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Veröffentlicht am 12.05.2018

gute Geschichte mit viel Hin und Her

Zwischen uns die Sehnsucht
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Ich hatte bisher noch kein Buch der Autorin gelesen und war nach dem interessanten Klappentext gespannt auf die Geschichte von Summer.

Die Handlung wird zum großen Teil aus Summers Sicht in Ich-Form erzählt ...

Ich hatte bisher noch kein Buch der Autorin gelesen und war nach dem interessanten Klappentext gespannt auf die Geschichte von Summer.

Die Handlung wird zum großen Teil aus Summers Sicht in Ich-Form erzählt - gegen Ende kommt bei einzelnen Kapiteln auch Caden zu Wort. Der Schreibstil ist angenehm flüssig, allerdings hatte ich zu Beginn trotzdem meine Schwierigkeiten, in die Geschichte zu finden, da anfangs sehr viele Namen vorkommen und ich eine Weile gebraucht habe, bis ich sie zuordnen konnte.

Summer kommt mir für ihr Alter - immerhin ist sie das erste Jahr im College - eher naiv vor. Ihre Handlungen waren für mich nicht immer ganz nachvollziehbar, manchmal hatte ich das Gefühl, dass sie sich verhält wie ein trotziges kleines Mädchen. Trotzdem mochte ich sie - sie ist sarkastisch, und hat das Herz am rechten Fleck.

Caden mochte ich von Beginn an - er ist jemand, bei dem man anfangs meinen könnte, er wäre ein bad boy - dem ist jedoch nicht so. Er ist verantwortungsbewusst und seiner Familie sehr verbunden, und er steht zu seiner Meinung, egal, was andere sagen.

Die Clique rund um Summer, Caden und Kevin ist gut eingearbeitet, allerdings war es mir zu viel Hin und Her zwischen den einzelnen Charakteren - mal war jemand mit der beisammen, dann wieder mit einer anderen, dann hat die eine wieder nicht mit der anderen gesprochen, weil die vorhin mit jemandem beisammen war, den man nicht mochte - auch hier hatte ich manchmal das Gefühl, es mit Schülern und nicht mit Studenten zu tun haben, so á la "der hat das gesagt, jetzt bin ich böse ...".

Die Geschichte an sich hat mir im gesamten gut gefallen, sie ist zwar nichts Neues - ein Mädchen, das in den Stiefbruder verliebt ist - aber das hat mich nicht unbedingt gestört. Teilweise hatte sie ihre Längen, erst im letzten Drittel hat sie dann Fahrt aufgenommen und wurde so richtig fesselnd.

Fazit: "Zwischen uns die Sehnsucht" ist ein New Adult-Roman, der mir trotz einiger Längen und manchmal nicht ganz nachvollziehbaren Handlungen der Protagonisten gut gefallen hat. Es ist eine Liebesgeschichte mit so einigen Irrungen und Wirrungen, teils romantischen Szenen, und es ist eine Geschichte über Familie und Zusammenhalt. Von mir gibt es 3,5 Sterne.

Veröffentlicht am 12.05.2018

was war das?

Once She Dreamed – In Sehnsucht vereint
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Ich mag die Bücher der Autorin sehr gern - ihre Sea Breeze-Serie sowie die Rosemary Beach-Serie habe ich gern gelesen und sie hat mir aufgrund des spritzigen, modernen Schreibstils und der gefühlvollen ...

Ich mag die Bücher der Autorin sehr gern - ihre Sea Breeze-Serie sowie die Rosemary Beach-Serie habe ich gern gelesen und sie hat mir aufgrund des spritzigen, modernen Schreibstils und der gefühlvollen Handlung sehr gut gefallen.

Deshalb war ich umso erfreuter, als ich gesehen habe, dass es Neues von der Autorin gibt - dazu kann ich aber leider nur sagen: Was war das?

Es handelt sich hier um eine Kurzgeschichte mit knapp über 100 Seiten. Ich weiß nicht, was hier mit der Autorin los war, aber es fehlt einfach alles, was mir an ihren anderen Büchern so gut gefallen hatte - keine Romantik, keine tiefen Gefühle, kein gar nix kam hier herüber. Im Gegenteil - ich hatte das Gefühl, hier eine Erzählung zu lesen - obwohl die Geschichte in Ich-Form aus Sicht von Sammy Jo erzählt wird, kam zu keinem Moment Gefühl bei mir an. Ich konnte mich nicht in sie hineinversetzen und konnte ihre Gedanken und Gefühle nicht nachvollziehen.

Fazit: Trotz flüssigem Schreibstil konnte mich diese Kurzgeschichte nicht überzeugen und hat mich trotz Cliffhanger nicht neugierig auf den zweiten und letzten Band der Serie gemacht. Es kamen keine Gefühle bei mir an, ich konnte mich in die Protagonistin Sammy Jo zu keinem Zeitpunkt hineinversetzen. Für mich war das Buch eine Enttäuschung, der unverkennbare Stil der Autorin fehlt.

