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Veröffentlicht am 13.12.2019

Würdiges Finale, aber leider mit ein paar Längen

Die Dreizehnte Fee
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Inhalt

Lilith ist durch den Eissplitter im Herzen weiterhin ihrer Magie beraubt. Aber durch den Tod des Orakels hat sie wieder ihren Ring zurückbekommen. Das Orakel nahm ihn, während sie schlief, aber ...

Inhalt

Lilith ist durch den Eissplitter im Herzen weiterhin ihrer Magie beraubt. Aber durch den Tod des Orakels hat sie wieder ihren Ring zurückbekommen. Das Orakel nahm ihn, während sie schlief, aber jetzt trägt sie ihn wieder. Durch Drehen an dem Ring kann sie an jeden beliebigen Ort verschwinden.

Sie trifft erneut auf den Uhrenmacher, der ihr verrät, dass es etwas zwischen Himmel und Erde gibt, das sehr viel mächtiger ist wie Lilith und die anderen Feen. Lilith möchte das nicht glauben, wird aber schnell eines Besseren belehrt. Und so trifft die Dreizehnte Fee auf eine Wahrheit, die alles verändert und die ihre immer noch andauernde Liebe zum Hexenjäger in einem ganz anderen Licht erscheinen lässt.

Meine Meinung

Direkt am Anfang erfährt man einiges über Lilith, was man schon vermuten konnte, aber nie bestätigt wurde. Und es werden viele weitere Dinge aufgedeckt, die man eher nicht erahnen kann, was die Geschichte weiterhin unheimlich spannend und fesselnd macht.

Mit dem Schreibstil habe ich mich inzwischen abgefunden, denn er hat mich nicht mehr so gestört, aber schnell lesen kann ich nicht. Ich finde, man muss sich beim Lesen der Bücher sehr konzentrieren. Und leider finde ich, dass dieser Band oft einige Längen enthält. Mir kommt es so vor, als könne sich die Autorin nicht mehr von "ihrer" Fee trennen und somit wurden einige Kapitel für meinen Geschmack ein bisschen zu sehr ausgeschmückt und in die Länge gezogen.

Fazit

Mit dem Ende der Trilogie hat "Die Dreizehnte Fee" einen würdigen Abschluss gefunden. Trotz einiger Längen konnte mich die Geschichte ein weiteres Mal verzaubern und mitreißen. Nach wie vor bin ich der Meinung, dass die Bücher jeder lesen sollte, der Fantasy-Bücher und Märchenadaptionen mag Aber da es sich teilweise doch sehr zog, bekommt Band 3 nur 4 Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.12.2019

Es geht aufregend weiter

Wayward
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Inhalt


Burke versucht sein Leben in Wayward Pines zu akzeptieren, aber das Wissen um die Stadt zermürbt ihn innerlich, denn er ist einer der Wenigen die wissen, was Wayward Pines wirklich ist. Seine ...

Inhalt


Burke versucht sein Leben in Wayward Pines zu akzeptieren, aber das Wissen um die Stadt zermürbt ihn innerlich, denn er ist einer der Wenigen die wissen, was Wayward Pines wirklich ist. Seine Frau Theresa geht wie alle Bewohner einem überflüssigen Job nach um den gewohnten Trott aufrecht zu erhalten. Wenigstens hat Burke eine richtige Aufgabe, und das ist, das Geheimnis der Stadt zu bewahren und für Ordnung zu sorgen.


Pilcher, Milliardär und Gründer der Stadt, lässt jeden Schritt seiner Einwohner von einem Team überwachen. Auffälligkeiten werden sofort gemeldet. Niemand scheint zu bemerken, dass man in Wayward keinen einzigen Schritt machen kann ohne beobachtet oder abgehört zu werden, bis auf eine kleine Gruppe Aufsässiger, der auch Burkes ehemalige Geliebte Kate angehört.


Burke fällt es immer schwerer, die vorgegaukelte Fassade von Wayward aufrecht zu erhalten. Und als es zu einem Selbstmord im Wald kommt, den man hätte verhindern können, zweifelt er noch mehr am System der Stadt. Die Menschen sollen wissen was wirklich los ist und warum sie wirklich hier sind. Und dann findet Burke die grauenhaft zugerichtete Leiche von Pilchers Tochter. Burke muss die Ermittlungen aufnehmen und deckt dabei weitere Abgründe des vermeintlichen Paradieses auf.



