Das Buch hat schon ziemlich lange auf meinem SuB gelegen und erst als ich mich dazu entschieden habe es endlich zu lesen habe ich gesehen, dass die Geschichte zum ersten Mal 1938 veröffentlicht wurde. ...
Das Buch hat schon ziemlich lange auf meinem SuB gelegen und erst als ich mich dazu entschieden habe es endlich zu lesen habe ich gesehen, dass die Geschichte zum ersten Mal 1938 veröffentlicht wurde. Deswegen war ich gleich mal doppelt gespannt, wie das Buch sich lesen lässt.
Ich denke, der Schreibstil wurde über die Jahre hinweg etwas angepasst, aber was den Aufbau angeht ist das sicher die Art, wie man damals Geschichten geschrieben hat. Da gibt es wenig drum herum, alles wird schnell (manchmal ein bisschen zu schnell) auf den Punkt gebracht und oft ist die Story etwas sprunghaft. Der Inhalt ist dann auch so eine Mischung, die an alte Krimi- und Horrorgeschichten erinnert. Nicht zu übertrieben blutig, aber so ein bisschen wie ein alter Gangsterfilm. Was die Spannung ausmacht ist Novas Geschichte. Ihr Charakter ist sehr geheimnisvoll und gut ausgearbeitet, sie spielt das Frauchen an Penny O'Shaughnessys Seite, der eher der überlegte Draufgänger ist und die Fäden zieht.
"Die Leiche der Jane Brown" ist ein sehr unterhaltsamer und auch spannender Genremix aus Krimi, Horror und Thriller aus einer Zeit ohne Handys und anderen Schnick Schnack. Und genau so ist auch der Schreibstil und der Aufbau.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung für alle, die auf kurzweilige und gute Unterhaltung im alten Stil stehen.
Nachdem mir "Penance" von Eliza Clark gut gefallen hatte musste "Boy Parts" natürlich auch noch gelesen werden. Hier fiel mir der Einstieg allerdings erst mal ein bisschen schwerer. Mir fiel es wirklich ...
Nachdem mir "Penance" von Eliza Clark gut gefallen hatte musste "Boy Parts" natürlich auch noch gelesen werden. Hier fiel mir der Einstieg allerdings erst mal ein bisschen schwerer. Mir fiel es wirklich schwer zu verstehen, wer die Hauptprotagonistin ist und was sie eigentlich macht. Die Geschichte beginnt irgendwie ziemlich wirr. Und Bücher, in denen man erst mal rumrätselt mit wem man es eigentlich zu tun hat finde ich meistens erst mal nicht so toll.
Gut, irgendwann kommt man dann dahinter, was mit Irina so abgeht und man wird Teil ihrer abgefuckten Welt und von ihrem Leben. Sie ist eine drogensüchtige Soziopathin, absolut selbstsüchtig und herrisch. Das war an sich ganz interessant, aber das Ganze hatte für mich nicht wirklich eine Handlung. Es gab keine Spannung, keine fesselnde Geschichte, die auf irgendwas hinausläuft, worauf man hin fiebern kann. Die endlos langen Kapitel sind eine Aneinanderreihung von Ereignissen aus Irinas Leben. Manchmal geht es seitenweise nur um einen bestimmten Abend, einen Tag, ein Fotoshooting oder etwas aus der Vergangenheit. Dazu kommen oft endlose und ausführliche Dialoge, mal mit mehr, mal mit weniger sinnvollem Inhalt. Vielleicht bin ich beim Lesen ab und zu abgeschweift, aber manchmal wechseln die Kapitel zwischen Vergangenheit und Gegenwart ohne dass ich es bemerkt habe und plötzlich ging es um was anderes. Das passiert, wenn mich ein Buch nicht abholt.
Ich verstehe schon, was die Autorin mit all dem ausdrücken wollte, aber das war eben nicht unterhaltsam, so etwas hat man schon so oft gelesen oder gesehen. Hier hat einfach noch eine zusätzliche Handlung gefehlt, irgendwas, das Spannung reinbringt.
Die Idee war interessant, die Protagonisten sogar sehr authentisch, aber es ist einfach gar nichts überraschendes passiert, zu wenig Handlung, zu viel Gerede und das Ganze schrecklich oberflächlich. Meins war es daher leider nicht.
Ich war gespannt, ob "Good Girl, Bad Blood" mit "Good Girls Guide to Murder" mithalten kann und im Großen und Ganzen muss ich sagen, dass die Fortsetzung das fast geschafft hat, aber eben nur fast...
Besonders ...