Veröffentlicht am 09.05.2018

konnte mich leider nach Teil 1 ebensowenig überzeugen

Rough Love
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Nachdem mich bereits Teil 1 der Serie "Vicious Love" nicht wirklich überzeugen konnte, wollte ich der Buchreihe mit dieser Kurzgeschichte doch noch eine Chance geben.

Hier lesen wir über das Kennenlernen ...

Nachdem mich bereits Teil 1 der Serie "Vicious Love" nicht wirklich überzeugen konnte, wollte ich der Buchreihe mit dieser Kurzgeschichte doch noch eine Chance geben.

Hier lesen wir über das Kennenlernen von Jamie, Vicious' Freund, und Melody, dessen Literaturlehrerin in der High School. Sie fühlt sich von ihm - der er selbstbewusst und sexy auftritt - sehr angezogen; den weiteren Verlauf der Geschichte muss man dann selbst lesen.

Die Handlung spielt zur selben Zeit, in der die Geschichte von Vicious und Emilia beginnt - nämlich im letzten Highschool-Jahr der beiden. Ob man diese Kurzgeschichte nun vor oder nach Band 1 liest, tut nicht unbedingt zur Sache.

Leider konnte mich auch diese Geschichte nicht überzeugen. Mich stört einerseits - ja, ich weiß, es ist vielleicht altmodisch - dass hier eine Lehrerin (auch wenn sie nicht allzuviel älter als der Schüler ist) eine Beziehung mit einem ihrer Schüler beginnt, andererseits gibt es auch hier Situationen, wo ich mir denke, dass es doch wohl nicht sein kann, dass eine erwachsene Frau, die vor allem auch eine Vorbildfunktion inne hat, hier nicht reagiert, nur weil sie in die ausführende Person verliebt ist.

Melody hat auf mich den Eindruck einer Frau, mit der Jamie alles machen kann - sie ist nur darauf aus, Sex mit ihm zu haben, zu allen möglichen Zeiten und Orten, ohne Rücksicht auf Verluste. Eine Verliebtheit in ihn konnte ich nicht wirklich feststellen, mir schien es eher eine Lust-Beziehung. Jamie hingegen verfügt mit 18 über die sexuelle Erfahrung eines wesentlich älteren Mannes (wo lernen die das alle??), hat zwar teils den Anschein von Verantwortungsbewusstsein gezeigt, war aber in seinen Handlungen genauso egoistisch wie Vicious in seiner Geschichte. Erst das Ende - der Epilog einige Jahre später - konnte mich ein wenig mit ihm versöhnen.

Der Schreibstil ist wiederum sehr flüssig, und ich bin wie bei Band 1 auch hier wiederum durch die Seiten geflogen.

Fazit: Auch "Rough love" konnte mich leider nicht wirklich überzeugen. Trotz der Kürze der Geschichte hat die Autorin ihre Protagonisten zwar recht gut ausgearbeitet - sympathisch waren sie mir leider aber trotzdem nicht - mein Eindruck von ihnen ist sexbezogen, von tiefer Liebe war nicht viel zu spüren. Auch hier gibt es wieder Situationen, die meines Erachtens moralisch verwerflich und nicht zu rechtfertigen sind.

Ich bedanke mich bei NetGalley und dem Lyx-Verlag für das Leseexemplar, meine ehrliche Meinung blieb davon unbeeinflusst.

Veröffentlicht am 09.05.2018

konnte mich leider nicht ganz überzeugen

Vicious Love
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Ich hatte von der Buchserie bereits viel gehört und auch der Klappentext hat mich sehr angesprochen und neugierig auf das Buch gemacht.

Die Handlung wird aus beider Sicht erzählt, kapitelweise gibt es ...

Ich hatte von der Buchserie bereits viel gehört und auch der Klappentext hat mich sehr angesprochen und neugierig auf das Buch gemacht.

Die Handlung wird aus beider Sicht erzählt, kapitelweise gibt es immer wieder Rückblicke in die Vergangenheit von vor zehn Jahren, langsam erfährt man dadurch vom Kennenlernen der beiden an bis zur heutigen Zeit. Diese Rückblicke haben mir gut gefallen und haben mir geholfen, das Verhalten der beiden in der Gegenwart zu verstehen.

Die Autorin hat einen flüssigen Schreibstil und hat es verstanden, ihre Protagonisten sehr lebensecht darzustellen. Die Geschichte ist im gesamten eher ein wenig düster, und vor allem Vicious´ Verhalten konnte ich bis zu einem gewissen Grad nach seinen Erlebnissen in der Kindheit auch nachvollziehen. Aber eben nur bis zu einem gewissen Grad - bis zum Ende wurde ich nicht warm mit ihm. Er hat es nicht geschafft, mir seine Liebe zu Emilia glaubhaft zu vermitteln, und obwohl ich sein Verhalten zwar verstehen konnte, gab es viele Situationen - sowohl in seiner Vergangenheit als auch in der Gegenwart - die in meinen Augen moralisch unentschuldbar sind und und durch kein Erlebnis gerechtfertigt werden können. Bis zum Schluss hatte ich von ihm den Eindruck eines egoistischen Kerls, der seine Bedürfnisse mit allen Mitteln ohne Rücksicht auf andere durchsetzt.

