Roman | Der Sunday-Times-Bestseller | Limitiert: Motivfarbschnitt nur, solange der Vorrat reicht
Jasmin Humburg (Übersetzer)
+++ Wunderschön gestaltete Schmuckausgabe mit Farbschnitt – nur, solange der Vorrat reicht +++
Feministischer Horror trifft auf gesellschaftskritischen Nervenkitzel
Monika Kims
Sunday Times-Bestseller
ist ein fesselnder feministischer Horrorroman über Wut, Obsession und die Grenzen der Moral.
Nach der Trennung ihrer Eltern gerät Jiwons Leben ins Chaos – und der neue, selbstgefällige weiße Freund ihrer Mutter macht alles nur schlimmer, indem er sie und ihre Schwester fetischisiert und ihre Kultur verhöhnt. Jiwons Gedanken werden immer radikaler.
Wie weit wird sie gehen, um ihre Familie zu retten?
Good for her?
– Eine schockierende weibliche Rachegeschichte
Female Rage & Horror
– Die blutige Geburt einer Serienmörderin
Ein
Debüt
, das Grenzen sprengt: Monika Kim verbindet gesellschaftliche Themen mit
Gänsehaut-Horror
!
Der Schreibstil hat mich sofort gepackt, denn dieser war klar, eindringlich und unglaublich fesselnd. Die reduzierte Anzahl an Figuren macht es leicht, ganz in die Geschichte einzutauchen, und vor allem ...
Der Schreibstil hat mich sofort gepackt, denn dieser war klar, eindringlich und unglaublich fesselnd. Die reduzierte Anzahl an Figuren macht es leicht, ganz in die Geschichte einzutauchen, und vor allem die Geschwisterbeziehung hat sich ehrlich und erschreckend echt angefühlt.
Die Handlung ist intensiv und voller überraschender Wendungen, mit denen ich absolut nicht gerechnet habe. Die Geschichte hat mich komplett in ihren Bann gezogen. Jedes Kapitel endete so, dass ich einfach weiterlesen musste.
Das Ende war gleichzeitig großartig aber auch böse.
Weitere Bücher der Autorin werde ich auch lesen und freue mich auf alles was von ihr noch auf Deutsch erscheinen wird.
Also ich bin eine ganze Weile um das Buch herumgeschlichen. Das Cover ist schon sehr gut gelungen und hat mich bildlich angeschaut 👁
In der Buchhandlung hab ich es mir dann einfach geschnappt und reingelesen. ...
Also ich bin eine ganze Weile um das Buch herumgeschlichen. Das Cover ist schon sehr gut gelungen und hat mich bildlich angeschaut 👁
In der Buchhandlung hab ich es mir dann einfach geschnappt und reingelesen. Schreibstil ist super und bin direkt durch die Seiten geflogen und dachte, das wird jetzt gekauft und mitgenommen.
Zusammen nun in einer Leserunde gelesen und das hat bei dem Buch viel Spaß gemacht. Man konnte über Theorien austauschen und über die Charaktere sprechen.
Es ist spannend, fesselnd und ja, es ist Horror bzw ein feministischen Horrorroman. Ist also nichts für schwache Nerven. Mich hat vor allem das Ende überrascht und auf diese Wendung bin ich im Vorfeld nicht gekommen.
Hab lange überlegt wie ich es jetzt bewerten. Muss sagen es gibt nichts was mich stört und es hat mich so krass mitgenommen. Vor allem so positiv überrascht.
Es war einmal eine koreanische Familie, die in Amerika lebte und auseinanderbrach, als der Familienvater eine andere Frau kennenlernte. Die zwei Töchter mussten die Mutter trösten, ...
Meine Meinung
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Es war einmal eine koreanische Familie, die in Amerika lebte und auseinanderbrach, als der Familienvater eine andere Frau kennenlernte. Die zwei Töchter mussten die Mutter trösten, die nun ständig weinte und bei jedem Fischgericht die Augen mitaß.
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Bei den Verlassenen handelt es sich um die Mutter (Umma), die ältere von den zwei Töchtern Ji-won und deren jüngeren Schwester Ji-hyun. Ji-won steckt mitten im Studium und hat das Gefühl, es liegt an ihr, was jetzt aus der Familie wird und vernachlässigt darüber hinaus ihr Studium.
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Die Mutter weint ständig und wartet darauf, dass ihr Ehemann zurückkommt. Sie möchte ihre Töchter dazu bringen, auch Fischaugen zu essen, da sie das Beste sind und ausserdem Glück bringen. Ji-hyun weigert sich vehement, die ekeligen Augen zu essen. Ji-won isst, ihrer Mutter zuliebe, die ekeligen, zähen und salzigen Fischaugen und findet sie gar nicht mal so schlecht. Lecker, wie die beim Kauen knacken!
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Die Umma lernt den weißen Mann George kennen, der innerhalb kürzester Zeit bei der, vom Vater verlassenen Familie, einzieht. Mit drei asiatischen Frauen wähnt er sich im Schlaraffenland. Er verspricht der Umma die Ehe.
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Handelt es sich dabei um die Glück bringenden Fischaugen oder beginnt jetzt, der vom Klappentext versprochene Horror?
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Das hier ist weder ein normales Familiendrama, noch ein Märchen, das mit einem Happy End die Leserschaft beruhigt aufatmen lässt. Vielmehr betrachtet man jetzt die Augen seiner Mitmenschen, mit anderen Augen. Vor allem die, mit blauen ...
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Monika Kim hat Feminismus mit Horror verwoben, und die Leser ziemlich lange in dem Glauben gelassen, es handle sich ja nur um eine Familiengeschichte, wie es sie zu Tausenden gibt. Dabei erzählt sie von Rassismus und dem Glauben vieler weißer Männer, Asiatinnen wären die idealen Frauen, die MANN unterdrücken kann. Sie betrachten sie als Objekte ihrer Begierden und begegnen ihnen selten auf Augenhöhe.
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Apropos Augen! Ji-won entdeckt schon sehr bald, dass blaue Menschenaugen wesentlich schmackhafter als Fischaugen sind. Ihre Rache an Männern, die sie enttäuscht haben, kennt keine Grenzen.
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Die Figur Ji-won ist wunderbar gezeichnet und legt eine Skrupellosigkeit an den Tag, die einigen Männern die ewige Nacht beschert. Das Beste sind dabei für sie die Augen.
Sämtliche Personen sind wunderbar in die Geschichte integriert und erleben mit Ji-won ihr blaues Wunder.
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Durch Rückblenden habe ich versucht, etwas mehr Verständnis für Ji-won aufzubringen. Es ist mir einfach nicht gelungen.
Fazit
👀👀👀
Ich mag normalerweise keine extremen Horrorbücher und bin blauäugig an diese Geschichte herangegangen. Als Appetitzügler kann ich sie wärmstens empfehlen.
Die Geschichte hat mich, sehenden Auges, in diesen intelligenten Horror hineingezogen. Das, obwohl der Ekelfaktor enorm ist und ich zum ersten Mal auf Naschereien beim Lesen verzichtet habe.
👀👀👀
Auf diese Art und Weise Feminismus mit Horror zu verbinden, ist ein wahrer Geniestreich. Für mich war die Handlung nicht vorhersehbar und somit liefen, fast alle meiner Vermutungen, ins Leere.
👀👀👀
Da ich blaue Augen habe, möchte ich mich keiner Gefahr aussetzen und vergebe 5 Sterne.
👀👀👀
Danke, Monika Kim. Ich bin sehr glücklich darüber, dass Ji-won nicht in meiner Nähe wohnt.
Das Geschehen beginnt erst einmal recht unauffällig und einschneidend zugleich. Wir lernen die Familie kennen, die im Zentrum der Handlung steht und erhalten einen Eindruck von den Charakteren: ...
Handlung
Das Geschehen beginnt erst einmal recht unauffällig und einschneidend zugleich. Wir lernen die Familie kennen, die im Zentrum der Handlung steht und erhalten einen Eindruck von den Charakteren: Die Mutter, die eine traumatische Trennung verarbeiten muss und dabei blind vor Liebe wird, Ji-wons Schwester, die den neuen Mann ihrer Mutter nicht ausstehen kann, es aber nicht schafft, sich gegen ihn aufzulehnen und schließlich Ji-won selbst, die zur zentralen Figur des Buches wird. Zunächst erscheint die Geschichte wie eine von vielen Trennungen, bei der die Kinder den neuen Mann der Mutter nicht ausstehen können, aber schon bald zeigt sich, dass George's Weltbild von Rassimus und Chauvinismus geprägt ist. Die Mutter der beiden Mädchen verhält sich jedoch passiv, aus Angst wieder alleine gelassen zu werden. Ji-won geht schließlich gegen George vor und wird dabei immer radikaler, wobei sie sich immer weiter in einem Strudel aus Gewalt verliert. Ich fand die Handlung des Buches sehr gut, ich konnte gut folgen und mochte die Wendungen. Ji-wons Entwicklung ist besonders spannend zu beobachten, sie hat mit eigenen Problemen zu kämpfen, versucht aber dabei ihre Familie zu retten. Aus anfänglichen Streichen und Gemeinheiten wird jedoch schon bald mehr und wir werden mit einer Protagonistin konfrontiert, die immer mehr die Kontrolle verliert. Ich habe die Handlung äußert gespannt verfolgt und war auch sehr begeistert von dem Showdown, der sich am Ende abspielt und der noch einmal für dein einen oder anderen Plottwist sorgt. Vielleicht ist am Ende nicht alles ganz glaubwürdig, man sollte sich jedoch vor Augen halten, dass man es mit einem Horrorroman und nicht mit einem Krimi zu tun hat, bei dem alle Beweise sachlich korrekt dargelegt werden sollen und die Ermittlungen im Zentrum stecken. Wer Handlungen mag, bei denen Traum und Realität immer mehr verschwimmen, der ist mit diesem Buch gut bedient.
