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Veröffentlicht am 06.08.2026

Eine emotionale Achterbahnfahrt

Still Beating
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Inhalt

Cora hasst Dean! Dean ist der Verlobte ihrer Schwester und er lässt keine Gelegenheit aus, um Cora Streiche zu spielen. Natürlich revanchiert Cora sich dafür mit Scherzen, die oft selbst unter ...

Inhalt

Cora hasst Dean! Dean ist der Verlobte ihrer Schwester und er lässt keine Gelegenheit aus, um Cora Streiche zu spielen. Natürlich revanchiert Cora sich dafür mit Scherzen, die oft selbst unter die Gürtellinie gehen. Als Cora eines nachts in einer Notsituation ist bleibt ihr nichts anderes übrig, als Dean anzurufen. Und genau in diesem Moment, als beide zusammen sind, wird jemand auf Cora und Dean aufmerksam und entführt sie.
Und plötzlich befinden sie sich in einer grausamen Situation und haben nur noch einander. Sie müssen zusammenhalten um das Grauen zu überstehen. Und als der Feind ihres Feindes ihr einziger Verbündeter ist, spürt Cora, dass sie in all den Jahren in denen sie Dean kannte vielleicht doch falsch gelegen hat. Vielleicht ist Dean gar nicht der, den sie zu kennen glaubte.

Meine Meinung

Ich mag das Cover des Buches sehr gerne und ich finde es toll, dass es so schlicht ist und auch ohne Farbschnitt ein Hingucker ist. Denn dieses Bild passt perfekt zum Buch und sagt ganz viel über die Geschichte aus, genauso wie der Titel, der genauso gut passt.

Diese Geschichte ist dann eine emotionale Achterbahnfahrt und ist vor allem in der ersten Hälfte nur was für Leser, deren Toleranzschwelle sehr hoch ist, denn es gibt hier einiges, was man aushalten muss. Hier gibt es Cora, die zu Beginn schrecklich taff rüberkommt und im Laufe der Geschichte an sich selbst eine neue Seite aufgezwungen bekommt durch die Dinge, die ihr passieren. Und Dean, der ebenfalls eine andere Seite von sich zeigt. Die Entwicklung von beiden Charakteren ist wahnsinnig stark und auch die Ausarbeitung ihrer Gefühle, egal in welcher Situation, fand ich durchgehend gelungen.

Manchmal war es für mich jedoch schwer nachzuvollziehen, wie Cora in der zweiten Buchhälfte agiert. Hierzu kann ich jetzt nicht zu viel verraten, weil ich sonst spoilern würde. Aber ich habe ihre Handlungen nicht immer verstanden, aber das gehörte eben zu Cora und ihrem Charakter dazu.

Die erste Hälfte des Buches war für mich ein Highlight, ich habe es wahnsinnig schnell durchgelesen und konnte es kaum aus der Hand legen. Es ist spannend, fesselnd und wahnsinnig emotional. Die zweite Hälfte wird ruhiger, sie ist einfach anders, immer noch sehr emotional, aber mir hat hier was gefehlt und ich hatte es dann auch mit dem weiterlesen nicht immer ganz so eilig. Vielleicht ist es auch so, dass man die zweite Hälfte weniger stark findet, wenn man die erste Hälfte gut fand und umgekehrt, denn sie sind recht unterschiedlich.

Der Schreibstil von Jennifer Hartmann ist gut. Sie schreibt flüssig, leicht verständlich und kann vor allem das ganze emotionale Chaos von ihren Protagonisten sehr gut ausdrücken.

Fazit

"Still Beating" ist eine sehr besondere Geschichte, so etwas habe ich noch nie gelesen. Eine Mischung aus Dark-Romance und Psychothriller gepaart mit einem sehr starken Drama. Es ist durchgehend eine emotionale Achterbahnfahrt zwischen Liebe, Ekel, Hass und noch vielem anderen Gefühlen, für die Protagonisten genauso wie für den Leser. Denn dank dem guten Schreibstil von Jennifer Hartmann kann man sich in jede Situation von Cora hineinversetzen. Vor allem die erste Buchhälfte hat es in sich und bringt einige bestimmt an ihre Grenzen, was hier beschrieben wird ist nicht für jeden auszuhalten.
Cora und Dean sind sehr starke Hauptprotagonisten. Das Buch wird zu Beginn aus Coras Sicht erzählt, später aus Deans Sicht, was dann aber noch mal wechselt.
Ich weiß nicht mehr ab wann genau, aber es war so ab der zweiten Buchhälfte, da wird die Geschichte sehr ruhig. Manchmal sogar ein bisschen zu ruhig für meinen Geschmack. Aber trotzdem bleibt es fesselnd, denn es gibt noch so viel zu erzählen und aufzuklären im Verlauf des Buches.
Ich fand die Message hinter dem Titel auch richtig gut "Still Beating" - "Es schlägt immer noch". Was es damit auf sich hat wird sehr schön erklärt und gehört zu einem der vielen emotionalen Aspekten in dieser Geschichte.
Auch wenn "Still Beating" teilweise sehr schwere Kost ist könnte ich es mir gut als Film oder Miniserie vorstellen. Für mich war es ein Lesehighlight, obwohl sich die letzten Seiten etwas zogen. Aber die Geschichte von Cora und Dean wurde komplett zu Ende erzählt, es bleiben keine Fragen offen. Es ist eine Geschichte, die einem nach dem Lesen noch lange in Erinnerung bleibt.