Meine Meinung


Die Fortsetzung dieses Mystery Thrillers geht genauso spannend und faszinierend weiter, wie Band eins aufgehört hat. Das Buch knüpft fast nahtlos an den Vorgänger an, es gibt nur einen Zeitsprung von drei Wochen. Am Anfang fiel mir erst eine gewisse Unlogik auf, über die ich mir vorher gar keine Gedanken gemacht hatte. Nämlich warum niemand der Menschen in Wayward Pines mit der Außenwelt Kontakt aufnehmen möchte. Aber das wird im Verlauf des Buches geklärt.


Die Geschichte ist weiterhin super konstruiert. Ein Kontrollstaat ist nichts Neues und doch hat er in diesem Buch eine besondere Funktion. In diesem Band erfährt man in Rückblenden sehr viel über die Entstehung der Stadt, über Pilchers Familie und wie er sein Team zusammengestellt hat. Neben dem eigentlichen Geschehen wird der Leser so nach und nach mit wichtigen Informationen versorgt.


Der Schreibstil ist weiterhin einfach und das Buch ist vom Anfang bis zum Ende auf seine ganz besondere Art spannend. Dabei wird wieder aus verschiedenen Sichtweisen geschrieben, meistens jedoch aus der Sicht von Ethan Burke.



Fazit



Band zwei darf man auf keinen Fall lesen, wenn man Band eins noch nicht kennt, da es keine abgeschlossenes Buch ist, sondern eine fortlaufende Geschichte. Dieses Buch hat mich wieder von Anfang bis zum Ende gefesselt und nach dem das Buch mit einem fiesen Cliffhanger endet ist klar, dass schnellst möglich Band 3 her muss, worauf ich mich jetzt schon riesig freue. Von mir gibt es ganz klar weiterhin eine Leseempfehlung für diese Bücher!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.12.2019

Viele Hörminuten, wenig Inhalt

Flying High
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Cover



Zum Cover gibt es hier nicht allzu viel zu sagen. Es ist wunderschön, so wie fast alle Cover vom Lyx-Verlag



Inhalt



Chase weiß jetzt, was Hailee vorhat und er versucht sie zu retten. Er ...

Cover



Zum Cover gibt es hier nicht allzu viel zu sagen. Es ist wunderschön, so wie fast alle Cover vom Lyx-Verlag



Inhalt



Chase weiß jetzt, was Hailee vorhat und er versucht sie zu retten. Er glaubt zu wissen wo sie ihren letzten verzweifelten Schritt gehen möchte. Den Kopf voller Erinnerungen an seine gemeinsame Zeit mit ihr rast er in seinem Auto zu der Stelle wo er sie vermutet. Er findet Hailee aufgelöst am Abgrund, sie hat es nicht geschafft sich etwas anzutun. Ihr gebrautes Giftgemisch hat sie selbst weggekippt und sie hat sich nicht von der Klippe gestürzt.



Chase möchte Hailee helfen und sie ins Krankenhaus bringen, aber sie möchte das nicht. Wie soll Chase jemandem helfen, der sich nicht helfen lassen will? Er hofft auf die Hilfe eines befreundeten Arztes und bringt sie erst einmal in das Zimmer, in dem sie die letzten Wochen gewohnt hat. Und ihm wird klar, er kennt Hailee gar nicht, denn sie ist nicht die, für die sie sich in den letzten Wochen ausgegeben hat.



Meine Meinung


Die Nachricht an die Leser im ersten Band war: "Sei mutig", und diese Nachricht war für mich am Ende des ersten Bandes zerstört, denn als herauskam warum Hailee mutig war, fand ich das nicht mehr passend. Und Band 2 hat das noch mal bestätigt.


