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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.09.2019

prickelnd, heiß, erotisch

Noch immer gierig & unersättlich | 5 Geile erotische Geschichten
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Ich mag die erotischen Geschichten von Amy Walker sehr gerne. Sei es ein Roman, oder seien es die Kurzgeschichten. Insbesonders die Kurzgeschichten zeichnet aus, dass hier nicht nur rein erotische Szenen ...

Ich mag die erotischen Geschichten von Amy Walker sehr gerne. Sei es ein Roman, oder seien es die Kurzgeschichten. Insbesonders die Kurzgeschichten zeichnet aus, dass hier nicht nur rein erotische Szenen vorkommen, sondern durchaus auch Handlung drumherum gebaut ist. Das gefällt mir sehr gut, reduziert es doch damit die Geschichten nicht auf "nur Sex".

Die Autorin hat einen sehr angenehmen Schreibstil und versteht es gut, die erotischen Szenen sehr ansprechend zu schreiben. Zu keinem Moment wird es vulgär, immer prickelt es und macht Spaß, weiterzulesen.

Fazit: "noch immer gierig und unersättlich" ist eine Sammlung von fünf Kurzgeschichten. Sie sind von der Handlung her sehr unterschiedlich. Mal ein wenig romantischer, mal eher hart, aber immer unterhaltsam. Mir hat es Spaß gemacht, das Buch zu lesen, die Autorin hat sich jedenfalls zu meiner Lieblingsautorin in Sachen Erotikgeschichten entwickelt.

Veröffentlicht am 08.09.2019

wie Nachhausekommen

Winston Brothers (Green Valley 5)
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Meine Freude war groß, als ich entdeckte, dass die Reihe der Winston brothers fortgesetzt wird. Diesmal lesen wir über Roscoe, den jüngsten der Geschwister. Auf ihn war ich sehr neugierig und wurde auch ...

Meine Freude war groß, als ich entdeckte, dass die Reihe der Winston brothers fortgesetzt wird. Diesmal lesen wir über Roscoe, den jüngsten der Geschwister. Auf ihn war ich sehr neugierig und wurde auch nicht enttäuscht.

Die Handlung wird - wie auch bereits in den Vorbänden - aus Sicht beider Protagonisten erzählt. Mir gefällt, wie gut die Autorin es schafft, die Eigenheiten der Charaktere herauszuarbeiten. Somit werden sie sehr lebensecht, weil auch ihre Ecken und Kanten dargestellt werden, wodurch sie besonders menschlich wirken.
Auch hier waren Roscoe und auch Simone sehr lebendig.

Ich mochte Roscoe bereits in den vorigen Bänden sehr. Er ist das Nesthäkchen, was er einerseits genießt, andererseits will er nun irgendwann natürlich auch unabhängig sein. Er hat ein riesiges und weiches Herz und viel Platz für Freundlichkeit und Liebe. Das zeigt sich hier, wo man ihn als Leser näher kennenlernt, natürlich ganz besonders und macht ihn als Charakter unheimlich sympathisch.

Simone allerdings hatte es bei mir nicht so leicht. Ich konnte ihre Handlungen zwar nachvollziehen, aber ich hatte auch das Gefühl, dass die Zuneigung und Liebe lange Zeit nur von einer Seite kommen. Bis zum Ende wurde ich nicht zu 100 % warm mit ihr.

Die Geschwister von Roscoe nehmen meinem Empfinden nach hier nicht so viel Raum ein wie in den vorigen Teilen. Trotzdem erhält man als Leser einen guten Einblick, wie es ihnen seit dem Ende des letzten Bandes ergangen ist, und wie ihre Leben weiter verlaufen sind. Der enge Zusammenhalt ist auf jeden Fall spürbar, und das hat mir wieder sehr gut gefallen.

Der Schreibstil ist wie immer locker und angenehm zu lesen, wodurch ich das Buch auch (trotz kleineren Durchhängern) rasch ausgelesen hatte. Jedenfalls bin ich nun sehr gespannt auf die Geschichte von Bill, die wir im nächsten Band lesen dürfen.

