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Veröffentlicht am 22.01.2026

spannend

Der Boss – Ist er ein Monster oder ein Genie?
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Der Boss – Ist er ein Monster oder ein Genie? hat mich von der ersten Seite an gepackt und bis zum Schluss nicht mehr losgelassen. Dieses Buch ist ein absoluter Pageturner, bei dem man ständig das Gefühl ...

Der Boss – Ist er ein Monster oder ein Genie? hat mich von der ersten Seite an gepackt und bis zum Schluss nicht mehr losgelassen. Dieses Buch ist ein absoluter Pageturner, bei dem man ständig das Gefühl hat, dass hinter jeder Ecke eine neue Enthüllung wartet.

Die Geschichte beginnt mit einem ausgelassenen Abend im Club, der für Natalie und ihre beste Freundin Cara eigentlich nur Spaß bedeuten sollte – bis Cara am nächsten Morgen im Koma liegt. Die Polizei kommt nicht weiter, also beschließt Natalie, selbst nach Antworten zu suchen. Als sie den Mann, der zuletzt mit Cara gesehen wurde, auf dem Cover eines Magazins erkennt, wird klar: Es ist der erfolgreiche und geheimnisvolle Unternehmer Geoffrey Rosenberg. Kurzerhand schleust sich Natalie in sein Leben ein, indem sie einen Job in seiner Villa annimmt – fest entschlossen, ihn zu entlarven.

Doch je tiefer sie in seine Welt eintaucht, desto mehr verschwimmen die Grenzen zwischen Wahrheit, Lüge und Manipulation. Die Atmosphäre in der Villa ist von Anfang an beklemmend, und man fragt sich ständig, wer hier eigentlich die Fäden in der Hand hält. Natalie wollte ihrem Boss eine Falle stellen – aber schon bald steht die Frage im Raum, ob sie nicht längst selbst in einer gefangen ist.

Ich fand das Buch unglaublich spannend, voller Wendungen und mit einer konstanten, düsteren Spannung, die mich regelrecht durch die Seiten getrieben hat. Besonders gelungen ist das Spiel mit den Zweifeln: Ist Geoffrey ein Monster oder doch ein Genie? Man glaubt, die Antwort zu kennen – bis die Geschichte wieder alles auf den Kopf stellt.

Ein Thriller, der süchtig macht und den man am liebsten in einem Rutsch durchliest.

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Veröffentlicht am 22.01.2026

geheimnisvoll, aber nicht so mitreißend wie erhofft

Illusion – A Lie Worth Believing
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Ich habe mich sehr auf Illusion von Janine Ukena gefreut, weil Setting und Grundidee unglaublich vielversprechend klangen – eine geheimnisvolle Show in Las Vegas, Illusionen, dunkle Geheimnisse und eine ...

Ich habe mich sehr auf Illusion von Janine Ukena gefreut, weil Setting und Grundidee unglaublich vielversprechend klangen – eine geheimnisvolle Show in Las Vegas, Illusionen, dunkle Geheimnisse und eine gefährliche Lovestory. Und ja, das Buch hat definitiv seine starken Seiten, auch wenn ich es mir insgesamt etwas cooler und mitreißender vorgestellt hatte.

Zu Beginn fiel es mir schwer, wirklich in die Geschichte hineinzufinden. Die Charaktere blieben für mich erst einmal ziemlich unnahbar, und ich konnte keine richtige Verbindung zu ihnen aufbauen. Ich glaube, dass diese Distanz von der Autorin bewusst gewählt wurde, um die Atmosphäre der Illusionen und Geheimnisse zu unterstreichen – für mich hat das aber nicht immer funktioniert und hat den Einstieg etwas zäh gemacht.

Inhaltlich begleiten wir Stella, eine junge Sängerin, deren Traum wahr wird, als sie Teil der berühmten Show „Illusion“ in Las Vegas wird – einer Performance, die ihr Publikum an echte Magie glauben lässt. Doch hinter den schillernden Auftritten verbergen sich dunkle Geheimnisse: Die Erinnerung an die verschwundene Vorgängerin Fia schwebt ständig im Raum, und der charismatische, aber undurchschaubare Illusionist Levin sorgt dafür, dass man nie weiß, wem man trauen kann. Schritt für Schritt merkt Stella, dass nichts dem Zufall überlassen ist – und dass auch sie selbst Teil eines viel größeren Plans ist. Die Grenzen zwischen Realität, Täuschung und Gefühl verschwimmen dabei immer mehr.

Was ich allerdings wirklich wunderschön fand, waren die vielen Illustrationen im Buch – sie haben die Atmosphäre toll unterstützt und das Leseerlebnis nochmal aufgewertet. Auch der Farbschnitt ist ein absoluter Hingucker und macht das Buch optisch zu etwas Besonderem.