Der Nachfolger knüpft unmittelbar an die Geschichte an und wird wieder abwechselnd aus Sicht von Hailee und Chase in der 1. Person erzählt. Das ist oft üblich bei solchen Büchern und gefällt mir sehr gut. Den Leser von Chase fand ich dabei wirklich toll, Kates Stimme empfand ich aber als nicht so schön, die war oft etwas zu theatralisch und piepsig. Das sollte wahrscheinlich an Kates Charakter angelehnt sein, aber ein bisschen weniger wäre da meiner Meinung nach auch gegangen.


Den Anfang fand ich nicht so Besonders. Jace versinkt immer und immer wieder in Selbstvorwürfen und das wird auch mehrfach wiederholt. Etwa zur Hälfte hin wurde es dann etwas besser. Es passierte endlich mal was. Und auch hier konnte man mit der Zeit eine Nachricht erahnen, die das Buch beinhaltet. Wie wichtig es ist, zusammenzuhalten und wie wichtig die Unterstützung von Familie und Freunden ist. Und zwar immer, nicht erst, wenn es zu spät ist.



Fazit



Alles in allem ist in der Geschichte einfach viel zu wenig passiert und vor allem am Anfang gab es viel zu viel Trauer, Selbstzweifel und zermürbende Gedanken. Diese werden immer und immer wieder ausgedrückt, oft nur anders umschrieben. Das war manchmal ein bisschen viel, das zieht einem beim Zuhören (oder auch beim Lesen) total runter. Da ich wissen wollte, wie die Geschichte um Hailee und Chase weitergeht hatte ich mir das Hörbuch runtergeladen, eine Steigerung zu Band 1 war es für mich aber nicht. Im Gegenteil, die Charaktere haben sich kaum weiterentwickelt und der Geschichte fehlte es einfach an Inhalt und das was passierte, war sehr vorhersehbar. Mich konnte es leider nicht überzeugen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.12.2019

Eine sehr emotionale und mitreißende Geschichte

Das Leben ist auch nur eine Wolke
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Cover

Das Cover finde ich wunderschön. Es passt nicht unbedingt in die Herbst-/Winterzeit, aber durch die knallig bunten Farben springt einen das Buch direkt an. Es fällt einfach auf unter anderen Büchern ...

Cover

Das Cover finde ich wunderschön. Es passt nicht unbedingt in die Herbst-/Winterzeit, aber durch die knallig bunten Farben springt einen das Buch direkt an. Es fällt einfach auf unter anderen Büchern und das mag ich sehr.

Inhalt

Dalia sitzt wegen eines Orkans in New York am Flughafen fest. Dort lernt sie Max kennen, den sie auf Anhieb sympathisch findet. Beide warten auf denselben Flug zurück nach Deutschland, aber als Max unbemerkt eine falsche Bemerkung macht, flüchtet Dalia plötzlich vor ihm und beide sehen sich nicht wieder.

Zu Hause in Deutschland ist die Stimmung getrübt. Seit Jahren schon versuchen Dalia und ihr Langzeitfreund Moritz ein Baby zu bekommen, aber es will einfach nicht klappen, was die Beziehung sehr belastet. Und nachdem Moritz sich lange sehr seltsam verhält kommt plötzlich der große Schlag für Dalia. Er trennt sich wegen einer Anderen von ihr. Dalia will das nicht einsehen und gibt die Hoffnung nicht auf, dass Moritz zu ihr zurückkehrt.

Aus der Not heraus sucht sie erst einmal einen Mitbewohner für die zu große und zu teure Wohnung, die sie mit Moritz gemeinsam bewohnt hat. Bevorzugt soll ein Mann einziehen um Moritz eifersüchtig zu machen. Und als dann bei einer völlig chaotischen Wohnungsbesichtigung Max vor der Tür steht ist Dalia gleich damit einverstanden, dass er bei ihr einzieht. Aber schnell wird klar, dass sich zwischen Dalia und Max mehr entwickelt als nur Freundschaft.

Meine Meinung

Die Geschichte wird in der 1. Person aus Sicht von Dalia erzählt, die kein einfaches Leben hat. Es ist nicht nur der unerfüllte Kinderwunsch, der sie belastet, sondern auch Dinge aus der Vergangenheit, die sie beschäftigen. Ihre Gefühle und ihr ganzes Kopfkino finde ich werden hier sehr schön und passend ausgedrückt. Dalia hat es wirklich nicht einfach und deswegen klammert sie sich so an Moritz, er gibt ihr Hoffnung, aber Moritz kann und möchte das nicht mehr. Was die Charaktere angeht, finde ich sind alle sehr gut getroffen. Auch Max ist sehr sympathisch, ein Typ, den man direkt mag.

