Vor allem am Anfang zieht es sich sehr
Das SeptemberhausUm es gleich vorweg zu nehmen: Ich habe mir von diesem Buch eindeutig mehr versprochen. Am Anfang kam ich beim Lesen gar nicht voran, weil es mich einfach kaum fesseln konnte.
Die Geschichte wird aus Sicht ...
Um es gleich vorweg zu nehmen: Ich habe mir von diesem Buch eindeutig mehr versprochen. Am Anfang kam ich beim Lesen gar nicht voran, weil es mich einfach kaum fesseln konnte.
Die Geschichte wird aus Sicht von Hauptprotagonistin Margaret erzählt. Der Hauptpart in diesem Buch besteht dann darin ihre Vergangenheit mit ihrem Ehemann Hal aufzuarbeiten und herauszufinden, ob Margaret den Verstand verliert oder nicht. Und es geht natürlich noch um die Toten, die in diesem Haus leben. Was ist mit ihnen geschehen und was wollen sie? Das war eindeutig das Beste an dem Buch. Aber vor allem die ersten beiden Drittel ziehen sich. Da passieren dann einfach mal Seiten lang irgendwelche belanglosen Dinge oder Sachen, die man schon kennt, weil es eben ständig in diesem Haus passieren und sich wiederholen.
Die Idee allerdings fand ich super. Es ist nicht unbedingt was Neues, was hier erzählt wird, Geschichten über Spukhäuser gibt es jede Menge, aber ich lese solche Bücher immer wieder gerne. Aber es zieht sich eben sehr oft. Das letzte Drittel des Buches hat mir am besten gefallen, endlich passiert etwas und es gibt viel mehr interessante Handlungen. Ich denke, dem Buch hätten ein paar Seiten weniger gut getan. Der Schreibstil von Carissa Orlando ist aber sehr gut, flüssig und lässt sich angenehm lesen. Ich fand nur eben die Story insgesamt etwas zäh.