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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.05.2021

Sehr zu empfehlen

Lea Lavendel und das Gänseblümchenwunder (Lea Lavendel 1)
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Es handelt sich um den ersten Band einer neuen Reihe rund um Lea Lavendel: ein Mädchen, das ein großes Herz für Pflanzen hat. Mit Einsatz und Feuereifer möchte sie den Garten ihrer Nachbarin beschützen; ...

Es handelt sich um den ersten Band einer neuen Reihe rund um Lea Lavendel: ein Mädchen, das ein großes Herz für Pflanzen hat. Mit Einsatz und Feuereifer möchte sie den Garten ihrer Nachbarin beschützen; eine kleine Prise Magie darf da aber auch nicht fehlen.

Das Buch kann von Kindern ab der 2./3. Klasse alleine gelesen werden, aber man kann es auch sehr gut jüngeren Kindern vorlesen. Die Kapitellänge ist gut gewählt, sodass man als Leseneuling „schnelle Erfolge" hat. Der Sprachstil ist sehr kindgerecht und einfach. Was uns sehr gefallen hat, waren die kunterbunten, zum Text passenden und sehr ansprechenden Illustrationen.

Toll ist, dass man im Buch jede Menge Pflanzen und Bäume kennenlernt, die es auch alle in Wirklichkeit gibt; auch wenn man nach dem Namen erstmal vermuten würde, dass es ein Scherz ist (beispielsweise Leberwurstbaum).

Die Geschichte hat uns sehr gut gefallen; es dreht sich um ein wichtiges Thema: Naturschutz! In der Geschichte sollten Naturgärten, Wiesen und blühende Pflanzen und Baume tristen Steingärten und Ziergewächsen weichen. Lea kämpft zusammen mit ihrer Nachbarin, die etwas verschroben wirkt aber sehr nett ist, für den Erhalt der Gärten und Pflanzen. Sie steht für ihre Ideale und Ziele ein.

Fazit: Das Buch ist super und wir können es sehr weiterempfehlen. Von uns gibt es 5 blumige Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.05.2021

Ein tolles Buch

Gefangen und frei
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Es handelt sich bei „Gefangen und frei“ um die wahre Lebensgeschichte von Jarvis Masters - einem Insassen im Todestrakt des San Quentin State Prison. Er hatte eine furchtbare Kindheit: der Vater hat die ...

Es handelt sich bei „Gefangen und frei“ um die wahre Lebensgeschichte von Jarvis Masters - einem Insassen im Todestrakt des San Quentin State Prison. Er hatte eine furchtbare Kindheit: der Vater hat die Familie früh verlassen, die Mutter hält sich und die Kinder mit Prostitution über Wasser und ist drogenabhängig. Recht jung wird Jarvis dann aber aus seinem Elend rausgeholt, landet bei einer guten Pflegefamilie und muss diese leider dann irgendwann wieder verlassen und so beginnt seine „Karriere“ als Straftäter. 1990 wird ihm ein Mord an einem Gefängniswärter angehängt und er wird zum Tode verurteilt. Er ist weiter voller Wut aber auch voller Angst, Verzweiflung und Panik. Eines Tages bekommt er den Rat zu meditieren. Dies sieht er sehr skeptisch, irgendwann jedoch überwindet er seine Zweifel und beginnt zu meditieren. Ein wahrer Gewinn für sein weiteres Leben, aber nicht nur Seins.

David Sheff hat die Lebensgeschichte von Jarvis Masters und seine Wandlung wunderbar beschrieben; ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Das Buch hat mich gefesselt, berührt und mir Einblicke in den Alltag in einem amerikanischen Gefängnis, die Gefühlswelt eines zum Tode verurteilten Gefangenen und den Buddhismus nebst Mediation gegeben.

Der Erzählstill ist einfach, gut zu lesen und zugleich aber sehr detailreich und authentisch, ich konnte mir alles sehr gut vorstellen; auch die Atmosphäre hinter den Gefängnismauern und die vielfältigen Gefühle: Wut und unbändiger Hass, Verzweiflung, Hoffnung, Angst, Panik und dann aber auch die Gelassenheit.

Fazit: Mich hat das Buch sehr berührt und ich bin beeindruckt von der Wandlung die Jarvis Masters durchlaufen hat. Ich kann das Buch sehr empfehlen, es zeigt auf, dass man immer eine Wahl hat, sein Leben zu gestalten und in andere Bahnen zu lenken und mag es einem noch so aussichtslos vorkommen. Von mir gibt es 5 Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.04.2021

Sehr zu empfehlen

Heute bin ich sauer
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Hund ist sowas von sauer, man sieht es ihm direkt an. Sein Freund, der Floh, dagegen hat gute Laune und so versucht er Hund zu entsäuern. Ob es ihm gelingen wird?

Die Geschichte hat uns sehr gut gefallen. ...

Hund ist sowas von sauer, man sieht es ihm direkt an. Sein Freund, der Floh, dagegen hat gute Laune und so versucht er Hund zu entsäuern. Ob es ihm gelingen wird?

Die Geschichte hat uns sehr gut gefallen. Der Text ist sehr kindgerecht und lässt sich super vorlesen. Das Kinderbuch ist superschön illustriert, besonders gut hat mir die Mimik von Hund und Floh gefallen; schon auf den ersten Blick sind die Gefühle erkennbar. Toll fanden wir auch die Tipps am Ende des Buches zum Entsäuern.