Leider hat die Geschichte ein paar Längen. Dalias Charakter entwickelt sich im Verlauf positiv weiter, bei allen anderen gibt es eigentlich nur wenige Veränderungen. Schön finde ich die vielen Weisheiten und Zitate, die Dalia oft mit ihrem kleinen Bruder austauscht. Sie passen immer gut zur Situation.

Der Schreibstil ist einfach gehalten und trotzdem genial, so dass man sehr schnell und einfach lesen kann. Die Autorin schafft es, für jede Handlung die passenden Worte zu finden, Sätze wie: "Ich lächle tapfer und freue mich auf den Moment, an dem ich den ganzen Sekt in Tränen vergießen kann." beleben die Geschichte und finde ich einfach super gewählt. Die Charaktere sind wie schon gesagt sehr authentisch, das Einzige war es zu bemängeln gibt ist, dass es sich teilweise etwas zieht.

Fazit

"Das Leben ist auch nur eine Wolke" ist nicht einfach nur eine Liebesgeschichte, sondern auch eine dramatische Erzählung über einen Verlust und über einen unerfüllten Kinderwunsch und wie man damit klar kommen muss. Es ist kein spannendes Buch, aber eine sehr gefühlvolle und sensible Geschichte. Vieles ist vorhersehbar, aber mit einigen dramatischen Wendungen hat die Autorin mich wirklich überrascht. Alles in allem ein sehr gelungenes Buch, das ich Lesern von gefühlvollen Romanen gerne weiterempfehle.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.12.2019

Rasante Fortsetzung

Die Dreizehnte Fee
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Inhalt

Lilith flüchtet mit ihrer Schwester, der Eishexe, in deren Schloss. Den Hexenjäger, der sie lieber töten anstatt lieben würde, weil er keine andere Wahl hat, lässt sie zurück. Die kleine Elle ist ...

Inhalt

Lilith flüchtet mit ihrer Schwester, der Eishexe, in deren Schloss. Den Hexenjäger, der sie lieber töten anstatt lieben würde, weil er keine andere Wahl hat, lässt sie zurück. Die kleine Elle ist Tod. All das führt dazu, dass auch sie innerlich tot ist und was bleibt ist nur noch das böse Gefühl nach Rache.

Nun wartet Lilith im Eisschloss auf ihre verbliebenen Schwestern. Sie sollen darüber urteilen, was mit ihr geschieht. Ihre Magie hat sie verloren, denn die Eishexe hat ihr einen Splitter ins Herz gesetzt, dieser raubt ihr die Magie. Sie kann sich nicht wie zuvor mit Magie gegen ihre Schwestern stellen und so erwartet sie ihr Urteil, aber nicht ohne den Versuch sich zu wehren und zu entkommen.

Meine Meinung

Diesen Band fand ich von Anfang an sehr viel überschaubarer und besser wie den ersten Band. Man wird nicht so überrumpelt mit den Tatsachen, sondern die Geschichte geht dort weiter, wo Band eins geendet hat.

Somit wird alles weiterhin aus der Sicht der Dreizehnten Fee in der 1. Person erzählt. In Rückblenden erfährt man hier sehr viel über das Leben der Feen, wie sie als Kinder waren und welche grauenhaften Dinge sie angerichtet haben.

Die Entwicklung von Liliths Charakter finde ich sehr gut gelungen. Die Königin in ihr ist die böseste und gefährlichste von allen Feen, aber ihrer Zauberkraft beraubt lernt sie viel über das Leid der Menschen, für das sie selbst einst verantwortlich war.

Fazit

Die Geschichte ist eine Mischung aus Märchen, Liebesgeschichte, Schauerroman und Horror. Sie ist rasant und spannend. Wenn man vom Schreibstil mal absieht, mit dem ich immer noch zu kämpfen habe, ist das Buch perfekt. Ich bin total verzaubert und freue mich auf den dritten und somit letzten Band.