Emilia mochte ich hingegen - sie ist ein Familienmensch, süß, kümmert sich liebevoll und mitfühlend um ihre kranke Schwester und versucht ihr das Leben leichter zu machen. Ich konnte durchaus verstehen, was sie an dem Bad Boy Vicious angezogen hat - überhaupt nicht nachvollziehen konnte ich allerdings, dass sie ihm so gut wie alles verzeiht und sie ihm all sein Verhalten früher oder später mit rosaroter Brille entschuldigt - ich konnte nicht sehen, was an ihm so toll ist, dass man ihm alles durchgehen lässt.

Vicious´ drei Freunde von Kindheit an, die auch in den Folgebänden jeweils Hauptpersonen werden, konnten mich ebenso nicht von sich überzeugen - zum Teil - bis auf Dean - werden sie auch nicht allzu ausführlich dargestellt, und man liest von ihnen eher in der Vergangenheit als Gegenwart.

Es gibt einige Verwicklungen in der Handlung, die das Ende bis zum Schluss unvorhersehbar gemacht haben, und der spannende Schreibstil hat dazu beigetragen, dass ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen habe. Auch die Liebesgeschichte zwischen Emilia und Vicious an sich hat mir gut gefallen.

Fazit: "Vicious Love" ist der Start einer Serie um vier junge Männer. Der erste Teil konnte mich persönlich nicht überzeugen, da er trotz gut ausgearbeiteter Protagonisten und einer Liebesgeschichte mit interessantem Verlauf einige Situationen enthält, die meinem Empfinden nach durch kein Erlebnis der Vergangenheit gerechtfertigt werden können. Wer sich allerdings daran nicht stört, wird durch die fesselnde Handlung mit Twists im Plot spannendes Lesevergnügen finden.

Veröffentlicht am 30.04.2018

viel besser als Teil 1

New York Bastards - In deiner Erinnerung
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Es handelt sich hier um Teil 2 einer Serie, das Buch ist jedoch in sich abgeschlossen un kann unabhängig von Teil 1 gelesen werden, da es andere Hauptprotagonisten sind. Ich persönlich würde jedoch trotzdem ...

Es handelt sich hier um Teil 2 einer Serie, das Buch ist jedoch in sich abgeschlossen un kann unabhängig von Teil 1 gelesen werden, da es andere Hauptprotagonisten sind. Ich persönlich würde jedoch trotzdem das Lesen in Reihenfolge empfehlen.

Mir hatte Band 1 bis auf ein paar kleine Abstriche bereits gut gefallen und ich war nun gespannt auf die Geschichte von Johns Bruder Butch.

Butch ist ein junger Mann, der nach seinem Kampf mit dem Serienkiller "der Bräutigam" mit bleibenden verletzungsbedingten Beeinträchtigungen leben muss, was ihn - der er immer gesund, vital und kräftig war - sehr zu schaffen macht. Als ihm eines Nachts ein kleines Mädchen vor die Füße fällt, soll dies sein Leben auf eine Weise verändern, mit der er niemals gerechnet hätte.

Ich mochte Butch sehr gerne. Das tiefe Loch, in das er durch seine Verletzungen fiel, sowie das daraus resultierende Verhalten - das Abwenden von allen und Schroffheit anderen gegenüber - waren für mich vollkommen nachvollziehbar. Doch im Laufe erkennt man, dass hinter seiner harten Schale ein weicher Kern verborgen ist.

Vicky hat sich ebenfalls sehr verändert. Stand sie in Band 1 noch eher im Schatten ihrer Schwester Lissiana, ist sie nun unabhängig und eine starke junge Frau geworden, die sich nicht scheut, offen ihre Meinung zu sagen und dazu zu stehen, trotzdem ist sie jedoch einfühlsam und liebevoll. Das hat mir an ihr sehr gut gefallen.

Die Handlung ist spannend, hat aber auch romantische und liebevolle Momente, sowie solche, bei denen ich angesichts der Situationskomik schmunzeln musste. Die Thematik - Mädchenhandel - war nicht immer ganz einfach für mich zu lesen und so manches Mal musste ich schlucken, wenn ich daran dachte, dass Situationen wie in diesem Buch gar nicht so unrealistisch sind und irgendwo da draußen sicherlich auch passieren.

Natürlich gibt es auch ein Wiedersehen mit Lissiana und John und allen anderen in Band 1 vorgekommenen Protagonisten, besonders gut hat mir hier der Zusammenhalt zwischen ihnen allen gefallen, wie sehr sie zueinander stehen und wie stark die Freundschaftsbande sind.

Fazit: "New York Bastards - in deiner Erinnerung" ist die tolle Fortsetzung der Serie, die mir vorbehaltlos von Beginn an gefallen hat. Der Schreibstil ist gewohnt flüssig, und die Handlung wurde gestrafft, sodass nicht eine Minute lang Langeweile beim Lesen aufkam - im Gegenteil: ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen und konnte gar nicht mehr aufhören. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ich freue mich schon auf weitere Werke der Autorin.