Fazit: „Heute bin ich sauer“ ist ein tolles Kinderbuch von KaleaBook, welches ich sehr empfehlen kann. Das Buch wird hier immer und immer wieder vorgelesen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.04.2021

Sehr zu empfehlen

Vier Pfoten im Sommerwind
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Nachdem ich die Vorbände der Reihe gelesen habe und so richtig begeistert war, konnte ich es mir natürlich nicht nehmen lassen, mich erneut nach Lichterhaven entführen zu lassen. Aber vorne weg: alle ...

Nachdem ich die Vorbände der Reihe gelesen habe und so richtig begeistert war, konnte ich es mir natürlich nicht nehmen lassen, mich erneut nach Lichterhaven entführen zu lassen. Aber vorne weg: alle Bände sind in sich abgeschlossen und sind ohne Vorkenntnisse lesbar.

Der Schreibstil ist wunderbar spritzig, bildlich und einfach; das Buch lässt sich super lesen, das Buch ist lustig und unterhaltsam und hat mich direkt in den Bann gezogen. Lichterhaven ist mir mit seinen netten Menschen schon sehr ans Herz gewachsen, immer wieder wächst in mir das Bedürfnis die Koffer zu packen und nach Lichterhaven zu reisen, wenn ich ein Buch der Reihe lese. Die Charaktere sind klasse; sie werden schön beschrieben und so manche haben auch einfach ihren Ecken und Kanten und Eigenheiten. Das ist ganz wunderbar und erfrischt die Geschichte sehr. In diesem Band geht es um Jörn und Ella, die beiden sind wie Tag und Nacht, ein in sich ruhender Gentleman und ein quirliger Wirbelwind, Ella weiß was sie will und was sie nicht will. Und zwischendrin „in all dem Chaos“ ist Barnabas; ein lustige Fellnase, die ich so gerne mal gekrault hätte.

Was mir sehr gut an der Reihe gefällt ist, dass immer ein Hund - hier Barnabas - mit im Mittelpunkt steht. Immer wieder darf man an den Gedanken von Barnabas teilhaben. Das hat mir - wie auch schon in den anderen Bänden - besonders gut gefallen. Das gibt dem Buch nochmal ein gewisses Extra und ich kann euch sagen, es ist teilweise sowas von lustig zu lesen, was Barnabas denkt und wie er auf die Menschen reagiert.

Fazit: Das Buch ist wunderbar und - wie die ganze Reihe - sehr empfehlenswert! Gekonnt schafft es die Autorin die Emotionen rüberzubringen und den Leser Teil der Geschichte werden zu lassen.
Von mir gibt es 5 Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.04.2021

Sehr zu empfehlen

Mia 14: Mia und das große Halligalli der Gefühle
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Mia ist 13 Jahre alt und ein ganz normales Mädchen, das zum ersten Mal verliebt ist. In Max. Und auch er findet Mia toll. Am liebsten würden die Beiden jede Sekunde miteinander verbringen, aber Mia will ...

Mia ist 13 Jahre alt und ein ganz normales Mädchen, das zum ersten Mal verliebt ist. In Max. Und auch er findet Mia toll. Am liebsten würden die Beiden jede Sekunde miteinander verbringen, aber Mia will auch ihre Freundinnen nicht vernachlässigen; ein schwieriger Spagat.

Der Schreibstil locker, witzig, erfrischend und super gut zu lesen. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Die Autorin verwendet viele - auch manchmal ungewöhnliche - Adjektive, dadurch kann man sich alles super gut vorstellen, beispielsweise lagen Mia und ihr Schwester briefmarkendicht nebeneinander. Eine tolle Beschreibung, wer kann es sich da nicht vorstellen wie die Situation war? Mia hat insgesamt einen tollen und auch lustigen Wortschatz; die Mia Wörter sind um es in Mias Sprache auszudrücken einfach mega-giga-irre.

Geschickt sind in der Geschichte wichtige Themen eingebaut, beispielsweise hat die Schwester von Max Trisomie 21; in ein paar kurzen Sätzen beschriebt die Autorin kindgerecht, was die Auswirkungen sind. Oder Mia telefoniert mit Max und hat keine flatRate ins sein Handynetz; was passiert? Klar, eine richtig hohe Rechnung flattert ins Haus. Oder „Ehrlichkeit“, als Mia, einen Geldbeutel mit viel Geld zusammen mit ihrer Freundin findet; ihre ganzen Schulden wären auf eine Schlag weg, aber die Mädchen sind ehrlich.

Mir hat es sehr gefallen Mia ein Stück ihres Weges und Alltags zu begleiten. Es handelt sich um Band 14 der Reihe rund um die quirliger Mia. Man kann diesen Band auch ohne Kenntnisse der Vorbände lesen. Das ist kein Problem. Das Buch ist in sich abgeschlossen. Da mir Band 14 so gut gefallen hat, fange ich jetzt bei Band 1 an zu lesen und will die ganze Reihe lesen.

Fazit: Ein supertolles Buch, welches ich auf jeden Fall empfehlen kann. Von mir gibt es 5 Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere