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Veröffentlicht am 29.07.2021

Ein spannendes Abenteuer für Erwachsene

Die Chroniken von Peter Pan - Albtraum im Nimmerland
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Inhalt

Er war der erste Junge, den Peter Pan in die Anderswelt mitgenommen hat. Er ist Peters bester Freund, sein engster Vertrauter. Aber er stellt die Welt um Peter herum und Peter selbst immer mehr ...

Inhalt

Er war der erste Junge, den Peter Pan in die Anderswelt mitgenommen hat. Er ist Peters bester Freund, sein engster Vertrauter. Aber er stellt die Welt um Peter herum und Peter selbst immer mehr in Frage. Immer wieder holt Peter Pan neue Jungs nach Nimmerland, damit er immer die gleiche Anzahl an Kindern um sich hat. Es ist ihm egal, dass sie nicht richtig kämpfen können, wenn sie auf ihre Raubzüge gegen die Piraten aufbrechen. Und dabei müssen sie durch das gefährliche Grasland, in dem die Vieläugigen leben, die die Kinder verschleppen und fressen, denn jeder Junge ist ersetzbar. Es gibt genug Jungs, die man in Andernorts anlocken kann, damit sie auf ein großes Abenteuer mitkommen.

Meine Meinung

"Die Chroniken von Peter Pan" ist nach der Trilogie "Die Chroniken von Alice" eine weitere Märchenadaption von Christina Henry. Peter Pans Geschichte kann man dabei auch lesen, wenn man die Bücher über Alice nicht kennt. Wer die Vorgänger aber schon gelesen hat, der kennt den Schreibstil der Autorin und ihre spezielle Art, Märchen zu interpretieren. Dabei beschreibt sie viele Details, geht auf Beziehungen ein und es gibt immer wieder einige sehr brutale Szenen, wobei sich diese in diesem Buch in Grenzen halten. Aber so wie sie die Geschichte um Peter Pan und seinen besten Freund beschreibt fand ich alles wahnsinnig fesselnd, ein großes Abenteuer für erwachsene Leser.

Das komplette Buch wird aus Sicht von Peter Pans bestem Freund in der ersten Person erzählt. Dabei lernt der Leser die Situation in Nimmerland auf eine völlig andere Art und Weise kennen. Liebhabern von Peter Pan blutet in dem Moment vielleicht das Herz, wiederum andere (so wie ich) werden es wahnsinnig aufregend finden dies mit zu verfolgen. Dabei wurden alle Protagonisten sehr gut getroffen. Der treue Jamie, der Peter gegenüber immer treu und loyal ist. Und Peter Pan selbst, den man nach dieser Geschichte in einem völlig anderem Licht sehen kann.

Fazit

Mich hat dieses Buch von Anfang bis zum Ende gefesselt. Es ist einfach aufgebaut, wahnsinnig gut erzählt und mit einem sehr überraschenden Ende. Ich hatte damit auf jeden Fall nicht gerechnet (auch wenn man es erahnen kann). Es gibt einige brutale Szenen, aber es ist bei weitem nicht so blutig wie man das von anderen Büchern der Autorin kennt. Die Geschichte ist auch teilweise sehr dramatisch und durchgehend mitreißend. Immer wieder sind die Jungs auf einem gefährlichen Abenteuer und der Hauptprotagonist hat alle Hände voll zu tun und das hält dieses tolle Buch durchgehend am Leben. Diese Geschichte ist wirklich ein großes Abenteuer für Erwachsene und ich empfehle es sehr gerne weiter.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.07.2021

War leider nicht so, wie ich erhofft hatte

Leichenwald
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Aufgrund von Cover und Klappentext habe ich mir bei diesem Buch ein bisschen was Anderes vorgestellt. Es dauert, bis die Geschichte überhaupt mal in Fahrt kommt. Und dann gibt es neben den Morden noch ...

