Cover-Bild Die stille Kammer
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11,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Lübbe
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller / Spannung
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 448
  • Ersterscheinung: 15.05.2015
  • ISBN: 9783404172191
  • Empfohlenes Alter: bis 99 Jahre
Jenny Blackhurst

Die stille Kammer

Psychothriller

Mein Name ist Emma Cartwright. Noch vor drei Jahren war ich Susan Webster - jene Susan Webster, die ihren zwölf Wochen alten Sohn Dylan getötet hat. Fast drei Jahre verbrachte ich in der Forensischen Psychiatrie. Seit vier Wochen bin ich wieder draußen. Unter neuem Namen lebe ich nun in einer Stadt, wo niemand von meiner dunklen Vergangenheit weiß.

Doch heute Morgen erhielt ich einen Brief, adressiert an Susan Webster. In dem Umschlag befand sich das Foto eines etwa dreijährigen Jungen, auf der Rückseite standen die Worte:

Dylan - Januar 2013.

Kann es sein, dass mein geliebter Sohn noch lebt?

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.07.2021

Blackhurst erweckt die Sucht nach ihren Büchern mit ihrem ersten Buch

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„Die stille Kammer“ von Jenny Blackhurst verspricht weit mehr, als der Klappentext schließen lässt. Ihrem Jugendlichen Interesse an Spannungsliteratur konnte sie viele Anregungen verdanken, um ihren ersten ...

„Die stille Kammer“ von Jenny Blackhurst verspricht weit mehr, als der Klappentext schließen lässt. Ihrem Jugendlichen Interesse an Spannungsliteratur konnte sie viele Anregungen verdanken, um ihren ersten atemraubenden Psychothriller 2014 zu veröffentlichen.

Emma Cartwright, vor wenigen Wochen noch Susan Webster, wurde aus der Psychiatrie Oakdale entlassen. Ihre einzige Freundin: Mitinsassin Cassie. Zusammen beginnen die besten Freundinnen ein Leben aufzubauen und helfen ehrenamtlich bei einem KIT-Projekt für Obdachlose. Bald scheint Emma die Vergangenheit als Susan Webster einzuholen. Sie wurde vor drei Jahren angeklagt, ihren 12 Wochen alten Sohn erstickt zu haben. Doch mit den Zusendungen kommen immer mehr Zweifel an ihrer Schuld. Lebt Cylan noch?

Einige Kapitel ließen mich echt schlucken. Aber es flossen auch Tränen der Freude. „Die stille Kammer“ trägt die Bezeichnung Psychothriller zurecht. Der Schreibstil ist emotional angehaucht und sehr beeindruckend.

Außerdem überrascht die Autorin Jenny Blackhurst mit zahlreichen Wendungen. Personenkonzeptionen werden wieder zerrissen und neu konstruiert. In anderen Worten wird der Leser auf falsche Fährten gelockt und eigene Theorien kurz danach wieder zerrissen. Doch das macht einen wunderbar spannenden Aufbau aus, der von der ersten bis zur letzten Seite durchgehend vorhanden ist. Ich verschlang das Buch regelrecht!

Auch einige kurze Kapitel aus der Vergangenheit lockerten die Geschichte auf und gefielen mir persönlich sehr. Wenn auch anfangs etwas verwirrend erschien, schlüsselt die Autorin am Ende alles auf.

Zusammenfassend bin ich froh durch die lesejury auf die Autorin gestoßen zu sein und ihre Thriller dadurch in die Hand genommen zu haben. Ich freue mich schon auf die weiteren Bücher – Zum Glück gibt es noch einiges von Jenny Blackhurst zu lesen. Mein Interesse ist durch „Die stille Kammer“ voll geweckt worden. Und ich hoffe eures auch bald.

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Veröffentlicht am 26.01.2021

Wow Wow Wow

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Susans Geschichte mit ihrem Sohn beginnt schon sehr dramatisch. Durch eine Notentbindung die Susan nicht einmal mitbekommen hat, fällt es ihr sehr schwer eine Bindung zu ihrem Baby aufzubauen. Die Muttergefühle ...

