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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.11.2019

Unterhaltsam und kurzweilig

Bleib doch, wo ich bin
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Lasse ist Lehrer und nach einer enttäuschten Liebe, lässt er sich aus der Großstadt Köln nach Neuberg versetzen.
Kaya ist nach einem Studium zurückgekehrt in ihren Heimatort Neuberg. Sie fühlt sich hier ...

Lasse ist Lehrer und nach einer enttäuschten Liebe, lässt er sich aus der Großstadt Köln nach Neuberg versetzen.
Kaya ist nach einem Studium zurückgekehrt in ihren Heimatort Neuberg. Sie fühlt sich hier sehr wohl, hat eine kleine Buchhandlung mit Cafe eröffnet und ihre beste Freundin Amelie und ihr langjähriger Freund Rob, der Tierarzt, wohnen auch hier und mit beiden hält sie regen Kontakt. Außerdem besitzt sie ein Shetlandpony namens Achterbahn. Ihre Nichte Milli (eigentlich Milena) kommt sie regelmäßig nach der Schule besuchen, auch verbringt diese oft ihre Ferien hier bei der Tante. Die beiden verstehen sich prima und so ist es klar dass Kaya ihr bei einem etwas größeren Schulproblem hilft. Bei einem Dorffest lernt Kaya Lasse kennen; anfangs klappt es prima zwischen den beiden, aber durch einige Missverständnisse kommt es zu Komplikationen.
Eigentlich gehören Liebesromane nicht zu meiner Lieblings-Lektüre doch dieser Roman ist locker geschrieben es gibt witzige Dialoge. Ein schöner Wohlfühlroman mit vorhersehbaren Wendungen, der mir ein paar vergnügliche Lesestunden bereitet hat.

Veröffentlicht am 29.10.2019

Nicht unbedingt mein Genre

Die Ewigkeit in einem Glas
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Die Ewigkeit in einem Glas ist das erste Buch, welches ich von der Autorin Jess Kidd gelesen habe. Ich bin mit meiner Meinung immer noch hin und her gerissen. Einerseits war es vom Stil her gut zu lesen, ...

Die Ewigkeit in einem Glas ist das erste Buch, welches ich von der Autorin Jess Kidd gelesen habe. Ich bin mit meiner Meinung immer noch hin und her gerissen. Einerseits war es vom Stil her gut zu lesen, allerdings fehlte mir bei der ersten Hälfte des Buches erst einmal das Verständnis. Zu viele Genres wurden bedient:  Detektivgeschichte, Historischer Krimi, Fantasy und Geistergeschichte; diese Mischung blieb zwar bis fast zum Ende, aber ab der Mitte des Buches klärte sich das Durcheinander soweit auf, dass ich der Geschichte gut folgen konnte. Allerdings kam keine richtige Spannung auf, vielmehr plätscherte die teils wirre Geschichte vor sich hin. Öfter gab es Rückblenden in die Kinder-und Jugendzeit der Protagonistin, dadurch wurden einige Zusammenhänge geklärt.
Nervig empfand ich, wie oft die hässliche Haube über der Witwenkappe und die Unterhosen des Geistes erwähnt wurden.
Da sich noch ein Buch der Autorin in meinem Besitz befindet, gebe ich ihr selbstverständlich eine zweite Chance, allerdings war ich von diesem Buch etwas enttäuscht. Ich hatte mir mehr eine Hobbydetektivin á la Miss Marple erhofft. Aber das ist Geschmackssache.
3,5* gibt es aber doch.
Ich bedanke mich bei Vorablesen und dem Dumont Verlag, die mir ein Exemplar zeitnah und kostenlos zur Verfügung gestellt haben.

Veröffentlicht am 22.10.2019

Agatha Christie läßt grüßen

Offline - Du wolltest nicht erreichbar sein. Jetzt sitzt du in der Falle.
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Arno Strobel bedeutet für mich immer Spannung, manchmal etwas spooky. Und so beginnt auch gleich sein neuer Psychothriller. Eine junge Frau wird gestalkt und terrorisiert. Mit Hilfe der schönen Digitalwelt ...

Arno Strobel bedeutet für mich immer Spannung, manchmal etwas spooky. Und so beginnt auch gleich sein neuer Psychothriller. Eine junge Frau wird gestalkt und terrorisiert. Mit Hilfe der schönen Digitalwelt wird sie bedroht und ihr Tod angekündigt.
Andererseits möchte eine Gruppe einen fünftägigen Digital Detox Urlaub machen. Eine Wanderung zu einem entlegenen Berghotel ohne Handys, Smartphones, PCs oder Laptops. Ob sie das schaffen? Zusätzlich zieht ein heftiger Schneesturm auf und sie werden total eingeschneit. Wenn jetzt etwas passieren sollte, kann niemand Hilfe holen gehen und eine Suchaktion wird bestimmt auch nicht gestartet, denn sie wollten ja nicht erreichbar sein. Ein Satellitentelefon wäre der letzte Strohhalm.
Und gleich in der ersten Nacht beginnt das Unglück........
Die Handlung hat mich gleich an Agatha Christies: Zehn kleine Negerlein erinnert. Warum nicht in einer Neuauflage in der modernen Welt? Nur, als gleich zu Beginn das Satellitentelefon zerstört wird, spielt es keine Rolle mehr, zu welcher Zeit die Handlung stattfindet.
Der Schreibstil war gewohnt flüssig, die Charaktere waren mir alle nicht sehr sympathisch, sodass ich niemanden als Täter benennen wollte. Mich hat eine Frage beschäftigt, warum speziell diese Verstümmelungen und Verletzungen vorgenommen wurden. Aber es klärt sich alles auf.
Kurzweilig zu lesen, aber nicht mein Lieblingsbuch des Autors
3,5*

