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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.02.2021

Eine magische Reise in die Welt der Bücher

Das Bücherschloss - Das Geheimnis der magischen Bibliothek
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Die neunjährige Becky zieht mit ihrem Vater in ein Schloss. Dort erlebt sie mit Hugo, dem zehnjährigen Sohn der Haushälterin, ein magisches Abenteuer rund um Bücher. Mehr möchte ich vom Inhalt nicht verraten, ...

Die neunjährige Becky zieht mit ihrem Vater in ein Schloss. Dort erlebt sie mit Hugo, dem zehnjährigen Sohn der Haushälterin, ein magisches Abenteuer rund um Bücher. Mehr möchte ich vom Inhalt nicht verraten, um die Spannung nicht vorweg zu nehmen.

Die Schrift ist angenehm groß, so dass meiner Meinung nach geübte Leseanfänger dieses Buch schon gut lesen können. Die Kapitel haben eine prima Länge, nicht zu kurz und nicht zu lang. Die Sprache ist gut verständlich und kindgerecht, die Sätze sind so geschrieben, dass sie gut für Kinder zu verstehen sind. Die Charaktere und Handlungsorte werden schön beschrieben, so dass man sich alles gut vorstellen kann. Die Illustrationen sind in schwarz, grau und orange gehalten und passen ganz wunderbar zu der Geschichte.

Man merkt beim Lesen dieser Geschichte, das Herzblut, dass die Autorin in dieses Buch gelegt hat. Es ist ganz zauberhaft, insbesondere die Message, wie hilfreich, tröstend und heilend das Lesen von Büchern sein kann, hat mir super gefallen. Es macht bewusst wie wertvoll Lesen ist, wie sonst kann man so schnell in andere Welten eintauchen als mit einem guten Buch.

Viel zu schnell ist das Buch ausgelesen und das erste Abenteuer von Becky und Hugo miterlebt. Ich hätte noch Stunden in diese tolle Geschichte abtauchen können. Das nächste Abenteuer wird aber schon angedeutet und weckt direkt die Neugierde auf Band 2. Jetzt heißt es aber erstmal warten, da Band 2 noch nicht erschienen ist.

Fazit:

Ein rundum gelungener Auftakt einer neuen Kinderbuchreihe, die mich bereits in ihren Bann gezogen hat. Es gibt fünf magische Sterne und eine klare Leseempfehlung. Eine Anmerkung noch zum Schluss: das Buch kann aus meiner Sicht auch gut von Jungs gelesen werden.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.10.2019

Sehr zu empfehlen

Stille Nacht, flauschige Nacht
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Patrick - ein alleinerziehender Zwillingsvater - versinkt mit seiner Firma und zu Hause im Chaos. Da kann nur ein Wunder helfen und so schreibt Sohn Joel einen Wunschzettel an den Weihnachtsmann. Doch ...

Patrick - ein alleinerziehender Zwillingsvater - versinkt mit seiner Firma und zu Hause im Chaos. Da kann nur ein Wunder helfen und so schreibt Sohn Joel einen Wunschzettel an den Weihnachtsmann. Doch kann der helfen? Dann taucht plötzlich Angelique auf und das Leben von Patrick und seinen Kindern wird durch ihre quirlige und anpackende Art ganz schön auf den Kopf gestellt. Was alles passiert und welche Rolle Oskar, die süße Fellnase, spielt müsst ihr allerdings selber lesen.

Das Buch „Stille Nacht, flauschige Nacht“ ist der neueste Band aus Petra Schiers „Santa Claus-Reihe“. Es ist in sich abgeschlossen, man muss die vorhergehende Bände nicht gelesen haben. Ich kann die Vorgängerbände allerdings nur wärmstens empfehlen. Mir gefällt es immer besonders gut, wenn ich „alten Bekannten“ in den nachfolgenden Büchern wiederbegegne. Das macht die Geschichte direkt so vertraut.

Der Schreibstil ist flüssig, plastisch und leicht zu lesen; ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Die Autorin hat die Charaktere hervorragend herausgearbeitet und - wie auch alles andere auch - sehr bildlich beschrieben. So kann man als Leser ganz in die Geschichte eintauchen und sich alles sehr gut vorzustellen. Die Charaktere haben alle ihre Ecken und Kanten und wirken sehr authentisch. Ich habe richtig mit Patrick und Angelique mitgefiebert, auch in Bezug auf die Problematik mit dem Verbleib der Zwillingen bei Patrick. Es ist, da Patrick bereits Kinder hat, mehr als eine Liebesgeschichte, es geht um das Glück einer ganzen Familie.

Die immer wieder in die Geschichte eingebetteten Einblicke in die Arbeit von Santa Claus, seiner Ehefrau und den Weihnachtselfen machen die Geschichte für mich so besonders und weihnachtlich, ohne kitschig zu wirken. Ich mag es, Santa Claus über die Schulter zu schauen. Was mir auch sehr gefällt ist, wie Petra Schier, die kleinen Fellnasen in den Geschichten, in Szene setzt. In kursiver Schrift, kann man die Reaktionen der Hunde auf die Menschen lesen. Das finde ich sehr gelungen, und macht das Buch führ mich zu einem ganz besonderen Buch.