Alles in allem ein schöner, geheimnisvoller Auftakt mit einer starken Idee und toller Gestaltung, der mich aber emotional nicht ganz so gepackt hat wie erhofft. Ich bin trotzdem neugierig, wie sich die Geschichte im zweiten Band weiterentwickelt.

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Veröffentlicht am 08.01.2026

fesselnd

Tod zur Teestunde
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„Tod zur Teestunde“ von Anthony Horowitz ist ein brillant konstruiertes Krimi-Highlight, das mich von Anfang an begeistert hat. Ich fand es genial, quasi einen Krimi im Krimi zu lesen – dieses Spiel mit ...

„Tod zur Teestunde“ von Anthony Horowitz ist ein brillant konstruiertes Krimi-Highlight, das mich von Anfang an begeistert hat. Ich fand es genial, quasi einen Krimi im Krimi zu lesen – dieses Spiel mit Meta-Ebenen ist nicht nur clever, sondern macht auch richtig Spaß. Man liest nicht einfach einen Fall, man liest über jemanden, der einen Fall liest – und dann selbst mitten hineingezogen wird. Großartig!

Die Geschichte begleitet Susan Ryeland, ehemalige Lektorin und nun im Ruhestand eigentlich raus aus der Krimiwelt – bis das Manuskript eines jungen Autors auf ihrem Tisch landet: Atticus Pünds letzter Fall, ein klassischer „Whodunit“ um den Tod der steinreichen Lady Chalfont, die offenbar vergiftet wurde und bei der alles auf einen Täter in der eigenen Familie hindeutet. Doch während Susan das Manuskript lektoriert, entdeckt sie, dass der Autor Eliot Crace darin verschlüsselt die Geschichte seiner eigenen Familie verarbeitet – inklusive des ungeklärten, ebenfalls durch Gift verursachten Todes seiner berühmten Großmutter, Kinderbuchlegende Miriam Crace.

Und dann nimmt der Plot eine scharfe, dunkle Abzweigung: Eliot stirbt bei einer Fahrerflucht, Susan wird plötzlich verdächtigt – und die Fiktion verschmilzt mit der Realität. Ich liebe, wie Horowitz hier das klassische Cozy-Krimi-Feeling erst aufbaut, nur um es dann aufzubrechen und auf eine gefährlichere, persönlichere Ebene zu heben.

Auch die Protagonist:innen fand ich richtig toll. Susan ist klug, geerdet und mutig, ohne in überzeichnete Action-Klischees zu fallen. Und Atticus Pünd – den wir im Manuskript begleiten – ist einfach ein Genuss: scharfsinnig, leicht exzentrisch, klassisch detektivisch und herrlich britisch im Ton. Die Kombination aus Susan und Atticus als „Ermittler:innen in getrennten Welten“ funktioniert überraschend harmonisch.

Einen Stern ziehe ich nur ab, weil ich mir an manchen Stellen noch etwas mehr Tempo in Susans eigenem Fall gewünscht hätte – der Auftakt war für mich der stärkste Sog. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau.

Fazit: Ein geniales Meta-Krimi-Konzept, tolle Figuren und ein Plot, der klug mit Erwartungen spielt. Für mich ein echtes Lese-Highlight und eine klare Empfehlung für alle, die klassische Krimis lieben – und sich gleichzeitig über eine frische, ungewöhnliche Erzählweise freuen. Ich will definitiv mehr „Krimi im Krimi“ lesen!

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Veröffentlicht am 08.01.2026

Schweden-Setting

Dann ruhest auch du (Ein Fall für Maya Topelius 3)
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„Dann ruhest auch du“ von Sandra Åslund hat mich wieder richtig gut unterhalten – spannend, düster und mit einem Schweden-Setting, das ich einfach liebe. Öland im Winter, die raue Ostsee-Luft, einsame ...

„Dann ruhest auch du“ von Sandra Åslund hat mich wieder richtig gut unterhalten – spannend, düster und mit einem Schweden-Setting, das ich einfach liebe. Öland im Winter, die raue Ostsee-Luft, einsame Orte, alte Gemäuer – all das schafft eine Atmosphäre, in der ich mich sofort zuhause fühle. Genau diese nordische Stimmung trägt den Thriller für mich enorm.

Auch wenn ich nur Band 1 gelesen habe und Band 2 ausgelassen habe, kam ich erstaunlich gut in den dritten Teil hinein. Die Story ist so aufgebaut, dass man den Fall und die Figuren auch ohne vollständige Reihenkenntnis versteht – ein großes Plus! Ich hatte nie das Gefühl, wichtige Zusammenhänge zu verpassen, und konnte dem Plot gut folgen.

