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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.07.2024

Guter Thriller, aber hätte noch mehr Potential gehabt

HASHTAG – Eine Nachricht für dich
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Die Idee, die hinter diesem Thriller steckt, hat mir direkt richtig gut gefallen. Das Buch behandelt ein Thema, das uns wohl immer begleiten wird und wogegen man einfach nicht ankommt. Das Verbreiten von ...

Die Idee, die hinter diesem Thriller steckt, hat mir direkt richtig gut gefallen. Das Buch behandelt ein Thema, das uns wohl immer begleiten wird und wogegen man einfach nicht ankommt. Das Verbreiten von Hasskommentaren im Internet. Also von daher, schon mal guter Zündstoff für eine rasante Story. Der Schreibstil hat mir auch direkt sehr gut gefallen, man kann sehr gut und flüssig lesen. Dazu kommen noch die kurzen Kapitel, was mir persönlich immer sehr gut gefällt, weil es mich einfach viel eher zum weiterlesen animiert wie endlos lange Kapitel. Die Kapitel sind dann auch fast immer mit Hasskommentaren aus dem Internet überschrieben, die es teilweise so tatsächlich gab. Insgesamt hätte ich mir aber ein bisschen mehr Action gewünscht. Das Buch hatte vom Plot her richtig viel Potential finde ich, aber es verläuft sich auch immer wieder in vielen und langwierigen Ermittlungsarbeiten. Und auch mit der Hauptprotagonistin wurde ich nicht so richtig warm. Das sind aber nur Kleinigkeiten, die mir persönlich nicht ganz so gut gefallen haben. Trotzdem ist Hasthag ein guter Thriller für den es von mir eine Leseempfehlung gibt.

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Veröffentlicht am 22.05.2024

Eine sehr ergreifende Geschichte

Der Junge auf dem Berg
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Die meisten kennen bestimmt "Der Junge im gestreiften Pyjama" und die Fortsetzung "Als die Welt zerbrach" von John Boyne. Wie schon in den anderen beiden Büchern bleibt er bei "Der Junge auf dem Berg" ...

Die meisten kennen bestimmt "Der Junge im gestreiften Pyjama" und die Fortsetzung "Als die Welt zerbrach" von John Boyne. Wie schon in den anderen beiden Büchern bleibt er bei "Der Junge auf dem Berg" seinem Schema treu. Das Buch spielt in der Zeit des zweite Weltkrieges und es geht um den kleinen Pierrot, der halb Franzose und halb Deutscher ist und in Paris aufwächst, bis es ihn wegen eines schlimmen Schicksalsschlages direkt zu Hitler verschlägt, auf den Berghof, auf dem der selbsternannte Führer immer mal wieder Zeit verbringt. Und hier ist es einfach großartig, wie der Autor die Wandlung des kleinen, französischem Pierrot zu dem deutschen Jungen Peter beschreibt. Denn der Einfluss Hitlers und der der Nazis geht an Pierrot/Peter nicht spurlos vorbei. Die Idee des Buches ist relativ simpel und doch sehr gut ausgearbeitet. Es ist nicht unbedingt eine spannende Geschichte, schließlich weiß jeder, wie grausam der zweite Weltkrieg war und was es aus den Menschen gemacht hat, aber trotzdem fand ich es wahnsinnig fesselnd die Entwicklung des Hauptprotagonisten mit zu verfolgen. Wer die anderen Bücher von John Boyne gelesen und gemocht hat, dem wird dieses hier sicher auch gut gefallen. Von mir gibt es auf jeden Fall eine Leseempfehlung dafür.

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Veröffentlicht am 22.05.2024

Das war nicht meins

Der Wald
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Wie kann ein Buch gleichzeitig so interessant klingen und mich dann so gar nicht packen? Es tut mir schon fast leid, das Buch so schlecht zu bewerten, aber es hat mir einfach nicht gefallen. Ich habe es ...

Wie kann ein Buch gleichzeitig so interessant klingen und mich dann so gar nicht packen? Es tut mir schon fast leid, das Buch so schlecht zu bewerten, aber es hat mir einfach nicht gefallen. Ich habe es gelesen, weil ich wegen dem Klappentext einen außergewöhnlichen Klima-Thriller erwartet habe, außerdem find ich das Cover sehr ansprechend, es passt ja auch sehr gut zum Buch. Und am Anfang fand ich es auch noch ganz gut und der Schreibstil ist auch super, aber inhaltlich konnte es mich nicht überzeugen. Es ist gut ausgearbeitet und aufgebaut und ich bin mir sicher, der Autor hat hier richtig viel Leidenschaft reingeworfen, aber ich fand es langweilig. Man erfährt viele Dinge über Pflanzen und über KI, aber mir war das dann alles zu viel davon, es zog sich teilweise wie Gummi, was wahrscheinlich daran lag, dass mich das Thema nach und nach weniger interessierte. Vielleicht hätte man sich hier und da kürzer fassen können um ein bisschen mehr Tempo reinzubringen, ich weiß selbst nicht so genau. Wer sich für Klimawandel und Pflanzen interessiert der wird hier sicher seine Freude mit haben, meins war es aber einfach nicht und ich war froh, als ich damit durch war.

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Veröffentlicht am 08.05.2024

Highlight

Five Survive
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Am Anfang dachte ich, es wird so ein typischer Teenie-Roman und nicht mal ein guter. Denn die ersten Seiten konnten mich nicht so überzeugen. Es zog sich etwas, aber später wird einem erst bewusst, wie ...

Am Anfang dachte ich, es wird so ein typischer Teenie-Roman und nicht mal ein guter. Denn die ersten Seiten konnten mich nicht so überzeugen. Es zog sich etwas, aber später wird einem erst bewusst, wie wichtig die ersten Seiten sind. Denn es wird der Grundstein für eine richtig gute Story gelegt. Und als ich dann erst mal in der Geschichte drin war, konnte ich gar nicht mehr aufhören zu lesen. Red war als Hauptprotagonistin erst mal ein großes Rätsel, aber warum sie so ist und ihre Beweggründe, wieso sie so handelt, fand ich super ausgearbeitet, genauso wie das ganze Buch. Es beginnt eben erst mal recht ereignislos, steigert sich aber von Seite zu Seite und schon nach wenigen Kapiteln ist man gefangen. Es entwickelt sich zu einem mitreißenden Pageturner, in dem jeder in jeder Hinsicht verdächtig ist. Alle Protagonisten haben mir sehr gut gefallen und waren richtig authentisch. Während man manche lieben gelernt hat, hätte man andere wiederum in den Boden stampfen können, also wie im wahren Leben. Die Autorin hat das alles so perfekt rüber gebracht, dass man sich jeden einzelnen Charakter perfekt vorstellen können. Noch dazu ist es super spannend zu rätseln, was nun hinter dem Attentat auf den Camper steckt und wer die Person mit dem Geheimnis ist. Die Wendungen sind dabei so genial, dass ich absolut nicht auf die Lösung gekommen bin. So hat das Lesen durchgehend Spaß gemacht, endlich mal wieder ein Buch, bei dem man fast bis zum Ende im Dunkeln tappt und bei dem man miträtseln kann. Für mich hat es sich während des Lesens zu einem Jahreshighligt entwickelt, das ich sehr gerne weiterempfehle.

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Veröffentlicht am 02.05.2024

Skurrile Story mit viel schwarzem Humor

Allison - Ein Thriller
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Also, als ich mit dem Lesen begonnen hatte, war ich erst mal ein bisschen enttäuscht. Warum genau weiß ich selbst nicht, vielleicht lag es daran, dass ich mir Allison einfach ein bisschen anders vorgestellt ...

Also, als ich mit dem Lesen begonnen hatte, war ich erst mal ein bisschen enttäuscht. Warum genau weiß ich selbst nicht, vielleicht lag es daran, dass ich mir Allison einfach ein bisschen anders vorgestellt habe. Aber dann entwickelt sich hier eine richtig gute Story. Es ist super durchdacht, oft brutal und teilweise auch sehr sarkastisch. Die Anzahl der Protagonisten ist überschaubar und der Aufbau sehr einfach. Man kann allem problemlos folgen und dank des guten Schreibstils auch recht flott lesen. Wobei mich einige Sätze mit sehr vielen Kommas schon mal stocken ließen. Es gibt zwischendurch immer mal wieder ziemlich lange Dialoge, das mag ich nicht unbedingt so gerne, aber die sind hier teilweise witzig und voller schwarzem Humor, sodass sie nur selten gestört haben. Zwischendurch gab es natürlich auch ein paar sehr brutale Szenen, aber die hielten sich erst mal in Grenzen. Erst zum Ende hin wird es dann sehr blutig. Für mich ist Allison ein ziemlich cooles Buch, irgendwie eine Art Gangster-Horror den man sich gerne mal zwischendurch gönnen kann. Ein paar Szenen waren ein bisschen zu skurril und das Ende war gleichzeitig genial und doch seltsam. Insgesamt hat es mich aber überzeugt und für Fans von Horror-Thrillern wird es auf jeden Fall lesenswert sein.

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