Aufgrund von Cover und Klappentext habe ich mir bei diesem Buch ein bisschen was Anderes vorgestellt. Es dauert, bis die Geschichte überhaupt mal in Fahrt kommt. Und dann gibt es neben den Morden noch ein anderes ganz großes und "wichtiges" Thema: Das Sexleben der Hauptprotagonistin und einiger anderer teils recht blasser Charaktere. Das nimmt schon fast mehr Platz ein wie die Dinge, die der Klappentext verspricht. Daran ist grundsätzlich nichts Verkehrtes, aber so ausgiebig hat es dem Buch meiner Meinung nach mehr geschadet wie geholfen. Den Schreibstil von Edward Lee fand ich dabei zwar grandios, das konnte die Story für mich aber auch nicht mehr retten. Nur etwa die letzten 40 Seiten waren wirklich sehr gut, aber das ist einfach zu wenig. Von daher empfand ich diesen Thriller eher als mittelmäßig. Toller Schreibstil, sehr gelungenes Cover, aber inhaltlich fehlte es mir an Spannung und an der Schnelllebigkeit der Handlungen. Für mich gehört das zu einem guten Thriller einfach dazu.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.07.2021

Ein gelungener und ruhiger Thriller

Schneewittchen schläft
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Inhalt

Es ist drei Jahre her, als Gabe auf dem Weg nach Hause im Stau stecken bleibt und dabei seine Tochter in einem alten Auto direkt vor ihm entdeckt. Er geht zuerst von einem Irrtum aus, denn seine ...

Inhalt

Es ist drei Jahre her, als Gabe auf dem Weg nach Hause im Stau stecken bleibt und dabei seine Tochter in einem alten Auto direkt vor ihm entdeckt. Er geht zuerst von einem Irrtum aus, denn seine kleine Tochter Izzy und seine Frau warten zu Hause auf ihn. Um sicher zu gehen ruft er zu Hause an, aber es ist nicht seine Frau die sich meldet, sondern die Polizei.

Gabe gibt danach die Hoffnung nicht auf Izzy lebend zu finden und verbringt sein Leben fortan auf der Autobahn in einem Camper. Die Polizei glaubt nicht daran, dass er seine Tochter damals tatsächlich gesehen hat. Zu groß sei der Zufall und außerdem kann es nicht sein, dass es Izzy war, die in dem Auto saß, er muss seine Tochter mit einem anderen Mädchen verwechselt haben.

Meine Meinung

Es war für mich nicht das erste Buch von C.J. Tudor, von daher kannte ich den Schreibstil von ihr schon und wie in den Büchern davor empfand ich ihn als sehr angenehm und sehr leicht lesbar. Die Situation, in der sich Hauptprotagonist Gabe zu Beginn des Buches befindet empfand ich einerseits erst mal als etwas weit hergeholt, andererseits sorgt sie direkt für einen beklemmenden Gänsehautmoment und man stellt sich unweigerlich die Frage: Wie hätte man selbst in so einer Situation reagiert?

Es gibt verschiedene Handlungsstränge die irgendwann alle einen Zusammenhang zueinander herstellen. Jeder Handlungsstrang birgt dabei neue Überraschungen und Geheimnisse, die den Leser mitfiebern und spekulieren lassen. Ab und an empfand ich einige der Situationen dann jedoch als zu sehr ausgearbeitet, das hätte man meiner Meinung nach auch oft etwas verkürzen können. War dann aber auch nicht weiter schlimm, die Geschichte war trotzdem wahnsinnig fesselnd, so dass ich darüber gerne hinwegsehen konnte.


Fazit

Ich empfand "Schneewittchen schläft" als sehr angenehm und leicht zu lesen. Es ist nicht nur ein Thriller, sondern auch ein sehr ruhiges Buch. Die Geschichte ist dabei sehr gut durchdacht und konstruiert. Auch wenn es nicht immer super spannend war, hat mich die Geschichte trotzdem durchgehend mitgerissen. Ich fand es teilweise sehr beklemmend, geheimnisvoll und sehr fesselnd. Die Protagonisten konnten mich auch alle überzeugen. Ab und zu gab es ein paar Längen, die ich jetzt aber nicht als weiter schlimm empfand. Wer gerne mal einen dramatischen und etwas ruhigeren Thriller lesen möchte, dem kann ich das Buch auf jeden Fall ans Herz legen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.07.2021

Ganz ok für zwischendurch...