Schreibstil
Damit bin auch schon beim Punkt Schreibstil. Ich fand den Schreibstil von Monika Kim sehr angenehm. Wir erleben alles aus Sicht der Hauptperson Ji-won, werden jedoch mit unterschiedlichen Schauplätzen ihres Lebens konfrontiert. Ich mochte an deinem Schreibstil, wie sich skurille, grauenvolle Szenen mit banalen Alltagsroutinen vermischen. Ji-won verliert in einem Kapitel die Kontrolle, im nächsten findet sie sich im Unihörsaal wieder und versteckt sich hinter dem Leben der unscheinbaren Studentin. Das fand ich sehr genial konstruiert. Ebenfalls toll waren die Szenen, in denen es schwer war zu unterscheiden, ob wir uns in einem Traum von Ji-won befinden oder in der Realität. Meistens wurde es dann sehr klar aufgelöst, doch manchmal hatte ich das Gefühl, mir nicht sicher zu sein, was denn nun genau passiert ist. Diese Szenen fand ich sehr toll geschrieben, da sie für mich perfekt widerspiegelten, wie Ji-won zunehmend an sich selbst zu zweifeln beginnt und immer größere Mühe hat, ihre Fantasien und die realen Geschehnisse zu begreifen. Die Autorin schafft es, die Leserinnen für sich einzunehmen, die Kommentare von George schaffen es, dass sich sogar bei den ubeteiligten Leser*innen Hassgefühle aufstauen und man sich befriedigt fühlt, wenn er einem Streich von Ji-won zum Opfer fällt. Andererseits kann man nur stumm zusehen, wie Ji-won erbarmungslos gegen die Männer vorgeht, die ihr Leben und das ihrer Familie zerstören wollen.
Ich finde, die Autorin hat in dem Buch auch gut erklärt, warum Ji-wons Mutter sich so verhält, wie sie es tut und wie ihre koreanische Erziehung Aufschlüsse darauf geben kann, mit welchen Männerbild sie aufgewachsen ist. Trotzdem hatte man das Gefühl, sich in die Familie auch aus einer europäischen Perspektive hineinversetzen zu können, wenn man hofft, mit einer Veränderung in der Familienkonstellation jetzt vielleicht endlich Glück nach einer Phase des Leids erlebt zu haben, dabei aber auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt wird. Eine Trennung ist eine Herausforderung für jede Familie und Monika Kims Schreibstil führt dazu, dass man sich der Familie sehr verbunden fühlt. Es war aber sehr interessant, neues Hintergrundwissen, speziell in Bezug auf die Augen zu erwerben, denn ansonsten wäre es schwerer gewesen, einige Szenen in dem Buch zu verstehen.
Das Buch hat mir sehr viel Spaß beim Lesen bereitet, das Design des Farbschnitts war gut gewählt, da man sich während des Lesens konstant von den Augen beobachtet fühlte. Ich freue mich darauf, auch das nächste Buch der Autorin zu lesen. Vielen Dank auch für den tollen Austausch in der Leserunde, ich wurde auf einige neue Sichtweisen hingewiesen und auf Details, die mir alleine nicht aufgefallen wären. Von mir gibt es 5 Sterne für "Das Beste sind das Augen" und ich kann das Buch wärmstens weiterempfehlen!
Ich bin ganz ehrlich: dieses Buch hat mich abgrundtief verstört, es ist obsessiv, wahnsinnig bis fast schon pervers, aber auch unglaublich packend. Selten was gelesen, was mich gleichzeitig so fasziniert ...
Ich bin ganz ehrlich: dieses Buch hat mich abgrundtief verstört, es ist obsessiv, wahnsinnig bis fast schon pervers, aber auch unglaublich packend. Selten was gelesen, was mich gleichzeitig so fasziniert und abgestoßen hat.
Die Geschichte fängt banal und unschuldig an, soweit nichts besonderes, aber schnell driftet die Handlung in eine Richtung ab, die ich überhaupt nicht habe kommen sehen. Meine Erwartungshaltung war eher in Richtung Familiendrama gerichtet, bekommen habe ich Psychokiller Vibes, Schauernovel, Stalkerplot und ekelhafte männliche Machtdynamiken. Holy moly, dad musste ich erstmal sacken lassen.
Ich hab dieses Buch wie im Wahn gelesen. Einerseits weil ich für meinen Seelenfrieden unbedingt Antworten brauchte und wollte, dass das Buch vorbei ist, aber auch weil ich unfassbar gefesselt von dieser obszönen, verdrehten Geschichte war.
Der Plot ist schräg, aber wie er erzählt wird- sich langsam aufbaut, abdriftet, sich in etwas Dunkels verwandelt- wow. Einfach wow.
Das Buch ich sicherlich nicht für jeden, die Protagonistin ist speziell und auf ihre Art sehr unbequem aber wenn man sich drauf einlassen kann, dann ist dieses Buch ein super wilder Ritt.