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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.06.2017

Packender Thriller mit religiösem Fanatismus

Totenengel
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"Totenengel", geschrieben von Mark Roberts, ist der zweite Band einer Reihe.
Man kann diesen Band aber auch gut verstehen, wenn man den ersten Teil noch nicht gelesen hat.

Geschichte dieses Buches ist ...

"Totenengel", geschrieben von Mark Roberts, ist der zweite Band einer Reihe.
Man kann diesen Band aber auch gut verstehen, wenn man den ersten Teil noch nicht gelesen hat.

Geschichte dieses Buches ist die Ermordung des 92-jährigen Professor Leonard Lawson, der mit seiner Tochter zusammen wohnt. Die Leiche wurde auf groteske Weise aufgehängt und von der Tochter des Opfers gefunden. Diese konnte nur noch das draußen rennen und ist mitten auf der Straße, nachdem sie die Worte "Er ist abgeschlachtet worden" ausgerufen hat, zusammengebrochen.

DCI Eve Clay führt die Ermittlungen in diesem Mordfall und ist entsetzt über den Fund der Leiche.

Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Schon aufgrund der kurzen Kapitel war es leicht lesbar. Eve ist eine sehr sympathische Ermittlerin die auf ihre Mitmenschen eingeht.
Ein bisschen irritiert haben mich die vielen Ermittler. Es war anfangs schwer, sich deren Namen zu merken, und sie ihren Aufgabengebieten zuzuordnen.

Die Obduktion der Leiche wurde bis ins kleinste Detail beschrieben, was mir dann doch etwas zuviel war. Aber ansonsten fand ich die Ermittlung sehr spannend und mit Überraschungsmomenten gespickt.

Allein die Zeitangaben bei jedem Kapitel haben mir das ganze etwas unrealistisch erscheinen lassen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass in so kurzer Zeit ein Mordfall mit derlei Ausmass aufgeklärt werden kann.

Ansonsten kann ich dieses Buch allen Thrillerfans wärmstens empfehlen.

Veröffentlicht am 15.06.2017

Der erste Teil der Wellington-Trilogie

Die Wellington-Saga - Versuchung
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Georgia lebt im Upstate New York bei ihrem Vater, um ihn, nachdem ihre Mutter sie verlassen hat, zu unterstützen. Sie arbeitet dort als Tierärztin in einer Tierklinik.

Sie wird von ihrem guten Freund ...

Georgia lebt im Upstate New York bei ihrem Vater, um ihn, nachdem ihre Mutter sie verlassen hat, zu unterstützen. Sie arbeitet dort als Tierärztin in einer Tierklinik.

Sie wird von ihrem guten Freund Billy für einige Tage nach Wellington eingeladen, wo gerade ein großes Poloturnier stattfindet.
Anfangs ist sie von der Einladung nicht so sehr begeistert, gibt aber dann doch nach und macht sich auf den Weg dorthin.

Dort angekommen lernt sie sehr schnell den ältesten Sohn der Del-Campost kennen, Alejandro. Er hat was an sich, was sie sofort fasziniert. Alejandro hingegen ist ein sehr verschlossener Mensch, der sich nach dem Unfalltod seiner Frau nur noch für den Sport, die Pferde und seine Tochter interessiert.
Beim ersten Turnier, an dem Georgia anwesend war entdeckt sie auf dem Feld ein verletztes Pferd und trotz Schwierigkeiten springt sie mutig aufs Spielfeld um das Pferd vor weiteren Schäden zu schützen, was Alejandro sehr mutig findet und entsetzt war, dass sein Tierarzt dies nicht erkannt hat.

Es entsteht eine prickelnde Spannung zwischen beiden Charakteren. Da Alejandro aber Georgia spontan als Assistentin des Tierarztes anstellt, will er sich von ihr fernhalten, was aber nicht wirklich gelingt.

Die Geschichte ist nicht wie alle Liebesgeschichten leicht und locker geschrieben, sondern der Sprachstil ist zwischendurch etwas "gehoben", was mich jetzt aber nicht wirklich gestört hat, sondern eher noch mehr angesprochen hat.

Veröffentlicht am 07.06.2017

Berührende Familiensaga

June
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June - Ich war total gespannt auf dieses Buch, da mir das Cover sofort ins Auge gesprungen ist und mich total angesprochen hat.

Cassie, die Enkelin von June, flüchtet nach der Trennung in das Haus ihrer ...

June - Ich war total gespannt auf dieses Buch, da mir das Cover sofort ins Auge gesprungen ist und mich total angesprochen hat.

Cassie, die Enkelin von June, flüchtet nach der Trennung in das Haus ihrer Grossmutter - Two Oakes - in dem sie sich erst mal verschanzt und sich von der Aussenwelt abkapselt. Das Haus hält aber viele Überraschungen für sie bereit. Nachts träumt sie immer von vergangenen Zeiten - ihrer Großmutter und deren Freundin Lindie, sowie von festlich gekleideten Menschen, die dieses Haus zum Leben erwecken.

Eines Tages wird sie gnadenlos aus dem Schlaf geklingelt und es wird ihr eröffnet, dass sie Alleinerbin des berühmten Schauspielers Jack Montgomery sei.

Ab diesem Zeitpunkt beginnt eine berührende aber auch spannende Geschichte, die aus zwei Epochen erzählt - einmal in der Gegenwart und einmal aus dem Jahre 1955, die Jugendjahre ihrer Großmutter June.

June verliebte sich damals in den Schauspieler Jack Montgomery, musste aber aus verschiedenen Gründen die Liebe zu ihm leugnen und ihr Leben weiter in der Kleinstadt St. Jude verbringen.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Obwohl zwischenzeitlich die Spannung etwas nachgelassen hat, war es zum Ende hin nochmal sehr aufwühlend. Mit dieser Wendung habe ich ganz und gar nicht gerechnet.