Murgunstrumm
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Murgunstrumm wird von Anfang bis zum Ende sehr atmosphärisch und gruselig erzählt, trotzdem hatte ich oft ein bisschen Probleme mit dem Schreibstil. Oft musste ich Sätze zwei Mal lesen und teilweise triftete ...

Murgunstrumm wird von Anfang bis zum Ende sehr atmosphärisch und gruselig erzählt, trotzdem hatte ich oft ein bisschen Probleme mit dem Schreibstil. Oft musste ich Sätze zwei Mal lesen und teilweise triftete ich auch ein wenig ab. Denn das Thema fand ich zwar sehr interessant, aber zwischendurch plätschert es auch mal so vor sich hin. Mit Murgunstrumm hat der Autor zwar ein völlig unbekanntes Wesen erschaffen, aber alles drum herum war nicht wirklich was Neues. Das Buch und die Charaktere haben mir gut gefallen, auch die Geschichte, die er um Paul herum aufgebaut hat, aber ein bisschen mehr hatte ich mir dann doch davon erhofft. Aber für ein paar Gruselstunden zwischendurch ist es das Buch auf jeden Fall geeignet.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.07.2021

Guter Reihenauftakt

Mörderfinder – Die Spur der Mädchen
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Als Robert Benz nach Hause kommt traut er seinen Augen nicht. Im Flur findet er den Rucksack seiner Tochter Leni, genau dort abgestellt wo Leni ihn immer abgestellt hat. Und auch der Tisch ist für drei ...

Als Robert Benz nach Hause kommt traut er seinen Augen nicht. Im Flur findet er den Rucksack seiner Tochter Leni, genau dort abgestellt wo Leni ihn immer abgestellt hat. Und auch der Tisch ist für drei Personen gedeckt und es gibt noch andere Anzeichen, dass Leni im Haus ist. Aber das kann unmöglich sein, denn die damals 10-Jährige ist vor 6 Jahren spurlos verschwunden.

Verzweifelt wendet sich Lenis Vater an Max Bischoff, der früher einmal Ermittler bei der Kripo war, inzwischen aber Privatdozent an einer Universität ist. Er möchte Bischoff als Privatermittler engagieren. Und obwohl Bischoff zunächst ablehnen möchte, willigt er letztendlich ein Robert Benz zu helfen.


Meine Meinung

Mörderfinder ist der erste Band einer neuen Reihe rund um Ermittler Max Bischoff, den einige schon aus früheren Thrillern von Arno Strobel kennen werden. Bischoff ist ein recht junger Ermittler, der hier sympathisch und sehr authentisch beschrieben wird. Sprecher Dietmar Wunder bringt beim Lesen alle Charaktere und Situationen sehr gut rüber. Er hatte meine volle Bewunderung, wie gekonnt er seine Stimme in wirklich allen Facetten den Handlungen angepasst hat.

Das Buch ist von Beginn an sehr unheimlich und beklemmend. Der Autor schafft es durch die Begegnung zwischen Robert Benz und Lenis mutmaßlichem Wiederauftauchen direkt Spannung aufzubauen, die dann fast durchgehend anhält. Die Kapitel sind alle nicht zu lange und enden oft mit Cliffhangern, so wie es sich für einen guten Thriller gehört.

Fazit

Eigentlich wollte ich nach "Offline" und "Die App" kein Buch mehr von Arno Strobel lesen, aber Mörderfinder geht wieder in eine andere Richtung, von daher gab ich dem Ganzen noch eine Chance. Dank netgalley.de hatte ich dann auch die Gelegenheit genutzt, seit langem mal wieder ein Hörbuch zu hören und ich habe es nicht bereut. Mörderfinder ist ein solider und spannender Thriller, der fast alles zu bieten hat, was ein Buch des Genres braucht. Vor allem die Protagonisten fand ich sehr gut und authentisch. Die ganze Geschichte über herrscht aufgrund des brisanten Themas eine beklemmende Stimmung, die den Leser mitreißt und teilweise vor allem auch aufgrund des Sprechers des Hörbuchs eine Gänsehaut verschafft. Insgesamt hat mir der erste Band der Reihe rund um Max Bischoff gut gefallen und ich empfehle es Thriller-Fans gerne weiter.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere