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Veröffentlicht am 04.03.2019

Emotional, Spannend, einfach toll!

Loveless - Eine Liebesgeschichte
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Die Geschichte konnte mich wirklich überzeugen. Ich mochte so wohl Brynn als auch Cassidy sehr, sehr gern. Es fing damit an, dass man von Brynns Verlust erfährt und die Autorin schafft es, dass man schon ...

Die Geschichte konnte mich wirklich überzeugen. Ich mochte so wohl Brynn als auch Cassidy sehr, sehr gern. Es fing damit an, dass man von Brynns Verlust erfährt und die Autorin schafft es, dass man schon ganz zu Beginn der Geschichte mit der Protagonistin mit fühlt und sich in ihre Lage hinein versetzen kann, obwohl man sie noch gar nicht richtig kennt. Das finde ich wirklich bemerkenswert, da es nicht viele Autoren gibt, die so etwas fertigbringen können.

Wirklich toll fand ich die Kapitel aus Cassidys Sicht, da sie auch von seiner Kindheit handeln. Dies ist sehr wichtig für die Geschichte, da man so viel besser nachempfinden kann, warum Cass auf eine bestimmte Weise handelt oder denkt. Die Beziehung zwischen ihm und seinem Vater wird sehr deutlich und auch seine Mutter und seinen Großvater lernt man gut kennen, was mir wirklich gefallen hat. Auch über sein Leben in der Einsamkeit erfährt man viel und ich finde, man hat richtig gemerkt, wie viel Mühe die Autorin sich gegeben hat, was die Planung angeht. Alles war stimmig und total logisch, genau so, wie es sein sollte

Ein kleiner Kritikpunkt den ich habe ist, dass die Liebesgeschichte zwischen den beiden sich sehr schnell entwickelt und gerade gegen Ende hin zieht der Erotik-Aspekt die Handlung eher in die Länge, als dass er der Geschichte gut tut.

Das ist aber auch schon der einzige Punkt, den ich nicht so gut fand, den Rest fand ich ausnahmslos toll. Was mir besonders im Gedächtnis geblieben ist, ist wie intelligent Cass ist. Er hat alles perfekt geplant und durchdacht, gerade was sein Überleben weit weg von der Zivilisation betrifft, aber auch, wie er mit Brynn umgeben muss, nachdem er sie verletzt gefunden hat. Er wusste einfach genau was zu tun ist, was ich sehr bewundernswert finde.

Auch den Schreibstil muss ich einmal loben. Wie ich schon erwähnt habe, wurden die Gefühle der Protagonisten sehr gut dargestellt, doch auch die Umgebungen wurden nicht außer Acht gelassen. Die Natur wurde total schön beschrieben und man hatte das Gefühl, man sei selbst vor Ort und würde alles mit eigenen Augen sehen, was ich sehr genossen habe.

Ein weiteres Highlight der Story war das Ende. Ich kann nicht zu viel verraten, aber ich war sehr überrascht und die Wendung war total unerwartet, was ich super fand.

Veröffentlicht am 16.02.2017

Ein Buch, das definitiv zu wenig Aufmerksamkeit bekommt

Phantasmen
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Klappentext:
Eines Tages tauchten sie aus dem Nichts auf – die Geister der Toten. Millionen auf der ganzen Welt, und stündlich werden es mehr. Sie stehen da, bewegungslos, leuchtend, ungefährlich. An der ...

Klappentext:
Eines Tages tauchten sie aus dem Nichts auf – die Geister der Toten. Millionen auf der ganzen Welt, und stündlich werden es mehr. Sie stehen da, bewegungslos, leuchtend, ungefährlich. An der Absturzstelle eines Flugzeugs, mitten in Europas einziger Wüste, warten zwei junge Frauen auf die Geister ihrer verunglückten Eltern. Rain hofft, die Begegnung wird ihrer jüngeren Schwester Emma helfen, Abschied zu nehmen. Auch Tyler, ein schweigsamer Norweger, ist auf seinem Motorrad nach Spanien gekommen, um ein letztes Mal seine große Liebe Flavie zu sehen. Dann erscheinen die Geister. Doch diesmal lächeln sie. Und es ist ein böses Lächeln.

Vor weg möchte ich anmerken, dass ich das Buch wirklich grandios finde. Ich habe schon bevor ich es gelesen habe sehr viel Gutes über Kai Meyer gehört, aber selbst noch nichts von ihm gelesen. Nun kann ich aber alles positive, was mir über seinen Schreibstil gehört habe, ausnahmslos bestätigen. Die Situationen werden sehr lebhaft und vor allem bildlich beschrieben. Das macht es einem wirklich leicht sich in das Buch und ins Geschehen hinein zu versetzen. Dadurch bekommen die Charaktere auch sehr lebhafte Züge, was mir persönlich immer gut gefällt.

Geschrieben ist das Ganze aus der Perspektive von Rain, die mir Anfangs wegen ihrer distanzierten Art ihren Eltern und Großeltern gegenüber eher unsympathisch ist, was sich aber schnell ändert, da ich die Beziehung zu ihrer kleinen Schwester Emma total rührend finde. Sie ist eben voll und ganz die große Schwester, die ihre kleine Schwester am liebsten vor allem und jedem beschützen möchte. Auch Tyler, den männlichen Protagonisten finde ich ganz toll. Er hat ein wenig was von diesem typischen Badboy Image, spielt jedoch gern den Helden und hat in jeder Situation einen Ausweg parat.

Überraschend gut gefallen hat mir auch der gruselige Anteil, da das sonst eher nicht mein Fall ist, jedoch war das hier durchaus passend und vor allem nicht zu viel. Die Erscheinungen der Geister werden, wie alles andere auch, wunderbar beschrieben und der Leser hat das Gefühl mitten drinnen dabei zu sein und man sieht alles vor seinem inneren Auge, was dazu führt, dass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen möchte und auch nicht merkt, wie viel man schon gelesen hat.

Mir gefällt außerdem, dass es immer wieder zu actionreichen Szenen kommt, denn so wird es nie langweilig und das Buch liest sich quasi von alleine weg, doch auch die Szenen mit weniger action kommen nicht zu kurz. Die Mischung ist perfekt ausgewogen und meiner Meinung nach kann man das überhaupt nicht besser machen.

Mein Fazit:
Ich finde, dass das Buch definitiv zu wenig Aufmerksamkeit bekommt und von mir ist es eine absolute Kaufempfehlung! In einigen anderen Rezensionen habe ich gelesen, dass viele das Ende etwas enttäuschend finden, jedoch sehe ich das ganz anders. Mich stellt es völlig zufrieden und ich würde nichts daran ändern, aber das muss ja letztendlich jeder für sich entscheiden.

Veröffentlicht am 16.02.2017

Wirklich gute Fortsetzung

Royal Desire
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Klappentext:
Enttäuscht und verletzt hat Clara ihre Beziehung zu Prinz Alexander nach einer letzten gemeinsamen Nacht beendet. Sie stürzt sich in die Arbeit, um ihn zu vergessen – vergeblich. Die Erinnerungen ...

Klappentext:
Enttäuscht und verletzt hat Clara ihre Beziehung zu Prinz Alexander nach einer letzten gemeinsamen Nacht beendet. Sie stürzt sich in die Arbeit, um ihn zu vergessen – vergeblich. Die Erinnerungen an ihn, an ihre gemeinsamen Zeit lassen sich nicht auslöschen. Und Alexander ist kein Mann, der so leicht aufgibt. Kann er Clara von seiner wahren Liebe überzeugen? Und hat Clara die Kraft, zu ihm zu stehen, wenn er seine dunkle Vergangenheit vor ihr enthüllt?

Also zu Beginn muss ich sagen wie wunderschön ich dieses Cover finde. Bei Royal Passion fand ich es schon wirklich schön, aber da ich persönlich grün lieber habe als blau, finde ich das Cover vom zweiten Teil sogar noch schöner! Was allerdings ein wenig schade ist, ist dass sich auf dem Material schnell Gebrauchsspuren abzeichnen, selbst wenn man sehr vorsichtig damit umgeht. Dadurch dass das Cover aus diesem Material gemacht wurde, sieht das Buch demnach zu schnell sehr gebraucht aus. Meiner Meinung nach zu schade für so ein Cover.

Kommen wir nun zum Inhalt: Am Anfang des Buches erfährt man viel über Clara’s Gefühle, was ich sehr spannend finde, da mich immer interessiert was die Protagonisten eines Buches fühlen oder empfinden und deshalb ist es mir wichtig, dass es beschrieben wird, da ich sonst keinen guten Draht zu dem Buch bzw. zu den Personen haben kann. Was ich auch sehr gelungen und überraschend fand war, dass die Autorin zwei Kapitel aus Alexander’s Sichtweise geschrieben hat, was ich bis jetzt nur aus der After Reihe von Anna Todd so kenne. Zu erst fand ich es zwar für eine Sekunde verwirrend, weil statt der gewohnten Kapitelzahl nur ein ‚X‘ in der Kopfzeile stand, aber dann wurde mir gleich klar, dass damit Alexander gemeint sein muss.

Ich fand es auch schön, dass Clara und Alexander nicht die ganze Zeit immer bei einander waren, sodass man auch die Chance hatte, sich in Clara’s Umfeld und ihren Freundeskreis hineinzudenken. Das hat mir besonders gefallen, weil ich ihre beste Freundin Belle sehr mag und deshalb freue ich mich immer, wenn sie vorkommt

Was mich auch total gefreut hat war, dass ich endlich herausgefunden habe, was in Claras’s Vergangenheit mit ihrem Ex-Freund Daniel los war, da mich das im ersten Band schon beschäftigt hat. Genau so freue ich mich, einen Einblick in Alexander’s Vergangenheit bekommen zu haben, da das im ersten Teil irgendwie kaum der Fall war und ich finde es immer schade, wenn man immer nur von einer Seite alles erfährt.

Allerdings habe ich auch einen kleinen, und ich meine wirklich winzig kleinen, Kritikpunkt. Ich finde einige Entscheidungen die Clara trifft nicht so ganz realistisch und das stört mich ein wenig, obwohl man auch dazu sagen muss, dass das Buch keines Falls in der Realität spielt, jedoch finde ich manche Handlungen ein wenig übereilt und damit etwas unrealistisch.

Den Epilog des Buches finde ich sehr gemein, da er viele Fragen aufwirft und noch mal Spannung aufbaut, die jetzt bis zum 16.05.2016 warten muss, da dann erst der dritte Teil (Royal Love) erscheint.

Mein Fazit:
Wer den ersten Teil nicht so überzeugend fand, sollte unbedingt den zweiten lesen, denn der ist meiner Meinung nach um einiges stärker. Ich finde es lohnt sich wirklich!