Fazit: Ich kann dieses Buch, genau wie die Vorgängerbände nur wärmstens - für die nun anstehende kalte Jahreszeit - empfehlen; es verbreitet eine herrliche weihnachtliche Stimmung und macht ganz warm ums Herz.

Veröffentlicht am 26.07.2019

Tolles Erstleser-Buch

Der magische Blumenladen für Erstleser, Band 1: Die verschwundenen Katzen
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Das Buch hat 48 Seiten, ist wunderbar bunt illustriert und in Fibelschrift gedruckt. So haben gerade Leseanfänger schöne Erfolgserlebnisse beim Lesen, da das Buch nicht zu dick ist und die Kapitel genau ...

Das Buch hat 48 Seiten, ist wunderbar bunt illustriert und in Fibelschrift gedruckt. So haben gerade Leseanfänger schöne Erfolgserlebnisse beim Lesen, da das Buch nicht zu dick ist und die Kapitel genau die richtig Länge haben, um in einem Rutsch gelesen werden zu können.

Zu Beginn werden die wichtigsten Charaktere auf einer Doppelseite kurz vorgestellt. Das hat uns gut gefallen.

Die Geschichte ist spannend und wurde nur so verschlungen. Die Idee mit den Zauberblumen finde ich total klasse. Der Text war gut zu verstehen. Einzig die Vornamen (beispielsweise Tante Abigail, Violet und Lord Nelson) sind für Erstleser zu Beginn vielleicht etwas ungewohnt, aber unser Erstleser hat sich schnell daran gewöhnt.

Das Buch ist auch in Antolin gelistet und so kann nach dem Lesevergnügen noch ein Quiz gemacht werden. Das spornt super zum Lesen an.

Fazit: Ein tolles Buch, das sehr gerne gelesen wurde. Von uns gibt es 5 Sterne und wir werden uns jetzt noch Band 2 vornehmen.

Veröffentlicht am 16.06.2019

Ein sehr emotionales Buch

Das Haus der Sehnsucht
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Michelle und Alexander. Liebe auf den ersten Blick, aber eine Liebe die nicht sein darf. Denn Alexander ist verheiratet, hat ein Kind und seine Frau ist die „Chefin“ von Michelle. Und zudem ist sie auch ...

Michelle und Alexander. Liebe auf den ersten Blick, aber eine Liebe die nicht sein darf. Denn Alexander ist verheiratet, hat ein Kind und seine Frau ist die „Chefin“ von Michelle. Und zudem ist sie auch noch schwer krank. Der Kopf sagt nein, aber die Anziehung ist riesig...

Sehr gefühlvoll beschriebt die Autorin die widerstrebenden Gefühle der Protagonisten, eine Liebe die eigentlich „verboten“ ist, aber so stark ist, dass es schon wehtut. Der Schreibstil ist einfach und klar, super zu lesen und sehr bildlich. Es war ein kurzweiliges und sehr emotionales Lesevergnügen. Die Autorin hat mich mit der Geschichte rund um Michelle und Alexander sehr berührt und von der ersten Seite an in den Bahn gezogen.

Auch die Thematik „Depression“ wird sehr authentisch aufbereitet, sowohl aus Sicht der Betroffenen als auch aus Sicht des Umfelds. Das fand ich sehr gelungen.

Fazit: Ich kann das Buch sehr empfehlen. Von mir gibt es 5 Sterne!

Veröffentlicht am 10.05.2019

Super spannender Thriller

Auris
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„Auris“ ist der Spitzname des forensischen Phonetikers Matthias Hegel beim BKA. Kurz nach einem erfolgreichen Einsatz gesteht er einen - zuvor von ihm verübten - Mord an einer Obdachlosen. Jula stößt ...



„Auris“ ist der Spitzname des forensischen Phonetikers Matthias Hegel beim BKA. Kurz nach einem erfolgreichen Einsatz gesteht er einen - zuvor von ihm verübten - Mord an einer Obdachlosen. Jula stößt in ihrer True-Crime-Podcast-Reihe auf den Fall „Hegel“ und ist sich sicher, dass da etwas nicht stimmen kann. Sie beginnt zu „ermitteln“, aber jemand möchte nicht, dass die Wahrheit ans Licht kommt. Und er fährt schwere Geschütze auf. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen: klar, sehr gut verständlich, sehr bildlich und richtig spannend. Die Geschichte hat mich von Anfang an in den Bann gezogen, ich musste einfach immer weiter lesen und zusammen mit Jula rausfinden, was wirklich hinter den Mord an der obdachlosen Frau steckt. Die Spannung wird über das ganze Buch sehr gut gehalten. Die Kapitel sind sehr kurz; das hat mir sehr gut gefallen. Die Charaktere werden super beschrieben, ich konnte mir jeden einzelnen sehr gut vorstellen.

Der Plot und der Ausgang haben mir super gut gefallen; auch das (etwas offene) Ende. Dadurch ist denke ich Potential da, für eine weitere Geschichte mit Jula und Matthias Hegel. Ich würde mich über eine Fortsetzung sehr freuen und würde gerne weiter von den Beiden lesen!

Der Thriller ist nicht extrem blutig oder grausam. Ich als etwas zartbesaitetere Leserin konnte das Buch ohne Probleme lesen. Das fand ich sehr gut.

Fazit: Ein super spanender Thriller den ich sehr empfehlen kann.