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Veröffentlicht am 30.07.2026

Hat einige Seiten gebraucht um mich zu überzeugen

Ghost - Solange du mich brauchst
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Das Buch ist schnell zusammengefasst: Junges Mädchen mit kaputter Kindheit steckt in einer toxischen Beziehung und wird von einem mysteriösen Fremden beobachtet, der ihr dabei hilft, tief verborgene Gefühle ...

Das Buch ist schnell zusammengefasst: Junges Mädchen mit kaputter Kindheit steckt in einer toxischen Beziehung und wird von einem mysteriösen Fremden beobachtet, der ihr dabei hilft, tief verborgene Gefühle und Emotionen nach außen zu kehren.
Ich fand die toxische Beziehung und auch die Kindheit von Kat zwar manchmal nicht so gut beschrieben, aber insgesamt doch sehr realistisch und auch gut ausgearbeitet. Während ich die mysteriöse Gestalt, also Ghost, am Anfang gar nicht gut fand und die Art wie er geredet hat, hat mich oft ziemlich genervt.
Aber dann entwickelt sich die Geschichte in eine Richtung, die ich so nicht erwartet hätte und das wiederum war richtig gut. Kats Entwicklung ist sehr interessant und auch nachvollziehbar, wenn auch leicht übertrieben. Und auch Ghost hat mich irgendwann nicht mehr so sehr genervt.
Das Buch lässt mich insgesamt ziemlich zwiegespalten zurück. Am Anfang fand ich es gar nicht gut obwohl Kats Geschichte interessant ist, aber Ghost war nicht das, was ich mir vorgestellt hatte. Und auch spannend fand ich es nur wenig. Trotzdem wird es irgendwann sehr fesselnd und ziemlich abgefahren. Langeweile kommt vor allem in der zweiten Buchhälfte kaum auf und es lässt sich gut lesen.
Alles in allem "Ghost" ist eine ziemlich spezielle Geschichte, die viele Seiten gebraucht hat um mich dann doch noch ganz gut zu unterhalten.

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Veröffentlicht am 03.07.2026

Vor allem am Anfang zieht es sich sehr

Das Septemberhaus
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Um es gleich vorweg zu nehmen: Ich habe mir von diesem Buch eindeutig mehr versprochen. Am Anfang kam ich beim Lesen gar nicht voran, weil es mich einfach kaum fesseln konnte.
Die Geschichte wird aus Sicht ...

Um es gleich vorweg zu nehmen: Ich habe mir von diesem Buch eindeutig mehr versprochen. Am Anfang kam ich beim Lesen gar nicht voran, weil es mich einfach kaum fesseln konnte.
Die Geschichte wird aus Sicht von Hauptprotagonistin Margaret erzählt. Der Hauptpart in diesem Buch besteht dann darin ihre Vergangenheit mit ihrem Ehemann Hal aufzuarbeiten und herauszufinden, ob Margaret den Verstand verliert oder nicht. Und es geht natürlich noch um die Toten, die in diesem Haus leben. Was ist mit ihnen geschehen und was wollen sie? Das war eindeutig das Beste an dem Buch. Aber vor allem die ersten beiden Drittel ziehen sich. Da passieren dann einfach mal Seiten lang irgendwelche belanglosen Dinge oder Sachen, die man schon kennt, weil es eben ständig in diesem Haus passieren und sich wiederholen.
Die Idee allerdings fand ich super. Es ist nicht unbedingt was Neues, was hier erzählt wird, Geschichten über Spukhäuser gibt es jede Menge, aber ich lese solche Bücher immer wieder gerne. Aber es zieht sich eben sehr oft. Das letzte Drittel des Buches hat mir am besten gefallen, endlich passiert etwas und es gibt viel mehr interessante Handlungen. Ich denke, dem Buch hätten ein paar Seiten weniger gut getan. Der Schreibstil von Carissa Orlando ist aber sehr gut, flüssig und lässt sich angenehm lesen. Ich fand nur eben die Story insgesamt etwas zäh.

