder durch Einschübe von Dokumenten unterbrochen, die bei mir Langeweile erzeugten. Auch die Charaktere blieben mir fremd. Eve war mir zu naiv, die Familie zu aufdringlich und dreist und Charlie war kaum anwesend. Spannende Details flackern immer wieder auf, wenn sich im Haus etwas unnatürlich verändert. Dies ist gruselig, ebenso wie die ständigen Geräusche und der Mann im alten Haus. Bei ihm hat mich gestört, daß seine Erscheinung nie aufgeklärt wurde. Dies ist auch nicht die einzige Frage, die offen blieb, was mich am Ende gestört hat. Überhaupt fand ich das Ende sehr skurril und nicht zufriedenstellend. Es blieben zu viele Fragen offen. Mich hätte da noch so einiges interessiert. Insgesamt kann man das Buch gut lesen, wenn man sich nicht daran stört, daß zum Schluß noch viele Fragezeichen übrig bleiben.