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Veröffentlicht am 12.02.2018

Thorn und die Silberschwingen

Silberschwingen 1: Silberschwingen
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Ich kenne die Bücher der Autorin und habe schon einige von ihr gelesen. Als ich die Ankündigung für dieses Buch gesehen habe, haben mich die Inhaltsangabe und auch das wunderschöne Cover sofort angesprochen. ...

Ich kenne die Bücher der Autorin und habe schon einige von ihr gelesen. Als ich die Ankündigung für dieses Buch gesehen habe, haben mich die Inhaltsangabe und auch das wunderschöne Cover sofort angesprochen.

Die Handlung wird aus Thorns Sicht in Ich-Form erzählt, im Laufe kommt dann auch noch die Schilderung aus Luciens Sicht in dritter Person dazu. Das hat mir persönlich sehr gut gefallen, gibt es so doch die Gelegenheit, dass man sich toll in die Protagonisten einfühlen kann.

Durch den flüssigen und fesselnden Schreibstil hatte ich das Gefühl, förmlich durch das Buch zu fliegen, und habe es auch innerhalb eines Tages ausgelesen, weil ich nicht aufhören konnte.

Ich mochte Thorn sehr. Sie wird in eine ihr fremde und unverständliche Welt katapultiert, und fühlt sich zu allem Übel auch noch zu Lucien - ihrem Feind - hingezogen, Dieses Gefühlswirrwarr, in dem sie dann landet, wurde toll beschrieben, und ich habe mit ihr mitgelebt. Im Gegensatz zu ihr steht Lucien - er ist dunkel und finster, und doch kann man mit der Zeit nicht anders, als auch ihn zu mögen - warum? Das muss der geneigte Leser selbst feststellen :) So nebenbei lernt man dann über Silberschwingen und Halbwesen, erfährt, warum sie sich hassen und Halbwesen eigentlich nicht existieren dürften.

Die Handlung hat einige Twists, und immer, wenn ich dachte, so wird es jetzt enden, ging es dann doch in eine ganz andere Richtung weiter - so verläuft der Spannungsbogen von Beginn an kontinuierlich nach oben, bis sie sich dann in einem Höhepunkt entlädt und den Leser neugierig auf den zweiten Teil zurücklässt.

Auch das Setting - der Handlungsort ist London - passt perfekt zur Geschichte - ein geschichtsträchtiger, ein wenig düsterer Ort, der den Ablauf genau richtig untermalt und unterstützt.

Dieses Buch hat so viel Phantasie in sich, man lernt neue Wesen kennen, denn meine Vorstellung von Silberschwingen war eine ganz andere, als ich dann tatsächlich gelesen habe, und das hat mir sehr gut gefallen.

Fazit: "Silberschwingen" hat mir von Beginn bis Ende sehr gut gefallen. Ein angenehm flüssiger Schreibstil, gut ausgearbeitete Charaktere, unvorhersehbare Wendungen in der Handlung und eine Geschichte, die mich in ihren Bann gezogen hat, hat mir tolle und spannende Lesestunden beschert und lässt mich nun ungeduldig auf den zweiten Teil warten, um zu erfahren, wie es Thorn weiter ergeht. Es ist zwar ein Jugendbuch, aber ebenso auch für Erwachsene lesenswert. Ich vergebe eine Leseempfehlung, das Buch ist definitiv ein Lesehighlight für mich gewesen.

Ich bedanke mich bei NetGalley und dem Thienemann-Esslinger-Verlag für das Leseexemplar, meine ehrliche Meinung blieb davon unbeeinflusst.

Veröffentlicht am 09.02.2018

erotisch-prickelnd

WinterLust | Erotische Geschichten
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Ich kenne bereits Bücher der Autorin - sie schreibt erotische, prickelnde und ansprechende Romane bzw. Kurzgeschichten.

In diesem Buch werden insgesamt 5 Kurzgeschichten erzählt, die ganz verschieden ...

