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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.10.2017

Toll erzählte Lebenserfahrung

Nachtlichter
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Zum Inhalt:
Mit entwaffnender Ehrlichkeit erzählt Amy Liptrot von ihrer Kindheit, ihrem Aufbruch in die Stadt, vom wilden Leben, dem Alkohol, dem Absturz. Vom Entzug und der Rückkehr zu ihren Wurzeln ...

Zum Inhalt:
Mit entwaffnender Ehrlichkeit erzählt Amy Liptrot von ihrer Kindheit, ihrem Aufbruch in die Stadt, vom wilden Leben, dem Alkohol, dem Absturz. Vom Entzug und der Rückkehr zu ihren Wurzeln auf Orkney, wo sie der Natur und sich selbst mit neuen Augen begegnet.
Meine Meinung:
Dieses Buch fand ich ausgesprochen bewegend. Die Autorin schildert sehr eindringlich besonders die Zeiten ihres Absturzes. Das miese Verhalten unter Alkoholeinfluss, dass schon sehr übel ist. Ihren sehr schweren Weg aus der Abhängigkeit und die immer wieder kehrenden Fast-Rückfälle. Und die heilende Wirkung der Inselwelt ihrer Kindheit. Auch hier ist die Autorin sehr detailliert und bringt einem neben der sehr persönlichen Geschichte auch ein tolles Bild von Orkney und den weiteren Inseln. Teilweise hatte ich förmlich Bilder, Geräusche und Gerüche vor Augen, in Ohren und in der Nase. Fast möchte man auch aufbrechen um sich diese noch relativ heile Welt anzusehen, aber wahrscheinlich wäre man eher enttäuscht, da das vorgestellte selten der Realität entspricht.
Fazit:
Toll erzählte Lebenserfahrung

Veröffentlicht am 23.10.2017

Spannend bis auf das Ende

Die stille Kammer
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Zum Inhalt:
Susan Webster hat keinerlei Erinnerung an den schrecklichsten Abend ihres Lebens: Sie soll ihren eigenen Sohn erstickt haben. Jahre später entdeckt sie Fotos, die die Hoffnung schüren, dass ...

Zum Inhalt:
Susan Webster hat keinerlei Erinnerung an den schrecklichsten Abend ihres Lebens: Sie soll ihren eigenen Sohn erstickt haben. Jahre später entdeckt sie Fotos, die die Hoffnung schüren, dass ihr geliebter Sohn noch lebt.
Meine Meinung:
Das Buch ist schon sehr spannend geschrieben aber für mich ist das Ende des Buches einfach nicht gelungen. Ich fand die Lösung hanebüchen und an den Haaren herbeigezogen. Auch diese zum Teil arg naive Susan etwas nervig. Wie sie z. B. dem vollkommen fremden Nick einfach so vertraut. Auch die Recherche scheint teilweise schon arg wirr und wenig glaubwürdig. Der Schreibstil hat mir allerdings sehr gut gefallen. Gut lesbar und sehr spannend, die kurze Kapitel animieren auch immer noch ein Kapitel zu lesen.
Fazit:
Hat Potenzial nach oben.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Spannung
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Figuren
Veröffentlicht am 22.10.2017

Hat mich nicht erreicht

Alte Sünden
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Zum Inhalt:
Ein altes Verbrechen, ein falsches Urteil, ein ungesühnter Mord.
Meine Meinung:
Ich habe schon deutlich bessere Krimis von Frau Mischke gelesen. Hier kam für mich nur wenig Spannung auf, die ...

Zum Inhalt:
Ein altes Verbrechen, ein falsches Urteil, ein ungesühnter Mord.
Meine Meinung:
Ich habe schon deutlich bessere Krimis von Frau Mischke gelesen. Hier kam für mich nur wenig Spannung auf, die Story plätscherte so vor sich hin und konnte mich einfach nicht mitnehmen. Die Protagonisten blieben für mich relativ blass und auch der Schreibstil konnte mich nicht überzeugen.
Fazit:
Hat mich nicht erreicht.

Veröffentlicht am 20.10.2017

Nicht mein Buch

Als wir unbesiegbar waren
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Zum Inhalt:
An der Universität sind Eva, Benedict, Sylvie und Lucien unzertrennlich. Als sie Ende der Neunzigerjahre ihr Studium beenden, glauben sie sich am Beginn eines aufregenden Lebens.
Meine Meinung: ...

Zum Inhalt:
An der Universität sind Eva, Benedict, Sylvie und Lucien unzertrennlich. Als sie Ende der Neunzigerjahre ihr Studium beenden, glauben sie sich am Beginn eines aufregenden Lebens.
Meine Meinung:
Ich habe mich mit dem Buch eher schwer getan. Man begleitet die vier durch ihr Leben, das kann natürlich für den ein oder anderen interessant sein, für mich war das trotz der unterschiedlichen Lebenswege eher langweilig. Auch wenn sich natürlich immer wieder was neues ereignet, konnte mich das Buch und die Geschichte nicht mitnehmen. Da mir die Geschichte zunehmend immer weniger gefiel, konnte auch der Schreibstil, der wirklich nicht schlecht war, nichts mehr raus reissen. Die Protagonisten waren mir anfangs eigentlich auch noch ganz sympathisch, irgendwann gingen mir diese auch etwas auf die Nerven.
Fazit:
Nicht jedes Buch ist für jeden geeignet.

Veröffentlicht am 19.10.2017

Macht nachdenklich

In einem anderen Licht
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Zum Inhalt:
„Fragen Sie Dorothea nach Marguerite.“ Miriam bekommt anonyme Briefe mit nur diesem Satz geschickt. Dorothea Sartorius ist die charismatische Witwe eines Reeders und eine große Mäzenin in ...

Zum Inhalt:
„Fragen Sie Dorothea nach Marguerite.“ Miriam bekommt anonyme Briefe mit nur diesem Satz geschickt. Dorothea Sartorius ist die charismatische Witwe eines Reeders und eine große Mäzenin in Hamburg. Gemeinsam mit ihr bereitet Miriam gerade die Verleihung des Sartorius-Preises für Zivilcourage vor. Dorothea beantwortet Miriams Frage nicht, ermuntert sie aber, nach dem Absender der Briefe zu suchen.
Meine Meinung:
Das Buch hat einen Nachhall. Es ist ein Buch, dass man wahrscheinlich nicht so schnell vergisst. Ein Buch über Trauer und Neuanfang, über Schuld und Sühne. Ein Buch, dass mir richtig gut gefallen hat. Es erzählt mit viel Gefühl einerseits die Geschichte von Miriam, die ihren Mann verloren hat, anderseits die Geschichte von Dorothea, die in ihrer Vergangenheit mehr als einen Fehler gemacht hat. Und dann sind da auch noch Max, Bo, Elisabeth und Nardim. Die Protagonisten waren mir tatsächlich alle sympathisch auch wenn nicht alle so "nett" sind, aber durch die behutsame Erzählweise bleiben diese trotz der Fehler sympathisch. Den sogenannten deutschen Herbst als Geschichtshintergrund zu wählen, hat mir such gut gefallen. Der Schreibstil war durchgängig sehr gut lesbar und wirklich angenehm und wohl durchdacht.
Ein ungewöhnlich gutes Buch mit Tiefgang.
Fazit:
Ein Buch, dass man nicht so schnell vergisst.