Fazit: "in whenever you fall", dem fünften Band der Winston Brothers-Reihe, lesen wir über Roscoe und Simone. Obwohl er mir sehr gut gefallen hatte, fehlte mir das kleine Etwas, das den Band zum besten der Reihe machen würde. Trotzdem hat es mir Spaß gemacht, wieder nach Green Valley zu reisen und die Winston-Familie zu besuchen und wiederzusehen. Bewundernswert ist das Talent der Autorin, ihre Charaktere einzigartig in ihrem Wesen darzustellen und sie so lebensecht zu machen, dass man tatsächlich das Gefühl hat, dass es die Protagonisten da draußen irgendwo gibt. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und definitiv Neugierde auf Bills Geschichte, die wir in Band 6 lesen dürfen.

Veröffentlicht am 29.08.2019

wundervolle Liebesgeschichte und mehr

The Light in Us
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Ich hatte bisher von der Autorin noch kein Buch gelesen, auch wenn beide Teile der All In-Reihe von ihr noch bei mir liegen und darauf warten, darin einzutauchen. Und weil ich schon viel Gutes von ihr ...

Ich hatte bisher von der Autorin noch kein Buch gelesen, auch wenn beide Teile der All In-Reihe von ihr noch bei mir liegen und darauf warten, darin einzutauchen. Und weil ich schon viel Gutes von ihr gehört hatte, war ich natürlich sehr gespannt auf ihr neues Werk und habe mir das Buch kurzentschlossen gekauft.

Der Schreibstil ist sehr angenehm, und ich habe mich rasch in die Geschichte eingefunden. Die Handlung wechselt in der Erzählsicht zwischen Charlotte und Noah. Dieser Schreibstil gefällt mir sehr gut, weil er gute Möglichkeiten bietet, sich in die Protagonisten zu versetzen und ihre Gedanken und Gefühle mitzuerleben.

Die Geschichte ist sehr emotional, nicht nur einmal hatte ich Tränen in den Augen. Die Autorin spielt mit den Emotionen der Leser, lässt sie schmunzeln und lachen, weinen, aber auch wütend sein. Und vor allem erzählt sie eine wundervolle Liebesgeschichte, eine Geschichte über Hoffnung, über das sich-Finden, über Freundschaft, Zusammenhalt und tiefe Liebe.

Die Charaktere sind sehr authentisch, haben ihre Ecken und Kanten, und ich konnte mich gut in sie hineinversetzen. Beim Lesen erhält man das Gefühl, neue Freunde kennenzulernen, die einen auch nach Zuklappen des Buches nicht so schnell verlassen.

Mir hat sehr gut gefallen, wie sich beide weiterentwickeln - denn nicht nur Noah hat einen schlimmen Schicksalsschlag hinter sich, den er verarbeiten muss, sondern auch Charlotte muss sich selbst finden. Und dieser Weg der beiden, das gemeinsame Suchen, das vorsichtige Herantasten an die Liebe - das hat mich mit den beiden mitleben lassen und mich ans Buch gefesselt.

Fazit: "the light in us" ist eine wunderbare Liebesgeschichte, die mich von der ersten Seite an überzeugen konnte. Ich konnte die Emotionen spüren und mich im die Geschichte rund um Charlotte und Noah fallen lassen. Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 27.08.2019

leider enttäuschend

Love me in the Dark – Verbotene Sehnsucht
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Ich hatte mich sehr auf das neueste Buchbaby des Kyss-Verlages gefreut, denn bisher hatten mir alle Bücher gut bis sehr gut gefallen.

Der Klappentext versprach außerdem eine süße und romantische Liebesgeschichte ...

Ich hatte mich sehr auf das neueste Buchbaby des Kyss-Verlages gefreut, denn bisher hatten mir alle Bücher gut bis sehr gut gefallen.

Der Klappentext versprach außerdem eine süße und romantische Liebesgeschichte mit ein wenig Dramatik - tja, nun, was soll ich dazu sagen? Die Rezi fällt mir schwer ...

Beginnen wir mit dem Prolog - der war emotional, ging mir unter die Haut und hatte mich sehr gespannt und neugierig auf die Geschichte gemacht.