Veröffentlicht am 18.10.2019

Ich hatte mehr Spannung erwartet

Im Wald der Wölfe
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Im Wald der Wölfe handelt es sich um den vierten Teil eine Krimi Reihe mit den beiden Journalisten Jan Römer und Stefanie Schneider (Mütze). Für mich war es aber das erste Buch, welches ich von dieser ...

Im Wald der Wölfe handelt es sich um den vierten Teil eine Krimi Reihe mit den beiden Journalisten Jan Römer und Stefanie Schneider (Mütze). Für mich war es aber das erste Buch, welches ich von dieser Reihe bzw. von diesem Autoren gelesen habe. Leider wurden meine Erwartungen an diese, so viel gelobte Reihe, nicht gehalten.
Das Buch beginnt spannend, als eine Frau wegen einer Beobachtung, die sie gemacht hat, fortläuft. Quer durch den dunklen Wald. Sie landet bei Jan Römer, der sich gerade eine Auszeit gönnt und im Thüringer Wald Urlaub macht. Damit ist es vorbei, als er von der Frau eine unglaubliche Geschichte erzählt bekommt. Da ist sein Journalistenherz gleich erfreut und er beginnt zu recherchieren und wird prompt nächtens überfallen . Er spannt Mütze mit ein, die auch gleich mit zwei weiteren Freunden von Köln aus anreist.
Leider habe ich schon zu viele Krimis gelesen, die dieses Thema bedienen. Neue Bundesländer, ländlich, mager besiedelt, schaurige Wälder und Menschen, wie aus einer anderen Welt.
Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen und es gab noch einige Stellen,  an denen Spannung aufkommen konnte, aber irgendwie habe ich den richtigen Kick vermißt.
Mittlerweilen habe ich andere Meinungen gelesen, die diesen vierten Teil, als den schwächsten beschrieben haben. Da ich noch zwei der Vorgängerbände hier liegen habe, werde ich ihnen selbstverständlich meine Lesezeit widmen und hoffe, dass sie mich mehr begeistern können.
Das Buch war insgesamt nicht schlecht, aber ich hatte eben mehr erwartet.
3-4*

Veröffentlicht am 15.10.2019

Wenn es am schönsten ist, soll man aufhören

Die Bibliothek der flüsternden Schatten - Bücherkrieg
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Akram El-Bahays 'Bücherkrieg' ist der dritte und letzte Teil der Trilogie (Die Bibliothek der Schatten) und schließt nahtlos an die ersten beiden Bände 'Bücherstadt' und 'Bücherkönig' an. Es empfiehlt ...

Akram El-Bahays 'Bücherkrieg' ist der dritte und letzte Teil der Trilogie (Die Bibliothek der Schatten) und schließt nahtlos an die ersten beiden Bände 'Bücherstadt' und 'Bücherkönig' an. Es empfiehlt sich, diese auf jeden Fall vorab zu lesen. Der Autor streut zwar gleich zu Anfang kleine Rückblicke ein, diese dienen aber mehr zur Auffrischung und Erinnerung.
Nachdem die mystischen Wesen befreit wurden, drohte ihnen der Weiße König mit Krieg und Layl hätte die Möglichkeit sie wieder in die Bücher zu bannen. Aber dafür benötigt sie eine bestimmte Namensliste, die sich an einem geheimen Ort befindet. Das wissen auch Samir und seine Freunde. Also müssen sie zurück nach Mythia und Paramythia und cleverer und schneller sein als Layl. Ob sie es schaffen?
Kani erfährt unterdessen ihre wahre Bestimmung. Ist sie die 'Dämmerung'? Wenn ja, was kann sie damit bewirken?
Natürlich kommt es zum großen Krieg, der von Akram El-Bahay aber nicht mit seinen Schlachten in den Vordergrund gedrängt und in allen Einzelheiten beschrieben wird. Wir müssen uns von einigen liebgewonnen Figuren verabschieden, aber immer auf sehr gefühlvolle Art und Weise. Und andere überraschen uns mit ihrer wahren Bestimmung. Auch die humorvolle Seite bedient der Autor sehr geschickt.
Er hat einen sehr angenehmen Schreibstil und eine tolle Begabung, seine Fabelwesen so zu schildern, dass es sogar so fantasielosen Lesern, wie mir, gelingt, sich in die Fantasiewelt von Paramythia zu versetzen.
Ein würdevolles Ende eines schönen Fantasyromans in drei Teilen.