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Veröffentlicht am 16.06.2026

Nichts für schwache Nerven

EVIL
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Tja, das ist mir auch noch nicht passiert. So während dem Lesen denke immer wieder, irgendwie kommt mir das alles bekannt vor. Und nach einigen Seiten war mir klar, dass ich das Buch schon gelesen habe, ...

Tja, das ist mir auch noch nicht passiert. So während dem Lesen denke immer wieder, irgendwie kommt mir das alles bekannt vor. Und nach einigen Seiten war mir klar, dass ich das Buch schon gelesen habe, das ist aber bestimmt schon 20 Jahre her. Die Verfilmung habe ich auch schon gesehen. Der Klappentext hat jetzt nicht so viel hergegeben, so dass ich mich einfach nicht mehr daran erinnern konnte. Also war das ein unfreiwilliger reread, ich habe es aber auch nicht bereut.
Das Buch basiert auf einer wahren Geschichte, die sich 1965 ereignet haben soll. Und so spielt die Geschichte zu einer Zeit, in der Frauen reine Hausfrauen waren und viele Männer noch mit den psychischen Folgen des 2. Weltkrieges zu kämpfen hatten. Kinder waren zu dieser Zeit unter sich und wenn Kinder oder Jugendliche auf eine Soziopatin treffen, die ihnen einredet, das richtige zu tun, obwohl ihre Handlung komplett falsch ist, dann kommt so etwas dabei raus wie man es hier liest.
Die Geschichte ist spannend und grausam gleichzeitig. Auf der einen Seite gibt es die unbeschwerte Kindheit von Hauptprotagonist David, der in einen grauenhaften Strudel von Gewalt mit reingezogen wird, auf der anderen Seite die herzzerreißende und schmerzhafte Geschichte von Meg und ihrer Schwester Susan.
Wenn man dieses Buch liest muss man einiges aushalten können. Denn letztendlich ist ein Großteil der Geschichte nicht fiktiv, es ist tatsächlich so oder so ähnlich passiert. Jack Ketchum schreibt wie immer großartig, die Story ist auf grausame Art fesselnd und hat auch eine gewisse Spannung, ist aber eben wirklich schwere Kost. Deswegen gibt es von mir nur eine Leseempfehlung für diejenigen, die so etwas beim Lesen verkraften. Heut zu Tage hätte so eine Geschichte Triggerwarnungen, aber als Evil erschienen ist gab es die nicht.

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Veröffentlicht am 16.06.2026

Spannend und fesselnd

Her Soul to Take
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Damit ein Dark Romance Buch mir gefällt muss schon einiges stimmen. Der Klappentext hat sich ja schon mal sehr mysteriös angehört, aber nicht ganz so viel über die Story verraten. Tja, und hier hat dann ...

Damit ein Dark Romance Buch mir gefällt muss schon einiges stimmen. Der Klappentext hat sich ja schon mal sehr mysteriös angehört, aber nicht ganz so viel über die Story verraten. Tja, und hier hat dann vor allem an Anfang alles für mich gepasst. Ich glaube, ich habe noch nie die erste Hälfte einer Dark Romance Story so schnell durchgesuchtet. Ich fand es richtig fesselnd wie sich die Geschichte und die Protagonisten entwickeln. Als die Katze dann mal aus dem Sack war und einige Geheimnisse aufgedeckt wurden war fand ich es nicht mehr ganz so spannend. Trotzdem passiert noch Einiges. Und das ist das Gute an dem Buch, es geht nicht nur um die verruchten Szenen, die es zweifelsohne auch hier in mehr oder weniger übertriebener Form gibt, es gibt eben auch eine richtig aufregende Story drum herum mit richtig viel Action. Und Rae ist als Protagonistin zwar manchmal sehr naiv und agiert nicht immer ganz logisch (sie ist aber auch noch jung, wer denkt da schon immer logisch), ist aber Leon nicht komplett ergeben, wie das bei Dark Romance ja sonst oft ist, sondern gibt auch mal contra.
Die Geschichte hat mich zwischendurch immer so ein bisschen an Twilight oder Teen Wolf erinnert, nur eben die versauterer und brutalerer Version davon. Wer solche Bücher bzw. Serien mag macht mit dem Buch nichts falsch. Mich wundert es eigentlich, dass das Buch so wenig Aufmerksamkeit bekommen hat seitdem es erschienen ist. Es ist übrigens der 1. Band einer Trilogie und Band 2 habe ich mir auch direkt besorgt, bin sehr gespannt, wie es weitergeht.

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