Ich war gespannt, ob "Good Girl, Bad Blood" mit "Good Girls Guide to Murder" mithalten kann und im Großen und Ganzen muss ich sagen, dass die Fortsetzung das fast geschafft hat, aber eben nur fast...
Besonders gut hat mir hier Pips Entwicklung gefallen. Sie ist immer noch eine sehr spezielle Person, aber deswegen ist sie ja so genial. Sie wird reifer, stärker und zeigt im Verlauf des Buches immer mehr Tiefe. In Band 1 war es noch schwer hinter ihre Fassade zu blicken, hier wird es einfacher, weil man sie kennt und weil sie ein wenig offener wird. Trotzdem hätte ich gerne noch ein bisschen mehr über Pip erfahren und zu ihrer Beziehung zu Ravi, aber das kommt dann vielleicht im 3. Band.
Pip ermittelt hier wieder einen Vermisstenfall, der Bruder ihres besten Freundes ist verschwunden. Für die Ermittlungen nutzt sie auch ihren Podcast und somit gibt es Kapitel in Form eines Podcasts, es gibt wieder Interviews mit Bekannten und Familie des Vermissten, Gedankenausschnitte von Pip und auch ein bisschen Bildmaterial. Holly Jackson nimmt den Leser also komplett bei den Ermittlungen mit. Oft ist es richtig fesselnd und spannend, zwischendurch war es dann aber auch mal ein bisschen lau. Es gab Stellen bei den denen ich dachte, es dürfte ruhig mal ein klein bisschen schneller voran gehen, dann gab es wiederum Abschnitte die man unbedingt durchsuchten musste.
Insgesamt fand ich es aber sehr gut aufgebaut. Mir hat Band 2 gut gefallen, er kommt aber eben nicht ganz an den Vorgänger ran, aber natürlich werde ich den Abschluss der Trilogie auch bald lesen.
Billie ist erst 17, aber sie ist sich sicher in Jamie die Liebe ihres Lebens gefunden zu haben. Das Problem ist nur, Billie lebt in Deutschland, Jamie in Kanada. Beide haben sich in Deutschland ...
Inhalt
Billie ist erst 17, aber sie ist sich sicher in Jamie die Liebe ihres Lebens gefunden zu haben. Das Problem ist nur, Billie lebt in Deutschland, Jamie in Kanada. Beide haben sich in Deutschland kennengelernt als Jamie dort mit seinem Bruder war. Es war Liebe auf den ersten Blick und nun planen sie eine gemeinsame Zukunft. Deswegen beschließt Billie ihr letztes Schuljahr in Kanada zu verbringen, wo sie bei ihrer Tante und dessen Partnerin wohnen wird.
In der idyllischen Landschaft fühlt Billie sich direkt wohl und sie und Jamie können kaum die Finger voneinander lassen.
Aber etwas trübt die Idylle. Vor einiger Zeit ist hier ein Mädchen verschwunden und da sie farbig ist, scheint die Suche nach ihr nur halbherzig voranzuschreiten. Und noch etwas beschäftigt Billie. Tristan, der mysteriöse Junge aus der Nachbarschaft. Tristan ist geheimnisvoll und nicht so wie die anderen Jungs hier. Jamie und seine Kumpel haben Tristan längst aufgegeben, nennen ihn Zombie-Boy und ziehen über ihn her, aber hinter dem vermeintlich ruhigen Jungen steckt viel mehr als ein kaputter Jugendlicher. Für Billie beginnt in Marple Ridge eine Zeit voller Gefühlschaos und neuen Erkenntnissen und plötzlich wird aus der Reise ins Glück ein gefährliches Abenteuer.
Meine Meinung
Ich liebe das Cover und den Farbschnitt zu dem Buch. Ich finde, beides passt perfekt, genauso wie der Titel.
Die Geschichte beginnt mit Billie, die auf dem Weg zu Jamie ist. Sie ist verliebt, voller Hoffnung, aber auch ängstlich, nervös und voller Selbstzweifel. Dank ihrer leicht sarkastischen Ader sich selbst gegenüber gibt es daher auch direkt einige Momente zum Schmunzeln und man kommt richtig gut in das Buch rein. Alles wird aus Sicht von Billie in der ersten Person erzählt, so dass man sie gut kennenlernt und ihr Gefühlschaos durchgehend mitbekommt.
