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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.03.2017

Spannender Psychothriller

The Couple Next Door
5 0

Plötzlich ist das Baby weg. Offensichtlich entführt; während die Eltern im Nachbarhaus gefeiert haben. Doch wer könnte den Eltern und dem Baby so etwas antun? Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt…

Das Buch ...

Plötzlich ist das Baby weg. Offensichtlich entführt; während die Eltern im Nachbarhaus gefeiert haben. Doch wer könnte den Eltern und dem Baby so etwas antun? Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt…

Das Buch liest sich sehr schnell und flüssig, die Sprache ist einfach, klar und erfrischend. Die Story ist sehr spannend; durch gekonnte Cliffhanger beim Wechsel der Erzählperspektive, nicht vorhersehbare Wendungen und auch falsche Fährten schafft es die Autorin, die Spannung über das ganze Buch hinweg gut zu halten. Ich habe richtig mitgefiebert, wer es gewesen sein könnte und ob es dem Baby gut geht. Richtig fesselnd. Die Charaktere sind gut beschrieben; im Verlauf des Buches erfährt man immer mehr über die Gefühlswelt und auch die Vergangenheit der Eltern, der Großeltern und auch der Nachbarn. Aber wer ist hier Opfer und wer Täter? Wer lügt oder verheimlicht etwas und warum? Und wem kann man trauen? Mit Ausnahme des Detectives Rasbach fand ich allerdings keinen der Beteiligten so richtig sympathisch. So bleibt der Leser aber wachsam für die kleinen Details; wie im Untertitel bereits angedeutet, hat hier nämlich jeder so seine mehr oder weniger kleinen Geheimnisse. Das Ende hat mir gut gefallen, auch wenn der Leser mit einigen Fragen zurückbleibt; aber so bleibt genug Raum, seiner Fantasie freien Lauf zu lassen.

Fazit:
Ein gelungener Psychothriller, der mich von Beginn an in seinen Bann gezogen hat und mich nur so durch die Seiten hat fliegen lassen; von mir gibt es eine Lese- und Kaufempfehlung.

Veröffentlicht am 17.10.2017

Wow, ein klasse Buch

Das Leben fällt, wohin es will
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"Das Leben fällt wohin es will" von Petra Hülsmann hat mich total begeistert. Es ist das zweite Buch, das ich von der Autorin gelesen habe und ganz gewiss nicht das Letzte.

Ich liebe den Schreibstil ...

"Das Leben fällt wohin es will" von Petra Hülsmann hat mich total begeistert. Es ist das zweite Buch, das ich von der Autorin gelesen habe und ganz gewiss nicht das Letzte.

Ich liebe den Schreibstil von Petra Hülsmann: er ist locker, spritzig und humorvoll; aber auch ernstere Dinge kann sie sehr gut beschreiben. Marie, die Hauptprotagonistin ist total sympathisch; ich habe sie direkt ins Herz geschlossen. Anfangs lebt sie mehr oder weniger in den Tag hinein, aber dann muss sie plötzlich ihrer krebskranken Schwester helfen: im Haushalt, bei der Betreuung ihrer Nichte und ihrer Neffen und in der Werft übernimmt sie vielfältige Aufgaben. Dadurch entwickelt sie sich weiter und nicht nur die Werft erobert schlussendlich ihr Herz. Mehr will ich vom Inhalt aber nicht verraten, sonst ist die Spannung weg. Das wäre sehr schade; mich hat die Autorin mit der Geschichte wirklich gefesselt; es ist spannend, was so alles passiert und so manches mal macht die sehr kurzweilige Geschichte eine überraschende Wendung. Der Wechsel zwischen wirklich lustigen Situationen und den doch manchmal ernsteren Tönen im Zusammenhang mit der Erkrankung hat mir gut gefallen; genauso, dass man mit Knut, dem Taxifahrer und Irena, der Kneipenbesitzerin "alte" Bekannte aus denn vorherigen Band getroffen hat. Das ist super! Gefallen hat mir auch, dass manche Protagonisten Plattdeutsch sprechen; das passt so richtig gut. Am Ende des Buches ist auch eine Übersetzung aller plattdeutschen Sätze, sowie ein Rezept für Apfelkekse zu finden.

Fazit:
Ein toller Roman. Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 16.02.2018

Ein klasse thriller

Böse Schwestern
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„Böse Schwestern“ ist der zweite Roman der Ellen-Tamm-Reihe von Mikaela Bley. Ich kannte das erste Buch „Glücksmädchen“ noch nicht und habe aber trotzdem gut in die Geschichte rund um Ellen Tamm reingefunden. ...

„Böse Schwestern“ ist der zweite Roman der Ellen-Tamm-Reihe von Mikaela Bley. Ich kannte das erste Buch „Glücksmädchen“ noch nicht und habe aber trotzdem gut in die Geschichte rund um Ellen Tamm reingefunden. Alles wird schön erklärt. Man kann das Buch also auch gut ohne das Vorwissen aus dem ersten Band lesen.