Ich kenne bereits Bücher der Autorin - sie schreibt erotische, prickelnde und ansprechende Romane bzw. Kurzgeschichten.

In diesem Buch werden insgesamt 5 Kurzgeschichten erzählt, die ganz verschieden sind - eine ist eher romantisch, bei der anderen geht es ein wenig härter zu, die nächste wiederum ist zuckersüß - doch alle haben sie einen wunderbar flüssigen Schreibstil, sympathische Protagonisten und auch noch Handlung zusätzlich zu den heißen erotischen Szenen gemeinsam. Die Geschichten sind abwechslungsreich, für jeden Geschmack ist etwas dabei, und jetzt, nachdem ich alle gelesen habe, könnte ich gar nicht sagen, welche meine Lieblingsgeschichte gewesen wäre.

Fazit: "WinterLust" ist ein Sammelband prickelnd-erotischer Geschichten, die dem Leser an kalten Winterabenden ordentlich einheizen. Obwohl Kurzgeschichten, sind doch alle gut ausgearbeitet, haben Handlung und ansprechend geschriebene Erotikszenen, bei denen es Spaß macht, sie zu lesen. Ich vergebe gern eine Leseempfehlung und freue mich jetzt schon auf weitere Bücher der Autorin.

Ich durfte das Buch im Rahmen einer Leserunde mit der Autorin bei lovelybooks lesen - mein herzlicher Dank geht dafür an den Verlag blue panther-books sowie an Amy Walker - meine Meinung zum Buch wurde dadurch jedoch nicht beeinflusst.

Veröffentlicht am 05.02.2018

dramatischer Abschluss

Verliere mich. Nicht.
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In einem Rutsch habe ich gestern auch Teil 2 der Geschichte um Sage und Luca ausgelesen. Die Handlung setzt sich nahtlos nach dem Ende von Teil 1 fort.

Auch hier ist die Handlung sehr emotional, dramatisch ...

In einem Rutsch habe ich gestern auch Teil 2 der Geschichte um Sage und Luca ausgelesen. Die Handlung setzt sich nahtlos nach dem Ende von Teil 1 fort.

Auch hier ist die Handlung sehr emotional, dramatisch und mitreißend. Nachdem Sage mit Luca Schluss gemacht hat, kann er sie doch überreden, wieder in die Wohnung einzuziehen. Und dann wurde es leider ein klein wenig langatmig, denn für lange Zeit kann sich Sage noch immer nicht überwinden, Luca zu erzählen, was ihr passiert war und ihm die Gründe zu nennen, warum sie die Beziehung zu ihm abgebrochen hatte. Andererseits erlebt man als Leser jedoch mit, dass sie in der Vergangenheitsbewältigung Fortschritte macht, und jeder kleine Vorwärtsschritt von ihr hat mich für Sage gefreut. Auch hier gab es jedoch im Verhalten von Sage die eine oder andere Szene, die ich nicht ganz nachvollziehen konnte, weil es nicht nur um sie, sondern auch noch jemand anderen ging, der gefährdet war.

Trotzdem die Handlung teilweise sehr ruhig verläuft und eher von Wiederholungen von Sages´ Gedanken und Gefühlen geprägt ist, fesselt die Autorin auch hier wieder mit einem Schreibstil, der emotional, teils dramatisch und spannend erzählt. Die Nebencharaktere treten ein wenig in den Hintergrund, was für die Entwicklung von Sages´ und Lucas Beziehung gut war, ich aber trotzdem schade fand, denn am Ende hätte ich es schön gefunden, auch von ihnen zu erfahren, wie es ihnen weiter erging.

Die Handlung spitzt sich am Ende zu einem dramatischen Höhepunkt zu, der mir sehr gut gefallen hat, und endet mit einem Epilog, den ich einfach wunderbar fand.