Aber Billie ist eben auch sehr naiv. Man darf während des Lesens nicht vergessen, dass sie erst 17 ist. Sie macht viele Fehler und ist sehr leichtgläubig und grade das macht sie sehr authentisch. Die Charaktere erfüllen hier ziemlich viele Klischees, so wie man es aus Büchern oder Filmen mit Jugendcliquen kennt. Es gibt den Außenseiter, den reichen arroganten Sohn, den Kiffer, Sportler, arrogante Mädchen und solche, die arrogant scheinen, das Herz aber vielleicht doch am richtigen Fleck haben. Also eine bunte Mischung aus Charakteren die zur Unterhaltung beitragen.
Auch wenn man von den Charakteren her hier wenig Überraschungen erlebt ist die Geschichte wirklich schön. Die Landschaften werden toll beschrieben, so dass man sich direkt in die Gegend hineinträumen kann. Der Schreibstil der Autorin ist sehr bildlich ohne dass es dabei langweilig wird. Ich hatte lediglich auf den ersten Seiten das Gefühl, dass es etwas langsam voran geht. Aber irgendwann fand ich das Buch so fesselnd, dass ich gar nicht mehr aufhören konnte zu lesen.
Fazit
"Schattenlicht" war für mich das erste Buch von Yasmin Shakarami (Tokio Regen liegt leider schon viel zu lange auf meinem SuB, aber das wird sich jetzt bald ändern). Sie schreibt sehr bildlich und einfach, so dass man sich alles sehr genau vorstellen kann und nie aus dem Lesefluss kommt.
Billie ist noch sehr jung für ihr großes Vorhaben, sie ist sehr naiv und voller Selbstzweifel, aber auch sarkastisch und stärker, als sie denkt. Als Hauptprotagonistin fand ich sie sehr gut und auch ihre Entwicklung war super.
Es ist ein Abenteuer und ein typisches Jugendbuch in dem es darum geht, erwachsen zu werden und sich selbst zu finden. Es geht um die erste große Liebe und ist noch dazu spannend, denn es geht auch darum aufzuklären, was dem verschwundenen Mädchen zugestoßen ist. Es gibt verschiedene einfache Handlungen die sehr gut geschrieben sind, so dass beim Lesen so gut wie keine Langeweile aufkommt.
Wer gerne Jugendbücher liest, die so ein bisschen an Holly Jackson erinnern, der ist hier genau richtig. Dieses Buch könnte ich mir auch richtig gut als Film vorstellen. Von mir gibt es dafür eine Leseempfehlung für alle, die Jugendbücher mögen.
Also ich wollte das Buch ja unbedingt lesen, weil der Klappentext sehr mysteriös klingt. Er sagt nicht wirklich was darüber aus, welche Charaktere oder welche Story den Leser hier erwarten, aber dieses ...
Also ich wollte das Buch ja unbedingt lesen, weil der Klappentext sehr mysteriös klingt. Er sagt nicht wirklich was darüber aus, welche Charaktere oder welche Story den Leser hier erwarten, aber dieses ganze Zeug rund um die Träume herum klang ja schon aufregend. Und wenn Fitzek mit an Bord ist kann ja meistens nix schiefgehen, aber denkst de...
Ich war schon nach dem ersten Kapitel unglaublich verwirrt und diese Verwirrung hielt lange an. Aber es war keine positive Verwirrung, wie, "da muss ich jetzt unbedingt weiterlesen um zu sehen was passiert", sondern erst mal Buch zwei Tage zur Seite gelegt und danach jeden Tag ein bisschen gelesen.
Da wird dann auch erst mal von einem Handlungsstrang zum nächsten gesprungen und man weiß einfach nicht, was das nun mit den Träumen zu tun hat. Ich sag's gerne noch mal: Es war einfach verwirrend und anstrengend zu lesen.
Der Schreibstil ist ok, aber der Aufbau und manche Charaktere die da so rumschwirren waren einfach schlecht und auch zu viel. Hätte man die wirklich alle gebraucht? Na ja, wahrscheinlich schon.
Und wo waren die unerwarteten Wendungen? Die Story war teilweise so skurril, dass einen schon nichts mehr überraschen konnte. Vorhersehbar war es dann auch noch, natürlich nicht die vielen seltsamen Dinge die passieren, so was kann man nicht vorhersehen, aber es war ziemlich früh klar, wie es enden wird.
Die ganzen wirren Umstände klären sich zum Ende hin und es gab auch mal gute Abschnitte, aber insgesamt war das nichts für mich. Fast keine Spannung, wenig fesselnd und eine viel zu wirre Handlung. Für mich war das auch kein Horror-Thriller, sondern ein ziemlich abgefahrener Science-Ficton-Trip. Schade, aber das war nix!