Worum geht’s? In der Schlossruine von Borgholm auf Öland wird eine Journalistin tot aufgefunden – gezielt und professionell erschossen. Es ist bereits der zweite Mord, der auf eine regelrechte Hinrichtung hindeutet. Kriminalinspektorin Maya Topelius und ihr Kollege Pär reisen nach Kalmar, um zu ermitteln – doch kaum dort, gibt es bereits ein weiteres Opfer. Schnell wird klar: Hier geht es nicht nur um Einzeltaten, sondern um ein Netzwerk voller Hass, Ideologie und Gewalt. Die Spur führt in die erschreckend real wirkenden Abgründe des ländlichen Rechtsextremismus – brisant, unbequem und sehr fesselnd erzählt.

Besonders mochte ich, dass der Fall für Maya auch persönlich wird, als sie auf Parallelen zu einem alten, lange verdrängten Trauma aus ihrer Schulzeit stößt – und damit auch zu ihren drei Freundinnen aus Jugendtagen. Diese emotionale Verknüpfung gibt der Geschichte Tiefe und Fallhöhe, ohne die Spannung auszubremsen.

Einen Stern ziehe ich ab, weil mich die Figuren-Bindung zwar wieder erreicht hat, ich aber in den Ermittlungssträngen noch ein kleines bisschen mehr Überraschung gebraucht hätte, um komplett „wow“ zu sein. Trotzdem: Der Lesefluss, das Setting und der persönliche Bezug haben mich absolut bei der Stange gehalten.

Fazit: Ein packender, atmosphärischer Nordic-Thriller, der auch ohne direkten Vorgängerband funktioniert. Für mich ein starkes Highlight der Reihe und eine klare Empfehlung für alle, die Schweden-Krimis mit persönlicher Note und gesellschaftlicher Brisanz mögen. Ich freue mich jetzt schon auf mehr Fälle mit Maya!

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Veröffentlicht am 08.01.2026

durchwachsen

Lass uns noch bleiben
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„Lass uns noch bleiben“ von Saskia Luka ist ein Roman, der mich leider nicht so richtig packen konnte – obwohl ich die Idee dahinter und einige Elemente durchaus mochte. Ich fand das Buch ganz gut, aber ...

„Lass uns noch bleiben“ von Saskia Luka ist ein Roman, der mich leider nicht so richtig packen konnte – obwohl ich die Idee dahinter und einige Elemente durchaus mochte. Ich fand das Buch ganz gut, aber die Geschichte hat mich emotional und erzählerisch nicht vollständig überzeugt.

Die Handlung begleitet Anna, deren Leben im Berliner Kiez ins Straucheln gerät, als ihre Freundin plötzlich ohne ein Wort verschwindet. Halt findet sie vorerst nur in ihrem Pflanzenladen – einem kleinen grünen Mikrokosmos, der mehr ist als ein Geschäft: Zufluchtsort, Pflanzenklinik, Zuhause auf Zeit. Unterstützt wird Anna außerdem von ihrem charmanten Nachbarn, einem ruhigen, warmherzigen Antiquar. Als dann der lebendige, optimistische Alex in ihr Leben stolpert und die Suche nach der Freundin ins Rollen bringt, beginnt eine Reise, die vieles verändert – nur anders, als Anna erwartet hätte.

Was mir gefallen hat: Die Atmosphäre des Pflanzenladens ist liebevoll und bildhaft beschrieben, fast schon wie ein eigener Charakter. Auch die Nebenfiguren – besonders der Antiquar und Alex – bringen Wärme und Dynamik in die Story. Es gibt viele schöne, stille Momente, die zeigen, wie tröstlich Orte und Menschen sein können, wenn der Rest der Welt verschwimmt.

Aber genau hier liegt für mich auch das Problem: Trotz der emotionalen Themen und der Suche nach der Wahrheit blieb die Geschichte für mich zu distanziert und stellenweise zu vage. Der Funke wollte nicht ganz überspringen, der Plot blieb mir insgesamt zu wenig greifbar, und die Entwicklung wirkte für mich nicht immer stimmig oder ausreichend aufgebaut. Manche Entscheidungen und Wendungen konnten mich schlicht nicht überzeugen.

Zudem fiel es mir schwer, mich komplett auf die Geschichte einzulassen, weil sie zwar vieles andeutet, aber wenig davon wirklich vertieft. Dadurch blieb das Leseerlebnis für mich etwas flach – was schade ist, denn Potenzial war definitiv da.

Fazit: Ein Roman mit schöner Kiez- und Pflanzen-Atmosphäre und liebenswerten Figuren, der mich jedoch nicht vollständig mitnehmen konnte. Ganz gut für Zwischendurch, aber für mich leider nicht die erhoffte emotionale Wucht. Für alle, die ruhige, leicht melancholische Kiez-Geschichten mögen, könnte es trotzdem ein Treffer sein – mich hat es leider nicht ganz erreicht.

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