Was mir gut gefiel, war die Tatsache, dass die Protagonisten nicht alle grade mal über 20 sind, sondern bereits die 30 überschritten haben.

Die Handlung wird aus drei verschiedenen Sichten erzählt - das gefiel mir auch sehr gut, weil man sich dadurch für gewöhnlich sehr gut in die Gefühlswelt der jeweiligen Person hineinversetzen kann.

Trotzdem hat mich das Buch sehr enttäuscht. Ich konnte die Gefühle nicht spüren, sie wurden nicht in mein Herz transportiert. Es war einfach nur eine Geschichte, die erzählt wird, aber hineinfühlen konnte ich mich in die Protagonisten nicht. Die Handlung hat alles, was sie braucht - Liebe, Romantik, Drama und Spannung. Für meinen Geschmack allerdings von allem ein wenig zu viel, und vor allem ging alles viel zu schnell. Die Protagonisten konnten mich von ihrer Entwicklung nicht überzeugen. und ich konnte nicht wirklich warm mit ihnen werden. Valentina fand ich zwar sehr stark, weil sie versucht, sich ein Leben abseits von ihrem Mann aufzubauen - trotzdem setzt sie Handlungen, die für mich nicht nachvollziehbar sind.

Der Schreibstil ist angenehm leicht zu lesen, kippt allerdings zusehends ins Kitschige ab.

Fazit: Ich wollte das Buch wirklich mögen und hatte mich sehr darauf gefreut. Der Schauplatz Paris verspricht eine romantische Liebesgeschichte, aber leider konnte mich diese hier nicht überzeugen. Die Charaktere kamen nicht bei mir an und konnten mir ihre Gefühle nicht vermitteln. Der Schreibstil wurde zwischendrin immer wieder mal ziemlich schwülstig. Leider - für mich war es nicht das richtige Buch, auch wenn es grundsätzlich einen tollen Plot hatte. Ich finde, hier hätte man mehr rausholen können.

Veröffentlicht am 22.08.2019

interessanter Auftakt der Serie

Hardwired - verführt
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Lange hatte ich überlegt, ob ich mir nach den teils sehr widersprüchlichen Rezensionen das Buch zulegen soll und bin immer wieder drumherum geschlichen, bis ich doch nicht widerstehen konnte. Und ich muss ...

Lange hatte ich überlegt, ob ich mir nach den teils sehr widersprüchlichen Rezensionen das Buch zulegen soll und bin immer wieder drumherum geschlichen, bis ich doch nicht widerstehen konnte. Und ich muss sagen, ich bin keinesfalls enttäuscht worden.

Man steigt mit Studienabschluss von Erica gleich in die Geschichte ein. Sie lernt durch Zufall Blake kennen, den sie dann auf ihrer ersten Präsentation wieder sieht. Doch er schmettert ihre Präsentation ab, ist nicht interessiert, sich mit Geld daran zu beteiligen. Erica ist wütend auf ihn, und als sie ihn nochmal trifft, keinesfalls interessiert an einer Zusammenarbeit irgendwelcher Art. Allerdings hat sie ihre Rechnung ohne Blake gemacht, denn der bemüht sich immer wieder um sie, umgarnt sie, bis sie ihm doch nicht widerstehen kann.

Mir hat das Buch wirklich gut gefallen. Natürlich ist die Geschichte keine neu erfundene, aber das stört mich nicht unbedingt, denn ganz ehrlich - Parallelen findet man bei den meisten Büchern. Und dass hier kleine Parallelen zu Shades of Grey oder Crossfire, oder wie die Bücher alle heißen, zu finden sein mögen - ich habe kein Problem damit.

Gefallen hat mir an diesem Buch die Entwicklung der Beziehung zwischen Erica und Blake, und dass es ein dunkles (oder mehr) Geheimnis gibt, ist auch klar, sonst wäre kein Stoff für ein (oder mehr) Buch da.

Der Schreibstil ist flüssig, auch die erotischen Szenen sind ansprechend geschrieben, und mir hat die Geschichte wirklich Spaß gemacht zu lesen, und von mir gibt es eine Leseempfehlung.