Veröffentlicht am 19.05.2017

Berührende Geschichte.

Mittsommerleuchten
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Gloria, gefeierte Opern-Diva, möchte an der Oper von Stockholm ihre letzte Rolle spielen, bevor sie sich dann von der Bühne zurückzieht.
Was sie vorher nicht weiß, ist, dass sie nach langen Jahren wieder ...

Gloria, gefeierte Opern-Diva, möchte an der Oper von Stockholm ihre letzte Rolle spielen, bevor sie sich dann von der Bühne zurückzieht.
Was sie vorher nicht weiß, ist, dass sie nach langen Jahren wieder Dominic, ihrem Ex- oder Nochmann und Sebastian, ihrem Ex-Geliebten wieder begegnen wird und sie von beiden, als Carmen, bezirzt wird.


Die Geschichte beinhaltet vor allem aber auch die Beziehung zu ihrer Schwester, die drei Jahre jünger ist.
Agnes, bisher glücklich verheiratet, erlebt gerade ein starkes Tief in ihrer Beziehung und möchte sich von ihrem Mann trennen.
Gloria, die nach ihrer gescheiterten Beziehung mit Dominic, keine feste Bindung mehr eingegangen ist, muss sich jetzt eingestehen, dass sie wahrscheinlich immer noch Gefühle für Dominic hat, diese aber auf keinen Fall preisgeben will, um sich nicht verletzbar zu machen.


Es gibt in diesem Buch viele Höhen und Tiefen, so wie überraschende Wendungen, die die Spannung aufrecht erhalten.


Das Buch hat mir gut gefallen. Man hat sofort in die Geschichte gefunden und mit beiden Schwestern mitgefiebert und mitgelitten. Es war berührend die Beziehung der Schwestern zu erfahren, da war alles enthalten, von Eifersucht über Liebe und Vertrauen.

Veröffentlicht am 07.05.2017

Herzzerreißend!

Nächstes Jahr am selben Tag
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Klappentext:
"Ausgerechnet am Abend, bevor sie von Los Angeles nach New York zieht, lernen sie sich kennen: die 18-jährige Fallon, Tochter eines bekannten Filmschauspielers, und der gleichaltrige Ben, ...

Klappentext:
"Ausgerechnet am Abend, bevor sie von Los Angeles nach New York zieht, lernen sie sich kennen: die 18-jährige Fallon, Tochter eines bekannten Filmschauspielers, und der gleichaltrige Ben, der davon träumt, Schriftsteller zu werden. Beide verlieben sich auf den ersten Blick ineinander und verbringen die Stunden vor dem Abflug zusammen. Doch wie soll es weitergehen? Wollen sie sich wirklich auf eine Fernbeziehung einlassen und ihren Alltag nur halbherzig leben? Um das zu verhindern, beschließen die beiden, sich die nächsten fünf Jahr jedes Jahr am selben Novembertag zu treffen, dazwischen jedoch auf jeglichen Kontakt zu verzichten. Und wer weiß, vielleicht, so die Hoffnung, klappt es am Ende der fünf Jahre ja mit einem Happyend.
Doch fünf Jahre sind eine lange Zeit - und so kommt ihnen trotz aller intensiven Gefühle, die bei jedem Treffen der beiden hochkochen, ganz einfach das Leben dazwischen …"

Der 9. November ist für Fallon ein besonderer Tag - vor 2 Jahren, mit 16, ist im Hause ihres Vaters ein Feuer ausgebrochen, bei dem sie schwer verletzt wurde und heute noch unter den Narben, die ihr Gesicht sowie die Hälfte des Oberkörpers überziehen, leidet. Bis zu diesem Zeitpunkt war sie die Hauptdarstellerin einer Serie.

Zwei Jahre nach dem Unfall, am 9. November, trifft sie sich mit ihrem Vater zum Essen, zu dem sie kein sehr gutes Verhältnis hat, und teilt ihm mit, dass sie nach New York zieht um dort am Broadway vorzusprechen, um evtl. eine Rolle zu ergattern. Ihr Vater ist sehr direkt und gibt ihr mehr oder weniger zu verstehen, dass sie mit ihren Narben keine Chance hat. Sie möge sich doch bitte um eine geeignete Anstellung Gedanken machen. Auch habe sie aufgrund dessen noch keine Beziehung gehabt.
In der Nebennische sitzt ein junger Mann, Ben, der das Gespräch mitanhört und kommt Fallon sofort zu Hilfe, indem er sich als ihren Freund ausgibt.
Beide scheinen sich sofort zu verstehen und verbringen noch den Rest des Tages zusammen, bis Fallon sich zum Flughafen begeben muss.
Sie entschließen, sich 5 Jahre lang jedes am 9. November zu treffen, und einfach zu sehen, wie sich ihr Leben bis dahin entwickelt.

Die Treffen sind immer sehr ereignisreich und die Geschichte nimmt immer wieder verschiedene Wendungen.

Fazit:
Dies war mein erstes Buch von Colleen Hoover, das ich gelesen habe. Aber bestimmt nicht das Letzte.

Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist flüssig und mitreißend, so dass ich das Buch in einem Rutsch ausgelesen habe.
Fallon und Ben sind vom ersten Moment an sympathisch. Man hat im ganzen Verlauf der Geschichte immer mitgefiebert und musste einfach weiterlesen, um das Ende zu erfahren. Vor allem im letzten Teil der Geschichte kam es nochmal zu einer unerwarteten Wendung, die die Spannung noch mal richtig hat aufleben lassen.