Susans Geschichte mit ihrem Sohn beginnt schon sehr dramatisch. Durch eine Notentbindung die Susan nicht einmal mitbekommen hat, fällt es ihr sehr schwer eine Bindung zu ihrem Baby aufzubauen. Die Muttergefühle bleiben erst einmal aus und Susan bekommt eine Postnatale Depression. Zuhause hat sie auch immer mit der Mutterschaft zu kämpfen, ihre Milch bleibt aus, das beruhigen ihres Sohnes macht sie nervös und fällt ihr zunehmend schwerer. Ihre Gedanken kreisen nur noch um ihren Sohn und dennoch fehlt ihr die Kraft. Eines Abend soll die Situation so dermaßen eskaliert sein, das Susan ihren 3 Monate alten Sohn mit einem Kissen erstickt haben soll, doch Susan selbst kann sich an nichts von diesem Abend erinnern und bei einem ist sie sich ziemlich sicher. Sie glaubt nicht daran das sie ihren Sohn umgebracht hat, doch alles spricht gegen sie.

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Susans Geschichte beginnt nach ihrem Aufenthalt in einer Psychiatrie. Kaum das sie ihren Namen geändert hat und umgezogen ist, bekommt sie ein Foto eines Kindes zugeschickt auf dessen Rückseite geschrieben steht das es ihr verstorbener Sohn Dylan sein soll. Susan ist völlig fertig und versucht mit ihrer Freundin zusammen herauszufinden wer solch einen fiesen Schwerz mit ihr treibt. Doch wer weiß überhaupt das sie Susan Webster ist? Als dann noch ein Reporter bei ihr vor der Tür steht und ihr seine Hilfe anbietet, mehr über das Foto herauszufinden, überschlagen sich die Ereignisse und Susan zweifelt einmal mehr an ihrem Verstand.

Jenny Blackhurst schafft es wieder einmal einen spannenden umfangreichen Psychothriller zu schreiben. Ich liebe ihre Art zu denken. Es liest sich alles so leicht und schnell, das man das Buch gar nicht aus der Hand legen möchte. Susans Geschichte hat mich förmlich in ihren Bann gezogen. Obwohl alles gegen sie spricht gibt sie nicht auf. Ich habe mit ihr gelitten und gehofft endlich ein paar Antworten zu finden, dabei war ihre Verzweiflung immer greifbar.

Wie sich die ganze Hintergrundgeschichte aber dann zusammensetzt hat mich richtig überrascht. Damit hatte ich nicht gerechnet und war beim lesen einfach nur schockiert.

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Am besten war die Sicht die man als Leser bekommen hat. Einmal liest man in der Gegenwart aus Susans Sicht und dann gibt es immer wieder ein paar Kapitel aus der Vergangenheit, in der man etwas über ein paar Jungs liest. Natürlich bleibt dabei lange verborgen wer diese Jungs sind und was sie mit Susans Geschichte zu tun haben, doch gegen Ende wird klar, warum sie den Stein ins Rollen gebracht haben. Die Handlung ist wahnsinnig stark und sehr umfangreich ausgearbeitet damit am Ende alles ineinander passt. Es passiert so unglaublich viel und das verhalten einzelner Personen macht einfach sprachlos.

Ein wahnsinnig fesselnder und weitreichender Psychothriller.

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Veröffentlicht am 26.10.2018

Spannender Psychothriller mit Überraschungen

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Die stille Kammer von Jenny Blackhurst ist ein Psychothriller über die Frage von Schuld und Unschuld, wobei die Grenzen immer wieder vermischen.

Das Buch ist in Ich-Perspektive aus der Sicht von Emma ...

Die stille Kammer von Jenny Blackhurst ist ein Psychothriller über die Frage von Schuld und Unschuld, wobei die Grenzen immer wieder vermischen.