Erzählt wird die Geschichte aus Sicht der Fernsehreporterin Ellen Tamm und zwei weiteren Frauen. Durch entsprechende Überschriften ist der Perspektivwechsel gut erkennbar. Die Verbindung der beiden Frauen zu dem Fall der toten Liv wird erst nach und nach bekannt. Der häufige Perspektivwechsel hat sehr zur Steigerung und dem Halten der Spannung beigetragen und mir gut gefallen. Nach und nach haben sich die Puzzleteile zu einem ganzen zusammengefügt. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Das Buch lässt sich gut lesen; der Schreibstil ist einfach, klar und detailreich. Emotionen werden sehr schön beschrieben. Der aktuelle Mordfall wird komplett im Rahmen des Buches aufgeklärt; das Buch ist insoweit in sich abgeschlossen. Ich wäre nie auf den Täter gekommen; die Autorin hat immer wieder geschickte Fallen eingebaut, die mich mehr als einmal in die falsche Richtung vermuten ließen. Das fand ich super. Ich mag es, wenn ich rätseln kann, wer der Täter ist. Auch betreffend des Todes von Ellens Schwester Elsa wird etwas mehr Licht ins Dunkel gebracht. Insoweit gibt es aber noch mehr zu erfahren, so vermute ich. Die Geschichte rund um Elsas Tod endet mit einem kleinen Cliffhanger. Das macht schon Vorfreude auf den nächsten Band. Ich bin gespannt was da noch ans Tageslicht kommt.

Fazit: Mir hat der Thriller sehr gut gefallen und ich kann ihn weiterempfehlen. Ich warte nun gespannt auf den dritten Teil der Ellen-Tamm-Reihe. Bis dahin werde ich den ersten Teil noch lesen.

Veröffentlicht am 10.02.2018

Gelungene Verbindung von Vergangenheit und Gegenwart

Nelkenliebe
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Der Roman „Nelkenliebe“ spielt zum überwiegenden Teil in Portugal. Katharina möchte ihrem sterbenskranken Vater einen letzten großen Wunsch erfüllen und seine erste große Liebe in Portugal ausfindig machen. ...

Der Roman „Nelkenliebe“ spielt zum überwiegenden Teil in Portugal. Katharina möchte ihrem sterbenskranken Vater einen letzten großen Wunsch erfüllen und seine erste große Liebe in Portugal ausfindig machen. Eine Frau, die er über 40 Jahre nicht vergessen konnte. Für Katharina wird dies eine aufregende Reise in die Vergangenheit ihres Vaters und Portugals; aber nicht nur das: irgendwie steht hinterher alles Kopf... mehr verrate ich aber nicht; ihr müsst schon selbst lesen.

Der Schreibstil ist ganz wunderbar. Das Buch lässt sich super lesen; die Autorin beschreibt alles sehr bildlich, bewegend, einfach und klar. Durch die Erzählungen aus der Vergangenheit von Katharinas Vater erfährt man viel über die Situation Portugals in den 70er Jahren; sehr anschaulich und bewegend wurde auch die Situationen der politischen Gefangenen und die friedliche Nelkenrevolution geschildert. Etwas über die geschichtlichen Hintergründe zu erfahren hat mir sehr gut gefallen. Aber auch die gegenwärtige Story gefällt mir gut: Katharina macht eine tolle Entwicklung durch und gewinnt durch die Reise nach Portugal sichtlich an Selbstbewusstsein. Das fand ich super. Das Ende hat mir gut gefallen; ich liebe Happy Ends.

Fazit: Ein toller und bewegender Roman den ich sehr empfehlen kann.

Veröffentlicht am 07.02.2018

Schöner Kurzroman

Auf den Wellen des Glücks
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Der Kurzroman „Auf den Wellen des Glücks“ ist eine Vorgeschichte zum Roman „Körbchen mit Meerblick“ und behandelt insbesondere die Beziehung von Silvana (Mutter von Mel) und Costas. Beide Bücher sind in ...

Der Kurzroman „Auf den Wellen des Glücks“ ist eine Vorgeschichte zum Roman „Körbchen mit Meerblick“ und behandelt insbesondere die Beziehung von Silvana (Mutter von Mel) und Costas. Beide Bücher sind in sich abgeschlossen und ohne Vorkenntnisse lesbar.

Der Schreibstil hat mir super gefallen. Die Autorin hat eine schöne Art zu schreiben und hat es geschafft mich damit ganz in den Bann zu ziehen. Besonders gefallen hat mir, auch auf „Bekannte“ aus der Santa-Claus-Reihe der Autorin zu treffen. Einfach toll!

Fazit: Mir hat der Kurzroman super gefallen und ich kann ihn auf jeden Fall empfehlen, insbesondere wenn man den Roman „Körbchen mit Meerblick“ schon gelesen hat oder noch lesen möchte.