Fazit: "Verliere mich.Nicht" ist der zweite Teil und Abschluss einer Liebesgeschichte, die viel mehr ist als das - es ist eine Geschichte über Vergangenheitsbewältigung, Freundschaft, und des zu-sich-selbst-Findens, die mich mit lebensecht ausgearbeiteten Charakteren und einer fesselnden Handlung für sich eingenommen hat. Trotz einiger kleiner Mängel vergebe ich auch hier eine klare Leseempfehlung und kann das Buch allen ans Herz legen, die emotionale Geschichten lieben - sie werden nicht enttäuscht werden.

Ich bedanke mich bei NetGalley und digitalLYX für das Leseexemplar, meine Meinung blieb davon jedoch unbeeinflusst.

Veröffentlicht am 05.02.2018

sehr berührend

Berühre mich. Nicht.
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Wer in Buchforen, facebook und Co. unterwegs ist, dem ist dieses Buch vergangenes Jahr viele Male über den Weg gelaufen. Die Vielzahl der positiven Bewertungen und die Leseprobe haben mich sehr neugierig ...

Wer in Buchforen, facebook und Co. unterwegs ist, dem ist dieses Buch vergangenes Jahr viele Male über den Weg gelaufen. Die Vielzahl der positiven Bewertungen und die Leseprobe haben mich sehr neugierig auf das Buch gemacht - ich habe mich allerdings geduldet und habe noch das Erscheinen von Teil 2 im Jänner abgewartet, so konnte ich in einem Rutsch durchlesen.

Die Autorin hat einen unglaublich fesselnden Schreibstil und hat es geschafft, Emotionen so zu beschreiben, dass man gar nicht anders kann, als mitzuleben. Durch die Schilderung aus Sages Sicht ist es mir sehr leichtgefallen, mich in sie hineinzuversetzen und ihre Gefühle nachzuvollziehen, und nicht nur einmal stiegen mir die Tränen in die Augen.

Sage musste in ihrem jungen Leben schon viel Schlimmes durchmachen, und im Laufe der Handlung erfährt man häppchenweise von ihrer Vergangenheit. Sie schafft es schrittweise, sich an ein "normales" Leben anzunähern, und auch wenn es immer wieder Rückschritte gibt, so verarbeitet sie doch langsam ihre Vergangenheit. Dass sie niemandem erzählt, was passiert ist, ist nachvollziehbar und gerade die langsame Annäherung und der Vertrauensaufbau zu Luca haben mir sehr gut gefallen. Luca war mir sehr sympathisch. Er hat Einfühlungsvermögen und gibt Sage die Zeit, die sie braucht, auch wenn er nicht weiß, was sie hier eigentlich verarbeitet. Auch Lucas Schwester April und die anderen Nebencharaktere wurden gut ausgearbeitet und haben die Handlung abgerundet.

Die Geschichte geht unter die Haut, das, was Sage passierte, sorgt sicherlich bei Lesern für Diskussionsstoff und kann durchaus die Gemüter spalten. Sie bleibt im Kopf und beschäftigt einen noch lange, nachdem man mit dem Lesen fertig ist.

Es gab jedoch auch - gegen Ende des Buches - eine Szene zwischen Sage und Luca (näher möchte ich hier nicht ausführen, um nicht zu spoilern), die ich angesichts ihrer Ängste nicht nachvollziehen konnte, weil sie mir viel zu schnell ging. Ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand mit einer Angststörung so reagieren würde, wie Sage es getan hat. Und obwohl ich die Gründe, warum Sage nicht erzählte, was ihr passiert war, sehr nachvollziehen konnte, konnte ich doch - vor allem gegen Ende - nicht verstehen, warum sie nicht endlich ihren Mund aufmacht, weil ihre Vergangenheit nicht nur sie, sondern auch noch jemand anderen betrifft.