Das Buch ist in Ich-Perspektive aus der Sicht von Emma geschrieben. Hinsichtlich der Handlung finde ich diese Erzählweise sehr passen gewählt. So erlebt man nicht nur hautnah mit was Emma erlebt und wie sich ihr neues Leben nach ihrer Entlassung gestaltet, sondern lernt zusätzlich auch ihre Gedanken und ihre Gefühlswelt kennen. Damit war sie mir von Beginn an sofort sympathisch und ich hatte einfach nur Mitleid mit dieser Frau, denn mir war gleich klar, dass sie das Opfer einer üblen Intrige geworden sein muss. Ob ich damit richtig lag, verrate ich natürlich nicht…
Gleich im ersten Kapitel erhält Emma den im Klappentext erwähnten Brief mit dem Foto, der im Folgenden eine Reihe von Ereignissen lostreten wird. Denn natürlich kann Emma diese Nachricht nicht ignorieren und beginnt Nachforschungen anzustellen. Dabei bekommt sie Hilfe von ihrer besten Freundin Cassie und dem Journalisten Nick.
Darauf, wie das alles verläuft und sich weiterentwickelt, möchte ich aber nicht näher eingehen, da dies meiner Meinung nach zu viel verraten würde. Nur so viel: es wird spannend!
Zusätzlich zu dem gegenwärtigen Erzählstrang, gibt es noch regelmäßige Rückblenden in das Jahr 1987, die durch einen 3. Erzähler von einer Clique reicher Jungs berichten. Dass dies irgendetwas mit der Gegenwart zu tun haben muss, ist klar. Doch die große Frage WIE? bleibt sehr lange offen. Zwar wird Stück für Stück klar wie alles zusammenhängen muss, wer letztendlich aber wirklich hinter allem steckt, war für mich absolut nicht ersichtlich und wird auch erst im rasanten Finale aufgeklärt.
Am Ende bleiben bei diesem spannenden Psychothriller keine Fragen offen und alles wird schlüssig und sinnvoll aufgelöst. Ich war begeistert!

Veröffentlicht am 10.07.2018

Wahrheit und Schein

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Susan sitzt jahrelang in Oakdale, einer Psychiatrie, weil sie ihren eigenen Sohn umgebracht haben soll. Die Beweise scheinen erdrückend, doch sie kann sich an nichts erinnern. Dann erhält sie ein Foto ...

Susan sitzt jahrelang in Oakdale, einer Psychiatrie, weil sie ihren eigenen Sohn umgebracht haben soll. Die Beweise scheinen erdrückend, doch sie kann sich an nichts erinnern. Dann erhält sie ein Foto von ihrem Sohn, allerdings ist er da schon viel älter.

Man wird als Leser anfangs in die Sicht von Susan gebracht. Doch ich war mir eine Weile nicht so sicher, ob sie sympathisch ist oder nicht. Es waren schwere Vorwürfe, doch wurden die im Laufe des Buches immer schwammiger. Es zeigt auch, dass die Dinge nie sind wie sie scheinen. Es lohnt sich hinter die Fassade zu gucken.

Auch die menschliche Psyche wird wieder in seiner besten Form präsentiert. Während einige absolut frei drehen, gibt es andere die einfach resignieren. Auch die Rückblenden in die Vergangenheit haben mir gefallen. Wobei bis zum Schluss die Zusammenhänge nicht ganz klar waren. Dadurch erfährt man als Leser immer bröckchenweise und kann selber mit überlegen, was wirklich geschehen ist.

Ein absolut spannender Psychothriller, der mehr wie eine Überraschung bereithält.

Veröffentlicht am 24.04.2018

Ein sehr gutes Buch!

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Das Buch war der Hammer! Es war sehr spannend hnd abwechslungsreich. Blackhurst hat die Gefühle ihres Hauptcharakters in jeder Situation sehr gut beschrieben. Es gab keine unnötige Wiederholungen und das ...

Das Buch war der Hammer! Es war sehr spannend hnd abwechslungsreich. Blackhurst hat die Gefühle ihres Hauptcharakters in jeder Situation sehr gut beschrieben. Es gab keine unnötige Wiederholungen und das Buch hat sich nicht in die Länge gezogen. Das Ende war unerwartet, da beide Geschichten zunächst nicht miteinander verbunden waren. Erst später hat Beths Tod diese vereinigt und der ganzen Geschichte einen anderen Blikwinkel gegeben.
Ich kann das Buch nur weiterempfehlen! Das wird auf jeden Fall nicht das letzte Buch von der Autorin sein, dass ich in die Hand nehme.