Fazit: "Berühre mich.Nicht" ist ein Buch, das auch mich überzeugen konnte. Emotionale Momente, Dramatik, aber auch Szenen, bei denen ich lächeln musste, und sympathische und gut ausgearbeitete Charaktere haben mich in die Geschichte kippen lassen, ich konnte und wollte gar nicht aufhören zu lesen, um zu erfahren, wie es Sage weiter ergeht. Ich schließe mich den positiven Rezensionen an und vergebe eine klare Leseempfehlung.

Ich bedanke mich bei NetGalley und digitalLYX für das Leseexemplar, meine Meinung blieb davon unbeeinflusst.

Veröffentlicht am 02.02.2018

tolle Handlung

Addicted to Ridge
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Ich hatte schon viel von der Autorin gehört und war daher sehr gespannt auf den Start dieser Serie, wobei jedes Buch in sich abgeschlossen ist und unabhängig voneinander gelesen werden kann.

Der Schreibstil ...

Ich hatte schon viel von der Autorin gehört und war daher sehr gespannt auf den Start dieser Serie, wobei jedes Buch in sich abgeschlossen ist und unabhängig voneinander gelesen werden kann.

Der Schreibstil ist locker und leicht lesbar, die Handlung wird aus Hopes Sicht erzählt, was mir gut gefallen hat. Die Sprache ist eher derb, passt jedoch zur Geschichte, da sie sich in einem eher kriminellen Umfeld abspielt.

Hope wird von ihrer Mutter zu ihrem Vater abgeschoben, den sie 12 Jahre nicht mehr gesehen hat, weil diese mit ihrer Erziehung nicht mehr zurechtkommt. Dementsprechend benimmt sie sich, sie ist bockig, frech und lässt sich nichts vorschreiben. Dieses Verhalten passt eher zu einer Pubertierenden als zu einer 18jährigen, im gesamten gesehen passt es jedoch zu ihrem bisherigen Aufwachsen. Im Laufe der Geschichte wird Hope erwachsen und dieser Verlauf war recht gut dargestellt.

Was mir jedoch gefehlt hat, waren die Gefühle. Ich konnte mich in die Charaktere nicht so richtig einfühlen, mehrmals gibt es Sprünge im Verhalten von Hope, ihrem Stiefbruder Thorn und dessen besten Freund Ridge. Zuerst hasst sie alle, plötzlich können sie sich gut leiden - hier fehlte mir das Dazwischen, ebenso ist es auch bei Hopes Entwicklung selbst - sie ist nachvollziehbar, aber eben auch sprunghaft. Auch konnte ich die Freundschaft von Hope mit der Mädchenclique nicht nachvollziehen. Ridge wäre ein sehr interessanter Charakter, war mir aber zu wenig ausgebaut.

Die Handlung selbst hat mir sehr gut gefallen - sie ist teilweise zwar brutaler, aber es passt alles gut zusammen und ich kann mir ohne weiteres vorstellen, dass sie so auch in Wirklichkeit ablaufen könnte. Sie enthält Spannung, Wortgefechte, bei denen ich auch mal schmunzeln musste, Erotik und ein klein wenig Romantik.

Fazit: "Addicted to Ridge" ist Teil 1 einer Serie, der mir handlungsmäßig sehr gut gefallen hat; auch die derbe Sprache und teilweise Brutalität haben mich nicht gestört, weil es einfach dazu gepasst hat. Allerdings fehlte mir in der Entwicklung der Charaktere etwas, hier hätte ich mir gewünscht, dass sie noch ein wenig mehr herausgearbeitet wird, ich konnte die Gefühle nicht immer nachvollziehen. Eine Leseempfehlung gibt es trotzdem, weil ich einfach die Geschichte selbst sehr gut gestaltet und aufgebaut fand.

Ich bedanke mich bei der Autorin und beim Angelwings-Verlag für die Zurverfügungstellung des Leseexemplares, meine Meinung zum Buch blieb davon unbeeinflusst.